Margit Schönberger , Karl Heinz Bittel Die literarische Notapotheke

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die literarische Notapotheke“ von Margit Schönberger

Die liebe Familie geht Ihnen mal wieder mächtig auf die Nerven? Schon wieder an den falschen Mann geraten? Die Decke fällt Ihnen auf den Kopf? Da hilft nur eins: ein gutes Buch. Romane erzählen die schönsten Geschichten und vermögen Rat und Trost zu spenden. Mit ebenso viel Kennerschaft wie Augenzwinkern stellen die passionierten Vielleser Margit Schönberger und Karl Heinz Bittel 100 fesselnde, großartige Romane für jede Lebens- und jede Gemütslage vor. Ein wunderbares Buch über wunderbare Bücher – von Autoren wie Ernest Hemingway, Vladimir Nabokov, Carlos Ruiz Zafón, Gabriel García Márquez, Daniel Kehlmann, Doris Dörrie oder Stephen King.

Mit einem Vorwort von Nina George über Bücher als Seelen-Ärztinnen und Medizin, Wahlverwandte und beste Freundinnen.

spannende Leseempfehlung. Da bekommt man so richtige Leselust...

— Jennifer081991

Bücher als literarische Medizin: ein Nachschlagewerk für hilfesuchende Menschen mit literarischem Heißhunger.

— steffchen3010

Stöbern in Romane

Die Wilden - Eine französische Hochzeit

So spannend kann Politik sein.

Buecherwurm1973

Alles wird unsichtbar

Tolle Passagen am Anfang

romi89

Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky

Dieser wundervolle Roman ist ein französischer, lebensbejahender Charmebolzen, der zart berührt und gleichzeitig auch sehr lustig ist.

talisha

Kleine große Schritte

Nachdem ich vom letzten Picoult Buch sehr enttäuscht war, finde ich, dass dieses ihr bestes geworden ist. Spannend, ergreifend, bewegend.

troegsi

Die Obstdiebin oder Einfache Fahrt ins Landesinnere

Eine Geschichte wie aus einer untergegangenen Welt und doch gegenwärtig.

jamal_tuschick

Claude allein zu Haus

Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte mit Herz. Genau das Richtige für Tierliebhaber.

Sissy0302

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Lässt die Bücherliste wachsen

    Die literarische Notapotheke

    nic

    19. May 2017 um 11:33

    Beim Stöbern bin ich durch Zufall auf dieses tolle Buch gestoßen, das viele Empfehlungen enthält und dafür sorgt, dass man für so manche Schieflage im Leben ein Buch findet, das einen ablenken kann und zum Nachdenken bringt. Meine Bücherliste ist enorm angewachsen. So eine literarische Apotheke lobe ich mir, die eingeteilt ist in "Liebe und Sex", "Familie und Freunde", "Sie und der Rest der Welt", "Beruf - Karriere - Geld" und "Körper, Geist und Seele".  In jeder dieser Kategorien findet man speziele Themen, wie z.B. "Sie sind von existentieller Traurigkeit befallen", "Sie haben die Nase voll und würden am liebsten abhauen", "Ihr Chef ist ein Charakterschwein", "Sie werden - ohne es zu wollen - in Intrigen und Machtkämpfe verwickelt", "Es fällt ihnen schwer, sich anzupassen", "Sie fühlen sich heimatlos", und viele, viele weitere. Die jeweiligen Buchvorstellungen sind kurz gehalten, aber doch lang genug, um neugierig auf das empfohlene Werk zu machen und zu erklären, warum gerade dieses eine Buch bei diesem speziellen Problem helfen kann.Viele der empfohlenen Bücher stehen schon in meinen Regalen, teils gelesen, teils undgelesen, und andere habe ich bereits geordert. Dabei sind Bücher aus unterschiedlichen Sparten dabei, seien es Klassiker oder auch aktuelle Erscheinungen (aus dem letzten Jahren).Meinetwegen könnte "Die Literarische Notapotheke" doppelt so dick sein, und mir wäre dennoch nicht langweilig geworden beim Lesen der Buchempfehlungen. Richtig gut gemacht und wirklich empfehlenswert.

    Mehr
  • Literarische Medizin

    Die literarische Notapotheke

    steffchen3010

    03. February 2015 um 21:51

    “Ich wurde gleichsam infiziert und geheilt in einem; ich steckte mich an, mit unheilbarer Bücherverschlingsucht, und wurde gleichzeitig mit der einzigen Arznei versorgt, die möglich ist, um  nicht am Leben zu verzweifeln: das innige Lesen.” Zitat von Nina George, Vorwort Das erste Buch, das in diesem Jahr ganz unscheinbar und bescheiden daherkommt und einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlässt, ist “Die literarische Notapotheke” aus dem Knaur Verlag. Ein hilfreiches Nachschlagewerk, dass von Ärzten empfohlen werden sollte: Bücher als Medizin fürs Leben. Denn dieses kleine Büchlein widmet sich nichts Geringerem als den Leiden, Sorgen, Wünschen und Ärgernissen der Menschen und damit gelingt ihm möglicherweise mehr, als so mancher Wunderpille vom Onkel Doktor. So richten sich die beiden Autoren Bittel und Schönberger an hilfesuchende Menschen und empfehlen den erschütterten Seelen 100 zuträgliche Lektüren, die ihnen im Umgang mit weltlichen Problemen von Vorteil sein könnten. Das Werk greift dabei wohlbekannte Sorgen wie Liebeskummer, Existenzängste, Jobprobleme, Suchtverhalten, holprige Neuanfänge oder fehlende Charakterzüge auf. Die als zuträgliche eingeschätzte Buchempfehlung findet der Leser passend unter dem jeweiligen Problem, das den Kapiteln ‘Liebe und Sex’, ‘Familie und Freunde’, ‘Sie und der Rest der Welt’, ‘Beruf, Karriere, Geld’ und ‘Körper, Geist und Seele’ zugeordnet ist und die verirrten Seelen leitend bei der Hand nimmt. Das Buch offenbart ein facettenreiches Portfolio, bestehend aus Literatur verschiedenster Epochen. So entdecken wir u.a. den Klassiker ‘Die Leiden des jungen Werthers’ als lesbare Arznei gegen die Liebe, ‘Der Schatten des Windes’ im Umgang mit einer verflossenen Liebe, ‘Die Frau des Zeitreisenden” für von der Liebe enttäuschte Menschen, ‘Tintenherz” als Ablenkmanöver für konsolensüchtige Teenies, ‘Der Herr der Fliegen’ als mögliche Hilfestellung im Konflikt mit Autorität, ‘Der Medicus’ für Krankheitsphobiker, ‘Robinson Crusoe” für im Alltagsgrau herumirrende Menschen oder ‘Huckleberry Finns Abenteuer” für Menschen mit Fluchtgedanken. Die letzte Empfehlung des Buches, ‘Die souveräne Leserin’, trifft dabei nicht nur den Nerv der Zeit, sondern zaubert lesesüchtigen Menschen ein Lächeln auf die Lippen. “Sie sind nicht ‘man’. Sie sind so einzigartig wie ihr Leben und ihre Gedanken, und deswegen müssen sie einzig und allein auf den Kompass ihres inneren kindlichen Lesers hören.” Zitat, Seite 20 Möglicherweise sind es die Bücher, die nicht nur eng aneinander geschmiegt die heimischen Bücherregale füllen und würdevoll den Staub der Zeit auf ihrem Rücken tragen, sondern deren Zeilen den Menschen beim Genesen helfen können. Die Balsam für die Seele, Trostspender und Rettungsanker in einem sind und denen viel mehr gelingt, als man es für möglich hält. Ja, ihr Bücher. Welch bescheidene Wegweiser ihr doch seid! “Wenn ich auf der flaschengrünen, anheimelnd abgesessenen Samt-Récamiere lag und meinen Bussi Bär las, schielte ich möglichst unauffällig zu den über mir angebrachten drei Regalen, um die Titel zu lesen, die hier und da auf den Bücherrücken zu erkennen waren. Diese Rücken erschienen mir wie die Scharniere von Schatullen, in denen furchtbare Geheimnisse, große Wahrheiten und wahnsinnig spannende Gefahren aufbewahrt sind.” Zitat von Nina George, Vorwort Doch der Leser entdeckt in diesem Buch nicht nur eine Fülle an Literaturempfehlungen, sondern auch ein entzückendes Vorwort von Autorin Nina George: eine Magierin der Worte. Mit ihren Zeilen sorgt sie immer wieder für meine Faszination: Tiefsinnige Gedanken, die gespickt sind von Sarkasmus, Magie und Poesie zugleich. Worte, die sich zu einer Melodie formen und mich in Gedanken davontragen. Zeilen, in denen ich mich immer wiederfinde und das Gefühl habe, eine Seelenverwandte gefunden zu haben. Georges Zeilen präsentieren sich im perfekten Einklang zum Buch und machen Lust auf mehr. Auch die Einleitung der Autoren ist ein interessanter Exkurs in die geschichtlichen Anfänge des Lesens. In die Zeiten, in denen Romanlesen noch als Laster galt, weil es angeblich zu zielloser Schwärmerei, Sittenverfall und Unzucht führen würde. Zeiten, in denen die Bücher noch als verführerisches und unmoralisches Machtmittel angesehen wurden und man ihnen vor allem im Hinblick auf weibliche Leser nachsagte, dass sie die Sinne verwirren und die Frauen vom rechten Weg abkommen lassen würden. “Lesen, ohne nachzudenken, ist wie essen, ohne zu verdauen.” Zitat von Edmund Burke (britischer Politiker und Philosoph) So stellen sich die Autoren, ungeachtet der Niveauunterschiede der Werke, die Frage, ob Romane tatsächlich nichts weiter als relativ preiswerte Transportmittel zu kleinen Fluchten aus dem reglementierenden Alltag darstellen, auch wenn andere Medien den Romanen diesen Rang längst abgelaufen zu haben scheinen, da sie weitaus komplexer sind und dem Leser Konzentration und volle Aufmerksamkeit abverlangen. Unbestritten schenken Bücher Rat und Trost in vielen Lebenslagen. Auch wenn sie kein Wundermittel sind, stimmen sie viele Menschen glücklich und können ein Instrument bzw. Hilfsmittel sein, um Distanz zu bestimmten Dingen zu bekommen, uns Luft zum Atmen schenken, neue Aspekte eröffnen und unser Leben bereichern. So fordern Bittel und Schönberger uns auf, in den Kosmos der Bücher einzutauchen und die Literatur als Selbst- und Welterkenntnis wahrzunehmen. Eine Einladung, die ich gerne annehme.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks