Margit Kruse Zechenbrand

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Inhaltsangabe zu „Zechenbrand“ von Margit Kruse

Auf einem alten Zechengelände, mitten im Ruhrgebiet, wird hinter den historischen Gebäuden ein toter junger Mann im Schalke-04-Dress gefunden. Margareta Sommerfeld, Damenoberbekleidungsverkäuferin und passionierte Hobbydetektivin, hatte den Jungen noch kurz zuvor gesehen. Ist er zwischen die Fronten einer Investorengruppe und einer Bürgerinitiative geraten, die beide um die alte Zeche »Bergmannsglück« streiten? Ein weiterer Mord macht nicht nur Margareta klar, dass Eile geboten ist …

Durch die Autorin wissen wir nun endlich, was das Koslowski'sche Outfit ist. Lesespaß, Spannung - garantiert

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Nach dem spannenden Buch "Eisaugen" welches schon in meiner Heimat spielte - kam mit "Zechenbrand" ein weiteres geniales Buch hinzu

— Jangoblau
Jangoblau

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  • 2. Fall für die Hobbydetektivin Margareta Sommerfeld

    Zechenbrand
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    01. March 2014 um 13:07

    1. Klappentext Auf einem alten Zechengelände, mitten im Ruhrgebiet, wird hinter den historischen Gebäuden ein toter junger Mann im Schalke 04-Dress gefunden. Margareta Sommerfeld, Damenoberbekleidungsverkäuferin und passionierte Hobbydetektivin, hatte den Jungen noch kurz zuvor gesehen. Ist er zwischen die Fronten einer Investorengruppe und einer Bürgerinitiative geraten, die beide um die alte Zeche »Bergmannsglück« streiten? Ein weiterer Mord macht nicht nur Margareta klar, dass Eile geboten ist …   2. Zum Inhalt: Auf einem still gelegten Zechengelände in Gelsenkirchen, wird ein junger Mann im Schalke-Dress tot aufgefunden: Kevin Koslowski.  Die Nachbarn sind schockiert und können es kaum fassen. Ob einer der Fussballfreunde etwas mit dem Mord zu tun hat? Aber bereits nach 5  Tagen wird ein weiterer Toter auf dem Zechengelände gefunden. Was hat das alles zu bedeuten. Kommissar Helmut Blauländer und Hobbydetektivin Margareta Sommerfeld ermitteln. Jeder auf seine ganz spezielle Art und Weise.   3. Meine Meinung: Dank der Autorin lernen wir die Sprache der "Pöttler" und ihre Gewohnheiten etwas besser kennen. Da ist vom Koslowski-Outfit (Feinrippunterhemd mit blauen Boxershort) oder auch von der Waschlappen-Generation (1 Badetag in der Woche) die Rede.  Aber auch die Spannung kommt bei diesem regionalen Krimi nicht zu kurz, und bald schon fühlt man sich als Leser direkt in der Geschichte. Durch die dialektischen Einlagen und die liebenswert dargestellte Damenoberbekleidungsverkäuferin Sommerfeld wird das Lesen zum Genuss. Dafür nimmt man auch gerne die politischen Unzulänglichkeiten in Kauf, da sie dem Krimi etwas Würze verleihen. Jedoch kann ich nicht die volle Punktzahl vergeben, da das Buch ab und an, ein paar kleine Hänger hatte. Deshalb nur 4 von 5 möglichen Sternen. Da ich durch einen Wanderbuchrunde in den Genuss dieses Buches gekommen bin, werde ich mir den 1. Band zulegen, da ich gerne wissen möchte, wie alles anfing. Anmerken möchte ich aber hierzu, dass das Buch ohne jegliche Vorkenntnisse zu lesen ist.   4. Preis / Leistung 9,99 € für 304 Seiten Spannung und Humor. Eine Investition die sich auf jeden Fall lohnt.   5. Leseempfehlung Für alle Liebhaber der regionalen Krimis, speziell dem Ruhrgebiet, ein absolutes Muss. 4 von 5 möglichen Sternen   6. Bisher erschienen zur Reihe Eisaugen (2011)   7. Homepage der Autorin: http://www.margitkruse.de/   8. Homepage des Verlages: http://www.gmeiner-verlag.de/    

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  • Margareta Sommerfeld ermittelt wieder mit Spannung und Humor

    Zechenbrand
    Zabou1964

    Zabou1964

    16. April 2013 um 07:31

    Nachdem mir bereits der erste Fall für Margareta Sommerfeld sehr gut gefallen hatte, musste ich natürlich auch den zweiten Band dieser Reihe um die sympathische Hobbydetektivin aus Gelsenkirchen lesen. Schon das Cover macht klar, mit welcher Berufsgruppe sich die Autorin in diesem Roman beschäftigt: Es zeigt einen typischen Bergmannshut vor einer zerbrochenen Fensterscheibe, wie sie für brachliegende Industriegebäude typisch ist. Die stillgelegte Zeche „Bergmannsglück“ soll abgerissen werden. Auf dem Gelände sollen neue Betriebe angesiedelt werden. Eine Bürgerinitiative, der auch Margaretas Bruder Gisbert angehört, ist für den Erhalt der historischen Gebäude und die Einrichtung einer Begegnungsstätte. Als eines Tages der junge Kevin, Sohn von Gisberts Nachbar Koslowski, erschlagen auf dem Gelände aufgefunden wird, schwört Margareta sich, den Täter zu finden. Die Lage spitzt sich zu, als kurz darauf eine zweite Leiche entdeckt wird. Doch Margareta gibt nicht auf und bringt sich damit selbst in Gefahr. Margit Kruses Büchern merkt man an, dass sie ein echtes Kind des Ruhrpotts ist. Sie schaut den Leuten aufs Maul, beschreibt humorvoll deren Auftreten und Sprache. Dabei verliert sie aber nicht den Blick für die Sorgen und Nöte der Menschen: Arbeitslosigkeit, ärmliche Verhältnisse und Perspektivlosigkeit. Die Zerstörung von Industriedenkmälern ist ein weiteres Thema, das in diesem Roman angeschnitten wird.  Die Figuren sind sehr authentisch beschrieben. Besonders amüsant fand ich die Darstellungen des Kumpels Norbert Koslowski, der mir mit seinem Ruhrpottdialekt immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Auch der etwas schräge Biologielehrer Löschke, der Margareta nach einer gemeinsamen Nacht nicht mehr von der Seite weichen will, ist köstlich beschrieben. Margaretas Schnüffeleien sind wieder sehr unkonventionell und chaotisch. Sie verstrickt sich dermaßen in Lügen, dass ich kaum noch folgen konnte. Gemeinsam mit ihr tappt der Leser im Dunkeln und kann so miträtseln, wer die Morde begangen hat. Es gibt einige Verdächtige. Wer der wahre Mörder ist, erfährt man erst ganz zum Schluss.  Neben allem Lob muss ich hier allerdings auch mal Kritik üben. Das Buch enthält sehr viele Rechtschreibfehler, die mich erheblich in meinem Lesefluss gestört haben. Ich frage mich ernsthaft, ob es beim Gmeiner Verlag keinen Korrekturleser gibt. Da mir der Kriminalroman aber ansonsten wieder rundum gefallen hat, möchte ich dafür keinen Stern abziehen.  Fazit: Ein spannender Fall für Margareta Sommerfeld, die erneut mit viel Charme und Witz im Ruhrpott ermittelt.

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  • Ein humoristisches Krimivergnügen, nicht nur für Einheimische!

    Zechenbrand
    CloudyWhite

    CloudyWhite

    26. March 2013 um 13:03

    Nach „Eisaugen“ ist mit Zechenbrand nun der zweite  Kriminalroman mit Hobbyermittlerin Margareta Sommerfeld aus dem Ruhrpott erschienen. Ein Jahr ist vergangen, seit Margareta eingesperrt im Keller eines alten Hauses in Haltern von ihrem Ex- Verlobten Bertl gefoltert wurde und nur in letzter Minute dem Tode entkommen ist. Ihr Retter und Freund Karol, mit dem Margarete so leidenschaftliche Stunden verlebte,  hat sich mittlerweile einer anderen, jüngeren Frau zugewendet. Ihr Bruder Gisbert wurde ebenfalls von seiner Frau verlassen, und Margareta befindet sich mit Mutter Waltraud auf einer Sommer-Grillparty im Zechenreihenhaus ihres Bruders in Gelsenkirchen Hassel, direkt neben dem Gelände der ehemaligen Zeche Bergmannsglück. Gisberts Nachbar, trinkfester Fußballfan von Schalke 04, Ruhrgebietsurgestein und Hobbytaubenzüchter, dessen Frau auch das Weite gesucht hat, könnte nach Gisberts Dafürhalten doch ein idealer Partner für Margareta sein. Doch Margareta hat keine Zeit für ungepflegte Boxershorts-Kerle, denen ein Charme der 70 er Jahre anhängt, zumal sie sich geschworen hat, den Mord an dem jungen Kevin Koslowski aufzuklären, den man erschlagen auf dem alten Zechengelände aufgefunden hat. Gibt es hier einen Zusammenhang mit der geplanten Nutzung des Geländes und dem Protest der Bürgerbewegung? Wiederum gelingt es Margit Kruse neben der spannungsreichen Handlung eine brillante und detailgetreue Milieustudie des Ruhrgebiets darzubieten. Die Autorin lenkt den Blick auf von Gras und Blumen bewachsene Industriegebäude mit historischen Fassaden, Grill-Idylle in den Gärten ehemaliger Zechenhäuser, wo weder die Schalke-Fahne noch der derbe Ruhrgebietsdialekt fehlen. Originell, und bis in die Einzelheiten beleuchtet, die Figuren, da wird nichts beschönigt oder verschwiegen, da werden Klischees bedient. Auch die attraktive  Margareta präsentiert sich frech, kess und gar nicht prüde, ein bisschen Daniela Katzenberger-Typ, womit sie zur beliebten Gesprächspartnerin für den Gelsenkirchener Kommissar Blauländer wird, der auch wieder mit von der Partie ist. Wer allerdings einen klassischen Kriminal- bzw. Detektivroman im Sinne von Sherlock Holmes erwartet, der mit Scharfsinn seine Fälle löst, hat hier das Nachsehen. Heldin ist eine Ermittlerin, die getrieben von Neugier und Selbstüberschätzung eher zufällig in alles hinein gerät und sich zudem meist sehr unprofessionell verhält. Da rutscht einem als Leser schon irgendwann einmal der Ausdruck „ wie kann man nur so blöd sein“ über die Lippen. Kein Zufall daher, dass sich die Dramatik zum Ende hin ziemlich zuspitzt. Warum wer wen ermordet hat, ist dann am Ende überraschend, die Motive nicht wirklich nachvollziehbar.

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