Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

von Margot Lee Shetterly 
3,6 Sterne bei42 Bewertungen
Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen
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Positiv (25):
TheLastUnicorn_s avatar

Wunderbare Einblicke in das Leben von Frauen, die leider viel zu oft vergessen werden, trotz ihrer Leistung! Lesenswert.

Kritisch (8):
-Leselust-s avatar

Nach knapp der Hälfte abgebrochen. Zu viele Fakten, zu wenig Handlung und Null Emotionen. Schade.

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Inhaltsangabe zu "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen"

1943 stellt das Langley Memorial Aeronautical Laboratory der NACA,die später zur NASA wird, erstmalig afroamerikanische Frauen ein. „Menschliche Rechner“ - unter ihnen Dorothy Vaughan, die 1953 Vorgesetzte der brillanten afroamerikanischen Mathematikerin Katherine Johnson wird. Trotz Diskriminierung und Vorurteilen, treiben sie die Forschungen der NASA voran und Katherine Johnsons Berechnungen werden maßgeblich für den Erfolg der Apollo-Missionen. Dies ist ihre Geschichte.

„Mit dieser unglaublich mitreißenden und vielschichtigen Erzählung zeigt Shetterly ihr Können. Die Geschichte begeistert in allen Aspekten.“

Booklist

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959670845
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:02.01.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.01.2018 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Yolandes avatar
    Yolandevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr anstrengend zu lesen - viel zu viele Informationen, zu wenig Persönliches über die drei Hauptprotagonistinnen.
    Anstrengend

    Margot Lee Shetterly wurde 1969 in Hampton, Virginia, USA geboren. Ihr Vater arbeitete als Wissenschaftler am NASA Langley Research Center, ihre Mutter war eine Englischprofessorin an der Hampton University.

    Nach verschiedenen Beschäftigungen, u. a. im Investmentbanking und der Medienbranche, zog sie 2005 mit ihrem Mann nach Mexiko. Dort gründeten sie ein englischsprachiges Magazin für Expats und arbeiteten als Berater für mexikanische Tourismusindustrie.
    2010 begann Shetterly mit der Recherche von Hidden Figures. 2013 gründete sie The Human Computer Project. Das Ziel dieser Organisation ist ein Archiv der Arbeit sämtlicher Frauen, die als "menschliche Computer" und Mathematikerinnen in den frühen Jahren bei National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) und National Aeronautics and Space Administration (NASA) gearbeitet hatten. 
    Im Herbst 2016 erschien ihr Buch Hidden Figures und wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem New York Times Bestseller. 
    (Quelle: Wikipedia)

    Meiner Meinung nach handelt es sich bei diesem Buch eher um ein Sachbuch als um eine Biografie. Natürlich wird auch ein wenig der Lebensweg dieser drei herausragenden Wissenschaftlerinnen Katherine Johnson, Dorothy Vaughn und Mary Jackson beschrieben, aber diese Informationen sind begraben unter einem Wust von Namen, wissenschaftlichen Erklärungen, ein wenig Geschichte der Raumfahrt, der Geschichte der NASA und zu guter Letzt noch den Fortschritten und Erfolgen der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. 
    Ich fand es sehr anstrengend zu lesen. Natürlich war vieles interessant, aber durch diese ganze Fülle wurde das Meiste nur gestreift. Der ständige Wechsel zwischen den Beteiligten machte es mir schwer, bei der Sache zu bleiben und die ganzen mathematischen Erklärungen blieben mir meist unverständlich. 
    Mir hat so ein bisschen das Menschliche gefehlt.
    Ich hatte vor kurzem den wirklich empfehlenswerten Film zu diesem Buch gesehen und da war die ganze Story so auf diese drei bemerkenswerten Frauen zugeschnitten, wie ich es mir für das Buch auch gewünscht hätte.

    Fazit: Sehr anstrengend zu lesen - viel zu viele Informationen, zu wenig Persönliches über die drei Hauptprotagonistinnen, deshalb gebe ich nur 2 Sterne. 

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    YvetteHs avatar
    YvetteHvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Biografie??? -Über wen?
    Für mich keine Biografie!

    Klappentext:

    1943 stellt das Langley Memorial Aeronautical Laboratory der NACA,die später zur NASA wird, erstmalig afroamerikanische Frauen ein. „Menschliche Rechner“ - unter ihnen Dorothy Vaughan, die 1953 Vorgesetzte der brillanten afroamerikanischen Mathematikerin Katherine Johnson wird. Trotz Diskriminierung und Vorurteilen, treiben sie die Forschungen der NASA voran und Katherine Johnsons Berechnungen werden maßgeblich für den Erfolg der Apollo-Missionen. Dies ist ihre Geschichte.

    Meine Meinung:

    In den meisten Bücherlisten wird dieses Buch als "biografischer Roman" eingestuft. Für mich war es weder ein Roman, noch eine Biografie.

    Der Leser wird mit einer Flut von Fakten, geschichtlichen Themen (die durchaus wichtig sind) und Personen überschüttet, dass ich keinen roten Faden erkennen konnte.

    Personen, Fakten und geschichtliche Ereignisse wechseln so schnell und häufig, dass man einfach den Überblick verliert. Durch diesen häufigen Wechsel von Personen stellte sich mir schnell die Frage, über wen die Autorin hier eine Biografie schreiben will. Außerdem waren mir für eine Biografie auch zu wenig persönliche Seiten der Protagonisten (gefühlt über 100 Personen) zu entdecken.

    Auch der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und war für mich nur schleppend zu lesen. Ich hatte das Gefühl, ein Geschichtsbuch über amerikanische Geschichte zu lesen.

    Die Protagonisten bleiben ausnahmslos sehr flach und waren in meinen Augen nur Bestandteil der Recherche der Autorin.

    Eine Handlung konnte ich auch nicht erkennen und war wirklich froh als das Buch endlich zu Ende war.

    Mein Fazit:

    Wer den Film wie ich bereits gesehen hat, sollte aufgrund des Klappentextes und des Covers nicht zu viel erwarten, denn die sind eher irreführend. Ich hatte mir mehr davon versprochen und bin ziemlich enttäuscht.
    Meiner Ansicht nach ist es eher ein Sachbuch als eine Biografie und durch den schlechten Schreibstil und eine Flut von unzähligen Informationen gebe ich nur

    2 Sterne.

    Kommentare: 2
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    B
    BieneMavor 9 Monaten
    Etwas Besonderes!

    Nach dem großen Hype um den Kinofilm konnte ich gar nicht anders, als mich von diesem Buch angesprochen zu fühlen - und habe mich wirklich am Riemen gerissen, den Film nicht zu schauen, bevor ich fertig gelesen habe. Manchmal fiel es mir schwer - auch weil sich "Hidden Figures" ab und an zog.
    Denn dieses Buch ist eindeutig mehr Bericht als Roman, weswegen es mir anfangs ein wenig schwer fiel hineinzufinden. Das Markante, Besondere ist eindeutig die beeindruckende Recherchearbeit die dahinter steckt. Margot Lee Shetterley hat unübersehbar einiges an Arbeit in die Ergründung der historischen Ereignisse gesteckt und alle Quellen sind im Anhang nachprüfbar. Sie hat sich hier also nicht irgendetwas aus den Fingern gesogen, sondern alles belegbar erforscht und ein umfangreiches Bild der Zeit des zweiten Weltkriegs und des Kalten Kriegs geschaffen.
    Dabei schafft sie es die Begebenheiten nicht einfach nur herunterzurattern sondern zu verknüpfen, verschiedene Handlungsstränge ineinander zu verweben und zu verknüpfen, und damit eine logische Kritik der Zeitumstände zu schaffen. Denn um die Probleme und Fehler der USA in dieser Zeit, die sich im Kern bis heute gehalten haben, geht es vor allem. Insbesondere um Rassismus und Segregation - und die mutigen Frauen (und, in diesem Buch eher im Hintergrund stehend, aber durchaus einbezogenen) und Männer, die ihren eigenen Weg gegangen sind und Geschichte - egal wie unerkannt - geschrieben haben.
    Sehr interessant und wahrscheinlich sehr authentisch empfand ich den beschriebenen Konflikt der Afroamerikaner vor allem zur Zeit des Kalten Kriegs - sie kämpften nicht nur an einer Front, außerhalb des Landes gegen den erklärten Gegner Sowjetunion, sondern auch in ihrem Land um Gleichberechtigung. Beziehungsweise stellte sich die Frage - können sie für die Werte der "amerikanischen Demokratie" kämpfen, wenn sie ihnen teils versagt bleiben?
    Die Autorin stellt wichtige Fragen und beschränkt sich dabei nicht nur auf die Aktionen gegen Afroamerikaner in de USA, sondern fasst mit kritischem Blick genauso außenpolitische Aktionen der USA ins Auge. Ich war wirklich positiv überrascht von der Reflektiertheit des Textes, ist es doch eher typisch für westliche Medien, in Ost-gegen-West-Themen wie  der Beurteilung des Kalten Kriegs klare Position zu beziehen.
    Insgesamt ein wirklich lesenswerter Roman voller Informationen und interessanter Fakten, die zumindest mir bisher unbekannt waren - Geschichtsschreibung ist nun einmal sehr selektiv. Die Geschichten von Katherine Johnson, Dorothy Vaughan, Mary Jackson und vielen anderen Vergessenen werden hier erzählt und die Geschichte erwacht vor den Augen des Lesers wieder zum Leben. Sachlich, informativ und fesselnd - wenn man dem Buch eine Chance gibt.

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    Feuerlis avatar
    Feuerlivor einem Jahr
    Leider nicht das, was ich erwartet habe

    Das Buch hatte ich als Rezensionsexemplar bei HarperCollins angefordert, weil ich den Film unbedingt sehen wollte. Der Wunsch wurde mir abgeschlagen und ich muss mittlerweile sagen – es wäre besser gewesen, wenn Harper mir das Buch nicht noch zugeschickt hätte.

    Es war schrecklich. Ich habe den Film zuerst im Unterricht gesehen und war beeindruckt. Er war wunderbar gemacht, eine tolle Geschichte, ich habe mir durch den Film – und auch durch das Buch – viel Wissen über den Weltraum und die NASA angeeignet. Der Film ist um Längen besser als das Buch und es ist traurig, dass ich so einen Satz mal benutze.

    Ich kam schleppend durch das Buch. Die Nutzung von Absätzen hat mich nämlich tierisch gestört. Es waren einfach eindeutig zu lange Absätze und ein Buch mit so gewaltig langen Absätzen lässt sich meiner Meinung nach schwer lesen. Außerdem hat mir der Schreibstil nicht wirklich gefallen. Es war ein sehr seltsam geschriebenes Buch – eher eine Erzählung als eine Geschichte. Außerdem stört mich die fehlende wörtliche Rede.

    Nachdem ich den Film gesehen habe, habe ich mir das Buch ungefähr genauso vorgestellt. Nun frage ich mich, wie sie den Film so hinbekommen haben, wo das Buch ganz anders ist. Zunächst geht es im Film mehr um Katherine Johnson und die Figur der Mary Jackson wird anders dargestellt. Im Buch hingegen geht es hauptsächlich um Dorothy Vaughan, die im Film seltener auftaucht. Natürlich bewerte ich das Buch und nicht den Film, aber da ich den Film zuerst gesehen habe, kritisiere ich eher das Buch.

    Persönlich muss ich außerdem sagen, dass ich froh bin, den Film zuerst gesehen zu haben. Hätte ich das Buch zuerst gelesen, dann hätte ich den Film womöglich nie geguckt. Das Buch lebt von Fachausdrücken, von denen man nach einer Weile zu faul ist, sie nachzuschlagen, der Schreibstil ist unschön. Ich kam, wie gesagt, nur sehr langsam durch das Buch und ich bin sehr enttäuscht davon, da ich wegen des Films so hohe Erwartungen hatte. Es ist meiner Meinung nach so viel schlechter als der Film und wer sich dafür interessiert, sollte sich wirklich lieber den Film angucken als das Buch lesen. Ich muss dazu allerdings noch sagen, dass ich diese Art von Büchern – Erzählungen, Biografien, Sachbücher – nicht wirklich lesen kann, da ich Belletristik viel interessanter finde und lieber lese.

    Fazit: Nachdem ich den Film geschaut habe, ging ich mit hohen Erwartungen an das Buch, das mich durch Schreibstil und die Unterschiede zum Film leider sehr enttäuscht hat.

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    NataschaSuennens avatar
    NataschaSuennenvor einem Jahr
    Hidden Figures


    Klappentext:
    1943 stellt das Langley Memorial Aeronautical Laboratory der NACA,die später zur NASA wird, erstmalig afroamerikanische Frauen ein. „Menschliche Rechner“ - unter ihnen Dorothy Vaughan, die 1953 Vorgesetzte der brillanten afroamerikanischen Mathematikerin Katherine Johnson wird. Trotz Diskriminierung und Vorurteilen, treiben sie die Forschungen der NASA voran und Katherine Johnsons Berechnungen werden maßgeblich für den Erfolg der Apollo-Missionen. Dies ist ihre Geschichte.


    Meine Meinung:
    Bei diesem Buch handelt es sich nicht wie manche vielleicht vermuten um einen klassischen Roman. Es ist vielmehr ein Geschichtsbuch. Die Thematik hat mich sehr interessiert und ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Leider konnte es mich nicht vollends mitreißen. Die Autorin hat gründlich recherchiert um die Begebenheiten so detailgetreu wie möglich wiederzugeben, doch ich zumindest war teilweise an manchen Stellen sehr überfordert mit den unzähligen historischen und technischen Fakten. Die Autorin driftet öfters seitenweise von der eigentlichen Handlung ab, was es schwer für mich gemacht hat, den Überblick zu behalten. Es ist im großen Ganzen ein sehr spannendes Buch, dass mir viele neue Einblicke in die Geschichte gegeben hat und sehr interessant ist. Ein tolles Buch, dass ich jedem empfehlen kann, der beim lesen etwas dazu lernen möchte.

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    Luilines avatar
    Luilinevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessantes Thema und sehr gut recherchiert, aber man wird sehr mit Namen und Informationen überhäuft.
    Erzählendes Sachbuch

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Buch  "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen" von Margot Lee Shetterly.

    Verlag: Harper Collins / Seitenzahl: 400 / Erscheinungsjahr: 2017 / Originaltitel "Hidden Figures" / Übersetzung: Michael Windgassen / ISBN: 9783959676434 / Preis: 14,00 (TB) / 12,99€ (E-Book)

    Inhalt:

    1943 stellt das Langley Memorial Aeronautical Laboratory der NACA,die später zur NASA wird, erstmalig afroamerikanische Frauen ein. „Menschliche Rechner“ - unter ihnen Dorothy Vaughan, die 1953 Vorgesetzte der brillanten afroamerikanischen Mathematikerin Katherine Johnson wird. Trotz Diskriminierung und Vorurteilen, treiben sie die Forschungen der NASA voran und Katherine Johnsons Berechnungen werden maßgeblich für den Erfolg der Apollo-Missionen. Dies ist ihre Geschichte.

    Meine Meinung:
    Bei dem Buch handelt es sich nicht um einen Roman, sondern eher um ein erzählendes Sachbuch. Die Autorin hat jahrelang recherchiert, um die Geschichte der drei amerikanischen Frauen zu erzählen, die als Mathemaikerinnnen bei der NASA gearbeit haben.
    Um ihre Quellen zu belegen und um Zusatzinformationen zu geben, verwendet die Autorin viele Fußnoten, die hinten im Anhang erläutert werden. Gerade aber bei einem E-Book ist es extrem mühsam ständig in den Anhang zu wechseln, weshalb ich die Fußnoten nicht gelesen habe. 

    Obwohl es sich um ein Sachbuch handelt, lässt es sich sehr gut und flüssig lesen. Es wird chronologisch ab 1943 über mehrere Jahrzehnte berichtet und man verfolgt gut die Entwicklung der Charaktere. Man erfährt am Anfang auch noch ein wenig über die einzelnen Frauen, die Charaktere an sich sind aber nicht im Fokus. 

    Die Autorin bringt auch viele technische Informationen an den Leser, ich war damit stellenweise aber ein wenig überfordert und konnte den vielen Fachbegriffen nicht folgen. Auch werden viele Informationen aneinander gereiht und man kann diese dann nur schlecht verarbeiten und genau einordnen. Dies fand ich ein wenig schade, denn an sich ist das Thema sehr interessant.

    Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin ein Thema gewählt hat, dass sehr unbekannt für mich gewesen ist und ich somit meinen Horizont erweitern konnte. Es geht auch generell um das Leben der afroamerikanischen Bevölkerung in den 40er-Jahren und welche Einschränkungen diese in Kauf nehmen mussten. Durch den erzählenden und nüchternen Schreibstil wurden zwar keine Emotionen transportiert, aber dennoch regt es einen zum Nachdenken an.

    Fazit:
    Das Buch konnte mich zwar nicht richtig packen, da man stellenweise sehr mit Informationen überschüttet wird, aber dennoch hat es mir gut gefallen.
    Besonders gespannt bin ich nun auf die gleichnamige Verfilmung. Ich kann das Buch jedem empfehlen der mehr über dieses interessante Thema erfahren möchte.

    Daher gibt es von mir  Sterne!

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    AnnaBarbaras avatar
    AnnaBarbaravor einem Jahr
    Wichtiges Buch

    Dieses Buch ist für zwei Gruppen ansprechend: Diejenigen, die sich für Technik interessieren, und diejenigen, die sich für Geschichte interessieren. Da ich in letztere Gruppe falle, habe ich manchmal bei den technischen Beschreibungen nicht mehr mithalten können.
    Dieses Buch ist kein Roman, sondern ein Sachbuch, jedoch populärwissenschaftlich geschrieben und daher flüssig zu lesen. Den Punkt Abzug gibt es, weil die Autorin sich mitunter in Details verliert und hie und da amerikanischem Größenwahnsinn aufsitzt. Trotzdem ist dieses Buch ein wichtiger Beitrag, der Licht auf ein bisher vernachlässigtes Thema wirft.

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    Eva-Maria_Obermanns avatar
    Eva-Maria_Obermannvor einem Jahr
    erzählendes Sachbuch

    Anhand einzelner Lebensgeschichten umfasst die Autorin die Geschichte der NACA, die später die NASA wurde. Faszinierend ist dabei nicht nur, dass die ausgewählten historischen Figuren allesamt Frauen sind, sondern auch Afroamerikanerinnen. In einer Zeit, in der die Schulen und Bussitzplätze nach Hautfarben getrennt waren, leisteten diese Frauen die Rechenarbeit für das Langley Memorial Aeronautical Laboratory, die Flugzeugentwicklung und später die Raumfahrt.

    Ich habe den Film, zu dem dieses Buch inspiriert hat, noch nicht gesehen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich beim ersten Blick in das Buch sehr verwundert war. Statt einer Geschichte fand ich viele kleine, die mal auseinandergezogen wurde, mal als kurze Episoden daher kamen. Dazwischen aber zeigte das Buch sein wahres Gesicht. Ein erzählendes Sachbuch vielleicht, aber eindeutig ein Sachbuch. Eines, das geschichtliche Veränderungen zeigt, ohne sich zu sehr in einer Geschichte zu verlieren. Am Anfang war ich kurz irritiert.

    Das Buch zeigt gleich mehrere hochinteressante Entwicklungen in den USA auf. Zum einen die unterschiedlichen Ausgangspunkte für Weiße und Schwarze, ehe der zweite Weltkrieg auch in Amerika Frauen als Arbeitskräfte entdecken ließ. Statt kleinbürgerlicher Hausfrauen waren die meisten Frauen, die Margot Lee Shetterly fokussiert, erwerbstätig und gleichzeitig Mutter. Fasziniert bin ich vor allem darüber, dass die Frage nach Vereinbarkeit in keinem Moment angesprochen wird. Selbst wenn die Frauen keine Großeltern oder einen Ehemann an ihrer Seite hatten, haben sie ihre Karriere verfolgt. Unschlüssig bin ich aber, ob das Buch sich hier einfach mehr auf die Arbeit der „schwarzen Computer“ konzentriert und andere Probleme einfach außer Acht lässt, oder (was irgendwie unwahrscheinlich ist) es keine gab.

    Dabei ist die Geschichte der afroamerikanischen Rechnerinnen der verbindende Handlungsstrang. Die einzelnen Schicksale sind hier miteinander verbunden. Und über diese Gemeinsamkeit blickt das Buch weiter, in die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung hinein. Diskriminierungen und Entwicklungen für die schwarze Bevölkerung Amerikas werden aufgezeigt. Manchmal ist dabei nicht ganz klar, wo der eigentliche Fokus des Buches ist. Hidden Figures will Frauenbewegung, Bürgerrechtsbewegung und die technischen Entwicklungsschritte in Einklang bringen. Auf weiten Strecken schafft das Buch das, aber eben nicht immer. Dann schweift es ab und muss sich wieder – fast sprunghaft – konzentriere, was denn eigentlich das Thema ist.

    Dass Margot Lee Shetterly Hidden Figures dazu noch in ihre eigene Biografie einwebt und einen zusätzlichen Rahmen gibt, ist eigentlich unnötig. Es weckt den Anschein, begründen zu müssen, warum gerade sie sich diesen Themas angenommen hat. Das muss ein Autor nicht. Stattdessen wirkt es unsicher und impliziert, dass sie dieses Buch nur schreiben konnte, weil sie auch schwarz ist und darum die Geschichte der Hidden Figures kennt. Damit erreicht sie, was das Buch genau nicht will. Eine künstliche Grenze zwischen Schwarz und Weiß zu ziehen. Schade finde ich gerade hierbei auch, dass Hidden Figures die Erfolge der Bürgerrechtsbewegung und Emanzipation zeigt, aber nicht zugibt, dass in beiden Feldern noch jede Menge aufzuholen ist.

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    LaLectures avatar
    LaLecturevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Drei spannende Themen in einem detailliert recherchierten Buch vereint, das sich jedoch manchmal in seinen vielen Details verliert
    ​ Spannende Themen, beeindruckende Recherche, aber leider ohne roten Faden


    Inhalt


    "Hidden Figures" ist das Ergebnis jahrelanger Recherchen der Autorin zu den sogenannten "schwarzen Computern" - farbigen Mathematikerinnen, die seit den 40er-Jahren für die NACA bzw. später NASA arbeiteten. Dabei konzentriert sich das Buch vor allem auf das Leben von Katherine Goble, Dorothy Vaughan und Mary Jackson, spricht aber auch viele Entwicklungen in der Raumfahrt und dem Kampf gegen Rassentrennung an.


    Meinung

    Genau wie der darauf basierende Film reizte mich "Hidden Figures" wegen der spannenden Themen-Mischung. Die Geschichten intelligenter, erfolgreicher Frauen, die sich gegen Vorurteile durchsetzen, sprechen mich immer sehr an und die in den USA viel zu lange vorherrschende Rassentrennung finde ich nach wie vor sehr erschreckend und lese immer wieder gerne von den Menschen, die sich gehen die vorherrschende Diskriminierung wehrten. Gewürzt wird die Mischung dann noch mit Informationen über die amerikanische Flugindustrie und die Raumfahrt, über die ich nicht besonders viel wusste, die aber ebenfalls sehr spannend klangen.

    Informativ und interessant ist "Hidden Figures" wirklich. Sogar so, dass mir trotz wahnsinnig vieler Zahlen, Namen, Daten und Fachbegriffe nie langweilig wurde und sich das Buch sehr leicht lesen lies. Das liegt wohl zu großen Teilen auch an der Leidenschaft der Autorin für dieses Thema, die auf jeder Seite zu spüren und dadurch wirklich ansteckend ist.
    Wie begeistert und motiviert Margot Lee Shetterly das Thema ihres Buches anging, lässt sich auch an dem seitenlangen Quellenverzeichnis erkennen, das zeigt, dass sie sich viele Stunden durch die Archive der NASA gewühlt hat und etliche Interviews mit den Personen selbst oder Freunden, Verwandten und Kollegen geführt hat. Beinahe jede Aussage, die sie in ihrem Buch trifft, ist mit einer Fußnote gekennzeichnet, die auf die entsprechende Quelle verweist, sodass man weiß, dass auch die vielen Informationen über das Privatleben der erwähnten Personen und Interna zuverlässigen Quellen entstammen und nicht dazugedichtet wurden.
    Die zahlreichen Details, die eingebaut wurden, lassen die Ereignisse, auch wenn sie schon Jahrzehnte zurückliegen, alle sehr lebendig wirken.

    Spannend ist auch der recht analytische, wissenschaftliche Blick, den das Buch auf dem Umgang farbiger Menschen mit der Rassentrennung wirft.
    Auf der einen Seite beschreibt Margot Lee Shetterly die Bürgerrechtsaktivist*innen, auf der anderen Seite erzählt sie aber auch, dass Katherine beispielsweise sich nie aktiv gegen die Benachteiligung einsetzte, sondern sie einfach ignorierte und die meisten ihrer Kollegen in ihr nur eine gute Wissenschaftlerin sahen und sich nicht daran störten, dass sie über viele Regeln der Rassentrennung einfach hinwegsah. Diesen recht entspannten und mehr wissenschaftlichen als sozialpolitischen Ansatz an die Problematik fand ich sehr spannend, da er zeigt, dass es auch damals schon Menschen gab, die andere einfach aufgrund ihres Verhaltens und ihrer Leistung und nicht Aufgrund ihrer Hautfarbe beurteilten.
    Gleichzeitig beweist er aber auch, dass viele Fortschritte in Sachen Rechte der Farbigen aus reinem Pragmatismus und weniger aus Überzeugung entstanden, da man beispielsweise schwarze Mathematikerinnen ursprünglich nur einstellte, weil man nicht genügend weiße fand.

    Die Begeisterung der Autorin für ihre Themen ist aber gleichzeitig auch Grundlage des in meinen Augen größten Schwachpunkts des Buches. Zu viel wollte Margot Lee Shetterly auf einmal einbauen, zu viele Personen und Ereignisse sollten noch Erwähnung finden, dieses und jenes benötigte noch eine Erklärung als Grundlage und viele Ereignisse waren eng mit anderen verwoben, deren Geschichte man wiederum kurz erläutern musste. So kommt es, dass sie sehr oft zwischen Themen, Jahren und den Lebensgeschichten verschiedener Personen hin und her springt, auf einer Seite noch Dorothys Familienleben beschreibt, auf der nächsten auf einmal von Bürgerrechtsaktivisten und kurz danach vom Personalbüro des Langley Research Centers erzählt. Als Leserin konnte ich leider das gesamte Buch hindurch kein Konzept und keinen roten Faden erkennen und obwohl mich die Themen sehr interessiert haben, verwirrten mich die Themensprünge doch sehr. Das fand ich schade, denn wer so viele Jahre in die Arbeit an einem Buch steckt, hätte sich ruhig auch etwas mehr Gedanken über ein Konzept machen können.

    Durch die wahnsinnig vielen Informationen, die alle auf einmal in das Buch gequetscht wurden, war ich manchmal auch überfordert von den vielen Namen, die ich kennen, und Sachverhalten, die ich verstehen sollte.
    Viele Details erschienen mir allerdings auch recht überflüssig, beispielsweise die Beschreibung des guten Aussehens eines Matheprofessors oder die des Schmucks auf der Hochzeit von Katherines Schwägerin.


    Fazit

    "Hidden Figures" beeindruckt durch die unglaublich detaillierte Recherche der Autorin, deren Werk man anmerkt, mit wieviel Begeisterung sie sich ihm gewidmet hat. Die drei angesprochenen Themen sind allesamt sehr spannend und lebendig und interessant beschrieben.
    Teilweise verliert die Autorin sich jedoch auch in unnötigen Details und baut zu viele Themensprünge und unübersichtlich viele Namen und Daten ein, sodass es schwerfällt zu folgen und darin ein System zu sehen. Ich kann daher nur knapp 3 Sterne vergeben.

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    orfe1975s avatar
    orfe1975vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Faszinierende Geschichte der unbekannten NASA-Heldinnen und der Rassenproblematik in USA - Hervorragend recherchiert und dargestellt
    Die bisher unerzählte Geschichte der wirklichen Heldinnen in der USA-Raumfahrt

    Cover:
    Das Titelbild ist das Plakat des gleichnamigen Films und zeigt die drei afroamerikanische Mathematikerinnen, Katherine Goble, Dorothy Vaughan und Mary Jackson, die für die NACA (Vorläuferbehörde der NASA) arbeiten. Damit ist die Erwartung des Lesers stark mit dem Filminhalt verknüpft. Das Cover mag dadurch ein Eyecatcher sein, doch das Buch ist viel mehr als der Film und ich finde, es werden hier falsche Erwartungen geweckt.

    Inhalt:
    Margot Lee Shetterly erzählt die Geschichte der weiblichen Computer in der Raumfahrtbehörde der USA, damals NACA. Dabei nimmt sie besonders die farbigen Frauen in den Fokus. Doch neben der Raumfahrt und ihrer unbekannte Heldinnen, ist dies auch die Geschichte der Emanzipation der Frau und die Überwindung von Rassendiskriminierung in der amerikanischen Gesellschaft.

    Mein Eindruck:
    Durch das Cover und den Filmtrailer neugierig geworden, erhoffte ich mir einen spannenden Roman über das Thema Apollo 11 und die erste Mondlandung. Doch das Buch war ganz anders, als vorgestellt. Ich hatte einen erzählerischen Stil mit Dialogen erwartet, doch es waren viele Personen und Fakten, die zunächst beschrieben wurden. Es las sich, wie ein gut recherchierter, aber langer Zeitungsartikel oder eine wissenschaftliche Arbeit. Die vielen Fußnoten am Anfang irritierten mich auch, bis ich merkte, dass dies fast ausschließlich Quellenangaben waren, die ohne Probleme beim Lesen ausgelassen werden konnten. Doch es lohnt sich, dran zu bleiben! Nach kurzer Zeit war ich eingelesen und gefesselt von dem Buch. Trotz der Daten- und Personenvielfalt nimmt das Buch deutlich an Fahrt auf. Zwar wäre es hilfreich gewesen, den Anhang mit einem Personenregister auszustatten, aber dennoch sind einem im späteren Verlauf die Hauptpersonen dann geläufig und ich war im Geschehen gut drin. Man merkt der Autorin an, dass es ihr eine Herzensangelegenheit war, das Thema gut zu recherchieren, um diesen Frauen ein Denkmal zu setzen und das ist ihr auch gelungen. Der Leser erfährt hier viel über die drei Mathematikerinnen (s.o.) und beeindruckend wird  klar, wie viel Mut, Durchhaltevermögen und Disziplin diese Frauen hatten, um ihren Weg zu gehen und Karriere zu machen. Zum einen hatten sie den Kampf, sich als Frauen durchzusetzen, zum anderen zeigt das Buch aber auch die teilweise traurige Realität der Rassendiskriminierung. Zwar wurde diese im Langley-Institut später nicht mehr so stark gelebt, war unterschwellig aber immer vorhanden und auch im Privatleben spielte sie leider eine sehr starke Rolle. Die Autorin versteht es, die vielen recherchierten Details zu einem anschaulichen Ganzen zusammenzufügen. Probleme der Raumfahrt werden auch für Laien verständlich erklärt, die Probleme der Rassentrennung durch Anekdoten und Alltagsgeschichten aufgezeigt und die Rolle der Frau und ihr Kampf um Aufstieg und Karriere im Zwiespalt mit der Rolle als Mutter und Hausfrau deutlich gemacht. Ich habe viel gelernt über die NASA, die Raumfahrt und vor allem die amerikanische Gesellschaft aus einem neuen Blickwinkel kennengelernt. Zwar musste ich mich aufgrund der hohen Personen und Faktenanzahl sehr konzentrieren, doch hat mich das Buch sehr in seinen Bann gezogen. Es ist nicht leicht, so viele wissenschaftliche Quellen zu einem flüssig erzählten Ganzen zu verweben, doch das ist Frau Shetterly hervorragend gelungen - Hut ab!

    Fazit:
    Faszinierende Geschichte der unbekannten NASA-Heldinnen und der Rassenproblematik in USA - Hervorragend recherchiert und dargestellt

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    HarperCollinsGermanys avatar

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans

    "Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen" von Margot Lee Shetterly

    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 26.01.2017 für eines von 20 Leseexemplaren (Klappbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.


    Über den Inhalt:

    1943 stellt das Langley Memorial Aeronautical Laboratory der NACA,die später zur NASA wird, erstmalig afroamerikanische Frauen ein. „Menschliche Rechner“ - unter ihnen Dorothy Vaughan, die 1953 Vorgesetzte der brillanten afroamerikanischen Mathematikerin Katherine Johnson wird. Trotz Diskriminierung und Vorurteilen, treiben sie die Forschungen der NASA voran und Katherine Johnsons Berechnungen werden maßgeblich für den Erfolg der Apollo-Missionen. Dies ist ihre Geschichte.

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