Margot S. Baumann Die Frau in Rot

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Inhaltsangabe zu „Die Frau in Rot“ von Margot S. Baumann

Anouk, einst ein gefragtes Model, weiß nach einem Unfall, der ihre beste Freundin das Leben kostete, nicht mehr ein noch aus. Sie zieht zu ihrer Großtante in ein beschauliches Schweizer Dorf. Doch bald hat Anouk das Gefühl, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, denn sie hört Stimmen, sieht Personen, die schon lange verstorben sind – und jene geheimnisvolle Frau im roten Kleid, die ihr offenbar etwas Bedeutendes mitteilen möchte …

Fazit: Eine gefühlvolle, farbenprächtige, rätselhafte und durchaus auch sehr spannende Geschichte über eine junge Frau aus dem 18. Jahrhundert, die im Jahr 2010 als Geist versucht, endlich Gerechtigkeit zu finden.

— Bellexr
Bellexr

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  • eBook Kommentar zu Die Frau in Rot von Margot S. Baumann

    Die Frau in Rot
    Rita Garling

    Rita Garling

    10. November 2015 um 13:31 via eBook 'Die Frau in Rot'

    Ein sehr fesselndes Buch ich bin total begeistert. Auf jeden Fall zu empfehlen

  • Das Geheimnis um die Frau in Rot

    Die Frau in Rot
    HarIequin

    HarIequin

    25. April 2014 um 20:08

    Nach einem schweren Autounfall ist das Topmodel Anouk traumatisiert, denn ihre beste Freundin starb dabei. Nun soll sie für ein halbes Jahr zu ihrer Großtante Valerie nach Seengen, um sich zu erholen. Doch allzu Erholsam gestaltet sich Anouks Aufenthalt nicht: sie hört Stimmen, obwohl niemand da ist und sieht eine geheimnisvolle Frau in Rot. Der Dorfarzt Max Sandmeier hilft ihr dabei, das Rätsel zu lösen und Anouk gerät immer tiefer in die Geschichte rund um eine Frau aus dem 18. Jahrhundert. Doch es gibt auch einen Gegenspieler, der das Geheimnis der Frau in Rot um jeden Preis wahren will. Man liest abwechselnd aus den beiden Zeitebenen. Dabei fand ich die sprachliche Gestaltung sehr schön, denn es ist ein klarer Unterschied zwischen den beiden Zeiten zu bemerken, was die Geschichte authentischer macht. Außerdem lässt er sich leicht und flüssig lesen. Sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere sind interessant gestaltet und alle sehr eigen. Auch wenn man manches schon am Anfang erahnen kann, ist das Buch trotzdem spannend und hält einige unerwartete Wendungen bereit. Der Grusel-Effekt baut sich zwar langsam aber dafür stetig auf und lässt einen nicht mehr los. Das Geheimnis um Vergangenheit und Gegenwart löst sich immer mehr auf und man wartet gebangt auf das große Finale. Ein schönes Buch mit Mystery-Elementen, Geheimnissen, Familienbanden und natürlich auch Liebe.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Rezension zu "Die Frau in Rot" von Margot S. Baumann

    Die Frau in Rot
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    14. January 2013 um 07:41

    Anouk, einst ein gefragtes und gut beschäftigtes Model hat schwer mit dem Unfalltod ihrer Freundin Julia zu tun. Sie selbst gibt sich die Schuld, denn eigentlich sollte sie das Auto fahren. Um ihr Trauma zu bewältigen und ihre Wunden abheilen zu lassen, hat sie sich eine Auszeit vom Modeljob genommen. Ihre Eltern schicken sie für ein halbes Jahr zu ihrer Großtante Valerie, die unter Altersdemenz leidet und die Zeit braucht bis zur Überbrückung in ein Altersheim. Solange soll Anouk sich um sie kümmern. Schon bald nach ihrer Ankunft trifft sie auf ein kleines Mädchen, das nur sie sehen kann. Auch eine Frau in einem roten Kleid erscheint ihr. Beide scheinen irgendetwas von ihr zu wollen, doch nur was? Gemeinsam mit dem Arzt ihrer Tante, Max Sandmeier, versucht sie dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Aber es gibt auch einen Gegenspieler, der nicht möchte, dass sie die Wahrheit aufdecken ... Die Autorin Margot S. Baumann lockt den Leser mit einem gut durchdachten Plot in diese Geschichte. Der Roman spielt in 2 Zeitebenen, Mitte des 18. Jh. sowie in der heutigen Zeit. Der Handlungsort spielt in der Schweiz im Schloss Hallwyl und Umgebung. Die Autorin hat in ihrem Roman 2 Frauenschicksale über die Jahrhunderte hinweg gekonnt miteinander verknüpft. Bernhardine, die 16 Jahre alt ist und im 18. Jh. lebt, wird mit dem bedeutend älteren Burgherrn Johannes von Hallwyl verheiratet. Sie hat keinen guten Stand auf der Burg. Ihr Schwager Gerold hasst sie, hat sie doch dem Burgherrn 3 Kinder geboren und somit sein Erbe verhindert. Als ihre 3-jährige Tochter spurlos verschwindet, macht sie Gerold dafür verantwortlich, weiß sie doch, dass er mit bösen Machenschaften im Bunde ist. Gemeinsam mit ihrem Geliebten macht sie sich auf die Suche, nicht wissend, dass sie und ihre Zwillingssöhne ebenfalls in Gefahr sind. Sehr gut recherchiert hat die Autorin das Leben im 18. Jh., so dass es dem Leser nicht schwer fällt, sich in die dortige Zeit und deren Geflogenheiten hineinzuversetzen. Sei es das "Verschachern" der Töchter an heiratswillige alte Männer oder dem Leben auf einer Burg. Anouk dagegen lebt im 21. Jh. und hat mit den Gespenstern ihres eigenen Traumas zu kämpfen. Seit sie bei ihrer Großtante ankam, hat sie nicht nur mit ihren eigenen Geistern zu tun. Es geschehen eigenartige, nicht erklärbare Dinge. Sie hört Gedichte von Personen, die nur sie hört und die Personen können sich nicht erinnern, diese gesprochen zu haben. Sie sieht ein Kind und eine Frau, die ebenfalls nur ihr erscheinen. Wird sie paranoid oder gibt es eine Verbindung zu ihr. Als Leser ist man mittendrin. Man freundet sich mit Anouk an und geht gemeinsam mit ihr die Wege, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Diese erscheinen völlig glaubhaft. Die beiden Protagonistinnen Anouk und Bernhardine sind zwei starke Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen. Aber auch mit der Darstellung der weiteren Protagonisten hat die Autorin ein glückliches Händchen gehabt, sei es Marie, die Amme, Valerie, die Großtante der Maler oder der Arzt. Alle konnten mich vollends überzeugen. Selbst die Bösewichter in Vergangenheit und Gegenwart waren interessante Gestalten. Die Geschichte ist spannend geschrieben, der Schreibstil der Autorin flüssig und leicht lesbar. Von Beginn an wird Spannung aufgebaut, die immer wieder angezogen wird. Ein fesselndes Buch voll Spannung, Tragik, Liebe und Trauer, ergänzt mit einer Prise Mystik, welches ich gern weiterempfehle.

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  • Rezension zu "Die Frau in Rot" von Margot S. Baumann

    Die Frau in Rot
    Zuellig

    Zuellig

    04. December 2012 um 17:36

    Erzählt wird die Geschichte von Anouk Morlot, die sich in der Aargauer Provinz von einem schweren Unfall, für den sie sich verantwortlich fühlt und bei dem ihre beste Freundin umgekommen ist, bei ihrer schrulligen Tante erholen will. Daraus wird jedoch nichts, denn erstens lernt sie Max, den Arzt ihrer Tante, kennen und zweitens geschehen seltsame Dinge. Anouk sieht Personen und hört Stimmen, die anderen Leuten nicht zugänglich sind und schlittert immer tiefer in die dramatische Geschichte einer Verwandten des 18. Jahrhundert hinein. Sie gerät selber in Gefahr, löst schliesslich das Rätsel zusammen mit Max und sorgt so dafür, dass die Geister der längst Verstorbenen endlich ihre Ruhe finden. Die Geschichte wird abwechselnd in zwei Zeitsträngen erzählt. Dabei wird gekonnt an der jeweils "richtigen" Stelle wieder ein Zeitsprung gemacht, was die Handlung sehr spannend macht. Die Sprache hat mir sehr gut gefallen. Die Stilwechsel sind stimmig und sorgen für eine farbige, lebendige Atmosphäre in der jeweiligen Erzählzeit. Eigentlich gehe ich Schauerromanen mit übersinnlichen Elementen wenn möglich aus dem Weg. In dieser Geschichte ist das Übersinnliche jedoch gut dosiert und sehr gut in realistische Handlung eingebettet. Zudem sind die Geschehnisse sehr gut in die historischen Gegebenheiten eingepasst und auch die lokalen Eigenheiten der Bevölkerung werden sehr schön dargestellt. Alles in allem ein kurzweiliges, spannendes, interessantes Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Die Frau in Rot" von Margot S. Baumann

    Die Frau in Rot
    BlueNa

    BlueNa

    27. October 2012 um 18:17

    Schicksalhafte Begegnungen . Anouk war vor ihrem schweren Autounfall ein angesagtes Schweizer Modell. Doch jetzt hat sie schwer mit sich und dem traumatischen Erlebnis, bei dem ihre beste Freundin ums Leben kam, zu kämpfen. Ein Tapetenwechsel würde ihr gut tun, rät ihre Mutter und schickt sie kurzerhand zu Anouks Großtante Valerie in ein beschauliches Schweizer Dorf. Dort soll sie sich um Valerie kümmern, die an Alzheimer erkrankt ist. Valeries Hausarzt Max Sandmeier ist gleich von Anouk angetan. Das ehemalige Modell will aber nichts von Max wissen, da sie immer noch um ihre beste Freundin trauert. Doch kurz nach ihrer Ankunft hört Anouk Stimmen und sie sieht ein kleines Mädchen und eine geheimnisvolle Frau in einem roten Kleid. Etwas Ungewöhnliches geht hier vor und Anouk versucht mit Max‘ Hilfe herauszufinden, was es damit auf sich hat. . „Die Frau in Rot“ ist Margot S. Baumanns erster belletristischer Roman und sie hat sich gleich in mein Herz geschrieben. Von der ersten Seite an war ich gefesselt von Anouks Geschichte und ihrem Weg zurück ins Leben, nachdem sie sich die Schuld am Tod ihrer Freundin gegeben und sich daraufhin vor der Welt verkrochen hat. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Der zweite Erzählstrang ist im 18. Jahrhundert angesiedelt und handelt von der jungen Bernhardine, die einem viel älteren Mann zur Frau gegeben wird und in ihrem eher unglücklichen Dasein in einem kalten, zugigen Schloss ein wenig Liebe und Zuneigung sucht. Beide Erzählstränge konnten mich völlig überzeugen, der von Anouk besticht durch ihr temperamentvolles Wesen und den unheimlichen Vorkommnissen. Der von Bernhardine haucht dem Buch historische Spannung ein, denn nie ist so richtig klar, was als nächstes geschehen wird. Die Gepflogenheiten des 18. Jahrhunderts werden äußerst glaubwürdig dargestellt und ich konnte mir alles sehr realistisch vorstellen. Vor allem mit Bernhardine habe ich gelitten. . Der Schreibstil selbst hat mir auch richtig gut gefallen. Er lässt sich wunderbar flüssig und angenehm lesen und besticht durch seine Leichtigkeit und Bildhaftigkeit. In jedem Kapitel findet jeweils ein Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen Jetztzeit und Vergangenheit statt. Ich mochte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen! . Die Protagonisten konnten mich auch überzeugen. Anouks Gemütszustand wird sehr glaubhaft dargestellt und ich konnte ihre Trauer und ihre Schuldgefühle gut nachempfinden. Abgesehen davon, ist Anouk eine sehr sympathische und zauberhafte junge Frau, die ab und an mal in ein Fettnäpfchen tritt und sich kräftig blamiert. Sie ist auch willensstark und mutig. Max Sandmeier, Tante Valeris Hausarzt und Anouks anfänglich verschmähtes Objekt der Begierde, konnte mich auch ziemlich schnell für sich einnehmen. Tante Valerie ist eine charismatische alte Dame, die schönen Dinge im Leben zu schätzen weiß. Bernhardine ist die einzige richtig herausgearbeitet Persönlichkeit im historischen Handlungsstrang. Auch sie ist stark und wird nur schwach, weil sie in Liebe entflammt. Ansonsten ein tolles Mädel für ihre Zeit! Die Nebencharaktere sind aber auch nicht zu verachten und machen das Buch zu etwas Lebendigem! . Das Cover finde ich wunderbar! Man sieht den entzückenden Rücken einer Frau in einem roten Kleid, die auf ein altes herrschaftliches Haus inmitten einer grünen Landschaft zugeht. Nur der Himmel verdunkelt sich gerade unheilvoll. Das Bild ist sehr passend gewählt. . Fazit: „Die Frau in Rot“ von Margot S. Baumann ist wohl einer meiner Überraschungshits in diesem Herbst. Die Geschichte hat mich durch die unheimlichen Begegnungen und wunderbaren zwischenmenschlichen Beziehungen, sowie einer spannenden und interessanten Handlung, in ihren Bann gezogen. Wer unheimlich angehauchte Bücher mit sich abwechselnden Zeitebenen und starken Charakteren mag, ist hier goldrichtig! Für mich hat das Gesamtpaket gestimmt: Mein Geheimtipp für diesen Herbst!

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  • Rezension zu "Die Frau in Rot" von Margot S. Baumann

    Die Frau in Rot
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    22. October 2012 um 14:49

    Wenn die Zeit endet, beginnt die Ewigkeit. Anonymus Statement: Nach einem Unfall, bei der ihre Freundin tödlich verletzt wurde, zieht sich Anouk, ein gefragtes Topmodel, zurück in ein kleines Schweizer Dorf, in dem ihre Großtante lebt. Ihre Eltern hatten sie dazu überredet, den Sommer dort zu verbringen. Eben auch schon mit dem Hintergedanken, dass die kauzige Tante wohl unter Demenz litt und ehe ein Platz in einem Heim frei war, sie Betreuung brauchte. Auf der Zugfahrt trifft Anouk auf einen wildfremden Mann, den sie später wiedertreffen wird. Ihr selbst würde diese Auszeit ebenfalls guttun, denn ihre Narben, innerlich und äußerlich, waren noch nicht verheilt und verhinderten derzeit die Ausübung in ihrem Job. Nur ein paar Tage später trifft Anouk auf den Fremden. Es stellt sich heraus, dass es der Hausarzt ihrer Tante ist. Er sucht den Kontakt zu Anouk, doch sie ist verwirrt. Kann sie sich ihm anvertrauen? Sie fühlt sich, seitdem sie in dem kleinen Dorf angekommen ist, verfolgt. Anscheinend aber sieht niemand anders als Anouk diese Frau in Rot. Und was ist los mit ihrer Großtante Valerie Morlot, die aus dem Nichts auf einmal Gedichte deklamiert, sich aber hinterher nicht daran erinnert? Ebenso taucht dieses kleine Mädchen auf, wieder wird Anouk mit seltsamen Gedichtversen konfrontiert. Im 18. Jahrhundert wird die junge Bernhardine von Diesbach zu einer Vernunftehe gezwungen. Für die damaligen Verhältnisse ja nicht unüblich. Ihr grault davor und sie sucht immer wieder Trost in ihrem Gedichtband. Bereits sehr schnell soll die Ehe geschlossen werden und so muss sie sich nun auf den Weg nach Schloss Hallwyl machen. Furchteinflössende Begegnungen mit Krähen wecken die Neugier des Lesers und machen die Geschichte noch spannender, als sie eh schon ist. Mit ihrem Debütroman „Die Frau in Rot“ hat die Autorin Margot S. Baumann eine wahrhaft spannende Geistergeschichte geschrieben, in dem sie zwei Frauenschicksale, Bernhardine aus dem 18. Jahrhundert, und Anouk aus dem 21. Jahrhundert, miteinander verbunden hat. Was die beiden verbindet, was hinter allem steckt, ist in der voller Rätsel steckenden Geschichte so fesselnd geschrieben, dass man sich durch die tollen bildhaften Beschreibungen mitten in die jeweiligen Zeiten versetzt fühlte. Die immer wieder eingebundenen Gedichtverse lockern die Spannung, lassen den Leser Luft holen, gleichzeitig wissend, dass diese eine wichtige Rolle in der Handlung spielen. Fazit: „Die Frau in Rot“, eine spannende Geistergeschichte, die Margot S. Baumann in zwei Zeiten spielen lässt. Die Verknüpfung der beiden Frauenschicksale, gefühlvoll geschrieben, gelungene Charaktere, doch des Rätsels Lösung ... Sowohl die Geschichte als auch der Schreibstil von Margot S. Baumann haben mir ausgesprochen gut gefallen. Dieses Buch kann man nicht so einfach aus der Hand legen.

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  • Rezension zu "Die Frau in Rot" von Margot S. Baumann

    Die Frau in Rot
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    25. August 2012 um 16:19

    Ich bin Anuk, komme aus Zürich und bin ein Model. Aber was ich zur Zeit viel mehr bin ist, verzweifelt. Denn auf meiner Schulter lastet eine schwere Schuld. Meine beste Freundin ist meinetwegen Tod, kam bei einem Autounfall ums Leben, doch ich hätte an ihrer Stelle sein sollen. Doch kann ich es nicht mehr ändern, und so fall ich in ein tiefes Loch. Meine Eltern meinen mich zu meiner Tante abschieben zu können, auch wenn sie es so nicht sagen, ich soll auf die aufpassen bis sie in ein Pflegeheim kann, denn sie ist verrückt. Und eigentlich ist das vielleicht gar nicht mal so ne blöde Idee, einfach weg von all dem hier, denn ich kann eh nicht mehr in der WG bleiben, da erinnert mich viel zu viel an Julia. . Tja, doch leider kommt alles anders, sagt ja schon ein bekannt Spruch, denn ich scheine wie meine Tante langsam verrückt zu werden oder leide ich vielleicht doch unter einer posttraumatischen Belastungsstörung? Wie ich drauf komme? Nun, ich sehe und höre Dinge, Dinge die gar nicht da sein können! Und doch, sie ziehen mich mehr und mehr in ihren Bann und muss diese Erscheinungen auf den Grund gehen und was ich da raus finde, wenn auch mit erheblichem Aufwand, das hätte ich mir nie träumen lassen.... . Der erste Satz: -------------------- ......Er sprach leise und eindringlich auf die Krähe ein. . . Meine Meinung -------------------- Titel und Cover: Da es ein deutschsprachiges Buch ist passt der Titel hervorragend, auch das Cover ist stimmig, auch wenn ein kleines Detail doch etwas anders ist als erwartet. Aber findet es selber heraus ;) . Schreibstil: Die Autorin kommt aus der Schweiz und daher findet man den ein oder anderen Ausdruck den Deutsche vielleicht nicht kennen aber das macht es eben so sympathisch. Es ist erfrischend auch mal solche Worte zu lesen wo man weiss, das kennen die anderen nicht gg Margot S. Baumann schreibt flüssig und hat sich auch etwas an die damalige Sprache des 18 Jahrhunderts angepasst, immer dann wenn es nötig war aber so das man noch versteht was gemeint ist. Man kommt leicht in die Geschichte hinein und kann flüssig von Seite zu Seite lesen. . Geschichte: Es geht hier um 2 Frauen, um 2 Schicksale zu 2 verschiedenen Zeiten. Einmal spielt es in der gegenwart, genauer 2010 und einmal zwischen 1743-1749. Nebst den historischen Komponenten ist es dennoch eher ein Mysterieroman mit paaranormalem Einschlag. Was ich ja sehr liebe und was mich an dem Buch auch noch sehr gereizt hat ist, das es in der Schweiz spielt, genauer im Kanton Aargau, meinem Nachbarkanton. Was das historische angeht, da hat die Autorin die eine Protagonistin entlehnt, wobei die etwas länger lebte als im Roman und auch ihren Ehemann. Wens interessiert kann hier die Familien- & Burggeschichte nachlesen. . Die Autorin hat es geschafft mich zu fesseln und die beiden Geschichten der Frauen zusammen zu führe. Doch ist mir der Schluss dann etwas zu konstruiert rüber gekommen und fast etwas zu schnell. Und dennoch hat mir das Buch super gefallen und hat seine Sterne voll verdient! . Personen: . Historisch: Bernhardiene ist eine junges Fräulein von 17 Jahren und wird mit dem Schlossherrn von Hallwyl, der so alt ist wie ihr Vater, verheiratet. Trotz allem schickt sie sich in ihr Schicksal auch wenn sie weder Liebe empfindet noch den Mann wirklich interessant noch anziehend. Aber schliesslich ist sie jetzt die Frau eines Schlossherrn, möchte die Eltern nicht enttäuschen und ihrem Ehemann Erben schenken. Selbstbewusst macht sie sich ans Werk. . Johannes, der leicht dicklich, überhebliche Ehemann, der seiner Kindfrau wohl alles andere als gerecht wird ist halt ein typischer Mann, mit einer typischen Einstellung zur Frau zu dieser Zeit. Sympathisch macht es ihn nicht. . Gegenwart: Anuk ist eine sehr attraktive junge Frau, die selbstbewusst und leicht "verrückt" ist, was aber durch die Geschichte mit dem Unfall etwas verzerrt wird. Die Autorin hat es geschafft die zwiespältigen Gefühle ein zufangen und rüber zu bringen, so das man immer wieder mit empfindet aber dennoch manchmal denkt; gehts noch Mädel, das kannst nicht machen, da geb ich dir gleich mal was auf den Hinterkopf!. . Tante Valerie ist die sympathische alte Dame, herzlich und leider schon etwas vertrüdelät. Und dann wär da noch der Arzt der ein Auge auf Anuk geworfen hat und sich dem Charm der Hübschen nicht entziehen kann. . Fazit: Ein super Buch für alle die es gerne mystisch mögen!

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  • Rezension zu "Die Frau in Rot" von Margot S. Baumann

    Die Frau in Rot
    Bellexr

    Bellexr

    11. August 2012 um 18:46

    Die Würfel sind gefallen . Das gefragte Model Anouk ist nach einem Autounfall, bei dem ihre beste Freundin ums Leben kam und sie selbst schwer verletzt wurde, seelisch am Boden. Um Abstand und auf andere Gedanken zu kommen, reist sie zu ihrer Großtante Valerie in das beschauliche Aargauer Örtchen Seengen. Bald jedoch merkt Anouk, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Ein kleines Kind im Nachthemd kreuzt ihren Weg, sie hört seltsame Stimmen und immer wieder sieht sie eine Frau in einem roten Kleid, wie es im 18. Jahrhundert getragen wurde. Schnell ist Anouk klar, dass die junge Frau ihr etwas Wichtiges mitteilen möchte. . Für ihren Geisterroman verbindet Margot S. Baumann das Leben historischer Personen aus dem 18. Jahrhundert mit fiktiven Figuren in der Gegenwart. So spielt ihre Geschichte parallel auf zwei Zeitebenen, die sich ständig abwechseln. Zum einen begleitet man Anouk und den Dorfarzt Max bei der Suche nach dem Geheimnis der Frau in Rot, zum anderen kehrt man immer wieder in das Jahr 1746 zurück und lernt so nach und nach das Leben der jungen Bernhardine von Halwyl kennen. . Die Wechsel der verschiedenen Zeitebenen sind Margot S. Baumann hervorragend gelungen und diese sorgen für eine ständige Neugier beim Lesen. Die Geschichte der jungen Bernhardine ist die Grundlage für die Gruselgeschichte, doch die Autorin verrät in diesem Erzählstrang nie zu viel, ständig rätselt man, was Bernhardine auf Schloss Halwyl, welches in unmittelbarer Nähe zu Seengen liegt, so schreckliches passiert ist, dass sie im Jahr 2010 immer noch als Geist umherwandelt und warum sie sich ausgerechnet Anouk ausgesucht hat, ihr zu helfen. . Die Geschichte baut sich langsam, aber sehr kontinuierlich und logisch auf und je länger sie dauert, je mehr man vom Leben von Bernhardine erfährt, umso spannender wird diese. Hinzu kommt, dass Anouk und Max einigen unerklärlichen und durchaus auch lebensgefährlichen Phänomenen ausgesetzt sind, für die man anfangs keine Erklärung findet, wie z. Bsp. ein Krähenangriff aus heiterem Himmel. Im Verlauf wird die Geschichte immer fesselnder, einige Gruseleffekte sind ebenfalls vorhanden und zum Ende hin nimmt die Story zusätzlich starke Krimizüge an, welche die Spannung extrem steigern. . Hinzu kommt der flüssige, einnehmende, unterhaltsame und farbenprächtige Schreibstil der Autorin, der einen schon bald problemlos an ihren Debütroman bindet. Gerade ihre bildhaften Beschreibungen über das Leben im 18. Jahrhundert sind absolut überzeugend und lassen das Wasserschloss Halwyl und das Leben in diesem dunklen, modrigen Gemäuer vor dem inneren Auge entstehen. Gerade diesem Erzählstrang hängt eine fast durchgehende düstere, bedrückende, morbide und gruselige Stimmung an, was noch durch den der damaligen Zeit angepassten Schreibstil unterstützt wird. Für Lyrik-Fans bindet Margot S. Baumann zudem immer mal wieder kleine Gedichtstrophen mit ein, die eine Schlüsselstellung in dem Roman inne haben. . Gelungen sind aber auch die Charaktere, allen voran Anouk Morlot. Das Model ist anfangs total frustriert, depressiv und fast schon alkoholabhängig. Sie kommt einfach nicht über den Tod ihrer Freundin hinweg, gibt sich die Schuld an dem Unfall und fühlt sich nun als Aufpasserin für ihre leicht demente Großtante. Doch die Ruhe in Seengen tut ihr gut, bald kommt ihr wahrer Charakter zum Vorschein und man lernt eine temperamentvolle, dickköpfige, sympathische junge Frau kennen, die völlig ohne Starallüren ist und sehr realistisch in die Zukunft schaut. . Ihre Tati Valerie ist ein Original: eine feine alte Dame, leicht schrullig, sehr direkt, offen und herzlich und Tati Valerie hat die Eigenart mit Ameisen zu sprechen. Viele halten sie deswegen für verrückt, was sie jedoch in keiner Weise stört. Der Dritte im Bund ist der Dorfarzt Max, dem Anouk am ersten Tag in Seengen buchstäblich in die Arme fällt. Was ihn nicht daran hindert, das Model bald tatkräftig bei der Suche nach der Wahrheit um die Frau in Rot zu unterstützen. . In der Vergangenheit steht Bernhardine von Halwyl natürlich im Fokus. Als Adlige ist die 16-jährige Bernhardine das lebhafte, bunte Leben in Bern gewohnt, die erzwungene Heirat mit dem viel älteren Johannes von Halwyl führt sie in die Provinz, entsprechend zickig und hochnäsig ist ihr Verhalten anfangs. Doch auch ihr Charakter entwickelt sich im Verlauf der Geschichte und wird einem durchaus sympathisch. . Fazit: Eine gefühlvolle, farbenprächtige, rätselhafte und durchaus auch sehr spannende Geschichte über eine junge Frau aus dem 18. Jahrhundert, die im Jahr 2010 als Geist versucht, endlich Gerechtigkeit zu finden.

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