Margot S. Baumann Das Gut in der Toskana

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 12 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(3)
(7)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Gut in der Toskana“ von Margot S. Baumann

Das hatte sich Allegra anders vorgestellt! Mit Herz und Hand wollte sie ihren italienischen Großvater unterstützen. Schließlich kann er als Gärtner auf einem toskanischen Gut jede Hilfe gebrauchen. Also bricht Allegra voller Elan nach Italien auf und ist ziemlich überrascht, als sie dort nicht wirklich willkommen ist. Weder ihr mürrischer Großvater noch Massimo, der gutaussehende Neffe des Gutsbesitzers, empfangen sie mit offenen Armen. Doch Gefühle sind wandelbar. Ein gemeinsam aufgedecktes Familiengeheimnis schweißt Allegra und Massimo eng zusammen und stürzt sie in ein unerwartetes Liebeschaos. So müssen beide erkennen, dass hinter den Zypressen der Toskana mehr verborgen liegt, als sie jemals vermutet hätten. Mit ihrem neuen Buch taucht Margot S. Baumann in die Atmosphäre der toskanischen Landschaft und in die Geschichten und Eigenarten ihrer Bewohner ein. Ein großer Roman, der mit Leichtigkeit von den Herausforderungen des Lebens, der Liebe und ihren Konsequenzen erzählt.

Eine Liebesgeschichte in der Toskana. Schön waren die Beschreibungen der Landschaft. Da möchte man gerne Urlaub machen.

— Birkel78

Der Roman ist wie ein Kurzurlaub im Kopf, man kann damit wunderbar vom Alltag abschalten.

— Klusi

Eine traumhafte Reise in die Toskana

— Maerchenfee

Stöbern in Romane

Und es schmilzt

Brutal, grausam ehrlich, gnadenlos offen: Dieses Buch erfüllte für mich alle Erwartungen, die von Lobgesängen geschürt worden waren.

once-upon-a-time

Kleine große Schritte

Dieses Buch lässt einen nicht mehr los und verändert den Blick, mit dem man die Welt und die Menschen sieht.

Tintenklex

Kukolka

Ein erschütterndes Schicksal, welches stellvertretend für leider viele Mädchen und junge Frauen steht, als man vielleicht denkt

Caro_Lesemaus

Das Haus ohne Männer

Frankreich, Frauen WG....eine schöne Geschichte mit Flair.

sunlight

Der Freund der Toten

Hab mittendrin aufgehört. Hat mich leider nicht gefesselt... Schade. Hab mich sehr auf das Buch gefreut.

Kaffeesatzlesen

Die Tänzerin von Paris

Berührend und unfassbar traurig

tardy

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Das Gut in der Toskana - Margot S. Baumann

    Das Gut in der Toskana

    nef

    07. May 2017 um 09:38

    Inhalt:Allegras Leben hat eine Wendung genommen, die so eigentlich nicht gedacht und schon gar nicht gewünscht war. Statt die Welt zu bereisen und ferne Länder kennen zu lernen, hockt sie im tristen Deutschland und bearbeitet den Bürokram im Bestattungsunternehmen ihrer Eltern.An ihrem 27 Geburtstag ändert sich das allerdings schlagartig. Ihr Großvater väterlicherseits hatte einen Schlaganfall. Da ihr Vater stark in das Familienunternehmen eingebunden ist, macht sich Allegra auf die Reise in die sonnige Toskana um ihrem Großvater zu helfen. Schon viel zu lange íst es her, dass sie ihn gesehen hat und so freut sie sich besonders.Ihre Freude wird allerdings getrübt, als ihr Großvater alles andere als herzlich auf ihr Erscheinen reagiert. Was war nur aus dem warmherzigen und immer fröhlichen Mann geworden, der immer ein Lächeln in auf den Lippen trug?Massimo brauchte dringend eine Pause von seinem aufreibenden Leben als Architekt. Im Moment hilft er seinem Onkel auf dem Gut aus, dass für Touristen ein Zufluchtsort für Entspannung, Lebensfreude und Kreativität ist. Er spielt den Fremdenführer und kümmert sich ein wenig um anfallende Arbeiten.Als er versucht eines der kreativen Ergüsse eines ehemaligen Gastes wieder in seiner Verankerung zu fixieren, trifft er auf eine erneute Dame, die ihm am Wasser auflauert. Massimo weiß, dass er ganz gut aussieht und sein Charme bringt ihm nicht wenig Komplimente ein, aber nach Feierabend will er einfach nur seine Ruhe haben. Da fehlt es ihm noch, dass eine weitere liebeshungrige Touristin im Halbdunkeln über das Anwesen schleicht.Aber anders als die anderen Damen seiner Reisegruppen, ist diese ziemlich kratzbürstig und ihm sofort unsympathisch.Allegra kann es nicht fassen. Was bildet sich der Touristenschreck eigentlich ein? Sie des Grundstücks verweisen wollen, das ist ja wohl die Höhe. Und seine schnippischen Antworten kann er sich auch an den Hut stecken.Ihr Großvater arbeitet schon ewig als Gärtner auf dem Gut und hat durch seine langjährige Freundschaft zum Besitzer des Anwesens ein lebenslanges Wohnrecht. Dies hatte er gehofft mit seiner geliebten Frau noch lange ausnutzen zu können, aber das Schicksal hatte anderes mit ihr vor.Und nun muss er sich damit abfinden, dass er sich selbst nicht einmal mehr richtig anziehen kann, weil sein Körper ihm nicht mehr gehorcht. Das wurmt ihn und seine schlechte Laune lässt er vor allem an seiner Enkeltochter aus.Allegra hat von ihrem Vater aber nicht nur das feurige Aussehen geerbt, nein auch ihr Temperament kann es mit jeder waschechten Italienerin aufnehmen und das muss nun auch ihr Großvater kennenlernen.Massimo ist der Sohn, den sein Onkel Lorenzo nie kriegen konnte. Seine Frau ist schwer krank und nach dem Tod von Massimos Eltern haben sie ihn bei sich aufgenommen und ihn wie einen Sohn behandelt. Dass aus ihm ein erfolgreicher Architekt geworden ist macht beide sehr stolz. Nur seine Verlobte passt irgendwie so gar nicht zu ihm. Und das musste Massimo nun auch schmerzlich feststellen. Auf dem Gut will er den Kopf frei kriegen, aber so richtig gelingen will ihm das nicht. Ständig läuft ihm diese Kratzbürste über den Weg und ehe er sich versieht, ist sein Jagdtrieb erwacht.Ob sie im Bett auch so wild ist? Er ist gewillt das heraus zu finden.Aber erst muss er herausfinden, warum im Haus seines Onkels immer mehr Antiquitäten verschwinden.Meinung:Mit 'Das Gut in der Toskana' brachte mich Margot S. Baumann aus dem frischen Deutschland in den sonnigen Süden. Auch wenn ich noch nie in Italien war, konnte ich es mir beim Lesen wunderbar vorstellen. Die ganzen Plätze, Bauten und selbst die Landschaft tauchten förmlich vor meinem inneren Auge auf. Es war wie ein Urlaub.Allegra und Massimo könnten unterschiedlicher nicht sein und doch ziehen sie sich magisch an. Wenn die beiden aufeinander treffen fliegen die Fetzen und die Wortgefechte sind ziemlich unterhaltsam. Ich mochte beide Charaktere ziemlich gern, auch wenn ich Massimos Einstellung zu Allegra anfangs zweifelhaft fand. Aber irgendwie war klar, dass er das eigentlich nicht so meint. Deshalb war ich hier dann doch versöhnlich mit ihm.Neben der spritzigen Liebesgeschichte gibt es eine Familiengeschichte um Massimos Onkel Lorenzo, die ziemlich spannend ist. Männer machen viel für die Liebe ihres Lebens und oftmals werden sie von ihrer Liebsten dann auch noch überrascht. Das fand ich so süß.Grundsätzlich hat mir dieses Buch von vorn bis hinten Spaß bereitet beim Lesen. Das Setting ist toll, die Geschichte sowohl unterhaltsam als auch spannend und das Buch damit ein echtes Lesehighlight.Bei manchen Büchern fällt einem gar nicht so richtig ein, warum es einem jetzt direkt gefallen hat - es ist einfach so.Einen ganz lieben Dank an die Autorin für das Leseexemplar. Nun habe ich Feuer gefangen und muss unbedingt mal in die Toskana - nur nicht im Sommer ;o)

    Mehr
  • Ein wunderbarer Ausflug in die Toskana

    Das Gut in der Toskana

    Xanaka

    11. April 2017 um 21:55

    Allegra di Rossi, lebt bei ihren Eltern in Deutschland und unterstützt diese in ihrem Bestattungsunternehmen. Als die Familie die Information erhält, dass der Großvater Giovanni in der Toskana einen Schlaganfall erlitten hat,reist sie zu ihm um sich um ihn zu kümmern. In Montalcino angekommen, wo ihr Großvater auf dem Gut seines Freundes Lorenzo lebt und als Gärtner arbeitet, erkennt sie ihren früher liebenswerten, gutmütigen Großvater nicht mehr wieder. Durch den Schlaganfall gezeichnet, hat er den Lebensmut verloren und sich in einen grimmigen alten Griesgram verwandelt.Sie lernt auf dem alten Gut auch Massimo, den Neffen von Lorenzo kennen. Er fungiert als Reiseleiter und kümmert sich um die Feriengäste des Gutes. Der Start zwischen Allegra und Massimo ist durch verschiedene Missverständnisse denkbar schlecht. Beide können sich bereits nach kurzer Zeit nicht ausstehen. Als Massimo auch noch hört, dass Allegra im Bestattungsunternehmen ihrer Eltern arbeitet, hat sie ihren Spitzennamen weg. Fortan ist sie für ihn die Totengräberin. Und doch gibt es ein Familiengeheimnis, bei dessen Lösung sich beide näherkommen. Aber es gibt da auch noch eine Verlobte von Massimo.Wie die Story ausgeht, lest selbst, es lohnt sich in jedem Fall.Mir hat dieser Ausflug in die Toskana ausgesprochen gut gefallen. Das Buch liest sich sehr angenehm, die Story ist toll und auch spannend. Die Protagonisten sind ausgesprochen sympathisch. Besonders viel Spaß hat man beim anfänglichen gegenseitigen Terror zwischen Allegra und Massimo. Hier trifft wirklich das Sprichwort zu „was sich liebt, das neckt sich“. Man wartet nur auf den Moment, wo beide das auch merken. Es macht unheimlich viel Spaß die Entwicklung der beiden zu beobachten und man fiebert beim Lesen förmlich mit, ob beide denn nun endlich zueinander finden.Ich empfehle dieses unterhaltsame Buch auf jeden Fall sehr gerne weiter und vergebe vier Lesesterne.

    Mehr
  • Ein Tripp in die Toskana

    Das Gut in der Toskana

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    20. March 2017 um 16:53

    Allegra arbeitet in Frankfurt / Main gemeinsam mit ihren Eltern, die ein Bestattungsunternehmen betreiben. Als ihr italienischer Großvater einen Schlaganfall erleidet, ist sie es, die sich auf den Weg macht, um ihm hilfreich zur Seite stehen zu können. Was sie jedoch nicht erwartet hatte, war der unfreundliche Empfang ihres Großvaters, den sie so nicht wiedererkannte. Der sonst so liebevolle und herzliche Mensch hat sich irgendwie in Luft aufgelöst. Allegra jedoch lässt sich nicht vergraulen, auch nicht, als sie auf Massimo trifft. Massimo ist der Neffe des Gutsbesitzers Lorenzo Ferretti, der ein langjähriger Freund von Allegras Großvater ist und auf dessen Landgut dieser lebt.Massimo ist ein gut aussehender Mann mit Machogehabe, der in Allegra widersprüchliche Gefühle auslöst. Treffen die beiden aufeinander, sieht man die Funken förmlich fliegen, bis sie sich zusammentun, um einem Familiengeheimnis auf die Sprünge zu kommen...Die Autorin Margot S. Baumann entführt den Leser mit ihrem neuesten Werk in die Toskana.Durch ihre gekonnte bildhafte Beschreibung hat der Leser das Gefühl, sich vor Ort zu befinden. Jedenfalls erging es mir so. Die Beschreibungen der Landschaft versetzten mich in die Toskana, ließen mich die Luft schnuppern und ein Gefühl des Erkennens aufleben, obwohl ich noch nie dort gewesen war.Allegra ist nicht ganz unglücklich darüber, dass sie es ist, die zu ihrem Großvater fahren soll, nachdem dieser einen Schlaganfall erlitten hatte.Im Betrieb ihrer Eltern erledigt sie die Buchhaltung, was sie nicht gerade glücklich macht, die Arbeit füllt sie nicht völlig aus. So kommt ihr die Abwechslung, die sie in der Toskana erwartet, gerade recht. Dass sie dabei wieder ihren liebevollen Großvater trifft, freut sie umso mehr. Wie überrascht aber ist sie, als sie statt dessen einen mürrischen, schlecht gelaunten Mann antrifft, der so gar keine Ähnlichkeit mit ihrem Großvater hat und der sie am liebsten gleich wieder nach Hause schicken würde.Aber Allegra ist nicht der Mensch, der sich von irgend etwas abschrecken lässt, sie kann mindestens genauso stur wie ihr Großvater sein.Auf dem Landgut, auf dem ihr Großvater lebt, trifft sie auf den Angestellten Massimo, nicht wissend, dass er der Neffe des Gutsherren ist. Ihn hält sie für anmaßend, frech und unkompetent, was neben den Missverständnissen auch zu Reibereien kommt. Obwohl sie sich nicht leiden können, besteht eine Anziehung zueinander, der sie sich zu widersetzen versuchen.Massimo, der noch an seiner Verlobten festhält, stellt das ein oder andere mal fest, dass Allegra sich in bestimmten Dingen wie seine Verlobte verhält. Demzufolge sind doch eh alle Frauen gleich und kennt man eine, kennt man alle.Erst als sie aufeinander angewiesen sind, um einem Geheimnis auf die Spur zu kommen, erkennen sie, wie der jeweils andere wirklich tickt.Zum wiederholten Mal hat mich die Autorin in eine mir fremde Umgebung versetzt. Wie gehabt versteht sie es, den Leser in genau diese hineinzuversetzen, sich dort wohl zu fühlen. Am liebsten hätte ich meine Koffer gepackt, um genau das sehen zu wollen, was sie den anderen Touristen aus dem Roman gezeigt hat.Die Protagonisten Allegra und Massimo machen im Laufe der Geschichte eine Wandlung durch. Obwohl sie mir schon von Beginn an sympathisch waren, verstärkte sich das Gefühl bei mir, als ich miterleben durfte, wie sie einem Geheimnis auf die Spur kommen wollten. Mit Tricks und Überlegung gelingt es ihnen, gemeinsam Informationen zu sammeln, an die der einzelne nicht gekommen wäre. Durch das Zusammenspiel der beiden können sie neues Leid vermeiden.Das Zusammenspiel von Story, den landestypischen Beschreibungen und der Entwicklung der Geschichte ist stimmig. Gerne habe ich mich gemeinsam mit den Protagonisten in der Toskana aufgehalten und mit ihnen gestritten, gelebt und erkundet. Ich fühlte mich wohl dort und habe traurig die letzte Seite umgeschlagen. Traurig, weil die Geschichte zu Ende war und ich mich von den Protagonisten verabschieden musste.Das Buch wurde wieder mit einem wunderschönen Cover versehen, das schon stimmlich auf die Toskana einstimmt.Wie schon so oft, auch dieses Buch der Autorin empfehle ich sehr gern weiter.

    Mehr
  • Liebesfund in der Toskana

    Das Gut in der Toskana

    Dreamworx

    11. March 2017 um 17:06

    Allegra di Rossi lebt mit ihrer Familie, die ein Bestattungsunternehmen besitzt, in Frankfurt. Als Großvater Giovanni, der in der Toskana auf dem Landgut seines Freundes Lorenzo Ferretti lebt, einen Schlaganfall erleidet, macht sich Allegra auf den Weg zu ihm, um ihm beizustehen und ihn bei der Genesung zu unterstützen. Bei ihrer Ankunft erlebt Allegra allerdings eine Überraschung, denn es wirkt geradezu so, als wolle sie niemand dort haben. Giovanni ist abweisend und grantig, aber auch die Familie des Gutsbesitzers, allen voran Massimo, der Neffe von Lorenzo, stellt sich ihr arrogant und überheblich entgegen und zeigt ihr deutlich, was er von ihr hält. Allegra findet das alles äußerst merkwürdig und geht der Sache auf den Grund. Dabei kommt sich auch nicht an der Tatsache vorbei, sich mit Massimo zu arrangieren. Gemeinsam begeben sie sich auf die Spur eines Familiengeheimnisses und finden Dinge heraus, die auch ihr Leben verändern werden….Margret S. Baumann hat mit ihrem Buch „Das Gut in der Toskana“ einen sehr unterhaltsamen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und farbenfroh, schnell findet der Leser sich gedanklich in der malerischen Toskana mit ihren blühenden Feldern wieder, kann fast die wunderbaren Düfte dieser Landschaft in der Nase riechen. Die Beschreibungen um das Landgut sind so schön gelungen, dass man regelrecht Urlaubsgefühle entwickelt und Sehnsucht zu dieser wunderbaren Gegend bekommt, zumal dieses Reiseziel immer einen Besuch wert ist aufgrund der weltoffenen Bewohner, der Sehenswürdigkeiten und dem geschichtlichen Hintergrund, vom herrlichen Essen ganz zu schweigen. All dies wird in diesem Roman heraufbeschworen und beschert dem Leser bei der Lektüre einen kleinen Kurzurlaub vom Alltag. Das Familiengeheimnis wurde von der Autorin sehr schön mit der Handlung verknüpft, der Leser kann es nach und nach gemeinsam mit den Protagonisten enthüllen.Die Charaktere sind sehr vielfältig ausgearbeitet, mit ihren Ecken und Kanten wirken sie sehr lebendig und authentisch. Allegra ist eine sehr sympathische junge Frau, die ihr Herz auf der Zunge trägt und aufopfernd gegenüber denen ist, die sie aufrichtig liebt. Allerdings ist sie auch impulsiv, hartnäckig und tonangebend, was oftmals zu Konflikten führt. Massimo ist ein typischer italienischer Macho, so wie man ihn sich vorstellt: arrogant, selbstherrlich und herablassend. Allerdings fehlt ihm zuweilen der Charme, wenn er gegenüber Allegra beleidigend wird. Allerdings hat er einige Blessuren davon getragen, die ihn ein gewisses Misstrauen gegenüber Allegra an den Tag legen lassen. Aber die Charaktere der beiden Hauptprotagonisten verändern sich innerhalb der Handlung spürbar, und es macht Spaß, ihnen während des Lesens dabei zuzusehen. Manche Dinge geschehen etwas zu schnell, aber so ein Buch ist ja auch nicht endlos lang. „Das Gut in der Toskana“ ist ein kurzweiliger Roman vor wunderbarer Kulisse, der sowohl ein Familiengeheimnis als auch eine Liebesgeschichte beinhaltet. Alle, die dieses Genre bevorzugen, werden hier einige schöne Lesestunden erfahren. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!  

    Mehr
  • Das Gut in der Toskana

    Das Gut in der Toskana

    Klusi

    07. March 2017 um 13:31

    Die Familie di Rossi betreibt in Frankfurt ein Bestattungsunternehmen. Als die Nachricht eintrifft, dass der Großvater, der in der Toskana lebt, einen Schlaganfall erlitten hat, macht sich Enkeltochter Allegra auf die Reise, ihn zu besuchen und zu unterstützen. Giovanni di Rossi lebt auf dem Landgut seines Freundes Lorenzo Ferretti, in der Nähe von Montalcino. Hier arbeitete er bis zu seiner Pensionierung als Gärtner. Als Allegra auf dem Landgut in der Toskana ankommt, erwartet sie ein eher frostiger Empfang. Statt sich zu freuen, gibt sich ihr Großvater sehr mürrisch. Außerdem wird Allegra ständig mit der Gegenwart von Lorenzos Neffen konfrontiert. Als dieser erfährt, dass Allegra im Betrieb ihrer Familie mitarbeitet, spricht er von ihr nur nach als „Die Totengräberin“. Der attraktive Massimo gibt sich der jungen Frau gegenüber arrogant und spöttisch, und die beiden geraten sich ständig in die Haare. Die folgenden Ereignisse führen jedoch dazu, dass Allegra und Massimo an einem Strang ziehen müssen, und ihr Verhältnis ändert sich, denn gemeinsam sind sie einem Familiengeheimnis auf der Spur und wollen das damit verbundene Problem lösen. Dabei entdecken sie, dass nicht nur dieses Geheimnis sie verbindet, sondern dass eine starke Anziehungskraft zwischen ihnen besteht.Ich liebe die Toskana, und so habe ich mich sehr neugierig auf diesen neuen Roman von Margot S. Baumann gestürzt. Die Autorin schreibt sehr lebendig und kurzweilig. Ihre Schilderungen ließen ein farbenfrohes Bild der toskanischen Landschaft vor meinen Augen entstehen, so dass mich beim Lesen schnell das totale Fernweh gepackt hat. Das beschriebene Landgut muss traumhaft sein,und man hegt den Wunsch, genau dort einmal Urlaub zu machen. Allegra war mir von Anfang an sympathisch, und besonders die Art und Weise, wie sie sich mit ihrem kranken Großvater arrangiert, fand ich sehr schön und liebevoll. Massimo legt ein ziemliches Macho-Gehabe an den Tag, aber wenn man ihn näher kennenlernt und einiges über ihn und seine nahe Vergangenheit erfährt, kann man ihn in einigen Punkten verstehen. Er ist ein recht widersprüchlicher Charakter, und sein Ego hat schwer am Fehltritt seiner Verlobten zu knabbern. Er weiß nicht, ob er ihr diesen Vertrauensbruch verzeihen kann. Seit er Allegra kennt, vergleicht er sie ständig mit Carla und findet eine negative Eigenschaft nach der anderen, die seiner Meinung nach beide Frauen gemeinsam haben.Die Schnelligkeit, mit der sich das Verhältnis zwischen Allegra und Massimo dann jedoch verändert, war für mich nicht so ganz glaubwürdig, denn beide haben innerhalb kürzester Zeit einen Gesinnungswandel um 180 Grad erfahren. Einerseits fand ich das Familiengeheimnis interessant, und ich habe mit Spannung verfolgt, wie die Protagonisten, die sich kurz vorher direkt feindlich gegenüber standen, plötzlich so gut zusammenarbeiteten. Auch gab es hier im Verlauf der Geschichte für mein Empfinden ein paar Zufälle zu viel.Trotz meiner kritischen Anmerkungen habe ich den Roman aber sehr genossen, schon weil das Ambiente so wunderbar dargestellt ist. Die Autorin versteht es, zu fesseln, und so habe ich einige schöne und kurzweilige Lesestunden mit diesem Roman verbracht, denn die Geschichte ist fast wie ein Kurzurlaub im Kopf, man kann damit den Alltag ausblenden und wunderbar abschalten.

    Mehr
  • Eine traumhafte Reise in die Toskana

    Das Gut in der Toskana

    Maerchenfee

    07. March 2017 um 11:11

    Inhalt:Allegras Großvater erleidet einen Schlaganfall, daher fährt sie zu ihm in die Toskana, um ihm etwas zur Hand zu gehen. Doch dort angekommen, erkennt sie ihren geliebten Großvater nicht wieder. Der sonst so liebenswürdige Mann ist nur noch grantig und unhöflich.Auch Massimo, der Sohn des Gutsbesitzers scheint über ihr Kommen wenig erfreut.Doch Allegra wäre nicht Allegra, wenn sie sich davon entmutigen ließe.Meine Meinung:Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Margot S. Baumann hat einen schönen, flüssigen, aber vor allem sehr bildhaften Schreibstil. So verbrachte ich eine wunderschöne Zeit in der Toskana. Ich konnte mir die Landschaft, die Blumen, die Häuser, aber auch die Städte in der Umgebung und ihre Sehenswürdigkeiten so richtig gut vorstellen. Wenn ich morgen in die Toskana fahren würde, würde ich mich bestimmt bestens zurechtfinden.Aber auch die Charaktere sind sehr ansprechend gestaltet. Die Figuren sind nicht immer lieb und nett, Allegra kann auch zuweilen sehr bestimmend sein und Massimo bezeichnet sie sehr oft uncharmant als Totengräberin, da ihre Eltern ein Bestattungsunternehmen besitzen.Zudem hält er immer noch an seiner Verlobten fest, was für Allegra natürlich nicht so toll ist und sie somit nicht weiß, woran sie bei ihm ist.Manchmal möchte man die beiden auch schütteln, weil sie es sich zeitweise schwieriger machen, als es eigentlich ist.Aber als die beiden dann dem Familiengeheimnnis nachgehen, entdecken sie langsam auch die positiven Seiten aneinander.Natürlich weiß man von Anfang an, wie die Geschichte endet, doch das ist nicht schlimm, weil mir der Weg dorthin sehr gut gefallen hat. Im Vordergrund steht auch die Liebesgeschichte, das Familiengeheimnis war für mich eine nette Nebengeschichte.Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt, so merkt man gar nicht, wie die Seiten dahinfliegen und flugs ist man am Ende und schließt das Buch mit einem Lächeln.Ich habe den Ausflug in die Toskana jedenfalls sehr genossen und freue mich schon auf ein weiteres Buch der Autorin.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks