Margot Mühlfellner

 5 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor*in von Die Akte Graz und Grazer Stiche.

Lebenslauf

Margot Mühlfellner, geboren 1976, wuchs auf einem Bauernhof südlich von Graz auf. Als »Landmensch« war sie schon früh von Graz und seinen Bewohner*innen fasziniert. Neben ihrer Tätigkeit als Sonderkindergartenpädagogin und Referentin las Mühlfellner jahrelang zahlreiche Krimis, bis sie eine eigene Kommissarin für ihr Graz erdachte und mit dem Schreiben begann. Die größte Herausforderung dabei: die schwere Entscheidung, an welchen wunderbaren Schauplätzen diese ermitteln darf. Margot Mühlfellner lebt mit ihrem Mann, zwei Kindern und ihrer Katze unweit von Graz. Sie besucht die Stadt regelmäßig, um Ideen und Inspirationen zu sammeln. Die Akte Graz ist Mühlfellners erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Grazer Stiche (ISBN: 9783311121350)

Grazer Stiche

Erscheint am 17.03.2026 als Taschenbuch bei Kampa Verlag.

Alle Bücher von Margot Mühlfellner

Cover des Buches Die Akte Graz (ISBN: 9783311120926)

Die Akte Graz

(4)
Erschienen am 10.10.2024
Cover des Buches Grazer Stiche (ISBN: 9783311121350)

Grazer Stiche

(0)
Erscheint am 17.03.2026

Neue Rezensionen zu Margot Mühlfellner

Cover des Buches Die Akte Graz (ISBN: 9783311120926)
omamis avatar

Rezension zu "Die Akte Graz" von Margot Mühlfellner

omami
Ein Neuanfang für Marlene Kranz

Kommissarin Marlene Kranz lässt sich nach Graz versetzen, um bestimmte private Vorkommnisse leichter verarbeiten zu können.

Viel Zeit hat sie nicht, um sich zu akklimatisieren, denn es gibt eine Leiche, kunstvoll platziert auf der Doppelwendeltreppe  in der Grazer Burg.

Splitterfasernackt und genau wie auf dem Foto des Kunstfotografen Gustav Zierach, der im Grazer Kunsthaus am Tag davor eine Ausstellung eröffnet hat. 

Marlene fackelt nicht lange und steigt in den Fall ein. Ihre Ermittlungen führen sie kreuz und quer durch Graz.

Margot Mühlfellner, die Autorin dieses, ihres ersten Krimis, führt ihre Leser gekonnt und sehr unterhaltsam durch Graz, erzählt ganz nebenbei noch Hintergründiges über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten, verliert dabei aber nie den roten Faden, der sich sehr kriminell durch die Geschichte zieht.

Natürlich gibt es am Beginn jede Menge Verdächtige, ihre Protagonistin Marlene sortiert aber alle, die nichts mit der Tat zu tun haben, gekonnt aus, auch wenn sie ab und an doch ihre Zweifel hat. Da tauchen Alibis und Fakten auf und unter, aber Marlene hat alles im Griff und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.

Ein schönes Cover mit dem Blick vom Schlossberg auf die Dächer der historischen Grazer  Innenstadt lädt zum Zugreifen ein.


Cover des Buches Die Akte Graz (ISBN: 9783311120926)
A

Rezension zu "Die Akte Graz" von Margot Mühlfellner

Astrid67
Mord im Kunsthaus

Wer ist so perfide und bringt ein Model um, um dann die Leiche kunstvoll zu inszenieren?

Ein erster und bizarrer Mordfall für Kommissarin Kranz seit ihrer Versetzung von Wien nach Graz.

Verdächtige gibt es viele, aber wer ist nun der Täter? Ausgiebige Ermittlungen in und um die Grazer Kunstszene nehmen ihren Lauf. Unterschiedlichste Charaktere treffen aufeinander. Wer hatte einen Grund das Model zu ermorden? Sind auch andere Models in Gefahr?

Parallel zu den spannenden Ermittlungen mit den unterschiedlichsten Tatverdächtigen und teils sehr unkonventionellen Ermittlungsmethoden bekommen wir auch einen Einblick in das Leben von Marlene Kranz. Welches Trauma hat sie erlitten das eine Versetzung nach Graz und Gespräche mit einem Psychotherapeuten notwendig macht? Eine sehr gelungene Kombination aus Aktualität und Vergangenheit. Im Job jederzeit klar fokussiert, aber privat durchaus ein feinfühliger und sensibler Mensch.

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Der Schreibstil flüssig und unverschnörkelt, gespickt mit österreichischen Ausdrücken und kurzen Dialogen was dem Ganzen einen besonderen Charme verleiht. Auch Humor und Spitzfindigkeiten sind wohl dosiert und verleihen der Geschichte noch eine gewisse Würze. Und zwischendrin immer wieder Nonnas Weisheiten, herrlich! Insgesamt eine perfekte Kombination! Und die Protagonisten einzigartig und authentisch. 

Ein gelungener und spannender Debütroman der von mir eine ganz klare Leseempfehlung bekommt!

Ich freue mich schon auf weitere, spannende Fälle mit Kommissarin Kranz.

Cover des Buches Die Akte Graz (ISBN: 9783311120926)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Akte Graz" von Margot Mühlfellner

Bellis-Perennis
Neuanfang für Chefinspektorin Marlene Kranz in Graz

Dieser Krimi ist dem Vernehmen nach der Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe, der in der Hauptstadt der Steiermark, in Graz, spielt.

Worum geht’s?

Chefinspektorin Marlene Kranz ist vor Kurzem aus Wien in ihre Heimat Graz zurückgekehrt. Nicht ganz freiwillig, wie es scheint. Noch bevor sie sich so richtig eingelebt hat, muss sie sich schon bewähren. Denn am Morgen nach der Eröffnung der Fotoausstellung des berühmten Fotografen Gustav Zierach im Grazer Kunsthaus wird Alexandra Walfrad, die für Zierach auf der bekannten Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg für ein Foto Modell gestanden hat, ist just auf jener Treppe, genau wie auf dem Foto inszeniert, tot aufgefunden.

Für Marlene Kranz und ihr Team beginnt die mühevolle Kleinarbeit, denn die Gästeliste der Vernissage umfasst mehrere Hundert Personen. Hilfreich erweist sich, dass ausgerechnet Marlenes Schulfreund Franky als Pressefotograf Tausende Fotos von der Veranstaltung gemacht hat und die Stimmung dort auf seinen Bildern eingefangen hat.

Wenig später wird ein weiteres Fotomodell vermisst. Zufall? Oder hat es hier jemand auf schöne Frauen abgesehen?

Jedenfalls ergreift Marlene Kranz mit Rückendeckung ihres Vorgesetzten ungewöhnliche Maßnahmen. Unterstützung erhält sie dabei nicht nur von einem jungen Streifenbeamten und ihrem Kollegen sondern auch von Franky.

Meine Meinung:

Gleich vorweg, ich habe diesen Krimi in einer Nacht gelesen. Da ich Graz, die Hauptstadt der Steiermark, und ihre verwinkelten Gassen wie die Sporgasse recht gut kenne, habe ich mich gleich wie zu Hause gefühlt, und war gleich mitten im Geschehen rund um das Kunsthaus Graz. Schmunzeln musste ich über die Aktion mit der Einsatzgruppe Cobra auf dem Grazer Hausberg Schöckl.

Margot Mühlfellner schafft es, die Spannung stets zu steigern und den Spannungsbogen hoch zu halten.

Die Charaktere, vor allem Marlene sind sehr gut gezeichnet. Niemand, außer ihrem Vorgesetzten weiß, warum sie sich von Wien nach Graz versetzen hat lassen und warum sie ihren Kollegen, trotz des steirischen Brauch, alle zu duzen, so distanziert erscheint. Auch die Leser wissen es nicht, doch in kleinen Portionen erfahren wir, dass in Wien etwas passiert sein muss, was Marlene Kranz aus dem Gleichgewicht geworfen hat. Dazu verwendet die Autorin einen interessanten Kunstgriff: Wir dürfen bei den Therapiegesprächen zwischen Marlen und dem Psychotherapeuten dabei sein. Zunächst wehrt sie sich gegen die Gespräche, die allerdings Bedingung für die Wiedereinsetzung in den Dienst notwendig sind, doch langsam öffnet sie sich dem Therapeuten gegenüber.

Auch die anderen Charaktere wie der Fotograf Zierach oder der Direktor des Kunsthauses Graz, der auf mich wie eine aufgeblasene Kröte wirkt, erhalten eine besondere persönliche Note.

Gut gefällt mir, dass neben dem Kunsthaus auch andere Plätze wie eben die Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg, die Murinsel, jenes futuristische Gebilde, das anlässlich der Ernennung von Graz zu Kulturhaupstadt Europas 2003 errichtet wurde, „mitspielen“ dürfen. Die Autorin wirft auch einen Blick auf die quasi soziale Zweiteilung von Graz, in eine diesseits und jenseits der Mur gelegene Stadt. Auf der einen Seite (ich verrate jetzt aber nicht welche) leben jene, die es geschafft haben und auf der anderen, die, die noch nicht so weit sind.

Fazit:

Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung dieser Krimi-Reihe, die durch ein durchdachtes Konzept und einen hohen Spannungsbogen besticht. Gerne gebe ich diesem Reihen-Auftakt 5 Sterne und eine Leseempfehlung.



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