Margit Maximilian Woza Sisi

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Inhaltsangabe zu „Woza Sisi“ von Margit Maximilian

Mo Abudu ist die „Oprah Winfrey“ Nigerias. Mit ihrem pan-afrikanischen TV-Sender ist sie eine der erfolgreichsten Frauen Afrikas. Winnie Akinyi ist Künstlerin und Streetworkerin im größten Slum Kenias. Aminata Traoré, frühere Kulturministerin in Mali, ist Publizistin und eine Ikone der Globalisierungskritiker. Ken Bugul eine berühmte senegalesische Schriftstellerin. Zehn Frauen aus zehn unterschiedlichen Ländern Sub-Sahara-Afrikas porträtiert Margit Maximilian in ihrem neuen Buch. Ihre Lebenssituationen, ihr Alter und ihre Erfahrungen sind grundverschieden. Doch eines eint sie: Sie alle verfügen über besondere Tatkraft. Sie legen den Finger in die Wunden, die Globalisierung und Tyrannei in Afrika gerissen haben, gleichzeitig aber wehren sie sich erfolgreich gegen das Klischeebild vom „verlorenen Kontinent“.

Interessanter und ertaunlicher Einblicke in das Leben und die Schicksale ganz unterschiedlicher afrikanischer Frauen

— Julitraum

Ein ergreifender Einblick in das Leben von zehn Frauen, die für das Gute in Afrika kämpfen.

— Daniel2410

Lesenswertes Buch über die starken Frauen Afrikas

— Line88

10 Porträts starker afrikanischer Frauen, die mir großen Respekt abverlangen!

— Anchesenamun

starke Frauen, starke Biographien

— Tigerlili

Zehn Frauen, zehn Leben, ein Afrika – lesenswerter Streifzug durch Subsahara-Afrika

— Lienz

Ein sehr tolles Buch über 10 beeindrucken Frauen aus Afrika.

— Jolle22

Ein lesenswertes Buch über starke afrikanische Frauen, die in verschiedenen Lebenssituationen ihren Weg unbeirrt gehen.

— Tulpe29

Eine Reise durch Afrika und deren Kultur. Zehn Geschichten von Zehn verschidene Frauen in unterschiedlichen Teilen von Afrika - wundervoll

— Julia127

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  • Interessanter Einblick in das Leben und die Schicksale ganz unterschiedlicher afrikanischer Frauen

    Woza Sisi

    Julitraum

    18. March 2017 um 15:51

    Die Autorin des Buches Margit Maximilian ist seit 1995 ORF-Redakteurin im Außenpolitkressort der "Zeit im Bild", der Fernsehnachrichtensendung des österreichischen Rundfunks. Maximillian berichtet als "Afrika-Spezialistin" aus vielen Kriegs- und Krisengebieten. Für dieses Sachbuch war sei mehr als ein halbes Jahr lang allein quer durch Afrika unterwegs und traf bei ganz unterschiedliche, aber immer wieder interessante Frauen, deren Schicksal bewegt und mehr als erzählenswert ist.In diesem Buch stellt sie nun 10 dieser Frauen aus 10 Ländern in Süd-, Ost- und Westafrika vor und bringt sie dem interessierten Leser näher. Erzählt wird über den Lebensweg und die Erfahrungen der Frauen. Oft haben sie keine einfache oder schöne Vergangenheit hinter sich, Leid, schwierige Familienverhältnisse, Gewalt oder Armut sind sie begegnet, trotzdem verfügen alle über eine ganz enorme Tatkraft, Mut und Energie, die sie ihr Schicksal meistern ließen und sich oft als Leitfiguren für ihre Geschlechtsgenossinnen darstellen. Das Buch hat mir ganz gut gefallen, auch wenn  manche Frauen und ihr Leben mich nicht so ansprachen oder erstaunten, sei es z. B. eine Bildhauerin mit ihrer Kunst. Sicherlich ist jede der Frauen eine besondere Persönlichkeit und hat im Hinblick auf die Situation und die Schwierigkeiten in ihrem Land schon Erstaunliches geleistet. Es ist toll, daß die Autorin und der Verlag diesen Frauen ein Buch widmet und uns das Leben einer Welt, die uns Westeuropäern doch so vollkommen fremd ist, näherbringt und uns auch nachdenklich werden lässt und hoffentlich unser Leben mit den vergleichweise nichtigen Problemen mehr wertzuschätzen weiß. Der Schreibstil der Autorin ist gut verständlich, doch manchmal fand ich das Erzählte ein wenig sprunghaft, allerdings wäre es sicher auch schwierig gewesen, jeden Lebensweg zu ausführlich zu beschreiben und dies hätte weniger Raum für die anderen Frauenproträts gelassen. Alles in allem also doch recht gelungen.

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  • Rezension zu dem Buch "Woza Sisi - Die mutigen Frauen Afrikas"

    Woza Sisi

    Daniel2410

    03. July 2016 um 20:45

    Durch eine Leserunde vom K&S Verlag habe ich die Möglichkeit bekommen dieses wundervolle und ergreifende Buch zu lesen. In dem Buch "Woza Sisi - Die mutigen Frauen Afrikas" porträtiert die Autorin Margit Maximilian zehn mutige Frauen in Afrika, die verschiedene Situationen durchleben. Doch sie geben nie auf, das Beste aus ihrer Situation, aus der Politik oder Afrika zu machen. Sie kämpfen für die Meinungsfreiheit, für Bildung oder einfach nur für ein gerechteres Leben. Doch eines verbindet die Frauen in Afrika: Sie halten alle zusammen! Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, da die Autorin dem Leser ganz andere Seiten Afrikas vor die Füße legt. Natürlich ist der Entwicklungsstand nicht so hoch wie bei uns, doch umso größer ist der Zusammenhalt in der Gesellschaft von Afrika. Dies und viele weitere Aspekte haben mich ins Staunen versetzt. Zu allem dem schrieb die Autorin in einem leichten Stil, sodass auch Anfänger (wie ich) das Buch gut und flüssig lesen können. Dieses Buch ist daher zu empfehlen! Tipp: Englischkenntnisse von Vorteil (Gelegentlich werden Zitate auf Englisch verwendet)

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  • Bemerkenswerte Frauenvorbilder Afrikas

    Woza Sisi

    Starbucks

    22. June 2016 um 22:32

    Mit „Woza Sisi“ (Komm, Schwester!) ist Margit Maximilian ein bemerkenswertes Buch über bemerkenswerte Frauen gelungen. Sie beleuchtet das Leben von Frauen mit Vorbildcharakter in zehn verschiedenen Ländern Afrikas und zeigt, dass es dort sehr viel mehr Mut, Durchsetzungsvermögen und starken Willen braucht, um ein solches Vorbild zu werden. Mit Bildern der Frauen ist das Buch abgerundet, so dass man sich eine bessere Vorstellung machen kann, denn ihre Geschichten sind wahre Geschichten, und das ist es wohl auch, was dieses Buch so großartig macht.Die Themen, die angesprochen werden in diesem Buch sind einerseits hochinteressant, aber meist auch schockierend: Da geht es um Fehlgeburten und fehlende Schulbildung, um Menschenhandel und antiquarische Wertvorstellungen. Es geht auch um Homosexualität und Straßenkinder und den Kampf der Frauen gegen Ungleichheit und Intoleranz. Die starken Frauen selbst machen sich damit oft keine Freunde, aber sie haben meine vollsten Respekt, dass sie dennoch beharrlich weiter machen.Fazit: „Woza Sisi“ ist ein Buch, das man gar nicht aus der Hand legen kann. Die Lektüre selbst ist sicher nicht nur für Frauen geeignet. Wer ein lebendiges Afrika im Wind der Veränderung erleben möchte, sollte dieses Buch lesen. Mit größter Hochachtung für die Durchhaltekraft und den Veränderungswillen dieser Frauen lege ich das Buch aus der Hand. Erwähnenswert sei aber auch noch das bunte und sehr ästhetische Cover des Buches, das ganz unterschiedliche Frauen und eine Frau im Hintergrund zwischen Tradition und Fortschritt zeigt!

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  • Leserunde zu "Woza Sisi" von Margit Maximilian

    Woza Sisi

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Worum geht's? Mo Abudu ist die „Oprah Winfrey“ Nigerias. Mit ihrem pan-afrikanischen TV-Sender ist sie eine der erfolgreichsten Frauen Afrikas. Winnie Akinyi ist Künstlerin und Streetworkerin im größten Slum Kenias. Aminata Traoré, frühere Kulturministerin in Mali, ist Publizistin und eine Ikone der Globalisierungskritiker. Ken Bugul eine berühmte senegalesische Schriftstellerin. Zehn Frauen aus zehn unterschiedlichen Ländern Sub-Sahara-Afrikas porträtiert Margit Maximilian in ihrem neuen Buch. Ihre Lebenssituationen, ihr Alter und ihre Erfahrungen sind grundverschieden. Doch eines eint sie: Sie alle verfügen über besondere Tatkraft. Sie legen den Finger in die Wunden, die Globalisierung und Tyrannei in Afrika gerissen haben, gleichzeitig aber wehren sie sich erfolgreich gegen das Klischeebild vom „verlorenen Kontinent“.Margit Maximilian ist seit 1995 ORF-Redakteurin im Außenpolitikressort der Zeit im Bild. Als Afrika-Spezialistin berichtet sie aus vielen Kriegs- und Krisengebieten. Sie ist Gründungsmitglied von Reporter ohne Grenzen Österreich. Für "Woza Sisi" war Margit Maximilian ein halbes Jahr lang alleine in Afrika unterwegs. >> Informationen zum Buch Bewerbung zur Leserunde:  Wenn ihr mehr wissen wollt, dann sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!  > Besucht unsere Webseite! www.kremayr-scheriau.at > Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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  • Rezension: "Woza Sisi" von M. Maximilian

    Woza Sisi

    Anchesenamun

    18. April 2016 um 22:19

    Margit Maximilian ist ORF-Redakteurin und Afrika-Spezialistin. Ihr Plan, Powerfrauen aus Sub-Sahara-Afrika zu porträtieren, war kein leichtes Unterfangen. Reisehindernisse und Terminprobleme waren nur zwei der zahlreichen Schwierigkeiten, mit denen sie zu kämpfen hatte. Deshalb mussten auch manche Porträts, die die Autorin geplant hatte, leider wegfallen. Schade, denn es gibt noch so viele interessante Frauen, über die ich gerne etwas gelesen hätte. Die 10 hier porträtierten Afrikanerinnen sind aber ein guter Querschnitt. Die Autorin trifft diese Frauen direkt vor Ort ihres Wirkungskreises und begleitet sie ein paar Tage. Sie erzählt von diesen Begegnungen, porträtiert die Frauen, ihre Vergangenheit und ihr gegenwärtiges Tun, und liefert ggf. auch noch politische und geschichtliche Hintergründe. Allen Frauen ist gemein, dass sie unermüdlich daran arbeiten, sich von den gängigen, teils mittelalterlichen Rollenbildern der afrikanischen Frau zu lösen und ihr Land vorwärts zu bringen. Dies tun sie auf ganz unterschiedliche Weise, im Kleinen oder im Großen. Da ist z. B. die ehemalige "Miss Kibera" Winnie Akinyi (Kenia), die noch immer - obwohl sie es nicht mehr nötig hätte - in ihrem alten Slum lebt und Slumkindern die Schulausbildung finanziert. Oder Sylvia Tamale (Uganda), die Rechtsprofessorin und Feministin, die wegen ihrer Aufklärungsarbeit zur Sexualität afrikanischer Völker und ihrer Unterstützung gleichgeschlechtlicher Liebe sogar 2003 zur "schrecklichsten Frau des Jahres" gekürt wurde - neben einem fanatischen Rebellenführer und Massenmörder. Wirklich beeindruckend fand ich z. B. die Nonne Adriana Dwoki (Südsudan), die Schulen und Heime für Straßenkinder baut und ihnen ein neues Zuhause gibt, oder Martine de Souza, die in Dörfern über Kinderhandel aufklärt und selbst heimatlose Kinder aufnimmt. Weniger anfangen konnte ich mit der Bildhauerin Reinata Sadimba (Mosambik), die zwar eine interessante Lebensgeschichte hat und mit ihren Kunstwerken weltweit berühmt wurde, die aber einzig für ihre Kunst lebt und sich sonst nicht weiter engagiert. Dann wird noch die bekannte Moderatorin und TV-Produzentin Mo Abudu vorgestellt, die vor allem eine Geschäftsfrau ist und ein sehr luxuriöses Leben führt. Man kann darüber streiten, ob diese Frauen so recht in die Reihe der "Kämpferinnen" passen, aber letztendlich sind die hier vorgestellten Afrikanerinnen alle recht unterschiedlich darin, wie sie wirken und leben. Egal, ob ihr Tun nur ein paar Menschen hilft oder weitere Kreise zieht, so sind sie alle faszinierende Persönlichkeiten, über die ich gerne gelesen habe. Nebenbei habe ich etwas mehr über Geschichte und Kultur der 10 afrikanischen Länder erfahren. Margit Maximilian ist eine gute und kritische Beobachterin. Manchmal hat mir aber ein roter Faden in den Porträts gefehlt, es wurde viel zwischen Gegenwart (dem Treffen) und Vergangenheit oder politischen Begebenheiten hin- und hergesprungen. Auch waren die Treffen manchmal etwas unkoordiniert, was aber wohl einfach den Verhältnissen geschuldet ist. Außerdem hätte ich gerne weiterführende Informationen, z. B. Links zu den Projekten der Frauen oder Literatur zu den angesprochenen Themen, erhalten. Im Mittelteil finden sich einige Farbfotos, die den porträtierten Frauen auch ein Gesicht geben. Das finde ich bei einem solchen Buch sehr wichtig. "Woza Sisi" ist ein informatives, spannendes Sachbuch über afrikanische Frauenpower. Die Lektüre macht auf jeden Fall nachdenklich, denn hier wird nicht nur die Unterdrückung afrikanischer Frauen thematisiert, sondern auch z. B. Menschenhandel, Armut oder die Ausbeutung Afrikas durch den Westen. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, woher diese Frauen die Kraft und den Willen haben, immer weiter zu machen. Das ist wirklich bewundernswert und ringt mir meinen größten Respekt ab. Außerdem ist mir wieder klar geworden, was für ein privilegiertes Leben ich in Deutschland führen darf. Schließen möchte ich mit diesem schönen Zitat: "Die Menschheit ist ein Vogel mit zwei Flügeln. Ein Flügel ist weiblich, der andere männlich. Wenn nicht beide gleichermaßen entwickelt sind, dann wird die Menschheit nicht in der Lage sein, zu fliegen."

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  • Waza Sisi, komm Schwester und lese :)

    Woza Sisi

    Tigerlili

    Hallo,die Autorin Margit Maximilian schafft es in ihrem Buch 10 starke, afrikanische Frauen vorzustellen und einen Einblick in ihr Leben und Schaffen zu geben. Bei vielen der vorgestellten Frauen hätte ich gern noch so viel mehr gelesen. Jede ist auf ihre Art wundervoll und hat tolles geleistet. Wer nun nach Frauen sucht, die "undenkbares" geschafft haben, ist jedoch mit diesem Buch falsch beraten. Hier geht es vielmehr um Frauen, die durch viel Engagement und Herzblut, manchmal auch besonders viel Mut und Starrsinn einiges erreichen konnten. Für ihr Land, ihre Mitmenschen, ihr Leben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ein paar mehr Bilder (oder ein Hinweis zu beginn, dass es Bilder in der Mitte gibt) hätten mich angesprochen. Ebenso weiterführende Links falls vorhanden (z. B. zu der Kunst einer poträtierten Frau). Insgesamt absolut empfehlenswert!

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    • 2
  • Tolles Buch!

    Woza Sisi

    Dorily

    10. April 2016 um 09:21

    Das Buch portraitiert 10 starke Frauen Afrikas und erzählt ihre beeindruckende Geschichte. Die Autorin hat die Personen selbst getroffen und berichtet, wie die Frauen ihre Position mit viel Disziplin in einem Durcheinander der Organisation auf dem wunderschönen Kontinent gefunden haben.Die Autorin schreibt flüssig und gibt jeder Person ein Kapitel, welches mit einem Bild und jeglichen Informationen ausgestattet ist und ihre Beweggründe, Ziele und Hoffnungen für Afrika schildern. Durch die Vielzahl von aufgeworfenen Themen bleibt kaum noch Raum für offene Fragen und ich hab mich fast allumfassend informiert gefühlt.Ein wirklich schönes Buch mit einer ganz besonderen Idee! Vielleicht hätte man die Geschichten von der Hälfte der Frauen nehmen sollen, dadurch würde die Geschichte tiefergründiger gefasst werden können, denn sicherlich kann über jede einzelne Frau ein ganzes Buch verfasst werden.Es lohnt sich aber dennoch das Buch auf jeden Fall zu lesen!

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  • Blickrichtung stets nach vorn

    Woza Sisi

    Lienz

    Woza Sisi bedeutet „Komm, Schwester“. Der Untertitel lautet „Die mutigen Frauen Afrikas“. Die Autorin portraitiert zehn Frauen, die in ihrem Land, für ihren Stamm, für die Frauen viel bewegen: eine Politikerin, eine Schriftstellerin, eine Bildhauerin, eine Schauspielerin und Sozialarbeiterin, eine Fotografin, eine Starmoderatorin und Medienmogulin, eine Historikerin, eine Nonne, eine Rechtsprofessorin und eine Menschenrechtsaktivistin.Durch zehn afrikanische Staaten südlich der Sahara geht die Reise: Mali, Senegal, Mosambik, Kenia, Südafrika, Nigeria, Benin, Süd-Sudan, Uganda und Simbabwe. Das sind immerhin 10 von 54 Ländern des Kontinents.Als roter Faden durch das Buch zieht sich der Gedanke, dass europäische Frauen ihre afrikanischen Schwestern gern als „anders“ als sie selbst sehen. Dass dies jeder Grundlage entbehrt, wird gleichwohl sehr deutlich gemacht.Das Buch ist als Reise zur jeweils portraitierten Frau in ihrem Land konzipiert und wird wie eine Fernsehreportage erzählt. Dies macht die Lektüre kurzweilig, hält sie aber auch recht oberflächlich. An manchen Stellen liest sich das Buch m.E. wie eine schulische Abschlussarbeit – will sagen, offenbart eine zarte Naivität der Autorin. Oder wirkt zumindest so.Die fehlende Tiefgründigkeit ist gleichzeitig mein Kritikpunkt am Buch. Wäre es für LeserInnen geschrieben, die Afrika kennen, wäre das Buch ohnehin unnötig – denn diese LeserInnen würden auch die portraitierten Frauen kennen. So nehme ich an, dass es für Leser wie mich ist, die sehr wenig über Afrika südlich der Sahara wissen. Und für solche LeserInnen geht das Buch nicht ausreichend in die Tiefe. Das führt dazu, dass mir die einzelnen Frauen nur oberflächlich im Gedächtnis bleiben, weil ich wenig außer ihren Berufen mit ihnen verbinden kann. Das ist sehr schade, denn der Ansatz des Buchs ist großartig. Zu gern hätte ich mehr vom jeweiligen Land erfahren. Zudem waren die Gespräche offenbar auch schon mal sehr schwierig aufgrund der sprachlichen Verständigung. Das ist gut möglich, Afrika verfügt über fast 2.140 Sprachen und Regionalsprachen – Europa hat „nur“ ca. 200. Auch entstand bei mir der Eindruck, dass die Autorin zum Teil nur nebenher empfangen wurde und es zu keinen tiefgründigen Gesprächen kam. Das erweckt den Eindruck – der natürlich subjektiv ist und falsch sein kann – dass die Gespräche aus welchem Grund auch immer wenig vorbereitet waren. Vielleicht liegt das daran, dass man „in Afrika“ keine Terminvergabe pflegt wie in Europa? Dieser Eindruck entstand beim Lesen ebenfalls.Nach der Lektüre kann ich auf jeden Fall sagen, dass mein Interesse an Afrika geweckt wurde. Das Buch werde ich als roten Faden nutzen und zumindest über die Länder der portraitierten Frauen nachlesen.Auch habe ich aus dem Buch erfahren, dass es „weiße“ Schwarze gibt.Afrika – höchste Zeit, dass wir Europäer mehr über unseren Ursprung lesen, lernen, hören, so fern in der Zeit dieser auch liegen mag.Die Autorin Margot Maximilian ist Redakteurin im Ressort Außenpolitik der Zeit im Bild, vergleichbar mit der deutschen Tagesschau. Daher war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen will. Auch habe ich bereits andere Bücher aus dem K&S-Verlag gelesen, die mir gefallen haben. Entsprechend hohe Erwartungen hatte ich im Vorfeld.Das Buch ist interessant für jeden, der zehn unterschiedliche Frauenportraits lesen und damit in den Kontinent südlich der Sahara hineinschnuppern will. 3,5 von 5 Sternen.

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    • 2

    Nisnis

    30. March 2016 um 13:53
  • Woza Sisi - Schwestern in Afrika

    Woza Sisi

    Jester888

    28. March 2016 um 10:19

    Ich habe das Buch gelesen und war sehr enttäuscht, deshalb gibt es nur drei Sterne. Die Lebensumstände der Frauen und ein kurzer Einblick in ihren Lebens(ver)lauf sind gut beschrieben (mit Ausnahmen wie solche Aussagen der Autorin - Ist das Kunst oder Müll), aber das ist nur ein kleiner Teil eines großen Kontinents und somit absolut nicht die Norm. Vor allem Frauen wie Mo Abdubu sind eigentlich ein negatives Beispiel. Man kann nicht davon reden es "geschafft" zu haben, indem man sich anpasst auf amerikanisch macht und Dienerin und Chauffeur hat. Und in anderen Geschichten wird über uns Europäer hergezogen, weil wir Afrika ausbeuten würden (das alle in einen Topf werfen ist also auch in den Köpfen von AfrikanerInnen vorhanden). Am meisten bin ich aber vom Vorwort enttäuscht, bei dem die Autorin auffordert die Grenzen von Europa wieder zu öffnen. Ihre persönliche Meinung hat nichts im Buch verloren, jeder soll sich selbst seine Meinung dazu bilden. Afrika hat unglaubliches Potenzial aber despotische Herrscher, ständige Bürgerkriege, das Beschneiden von Kindern und das Verheiraten bzw. Verkaufen von ihnen, die Dürre, Trinkwassermangel, Krankheiten... Veränderung muss von innen kommen, nicht von aussen. (Rezension zu meinem 2ten GB)

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  • Ein sehr tolles Buch über 10 beeindrucken Frauen aus Afrika.

    Woza Sisi

    Jolle22

    26. March 2016 um 17:43

    In diesen Buch geht es um 10 beeindrucken Frauen die in Afrika leben. Die Autorin Margit Maximillan hat die Frauen getroffen und erzählt in Ihren Buch deren Geschichten / Leben. Ich konnte diese Buch nicht aus der Hand legen und war sehr gefesselt von den unterschiedlichen Geschichten. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, der Schreibtsil der Autorin ist locker und flüssig. Sehr schön finde ich, dass es im Buch auch noch einige Fotos von den interviewten Frauen gibt. Es enthält auch sehr viele Informationen, die ich vorher nicht kannte. z.b. in Senegal; hat eine Frau 2 Fehlgeburten wird das dritt geboren Kind (wenn es ein Mädchen ist) KenBugul genannt "Die, die niemand will" Den Buchtitel finde ich auch sehr gelugen, Woza Sisi - Komm Schwester (eine Aufforderung der südafrikanischen Friseurinnen :) Alle Frauen haben eine sehr positiven Eindruck auf mich gemacht und sich in Ihrem Land sehr wohl fühlen. Das Buch ist absolut zu empfehlen :)

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  • 10 Geschichten - 10 starke Frauen und viel Kultur

    Woza Sisi

    Julia127

    10 Geschichten - 10 starke Frauen und viel Kultur. Eine Reise durch Afrika und durch die Kultur erzählt von Margit Maximilian. Ihre Reise beginnt in Mali, mit der Aktivistin Aminata Dramane Traoré. Nach langem hin und her, hatte Margit endlich einen Termin mit ihr. Sie treffem sich in Ihrem Hotel zum Interview. Aminata ist ein Profi im Umgang mit den Medien. Sie erzählt aus Ihrem Leben und ihrer Arbeit. Aber zu viel will ich nicht verraten. Sie wird noch weitere Frauen kennenlernen und mit ihnen Zeit verbringen. Margit reist quer durch Afrika, um die Frauen zu treffen. Aber auch wie Wirtschaftslage und die Kultur wird im Buch thematisiert. Viele Wirtschaftliche Probleme werden nicht in unseren Medien thematisiert. So als würde es diese nicht geben oder nie,anden interessieren. Das Buch ist sehr gut geschrieben und trotz den politischen Themen, einfach zu verstehen. Eine wundervolle Reise mit 10 wundervollen und manchmal auch traurigen Geschichten. Auf jeden Fall lesenswert! Ausserdem lernt man viel über Afrika. Margit Maximilian hat sich selbst übertroffen. Woza Sisis! - Komm, Schwester

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    • 2
  • Mutige und starke Frauen Afrikas

    Woza Sisi

    genihaku

    21. March 2016 um 12:58

    Dieses Buch hat meine Erwartungen mehr als übertroffen. Jede Geschichte ist toll aufgeschrieben worden und hat immer Hintergründe zur Geschichte des Landes und zu immer noch währenden Problemen und Herausforderungen. Man erfährt die Geschichten der Frauen und was sie antreibt. Was ihre Ziele und Hoffnungen sind für die Zukunft Afrikas. Es wird so ziemlich jedes Thema (Homosexualität, Feminismus, Ausbeutung, Kolonialzeit etc.) in den verschiedenen Fragmenten der Frauen aufgenommen. So vieles muss sich in Afrika noch ändern. Das Buch ist gut geschrieben und gibt Einblicke in das Leben verschiedener Frauen. Es lässt sich schnell lesen und doch erfährt man viel neue Informationen. Es lohnt sich auf jeden Fall zu lesen. 

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  • Abenteuer Afrika

    Woza Sisi

    Tulpe29

    21. March 2016 um 06:45

    Das Buch zeigt uns Afrika aus der Perspektive einiger starker Frauen, die in ihren Heimatländern etwas bewegen. Sie engagieren sich überdurchschnittlich, ob als Streetworkerin, Unternehmerin oder Professorin. Mit beeindruckender Kraft kämpfen sie für ein besseres, menschenwürdiges und glückliches Leben auf diesem grandiosen Kontinent. Durch die  gelungenen Farbfotos kann man sich ein noch besseres Bild vom Leben  der Protagonistinnen machen. Die interessanten Geschichten bringen uns Afrika und seine Bewohner ein Stück näher.

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