Margit Schreiner

 3.5 Sterne bei 47 Bewertungen
Autor von Haus, Frauen, Sex., Das menschliche Gleichgewicht und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Margit Schreiner

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Margit SchreinerDas menschliche Gleichgewicht
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Das menschliche Gleichgewicht
Das menschliche Gleichgewicht
 (7)
Erschienen am 04.08.2015
Margit SchreinerHaus, Frauen, Sex.
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Haus, Frauen, Sex.
Haus, Frauen, Sex.
 (10)
Erschienen am 16.01.2012
Margit SchreinerBuch der Enttäuschungen
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Buch der Enttäuschungen
Buch der Enttäuschungen
 (7)
Erschienen am 09.07.2007
Margit SchreinerHaus, Friedens, Bruch.
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Haus, Friedens, Bruch.
Haus, Friedens, Bruch.
 (6)
Erschienen am 14.05.2009
Margit SchreinerNackte Väter
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Nackte Väter
Nackte Väter
 (5)
Erschienen am 12.09.2005
Margit SchreinerDie Tiere von Paris
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Die Tiere von Paris
Die Tiere von Paris
 (4)
Erschienen am 08.08.2011
Margit SchreinerKein Platz mehr
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Kein Platz mehr
Kein Platz mehr
 (3)
Erschienen am 06.02.2018
Margit SchreinerHeißt lieben
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Heißt lieben
Heißt lieben
 (2)
Erschienen am 01.04.2005

Neue Rezensionen zu Margit Schreiner

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Kein Platz mehr" von Margit Schreiner

Ein Buch, das viele Themen bespricht und das viel zum Nachdenken bietet. Ein Buch, das nachhallt.
Buchraettinvor 7 Monaten

Die Geschichte ist auch ein Blick auf das im Leben, was wir alle so ansammeln. In Bezug darauf fand ich das Cover genial gelungen. Ein Lampe beleuchtet einen ansonsten nackten leeren untapezierten Raum, danach lässt der Leser am besten einen Blick durch die eigene Wohnung streifen.
Es ist eine Ich Erzählerin, die dem Leser einen Blick über die Dinge schweben lässt. Vollgestopfte Wohnungen, riesige Schlösser, Zweiwohnungen als Bibliothek unterhalten (wobei hier muss ich kurz innehalten – das ist doch echt ein Traum jedes Buchliebhabers oder;).
Kurze Sätze, die auch zum Nachdenken anregen. Dinge auf den Punkt bringen. Die ich Erzählerin lässt ihren Blick nicht nur über das eigene Leben gleiten, sondern schweift auch in Erinnerungen an Freunde, Verwandte, Bekannte ab, an denen sie mich teilhaben lässt.
Es tauchen viele Figuren auf, da musste ich schon aufmerksam lesen. Konsum, das Anhäufen von Dingen. Erinnerungsstücke, verharren in der Vergangenheit, statt die Gegenwart zu leben, die Zukunft zu gestalten, darum geht es bei den Figuren.
Ich finde dadurch öffnet sie auch ein wenig den Blick des Lesers und macht nachdenklich.
Ich fand den Stil des Buches ungewöhnlich. Es klingt ein wenig als ob die Autorin, die Figur eine Art Resümee ihres Lebens als Schriftstellerin beschreibt. Natürlich habe ich mich gefragt, ob es auch biographische Züge trägt, die Geschichte.
Die Beschreibungen der Wohnungen, Zimmer, Schlösser, der vielen Dinge, die sich hier anfinden, anhäufen, das wurde sehr bildhaft beschrieben. Es war ein ganz lebendiger Stil, so dass ich mir das alles sehr gut vorstellen konnte.
Es kamen auch Szenen vor, wo ich schmunzeln musste. Wie Szenen von Ehen, Pensionaten, Sammelwut. Die Geschichte finde ich regt auch an, mal über das eigenen Leben nachzudenken, ein wenig zu reflektieren, Inne halten beim Lesen und ein wenig grübeln. Das Buch hat einen feinen Humor, den ich sehr mochte beim Lesen. Manchmal empfand ich die Sprache auch ein wenig bissig, aber dennoch sehr bestechend in der Beobachtungsgabe.
Besonders die Darstellung von Schriftstellern, ich hatte da immer wieder mal ein Lächeln im Gesicht.
Ein schönes kleines Detail war auch das Lesebändchen im Buch.
Mir fiel noch auf, dass es sehr wenige Absätze im Buch gibt, es war wie eine Art Fließtext. Mich persönlich hat das ein wenig gestört, weil ich mag lieber eine Art Lesepause mittels eines Absatzes.
Das Buch macht nachdenklich, lässt den Leser über das eigene Leben nachdenken, Konsum, Ernährungsgewohnheiten, Erinnerungen. Es werden viele Themen angesprochen im Buch. Im Fokus steht dabei der Schriftsteller, der eigentlich immer arbeitet, nie Rentner wird, aber dennoch auch die Probleme des Alters kennenlernt. Auch das ist hier Thema des Buches.
Was ich noch sehr mochte, dass auch auf andere Schriftsteller eingegangen wird, wie z.B. Murakami.
Ein Buch, das viele Themen bespricht und das viel zum Nachdenken bietet. Ein Buch, das nachhallt.

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miro76s avatar

Rezension zu "Das menschliche Gleichgewicht" von Margit Schreiner

Inselleben
miro76vor 3 Jahren

Die Erzählerin und ihr Mann verbringen seit mehreren Jahren den September gemeinsam mit einer befreundeten Familie auf einer einsamen kroatischen Insel. Zum ersten Mal haben ihre Kinder eigene Urlaubspläne und so freut sich das Ehepaar auf eine erholsame Zeit.


Am Tag der Abreise steht Sarah vor ihrer Tür. Sie möchte eine Weile bleiben. Jede andere würden sie wegschicken. Aber bei Sarah ist das nicht möglich. Sarah musste mitansehen, wie ihr Halbbruder Daniel vor einigen Jahren ihre Eltern erstach und dann von einem Polizisten erschossen wurde. Jetzt muss sie auch noch den Selbstmord ihres kleinen Bruders verkraften. Sarahs Mutter war die ehemals beste Freundin der Erzählerin. Sie teilten sich eine Wohnung während ihrer Studienzeit und hielten auch später engen Kontakt. Ihre Kinder wuchsen gemeinsam auf, bis Sarahs Familie nach Israel auswanderte.

Kurzerhand wird beschlossen, dass Sarah auf die Insel mitkommt.

Sarahs Geschichte beherrscht die Gedanken unserer Erzählerin und in kleinen Schritten schafft es Sarah, immer mehr von sich preiszugeben. Außerdem überlässt sie ihr das Tagebuch aus der ersten Zeit nach den Morden.

Die Stimmung könnte trübe sein, doch die Insel bietet einige Überraschungen und immer wieder müssen die Freunde feststellen, wie schnell man aus dem Gleichgewicht geraten kann.

„Ich habe keinen Kontakt mehr zu Sarah, seit sie nach unserem Inselaufenthalt im September 2013 über Nacht verschwunden ist. Ich weiß nicht einmal, ob sie nach Israel zurückgekehrt ist. Ich habe nur ihr Tagebuch, das sie zurückgelassen hat. Noch wage ich nicht, die letzten Eintragungen zu lesen.“
(Prolog)

Margit Schreiner hat hier einen wunderschönen Roman vorgelegt. Sie schafft es in diesem Buch von der ersten Seite an Inselstimmung heraufzubeschwören. Beim Lesen hatte ich das Gefühl ich stecke mitten in dieser Gruppe Menschen und gleichzeitig kann ich mit einem distanzierten Blick von außen zusehen. Was sich hier zu widersprechen scheint, ist dieser Autorin perfekt gelungen und genau das macht dieses Buch so besonders. Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich auf einen tiefgründigen und nachdenklichen Roman einlassen wollen!

Kommentare: 2
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WildRoses avatar

Rezension zu "Haus, Frauen, Sex" von Margit Schreiner

Ganz gutes Buch
WildRosevor 5 Jahren

Zuerst fragte ich mich, ob "Haus, Frauen, Sex" mir überhaupt gefallen würde, da der Protagonist, ein verlassener Ehemann, ja eigentlich fast 200 Seiten lang lediglich einen inneren (und ziemlich wütenden) Monolog führt. Ich muss aber sagen, dass ich von dem Buch positiv überrascht war. Es ließ sich, obwohl es keine Absätze gab (nur Kapitel), recht flüssig lesen, und zudem bot es einen realistischen Einblick in das Gefühlseben eines Mannes, der die Welt nicht mehr versteht. Es ist wirklich sehr gut dargestellt, wie der Mann sich fühlt, verlassen, arbeitslos, verwirrt und verraten. Daher vergebe ich drei Sterne.

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Ich suche ein Buch, das inzwischen nicht mehr lieferbar ist. Vielleicht hat es jemand und möchte es abgeben oder tauschen? Es heißt "Nackte Väter" von Margit Schreiner.
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