Margot Friedlander , Malin Schwerdtfeger "Versuche, dein Leben zu machen"

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Inhaltsangabe zu „"Versuche, dein Leben zu machen"“ von Margot Friedlander

Als sich die 21-jährige Margot am 20. Januar 1943 mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Ralph treffen will, um die Flucht vor der Gestapo aus Berlin vorzubereiten, erfährt sie, dass ihr Bruder kurz zuvor abgeholt wurde. Und auch die Mutter erscheint nicht; sie hinterlässt ihrer Tochter folgende Botschaft: 'Ich habe mich entschlossen, mit Ralph zu gehen, wohin immer das auch sein mag. Versuche, dein Leben zu machen.' Margot beschließt unterzutauchen; fünfzehn Monate dauert das Leben im Untergrund, dreimal entkommt sie der Gestapo nur um Haaresbreite. Dann, im April 1944, geht sie in die Falle, wird nach Theresienstadt deportiert und überlebt mit Glück. Ihre Mutter und ihr Bruder werden in Auschwitz ermordet.
Margot Friedlander emigrierte 1946 in die USA; gemeinsam mit der Schriftstellerin Malin Schwerdtfeger erzählt sie ihre dramatische Geschichte von Hoffnung und Verrat, von Zivilcourage inmitten des Terrors und vom unbedingten Willen zu überleben.

'Die ergreifende Geschichte eines Lebens, das Deutsche zerstört und Deutsche gerettet haben.'
(Die Tageszeitung)

Das Buch war ok. Was mich gestört hat das ca. Drei Kapitel lang nur Beschreibungen von Personen stattgefunden haben.

— _nessi_

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  • Rezension zu ""Versuche, dein Leben zu machen"" von Margot Friedlander

    "Versuche, dein Leben zu machen"

    FabAusten

    28. February 2011 um 17:29

    “Versuche, dein Leben zu machen.“ Diese Worte hinterlässt Margot Friedlanders Mutter ihrer Tochter bevor sie dem von der Gestapo verhafteten Sohn folgt und beide deportiert werden. Margot, zurückgelassen und allein, fragt sich, ob sie ihrer Familie folgen oder sich von nun an alleine durchschlagen soll. Margot entscheidet sich, ihre Chance zu nutzen und geht in den Untergrund. Deutsche helfen ihr bis sie schließlich doch festgenommen und nach Theresienstadt geschickt wird. Tatsächlich schafft es die junge Frau, zu überleben und verlässt nach dem Krieg Deutschland in Richtung USA. In dem biografischen Roman, den Malin Schwerdtfeger aus der Sicht Margot Friedlanders verfaßt hat, folgt der Leser dieser auf all ihren Stationen, begleitet sie in die unterschiedlichen Wohnungen und Leben ihrer Helfer. Er kann ihr Gefühl der Verlassenheit ebenso nachvollziehen wie ihren ungebrochenen Willen, denallgegenwärtigen Gefahren der nationalsozialistischen Verfolgung zu trotzen. Die prägnanten Sätze, welche die Charaktere und Umstände treffend beschreiben, ermöglichen eine sehr gute Lesbarkeit und einen Lesefluss. Doch wünscht man sichmanchmal, es wäre alles noch ein wenig eingehender und länger erörtert worden. Möglicherweise gab es aber zu manchen Helfern einfach nicht mehr zu sagen, da beide Seiten eine gewisseAnonymität wahren mussten. Falls ein Verhör durchgestanden werden musste, konnte der Betreffende andere nicht belasten.Sehr berührend sind die beigefügten Fotos, die M. Friedländer retten konnte. Manchmal wird über eine Person geschrieben, dann schlägt man die Seite um und sie schaut einen an. Sehr eindrucksvoll und es führt einmal mehr vor Augen, dass es sich um tatsächliche Geschehnisse handelt. Margot Friedländer, die nicht nur die Erfahrung der Verfolgung machen musste, sondern durch hilfsbereite Menschen auch erleben konnte, dass nicht alle Hitler unterstützten, ist nach dem Tod ihres Mannes aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt. Anfangs besuchte sie ihre Heimatstadt Berlin, inzwischen hat sie ihren Lebensmittelpunkt wieder dorthin zurückverlegt. Sie engagiert sich, indem sie als Zeitzeugin über ihre Erfahrungen berichtet. Ergebnisse dieses Engagements sind auch die Dokumentarfilme “Don’t call it Heimweh“ und “Späte Rückkehr“, die sich mit ihrer Lebensgeschichte beschäftigen.

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