Margot Käßmann Zur Geborgenheit finden

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Zur Geborgenheit finden“ von Margot Käßmann

Hat das Leben Sinn, wenn ich meine Liebe verloren habe? - Wie kann ich mir treu bleiben, wenn alles sich ändert? - Ständig gerate ich mit meinem Sohn aneinander! Warum verstehen wir uns nicht? -Soll ich gehen oder bleiben? Es sind ganz einfache Fragen, die das Leben an uns stellt. Und sie zu beantworten, ist alles andere als leicht. Margot Käßmann gibt in diesem Buch Antworten auf einige der wichtigen Fragen, die das Leben stellt, in fiktiven Briefen - Briefen, wie sie sie täglich den Menschen schreibt, die sich an sie wenden. Wer Fragen nach dem Sinn des Lebens stellt, danach, ob Geborgenheit zu finden ist, spürt schnell die Tragfähigkeit von Antworten. Wenn es um solche existentielle Fragen geht, hilft nur Wahrhaftigkeit weiter und Vertrauen. Denn das Glück steht auf dem Spiel, die Liebe und die Freundschaft, es geht ums Älterwerden, um das Sorgen für andere, um das Unverständnis zwischen Kindern und Eltern, um die Frage nach der Treue, um Trennung und Neuanfang. Margot Käßmann vermittelt das Vertrauen: Das Leben macht Sinn. Gelingendes Leben ist nie perfekt; und ich muss es nicht alleine schaffen. Da ist ein Grund, der trägt. Ich kann Geborgenheit finden.

Menschlich und zuweilen auch humorvoll; Frau Kässmann gibt auch zu, wenn sie etwas nicht weiss.

— peedee
peedee

Stöbern in Sachbuch

Spring in eine Pfütze

Ich muss sagen, ich war positiv überrascht und freue mich nun jeden Tag auf eine neue & kreative Aufgabe.

NeySceatcher

Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss

Kurzweilige, aber amüsante Lektüre über das Leben mit einem Kleinkind - auf jeden Fall lesenswert.

miah

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

Wut ist ein Geschenk

Tolles Buch

Pat82

Gehen, um zu bleiben

Eines dieser Bücher, die etwas bedeuten; so viel, dass man bereits während des Lesens weiß, dass sie alles verändern. Dich selbst.Das Leben.

IvyBooknerd

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Menschlich und zuweilen auch humorvoll

    Zur Geborgenheit finden
    peedee

    peedee

    16. January 2016 um 08:57

    In fiktiven Briefen beantwortet Margot Kässmann Fragen des Lebens, wie z.B. Verlust, Trennung, Einsamkeit, ungewollte Schwangerschaft, Vergebung, Beten, Ende einer Freundschaft. Dieses Buch ist 2010 erschienen, wurde aber bereits 2004 unter dem Titel „Wenn das Leben voller Fragen ist“ beim Herder-Verlag herausgegeben. Erster Eindruck: Im ersten Moment sehe ich auf dem Cover ein Durcheinander von Gräsern und Halmen, aber auf den zweiten Blick dann das Nest, wo Eier abgelegt sind. Ein Nest, das Geborgenheit symbolisiert, das gefällt mir. Margot Kässmann, Theologin und frühere Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers, ist mir natürlich aus den Medien bekannt. Ich hatte jedoch auch die Gelegenheit, sie am Bodensee-Kirchentag 2012 in Überlingen sprechen zu hören. Ich war beeindruckt, sowohl von dem Münster St. Nikolaus, das bis zum Maximum mit Besuchern gefüllt war, als auch von Frau Kässmann selbst, die eine immense Präsenz ausstrahlte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, insbesondere, dass es menschlich und zuweilen auch humorvoll ist. Es wird nicht von der Kanzel herab gepredigt, was nun das Beste in dem einen Fall zu tun sei, sondern Frau Kässmann sagt auch, wenn sie etwas nicht weiss oder sie nicht sicher ist. Sie gibt z.B. auch zu, dass das Leben unfair sein kann. Es gibt sehr viele schöne Stellen (und Denkanstösse); hier ein paar meiner Highlights: - „Gerade das hat Jesus ja ausgezeichnet: Er hat vorurteilsfrei zugehört. Nicht eingeordnet, abgewiegelt, beschwichtigt oder verurteilt, sondern zugehört. […] So geschieht wohl Seelsorge, Sorge für die Seele: Hören, in ein Gespräch kommen, nicht alle Antworten wissen, aber Menschen begleiten auf ihrem Lebensweg, bei ihrer Suche nach Sinn.“ - „Es gibt kein Leben ohne Brüche, ohne Narben.“ - „Lebe so, dass du jederzeit, falls es zu Ende geht, Rechenschaft abgeben und sagen kannst: Ich habe stets versucht, das Beste daraus zu machen, Verantwortung zu übernehmen, glücklich zu sein…“ - „Beten ist das Gespräch mit Gott.“ Immer wieder gibt es Diskussionen um die Säuglingstaufe: Einige lehnen diese Säuglingstaufe ab, da sie ihren Kindern die Freiheit lassen wollen, sich erst später für eine Religion entscheiden zu können. Frau Kässmann sagt dazu: „Aber die Säuglingstaufe ist doch keine Religionswahl der Kinder, sondern Zeichen des Glaubens der Eltern. Sie geben stellvertretend für ihr Kind das Bekenntnis zu unserem Glauben ab […]“. Wenn das Kind dann religionsmündig sei, könne es sich immer noch für oder gegen den Glauben der Eltern entscheiden. Mir haben auch Frau Kässmanns Bemerkungen über Mutterschaft gefallen: Welche enorme Freude ein Kind sei, aber man auch wissen müsse, dass ein Kind nicht immer 24 Stunden am Tag nur süss sei. Im letzten Kapitel zitiert Frau Kässmann Albert Schweitzer: „Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.“ Das stimmt absolut!

    Mehr