God's Kitchen

von Margit Ruile 
3,3 Sterne bei21 Bewertungen
God's Kitchen
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Positiv (10):
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Abschreckend oder faszinierend? Margit Ruile gibt uns eine Vorstellung davon, was aus künstlicher Intelligenz werden könnte

Kritisch (3):
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Ich fürchte ich hab mich da nie reingefunden und kann es deshalb auch nicht weiterempfehlen.

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Inhaltsangabe zu "God's Kitchen"

Chi sieht aus wie ein Kind. Blass und schmal. Die Züge so bleich. Die Haut zart und durchscheinend. Lange Wimpern an den Lidern der mandelförmigen Augen.

Fast echt.

Denn Chi ist ein Roboter, an dessen Programmierung die 19jährige Celine während ihres Praktikums am Institut für neuronale Informatik mitarbeiten soll. Obwohl Celine weiß, dass Chi nur eine Maschine ist, baut sie eine Beziehung zu ihr auf. Aber als es zu ungeklärten Todesfällen am Institut kommt, ist klar, dass das Projekt gestoppt werden muss.

Ein atmosphärischer Thriller über künstliche Intelligenz, computerdatenbasierte Zukunftsprognosen versehen mit einem Schuss Westworld.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785584477
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Loewe
Erscheinungsdatum:12.03.2018

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    Buchpfotes avatar
    Buchpfotevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Abschreckend oder faszinierend? Margit Ruile gibt uns eine Vorstellung davon, was aus künstlicher Intelligenz werden könnte
    Wissenschaft, Fiktion und Realität gepaart in einem gelungenen Jugendthriller

    Allgemein:

    „God´s Kitchen“ ist ein weiteres Werk der deutschen Autorin Margit Ruile und erschien 2018 im Loewe-Verlag. Inhaltlich trifft der Leser auf die junge Studentin Celine, die mehr zufällig als gewollt an einen Praktikumsplatz im Institut für Neuroscience heran kommt. Sie arbeitet an einem Forschungsprojekt mit, in dem man versucht dem Roboterkind Chi beizubringen, Gefühle auszudrücken. Celine hält das für unmöglich bis die ersten Zweifel an ihr nagen und das sogenannte Labor „God´s Kitchen“ mehr offenbart als nur ein Forschungsprojekt. Doch das ist nicht Celines einzige Sorge, denn sie hat „die Gabe“ die Zukunft vorauszusehen, die sie unwiderruflich immer wieder heimsucht. Was hat „God´s Kitchen“ mit Chi wirklich vor? Ist es reiner Zufall, dass ausgerechnet Celine Teil des Teams sein darf?

    Mein Bild:

    Ich muss gleich sagen, dass ich von allein nicht auf das Buch gekommen wäre. Es ist Dank eines Goodiebags in meine Hände gefallen und lag einige Zeit auf meinem SUB. Mich hat das Cover trotz des passenden technischen Stils und der Reliefstruktur nicht überzeugt. Das und der Klappentext klangen nach Science Fiction, an sich nicht mein Ding Im nach hinein kann ich sagen, sdas zwischen dem Buchumschlag ein spannender Mix aus Fiktion und Realität steckt.

    Margit Ruile arbeitete viele Jahre lang in der Filmszene und das merkt man dem Inhalt wirklich an. Tempomäßig ist der Plot nie zu rasant oder zu zäh, Spannungsbögen und Akzente sind über die Maßen gut gesetzt. Ebenso gönnte die Autorin dem Leser Verschnaufpausen nach intensiven Ereignissen oder Szenen. Wer Action möchte, sollte „God´s Kitchen“ allerdings nicht lesen. Die Autorin geht eher über die psychisch-emotionale Ebene und brachte mir die eventuell weitere Entwicklung des realen Themas künstliche Intelligenz so nah, dass ich zeitweise schauderte. Die Altersempfehlung des Verlages ab 14 Jahren war für mich daher nachvollziehbar.

    Nun, wie ist die Story denn aufgebaut? Der Prolog zeigt bereits einen Schwerpunkt des Plots: Die „Gedankengewitter“ der Protagonistin Celine. So taufte sie als Kind ihre Zukunftsvisionen, die wie Gedankenfetzen aufblitzen und wieder verschwinden. Ein weiterer Begriff, den sie nutzt, ist die „Gabe“, ein Geschenk, das sie nie wollte, weil es im Allgemeinen keine guten Visionen sind. Celine erzählt das aus ihrer Ich-Persepektive als würde sie mir gegenüber sitzen und die emotionalen Erlebnisse des letzten Sommers noch einmal Revue passieren lassen. Sie fordert den Leser sogar regelrecht auf zuzuhören oder sie nicht dazu zu zwingen etwas zu erzählen. Das wirkte so echt. Ich mochte diesen Stil. Ich merkte schnell, sie erzählt Dinge aus der Vergangenheit, hat aber auch Zukunftsvisionen. Klingt schwierig, wurde aber gut erkennbar umgesetzt. Für Celine brachte ich viel Verständnis auf. Durch ihre Visionen und Verluste in ihrem bisherigen Leben hat sie sich zurückgezogen und verkriecht sich förmlich in ihrem Studentenbungalow im ehemaligen olympischen Dorf. Fanfact nebenbei: Ich habe sämtliche Orte des Buches gegooglet, sie stimmen weitestgehend überein. Für Leser, die München kennen, sollte die Story richtig unter die haut gehen.

    Zum ersten Mal ins Zweifeln bezüglich der Protagonistin kam ich als sie von ihrer Freundin Pandora, aus dem Nichts heraus, einen Job angeboten bekam. Diese „Freundschaft“ ist mehr als merkwürdig, denn dort gibt es nur ein Nehmen und kein Geben. Jetzt rate mal einer, wer immer nimmt? Genau. Aber Celine war so gutgläubig und fühlte sich wie ein anderer Mensch, etwas Besonderes, in Pandoras Gegenwart. Ich wiederum dachte nur: Mädchen, mach die Augen auf! Und genau das macht sie meines Erachtens viel zu spät und gegen Ende auch nur aufgrund männlicher Hilfe. Von allein? Niemals. Sie ist eher ein Mit- oder gar Wegläufer, Hauptsache raus aus der Einsamkeit oder weg von Problemen. Einerseits verständlich, andererseits nervig.

    Der zweite Schwerpunkt des Plots ist die Arbeit in „God´s Kitchen“, einem Labor im Institut für Neuroscienes. Oder um genau zu sein, die Arbeit an bzw. mit Chi. Denn Celine muss sich immer wieder in Erinnerung rufen, das Chi kein Mensch ist. Es ist nur die Hülle, die aussieht wie ein liebreizendes Kind, der Rest ist eine gigantische Datenansammlung, die anfängt selbstständig zu lernen und Entscheidungen zu treffen. Margit Ruile beschreibt über Celines Perspektive sehr nachdrücklich, wie es ist mit Chi ein Gespräch zu führen. Nämlich faszinierend und abschreckend zugleich. Das war furchtbar spannend. Denn selbst für mich als Leser war es schwer einzuschätzen, was als Nächstes kommt. Klar hatte ich meine Tendenzen wrauf es hinaus läuft, wenn ein Roboter zu viel Macht bekommt, doch der Weg zur Katastrophe war einmalig zu lesen.

    Weiterhin war die Betriebsblindheit der Mitarbeiter in „God´s Kitchen“ schockierend. Vor allem Celine, die anfängt Gefühlen Nummern zu geben, sie zu mixen und zu hoffen, dass Chi es dadurch möglichst realistisch rüber bringt. Wahnsinn. Natürlich ist Chi gut. Alles andere wäre eine Farce, jedoch fehlte immer einen Ticken Feingefühl. Das hat mich zeitweise sogar beruhigt, da ich mir wirklich Gedanken gemacht habe, ob ein Roboter so umgesetzt werden könnte, dass er einen Menschen nicht nur nachahmt, sondern selbst bestimmt, ob er wütend, traurig oder voller Freude ist. Ich bin nach wie vor ziemlich beeindruckt über den wissenschaftlichen Bezug innerhalb der Geschichte, und zwar ohne trocken zu wirken.
    Tja, der Showdown am Ende war auch der Hit, legte die Autorin doch glatt eine falsche Fährte. Genial.


    Fazit:

    „God´s Kitchen“ ist ein Pageturner im Thrillerformat, der den Leser zum Nachdenken bringt und selten vorhersehbar daher kommt. Lediglich die Protagonistin hat ihre Schwächen.

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    Svenjas_BookChallengess avatar
    Svenjas_BookChallengesvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Grandiose Ansätze und eine künstliche Intelligenz, die einen gruselt. Das Drumherum aber ... puh, da war leider schnell die Luft raus.
    Nicht annähernd so packend wie erhofft

    "God´s Kitchen" ist ein Roman, auf den ich am Loewe Verlagsstand auf der Leipziger Buchmesse aufmerksam geworden bin und der vor allem aufgrund der Thematik mein Interesse geweckt hat. Das Ganze ist zwar natürlich ein Jugendbuch, ausgeklügelte oder tief philosophische Science Fiction darf man daher sicher nicht erwarten, trotzdem war ich einfach gespannt darauf, wie Margit Ruile die so brandaktuelle Thematik künstliche Intelligenz in ihrem Roman aufbereitet. Und hier gab es wirklich einige sehr faszinierende Ansätze, die mich schnell in ihren Bann gezogen haben. Allen voran das Wesen des Roboters Chi, das im Verlauf der Handlung mehr und mehr außer Kontrolle gerät und zur echten Bedrohung wird.

    Auch wie Chi, dieses süße, harmlose Mädchen, dargestellt ist, jagt einem einen Schauer über den Rücken. Margit Ruile hat einen Roboter entworfen, der einerseits so angepasst und menschlich, andererseits aber auch so abnormal und bedrohlich wirkt. Diese Gegensätzlichkeit, das Für und Wieder, zeigt sich durch Chis Darstellung wirklich sehr gut. In "God´s Kitchen" spielen die Wissenschaftler, wie es ja schon der Titel andeutet, Gott und entwerfen den perfekten Menschen, dessen Aufgabe darin besteht, andere Menschen einzuschätzen, zu entscheiden, was aus ihnen werden wird und wie sie sich entwickeln. Nur dass Chi eben kein Mensch ist, sondern eine künstliche Intelligenz, die die Wissenschaftler immer weiter und weiter füttern, bis sie sich schließlich über sie erhebt und ein gruseliges Eigenleben entwickelt. Eine Story, die mich ebenso fasziniert wie abgeschreckt hat.

    Der Kern der Geschichte stimmt also. Was mich hingegen nicht ganz so überzeugen konnte, ist der Rahmen. Das fängt bei der Protagonistin Celine an, einer Psychologiestudentin, die wie zufällig in dieses Projekt hineingerät und die ihrerseits über eine besondere Gabe verfügt. Denn Celine ist hellsichtig (heißt: sie kann gewissermaßen in die Zukunft blicken) und es drängt sich von Anfang an das Gefühl auf, dass diese Fähigkeit etwas mit ihrem Praktikum in God´s Kitchen zu tun hat. Ja, nun. Ich weiß nicht, warum es Celines Hellseherei gebraucht hat. Ich habe dieses Handlungselement irgendwie als sehr störend und überflüssig empfunden, als in die Geschichte hineingepresst. Auch teilweise als Lösung, wenn die Handlung drohte ins Stocken zu geraten. Überzeugt hat mich die in die Zukunft blickende Celine daher nicht wirklich. Auch ihren Charakter bekam ich bis zum Ende nicht zu fassen - ich habe das Gefühl, dass ich immer noch nicht weiß, wer Celine ist (abgesehen natürlich von ihren Visionen, die kenne ich mittlerweile in- und auswendig). Ich hätte dann doch lieber mehr über die echte Celine und vor allem über Chi und die Wissenschaftler, die an ihr arbeiten, erfahren wollen.

    Denn die Infos sind insgesamt sehr spärlich. Wie bereits erwähnt, ist "God´s Kitchen" ein Jugendroman - allzu komplex und wissenschaftlich darf der Plot daher vermutlich nicht sein, das kann ich auch gut nachvollziehen. Allerdings kann man der Jugend, finde ich, doch zumindest etwas mehr zutrauen. Mir wirkte das Projekt Chi zu losgelöst, hier und da zu konstruiert. Es fehlen einfach Informationen, die es zu mehr gemacht hätten. Und leider sackte auch die Spannung ab der Mitte gehörig ab - wie Celine mit Chis Übermacht umgeht, wie sie auf des Rätsels Lösung kommt... puh, nein, das war mir zu plump. Ich dachte beim Lesen wirklich: Echt jetzt, das wars? Erst wird mit der künstlichen Intelligenz über viele, viele Seiten hinweg eine grauenvolle Gefahr aufgebaut und dann, bähm, das ist die Lösung? Ich habe mich da am Ende leider wirklich etwas veralbert gefühlt. Nichtsdestotrotz hat Margit Ruile wie gesagt viele interessante und spannende Elemente in ihre Geschichte eingebaut, die mich zum Nachdenken angeregt haben und die uns zeigen, wie unsere Zukunft möglicherweise aussehen könnte. Nur die Umsetzung, das ganze Drumherum hat leider nicht meinen Geschmack getroffen.

    Mein Fazit
    Margit Ruiles "God´s Kitchen" ist so ein Buch, das ich mit sehr gemischten Gefühlen beendet habe. Einerseits haben mir ihre Ideen und vor allem die Darstellung der künstlichen Intelligenz Chi und ihrer Tücken unheimlich gut gefallen. Andererseits mochte ich dieses übersinnliche Element um Celines Gabe und auch die Auflösung am Ende so gar nicht. Für mich kein spektakuläres Jugendbuch, auch wenn vieles darin den Ton der Zeit trifft.

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    Niccitrallafittis avatar
    Niccitrallafittivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Die faszinierende Skurrilität eines Kind-Roboters..
    Die faszinierende Skurrilität eines Kind-Roboters..

    In God’s Kitchen geht es um Celine, die Zukunftsvisionen hat, die sie selber nicht ganz einordnen kann. Sie beginnt ein Praktikum, bei dem sie auf Chi trifft, ein Roboter, der aussieht wie ein Kind. Celine weiß, dass es sich um eine Maschine handelt, doch aufgrund der unglaublich menschlichen Erscheinung und Chis Mimik und Gestik, die sie von einzelnen Menschen kopiert hat, baut sie eine Beziehung zu ihr auf, die ihr bald zum Verhängnis werden soll. Im Institut trifft Celine auf weitere interessante Charaktere, allen voran Pandora, die sie letztendlich zu dem Job überredet und eine interessante Rolle in ihrer Vergangenheit, aber auch in der Zukunft spielt.

    Den Verlauf der Geschichte empfand ich als unvorhersehbar und sehr spannend. Die Integration eines Roboters in Kindergestalt, der Menschen therapieren soll, fand ich unfassbar cool. Chi fand ich von Beginn an ziemlich creepy und zugleich faszinierend, was natürlich wiederum einen immensen Reiz besaß, sodass ich den Reader nicht aus der Hand legen wollte. In den letzten Kapiteln kam ans Tageslicht, was sie für eine besondere Aufgabe besitzt, was es nicht weniger gruselig machte. Celine wurde daraufhin mit ihren schlimmsten Ängsten konfrontiert und erkennt erst dort, was sie innerlich schon immer beschäftigt hat, ohne dass sie es sich bisher eingestehen wollte.

    Es gab viele actionreiche Szenen, die sich zum Ende zuspitzten und dann doch wieder ruhiger wurden und einen angenehmen Abschluss fanden. Besonders interessant fand ich die dargestellten Zukunftsvisionen die Menschen betreffend, die mich durch die Verwendung eines Speichermediums für das Bewusstsein, das in Maschinen etc. hochgeladen werden kann, an die Serie Altered Carbon erinnerte.

    Die Handlung spielte sich hauptsächlich im Institut ab, es gibt wenige Ortswechsel. Umso mehr habe ich mich dann über den besonderen Garten und Kairos gefreut. Gerne hätte ich noch mehr über die dortige Welt an sich erfahren, denn alleine das Cover macht neugierig darauf, mehr über das ganze Setting zu lesen.

    God’s Kitchen hat mich mit seiner besonderen Thematik aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz und der Skurrilität eines Kind-Roboters gut unterhalten.

    Danke an den Loewe Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    Auroras avatar
    Auroravor 4 Monaten
    Absoluter Pageturner



    Bevor ich mit dem Lesen des Buches begonnen habe, musste ich feststellen, dass es auf allen Plattformen, die ich besucht habe, lediglich mit drei Sternen bewertet wurde. Da war ich von Anfang an sehr gespannt auf das Buch, weil es sich einfach nach einer Geschichte genau für mich gemacht klang. Beim Lesen hatte ich immer wieder die negativen bis mittelprächtigen Bewertungen im Kopf (die Rezensionen an sich hatte ich bis dahin noch nicht gelesen) und fragte mich immer wieder, wie es dazu kommen konnte. Denn mir gefiel das Buch von Anfang an sehr gut. Es war durchweg spannend, sodass ich meinen Kindle am liebsten gar nicht mehr weglegen wollte. Der Schreibstil der Autorin war super, sodass ich nur so durch die (digitaln in meinem Fall) Seiten flog.
    Der Leser reist quasi durch ein Wechselbad der Gefühle - gerade das Kapitel aus Celines Kindheit war sehr emotional. Hin und wieder stockte mir regelrecht der Atem, weil so unfassbare Dinge geschahen und ich irgendwann nicht mehr wusste, wem Celine eigentlich trauen darf und wem nicht.
    Das Ende kam mir persönlich allerdings ein wenig zu abrupt und dort fehlte mir die Spannung. Ich hatte einen großen Knall erwartet, der jedoch ausblieb.
    Alles in allem hat mir das Buch dennoch wirklich sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der sich auch ein wenig für künstliche Intelligenz interessiert. Und keine Angst, es ist auch nicht zu techniklastig geschrieben und es wird auch nicht nur so mit Fachbegriffen um sich geworfen.

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    Brunhildis avatar
    Brunhildivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ich fand es zwischendurch echt unheimlich....
    Eine interessante Geschichte mit unheimlichen Momenten

    Meine Meinung:
    Das Cover finde ich sehr speziell, fast schon außergewöhnlich. Die Gestaltung gefällt mir sehr gut und hat mich direkt neugierig auf den Inhalt gemacht. Im Nachhinein würde ich sagen, dass das Cover auch sehr gut zur Story passt.

    Mit dem Schreibstil von Margit Ruile hatte ich zu Beginn meine Probleme. Er wirkte sehr distanziert und besonders in der Anfangsphase wurde der Leser oft direkt angesprochen. Trotzdem ist er gut und flüssig zu lesen, war gleichzeitig auch sehr bildgewaltig. Nach etwa 20-30 % wurde es aber zunehmend besser und ich war in meinem gewohnten Lesefluss.

    Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht der 19-jährigen Psychologiestudentin Celine geschrieben, welche uns ihre Geschichte erzählt. Es hat lange gedauert, bis ich mit Celine warm geworden bin, weil sie auf mich immer sehr distanziert und emotionslos gewirkt hat. Sie hatte es bisher nicht leicht in ihrem Leben, hat immer wieder Visionen, die ihr die Zukunft zeigen. Ihre Eltern leben nicht mehr und sie hat auch keine richtigen Freunde. Auf mich wirkte sie immer in sich gekehrt und ein wenig traurig. Nach einer ganzen Weile hatte ich mich aber an ihre Art gewöhnt und zum Schluss mochte ich sie sogar.

    Die Handlung hat mich nach den anfänglichen Schwierigkeiten immer mehr in seinen Bann gezogen. Es wird an Chi gearbeitet, einem Roboter, der immer menschlicher werden und sich selbst weiterentwickeln soll. Ich empfand die Begegnungen und Gespräche mit ihr immer als etwas unheimlich, fast schon gruselig. Immer wieder tauchen Fragen auf, die nicht so schnell beantwortet werden sollen und ich empfand den Spannungsbogen als sehr gut gelungen. Die Spannung steigt immer weiter und am Ende kommt es zum großen Showdown.

    Fazit:
    Margit Ruile hat mit "God's kitchen" ein Buch geschaffen, welches mich nach anfänglichen Startschwierigkeiten aufgrund der Protagonistin und des Schreibstils doch noch in seinen Bann ziehen konnte. Die Spannung steigert sich immer weiter und es gab so einige Momente, die ich selbst als düster und gruselig empfand. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

    4/5 Punkte
    (Sehr gut)

    Vielen Dank an den Verlag Loewe zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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    MaraTa57s avatar
    MaraTa57vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ich fürchte ich hab mich da nie reingefunden und kann es deshalb auch nicht weiterempfehlen.
    Gods Kitchen

    Ich habe es gestern endlich geschafft mich durch God’s Kitchens restliche Seiten zu quälen. Puh, das Buch war so anstrengend zu lesen… Die Art und Weise wie die Autorn schreibt (Margit Ruile) hat mir überhaupt nicht gelegen. Auch der Charakter der Protagonistin Celine, ich fürchte ich fand das Buch einfach nur anstrengend.

    Worum geht es überhaupt?

    Celine, Psychologiestudentin in Berlin bekommt von einer Freundin das Angebot bei der Entwicklung einer KI zu helfen. Dabei soll Celines Gabe, Auschnitte der Zukunft sehen zu können, hilfreich sein. Dass Pandora (das ist die Freundin) von Celines Gabe weiß, ist dieser allerdings unbekannt. Chi, das Robotermädchen, das entwickelt werden soll sieht aus wie ein echter Mensch, sie spricht auch wie ein echter Mensch und bald kommt sie Celine auch vor wie ein Mensch und nicht mehr wie ein Roboter.

    So viel zum Inhalt.

    Mir hat damals der Klappentext sehr gut zugesagt (https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/god_s_kitchen/margit_ruile/EAN9783732011599/ID91688351.html), weswegen ich das Buch dann auch gekauft habe. Allerdings habe ich schnell gemerkt das es nicht mein Buch ist. Celines Beziehungen zu den anderen Charakteren wird nicht beschrieben, ihre Gedanken sind wie Sprünge zwischen verschiedenen Welten, die ganze Geschichte ist seltsam. Ich fürchte ich hab mich da nie reingefunden und kann es deshalb auch nicht weiterempfehlen.

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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Normal-ist-langweiligvor 5 Monaten
    Spannung, Aktualität und Übersinnlichkeit…super!

    eine Meinung:

    Das letze Buch der Autorin „Dark Noise“ (Rezension) konnte mich nicht komplett überzeugen. Aus diesem Grund bin ich dieses Mal mit einem etwas abgespeckteren Anspruch an das neue Buch herangegangen.

    Auch hier hat sich die Autorin wieder ein sehr aktuelles Thema ausgesucht. Künstliche Intelligenz ist sehr spannend und leider auch teilweise sehr erschreckend. Beides hat die Autorin hier in dieser Geschichte rund um Celine verarbeitet und hat dieser noch einen Schuss Übersinnlichkeit mitgegeben.

    Mir hat diese Mischung sehr gut gefallen. Celine war für mich sehr greifbar und ich habe mir ihr dieses Abenteuer erlebt. Auch die anderen Figuren sind der Geschichte angemessen und passen von der Tiefe her gut dazu!

    Super fand ich auch, dass mich das Buch von der ersten Seite an wirklich packen konnte. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und habe mir überall Zeit abgezwackt, um weiterlesen zu können. Denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Chi weitergeht, die mir regelrecht unheimlich war, was es mit den ungeklärten Todesfällen auf sich hat und wie sich Celine letzten Endes tatsächlich entscheiden wird.

    Chi ist für mich wirklich schwierig gewesen. Einerseits ist es wahnsinnig, was KI kann und bzw. könnte, aber ich sehe immer wieder auch Terminator vor mir, wenn die Maschinen die Erde übernehmen. Geht es euch auch so? Diese hochintelligenten Maschinen sind so leistungsstark und perfekt, doch ohne Gefühl. Das, was Chi hier im Buch zeigt, ist erstaunlich und doch gleichzeitig so angsteinflößend.

    Sehr erfrischend dagegen ist es auch mal, dass in dieser Geschichte keine „große“ Liebesgeschichte Raum einnimmt, sondern der Fokus auf andere Dinge gelegt wird.

    Um viele Fragen zu beantworten, hat die Autorin, wie ich finde, einen perfekten Weg gefunden, der die Geschichte in sich abgerundet hat.

    Das Ende hat mich trotzdem ruhelos und nachdenklich zurückgelassen. Aber das denke ich, ist auch die Absicht der Autorin gewesen sein.

    Fazit:

    Spannend und aktuell mit einem Hauch an Übersinnlichkeit. Toller, kurzweiliger Lesegenuss, der am besten in Einem durchgelesen werden muss!

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor 6 Monaten
    Die Büchse der Pandora

    Aus der griechischen Mythologie weiß man, dass Zeus seine Schöpfung Pandora zu den Menschen schickte und ihr eine Büchse mitgab, die sie ihnen schenken sollte. Allerdings mit dem Hinweis, sie unter keinen Umständen zu öffnen. Doch Pandora konnte dem nicht widerstehen und öffnete sie dennoch. Seitdem wird die Menschheit vom Unheil verfolgt.

    Nicht umsonst nennt die Autorin ihre negative Hauptfigur Pandora, denn auch sie ist dabei, eine unheilvolle Büchse zu öffnen, nämlich die der künstlichen Intelligenz. Von den meisten Menschen völlig unbeachtet ist diese Entwicklung tatsächlich schon weiter fortgeschritten als viele glauben. Was uns als Segen verkauft wird, ist jedoch auch ein Fluch und eine Gefahr für das Fortbestehen der Menschheit. Wem das zu dramatisch erscheint, der sollte sich einmal mit den Gedanken des kürzlich verstorbenen Physikers Stephen Hawking befassen. Künstliche Intelligenz lernt von selbst, vernetzt sich von selbst und entscheidet irgendwann von selbst. Was sich dabei wirklich abspielt, wird ab einer gewissen Entwicklungsstufe von außen nicht mehr nachvollziehbar sein.

    Als die Psychologie-Studentin Celine plötzlich von ihrer scheinbaren Freundin Pandora einen Praktikumsplatz in einem KI-Institut angeboten bekommt, ist ihr weder klar, was sie erwartet, noch dass ihre Wahl keineswegs ein Zufall war. Celine ist hellsichtig, soll heißen, sie hat plötzlich Bilder im Kopf, die künftige Ereignisse genau voraussehen. Der bereits weit entwickelte Roboter Chi (oder eben KI) soll mit Celines Hilfe herausfinden, wie diese Hellsichtigkeit funktioniert und diese Erkenntnisse dann für sich weiterentwickeln.

    Natürlich gibt es weder solche hellsichtigen Menschen, noch gegenwärtig Roboter auf diesem Niveau. Doch der Weg, auf den dieser Thriller unsere Gedanken schicken soll, ist durchaus bereits relativ gut erforscht. Bereits heute erstellen Computer aus unseren Daten Profile und verschicken personalisierte Werbung. Wenn die Autorin mit ihrem Buch eine Warnung vor dieser unaufhaltsamen Entwicklung aussprechen wollte, so ist ihr das wohl durch aus gelungen, wenngleich sich wohl viele Leser der Zielgruppe nicht wirklich bewusst sind, was vielleicht in ihrem Leben noch in dieser Hinsicht auf sie zukommen wird.

    Das Buch liest sich sehr gut. Da es in ihm vorwiegend um die Gefahren der Künstlichen Intelligenz geht, bleiben die menschlichen Charaktere etwas im Hintergrund. Das erschien mir jedenfalls nicht das Problem zu sein. Vielmehr störte mich die Verbindung einer angeblichen Hellsichtigkeit mit einer wie auch immer gearteten künstlichen Intelligenz. Das passt nicht wirklich und versteckt die tatsächlichen Gefahren. Dessen ungeachtet fand ich das Buch sehr unterhaltsam.

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    DisasterRecoverys avatar
    DisasterRecoveryvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Ansätze im Berei KI, insgesamt aber wenig technisch und wissenschaftlich. Etwas kantige Dialoge und kühle Charaktere.
    God's Kitchen

         "Ich sehe ihr Gesicht und weiß nicht mehr, ob sie nicht tatsächlich von einer Seele getrieben wird, statt von einer unfassbar komplexen Verbindung aus Nullen und Einsen." (S. 82)


    Der Einstieg in die Geschichte beginnt mit dem Vorspann "Gedankengewitter". Hier geht es um eine außergewöhnliche Fähigkeit, die Celine besitzt. Diese geschilderte Voraussetzung kam für mich völlig unerwartet. Leider hat mich der Erzählstil im Vorspann völlig kalt gelassen. Ich empfand ihn sogar anstrengend, was mir etwas Angst gemacht hat, was den Rest des Buches angeht.

    Im weiteren Verlauf des Buches, wirkten die Dialoge auf mich sehr gewöhnungsbedürftig und irgendwie nicht rund, sondern eher nüchtern und kantig. Sie haben bei mir nur vereinzelt Emotionen ausgelöst.
    Mit ihren Charakteren hat mich die Autorin ebenso vor eine Herausforderung gestellt. Sie wirken auf mich kühl, distanziert und irgendwie steif. Das trifft sowohl auf die Protagonistin Celine als auch auf den Programmierer Kim und weitere wissenschaftliche Mitarbeiter wie Pandora zu. Die einzige Ausnahme bildet der Leiter Hector, der zugegebenermaßen ein gewisses Charisma besitzt. Er spielt im Buch aber keine entscheidende Rolle. Witzigerweise ist es Roboter Chi, die mich hier am ehesten aus der Reserve locken konnte.

    Als ich in der Mitte des Buches ankam, habe ich mir nochmal den Klappentext durchgelesen und war erneut überrascht, dass es bis hierhin im Grunde nur um Celine und ihre Gabe bzw. ihre Befindlichkeiten geht. Chi hatte zwar bereits einen Auftritt, aber auf Basis des Klappentextes hatte ich eine wesentlich stärkere Präsenz erwartet. Oder sagen wir besser: Einen anderen Fokus.

    Die Idee, die sich im Laufe der Geschichte entwickelt, also das Ziel, mit dem Celine mit Chi trainieren soll, fand ich wiederum sehr spannend. Bis zum Ende hin, war es mir aber einfach zu wenig technisch und wissenschaftlich.
    Einerseits ist es gut, dass der Klappentext hier nicht alles verrät. Andererseits hat das bei mir im Vorfeld aber auch andere Erwartungen geschürt. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ein Teil der Personen mit übersinnlichen Fähigkeiten ausgestattet ist. Die Tatsache blieb für mich auch eher unspektakulär.
    Chi scheint mit dem erlangten Wissen sehr clever im Hintergrund zu agieren. Das fand ich absolut genial und spannend, doch leider führt die Autorin dieses Geschehen nur sehr wenig aus. Vieles davon überlässt sie der Fantasie des Lesers.

    Fazit:
     God's Kitchen bietet interessante Ansätze zum Thema künstliche Intelligenz und neuronale Netze, doch leider bleibt es für mich bei diesen Ansätzen. Stattdessen dreht sich ein Hauptteil der Geschichte um die übersinnlichen Fähigkeiten der involvierten Personen. Für mich war es somit zu wenig technisch mögliche Realität als eher eine Fantasie-Geschichte.
    Mit ihren Charakteren und dem Verlauf konnte mich die Autorin leider nicht ganz so packen wie ich es mir erhofft hatte. Insgesamt hätte ich gerne viel mehr Präsenz des Robotors Chi gehabt.

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    Kanyas avatar
    Kanyavor 6 Monaten
    Gute Grundidee, aber leider in der Umsetzung nicht ganz mein Fall

    Inhalt
    Die 19-jährige Celine hat eine Fähigkeit, die sie vor anderen Menschen geheim hält. Denn sie kann zeitweise in die Zukunft schauen. So plätschert ihr Leben vor sich hin, bis zu dem Tag als ihre Freundin Pandora ihr einen Praktikumsplatz am Institut für neuronale Informatik anbietet. Ab dem Moment arbeitet sie eng bei der Weiterentwicklung des Roboters Chi mit. Celine baut eine Beziehung zu Chi auf, doch irgendwann wird alles immer merkwürdiger und es kommt zu seltsamen Ereignissen.

    Meine Meinung
    Dank einer Leserunde bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und der Anfang gefiel mir sogar. Ich mag die Grundidee von Chi, was mit ihr zusammenhängt und nach meiner anfänglichen Skepsis fand ich auch das Thema rund um Celines Fähigkeit spannend. Doch leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen.

    Es fing schon beim Schreibstil an, denn vieles wirkte auf mich zu umständlich geschrieben und bei mir kamen wenige Emotionen an, so dass ich auch Celines Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Dazu hatte ich das Gefühl, dass alles recht distanziert dargestellt wurde und das obwohl alles aus Celines Ich-Perspektive geschrieben ist. Dennoch konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und besonders die Erklärungen rund um Chi fand ich schlüssig.

    Die Figuren blieben insgesamt zu blass, auch wenn man Celine nach und nach besser versteht, weil man mehr über ihre Vergangenheit erfährt. Zu den anderen Figuren erfährt man nur wenig und ihre Handlungen waren teils einfach nur seltsam. Auch gibt es eine Art Liebesgeschichte in diesem Buch, deren Entwicklung leider ziemlich an mir vorbeigegangen ist. Aber mehr kann ich dazu nicht sagen, um nicht zu viel zu verraten.

    Der Plot an sich ist aber nicht schlecht, vor allem weil das Thema rund um die Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt steht. Das Thema finde ich einfach mega spannend und hochaktuell. Es würde mich nicht wundern, wenn es nicht mehr lange dauern würde, bis es Maschinen wie Chi gibt. Und wie Chi dargestellt wurde hat mir oft die Haare zu Bergen stehen lassen. Das war wirklich sehr gut dargestellt.

    Die Entwicklung des Plots ist recht vorhersehbar, aber es gibt auch manche überraschende Wendungen und viel Dramatik bis es in einem Finale gipfelt, das mir teils zu einfach erschien. Auch war ich mit dem wirklichen Ende des Buches nicht ganz zufrieden, weil vieles noch offen blieb und ich mit dem wie alles endet einfach nicht glücklich war.
    Dennoch war es für mich noch ein mittelmäßiges Buch.

    Fazit
    "God's Kitchen" gehört leider zu den Büchern, die mich nicht ganz überzeugen konnten. Vieles gefiel mir nicht und es bekommt viel Kritik von mir, so dass ich es nur gerade so mit drei Sternen bewerten kann. Dabei fand ich die Grundidee gut, aber mein Fall war es dennoch nicht.

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