Margret Greiner

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Margret Greiner

Lebenslauf von Margret Greiner

Studium der Germanistik und Geschichte an den Universitäten Freiburg/Brsg. und München, theaterpädagogische Zusatzausbildung. Viele Jahre Unterrichtstätigkeit in den Fächern Deutsch, Geschichte und Ethik an deutschen Schulen, am Schmidt’s Girls College in Jerusalem und an der Renmin Universität in Beijing. Zahlreiche Medienbeiträge über Israel und Palästina, über Else Lasker-Schüler, Paul Celan, Frank Wedekind und die Literatur des Expressionismus. Buchpublikationen: „Miss, wie buchstabiert man Zukunft?“ (Malik 2003), „Jefra heißt Palästina“ (Piper 2005). Zuletzt: "Auf Freiheit zugeschnitten" Romanbiografie über Emilie Flöge (Kremayr und Scheriau 2014, TB: btb 2016). Margret Greiner lebt in München.

Neue Bücher

Sophie Taeuber-Arp
Neu erschienen am 08.10.2018 als Buch bei Zytglogge.

Alle Bücher von Margret Greiner

Margret GreinerAuf Freiheit zugeschnitten: Emilie Flöge
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Auf Freiheit zugeschnitten: Emilie Flöge
Auf Freiheit zugeschnitten: Emilie Flöge
 (17)
Erschienen am 11.04.2016
Margret GreinerMargaret Stonborough-Wittgenstein
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Margaret Stonborough-Wittgenstein
Margaret Stonborough-Wittgenstein
 (14)
Erschienen am 01.02.2018
Margret GreinerCharlotte Berend-Corinth und Lovis Corinth
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Charlotte Berend-Corinth und Lovis Corinth
Charlotte Berend-Corinth und Lovis Corinth
 (13)
Erschienen am 12.04.2016
Margret Greiner'Miss, wie buchstabiert man Zukunft?'
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'Miss, wie buchstabiert man Zukunft?'
Margret GreinerCharlotte Salomon
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Charlotte Salomon
Charlotte Salomon
 (3)
Erschienen am 27.03.2017
Margret GreinerJefra heißt Palästina
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Jefra heißt Palästina
Jefra heißt Palästina
 (3)
Erschienen am 01.05.2007
Margret GreinerSophie Taeuber-Arp
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Sophie Taeuber-Arp
Sophie Taeuber-Arp
 (0)
Erschienen am 08.10.2018
Margret GreinerProfesora, como se escribe futuro?/ Professor, How do you spell future?
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Profesora, como se escribe futuro?/ Professor, How do you spell future?

Neue Rezensionen zu Margret Greiner

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Buchgespensts avatar

Rezension zu "Margaret Stonborough-Wittgenstein" von Margret Greiner

Eine brillante und mitreißende Biographie
Buchgespenstvor einem Monat

Margaret wurde in eine Zeit geboren, die voller Umbrüche war. Aufgewachsen im Wohlstand bekam sie eine exzellente Ausbildung und ging ihren Weg durchs Leben äußerst erfolgreich. Sie wirkte als Bauherrin, Intellektuelle und Salonière. Ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit hilft ihr, zwei Weltkriege, Flucht und Inflationen zu überstehen.

Die Biografie von Margaret Stonborough-Wittgenstein erzählt so viel mehr als nur das Leben einer beeindruckenden Frau der Wiener Moderne. Es ist ein Zeitgemälde das von 1882 bis 1958 reicht. Ihre Eltern und ihre Geschwister, einschließlich Ludwig Wittgenstein, werden genauso gezeichnet wie ihr späterer Ehemann und ihr Sohn. Das umfangreiche Fotomaterial führt dem Leser jede Persönlichkeit und die Zeit immer wieder vor Augen. Die Biografie ist so mitreißend wie ein Roman. Immer weiter taucht man in das Leben Margarets ein, durchlebt die Höhen und Tiefen und stößt immer wieder auf bekannte Gesichter – so zum Beispiel Gustav Klimt oder auch Siegmund Freud, bei dessen Flucht vor den Nationalsozialisten Margaret eine maßgeblich Rolle spielte.

Ein großartiges Leseerlebnis!

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seschats avatar

Rezension zu "Margaret Stonborough-Wittgenstein" von Margret Greiner

Interessantes Porträt einer starken Frau
seschatvor 5 Monaten

Margaret Stonborough-Wittgenstein (1882–1958) ist ein ungewöhnliches Frauenzimmer gewesen, das sich schon früh für Naturwissenschaften und Kunst interessierte und gern auf die gesellschaftlichen Wiener Konventionen pfiff. Bekannter als sie ist bis heute ihr Philosophen-Bruder Ludwig Wittgenstein. 


Margret Greiners 302-seitiges Porträt las sich ausgesprochen spannend, weil darin allerlei Originalquellen (Texte, Fotos) zitiert und  detailreiche Einblicke in die sog. Wiener Moderne geliefert werden. Greiner versucht zudem, alle Facetten von Margaret Stonborough-Wittgensteins starker und vielschichtiger Persönlichkeit in ihrem Buch gerecht zu werden - keine einfache Aufgabe. Doch die Autorin hat diese Herausforderung bravourös gemeistert und eine lebendige Biografie geschaffen, in der die Wiener Grande Dame oft selbst zu Wort kommt.

FAZIT
Eine interessante Lebensbeschreibung einer selbstbestimmten Frau, die gängigen Konventionen und historischen Umwälzungen (Weltkriege etc.) mutig trotzte und für ihre Leidenschaften kämpfe.

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YukBooks avatar

Rezension zu "Margaret Stonborough-Wittgenstein" von Margret Greiner

Grande Dame und engagierte Feministin
YukBookvor 5 Monaten

Bei dem Namen Wittgenstein denken die meisten sicher an den Philosophen Ludwig Wittgenstein. Wer kennt schon seine Schwester Margaret und die übrigen sechs Geschwister, die allesamt dank dem vielseitig begabten und geschäftstüchtigen Vater Karl Wittgenstein in sehr luxuriösen Verhältnissen aufwuchsen? Margret Greiner hat sich intensiv mit dem Leben von Margaret Stonborough-Wittgenstein beschäftigt, Briefe und Tagebücher gesichtet und Gespräche mit dem Enkel Pierre Stonborough geführt. Mit ihren bisherigen Werken hat sie mir schon so manch interessante Künstlerinnen und Frauen an der Seite von Künstlern näher gebracht wie Charlotte Salomon, Emilie Flöge oder Charlotte Corinth-Berendsen.

Schon der Anfang der Roman-Biografie weckt die Neugier auf Margaret, kurz „Gretl“ genannt, die nicht nur durch ihr Temperament, sondern auch ihr Interesse für Mathematik, Biologie und Physik aus der typischen Mädchenrolle fällt. Die Autorin beschreibt den Alltag der musisch veranlagten Familie Wittgenstein, die regelmäßig Künstler wie Brahms, Schiele und Klimt einlädt, doch die Begabung der Kinder nicht fördert und sie lieblos erzieht, so lebendig, als säße man selbst mitten im Geschehen.

Die Ehe mit dem vermögenden und rastlosen Amerikaner Jerome Stonborough bringt Margaret nicht die Erfüllung, doch immerhin die Gelegenheit, sich bei jedem Umzug künstlerisch zu verausgaben. Jede Wohnung, ganz gleich ob in Berlin, Paris oder Zürich, wird zu einem ästhetischen Kunstwerk, in dem sie den Stil der Wiener Werkstätte mit der österreichischen Gemütlichkeit kombiniert. Margret Greiner kann so amüsant schreiben! Herrlich die Beschreibung, wie der Bruder Ludwig versucht, mit dem formvollendeten, jedoch völlig unpraktischen Besteck zurechtzukommen, oder wie dumm und oberflächlich Margaret die amerikanischen Frauen findet.

Jedes Kapitel dieser Biografie offenbart eine neue interessante Facette dieser enthusiastischen und kompromisslosen Feministin, der das Wissen und die Kunst genauso wichtig waren, wie die soziale Verpflichtung, Bedürftigen zu helfen und orientierungslosen Menschen den richtigen Weg zu weisen. Sie liebte es, Menschen zu bewegen, und dank dieser Biografie wird ihr dies sicher auch nach ihrer Lebzeit gelingen.

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Gespräche aus der Community

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LovelyBooks Challenge 2018 „Sachbücher & Ratgeber“


  • Du interessierst dich für historische Zeitreisen?
  • Du entdeckst immer wieder spannende, naturwissenschaftliche Publikationen?
  •  Du stöberst gerne wahre Schätze zu politischen oder skurrilen Themen auf?
  •  Oder bevorzugst du Bücher über Tiere, genussvolles Erleben, Kreativität?

Dann lass uns doch an deinen Entdeckungen teilhaben!
Wir freuen uns auf deine Vorstellungen und Tipps, tauschen uns gerne mit dir aus.
Stelle dich der Herausforderung und mach einfach mit!

Und so bist du dabei:

  1. Du meldest dich hier im Thread an und erstellst einen Sammelbeitrag. Dieser kann von dir jederzeit verändert bzw. aktualisiert werden.
  2. Die Challenge dauert von 1.1.2018 bis 31.12.2018. Du kannst jederzeit einsteigen.
  3. Schreibe zu jedem Buch eine Rezension und ordne diese dem jeweiligen Bereich zu. Verlinke bitte deine Rezension in deinem Sammelbeitrag, nur so kann am Ende des Jahres ermittelt werden, ob du die Challenge geschafft hast.

Ziel der Challenge: 12 Bücher in 12 Monaten aus mindestens 3 unterschiedlichen Bereichen zu lesen und zu rezensieren.


Es ist egal, ob du Sachbücher oder Ratgeber liest. Diese können in diversen Formaten (Hörbuch, E-book, Print) vorgestellt werden. Wichtig ist, dass das jeweilige Buch vom Verlag bzw. Lovelybooks als Sachbuch/Ratgeber/Biographie geführt wird.


Primär sollte natürlich der Gedanke zählen, sich auszutauschen oder neue Bücher kennenzulernen. Doch was wäre eine Challenge ohne Gewinn!


Und das kannst du gewinnen:

Natürlich ein Buchpaket von LovelyBooks – dieses wird unter allen Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmern verlost, die das Ziel der Challenge geschafft haben.


In eigener Sache: Ich wünsche mir eine Challenge, in der wir respektvoll miteinander umgehen, in der wir die Meinung der anderen akzeptieren (wenn wir sie auch nicht immer teilen werden) und in der wir auch bei hitzigen Diskussionen immer wieder zu einem Konsens finden – „Meinungsfreiheit“ soll hier selbstverständlich sein.


Ich freue mich, wenn du dabei bist.


Ambermoon

annlu

ban-aislingeach

beerenbuecher

Bellis-Perennis

Buchraettin

c_awards_ya_sin

Ceciliasophie

DieBerta

Durga 108

ech

fasersprosse

Federfee

Filzblume

gst

Igelmanu66

Knigaljub

leucoryx

mabuerele

Merijan

Nata1234

Nele75

OliverBaier

peedee

seschat

Sikal

StefanieFreigericht

Talathiel

Wedma

wandablue


 

 

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Verlag_Kremayr-Scheriaus avatar

Worum geht's?

Margaret Stonborough-Wittgenstein (1882–1958), Schwester des Philosophen Ludwig und des einhändigen Pianisten Paul, verkörperte wie kaum eine andere Frau aus dem großbürgerlichen Milieu der Jahrhundertwende den Aufbruch in eine Zeit selbstbestimmter und selbstgewisser Frauen. Der immense Reichtum der Familie Wittgenstein war für sie Verpflichtung, die neue Kunst, wie sie ihr in der Secession und der Wiener Werkstätte entgegentrat, zu fördern. Klimt porträtierte sie. Sie war Bauherrin, Intellektuelle, Salonière: Glanzvolle Feste und Einladungen, an denen bedeutende Persönlichkeiten aus Politik und Kultur teilnahmen, machten ihren Salon zu einem begehrten Treffpunkt der Wiener Gesellschaft. Außergewöhnlich für Frauen dieser Zeit interessierte sie sich auch für Naturwissenschaften, trieb Studien in Mathematik, Physik und Medizin.
Margret Greiner beleuchtet in vielen verschiedenen Facetten, was es bedeutete, sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als autonome weibliche Person zu entwerfen und als solche zu handeln.

Margret Greiner

Studium der Germanistik und Geschichte an den Universitäten Freiburg/Brsg. und München. Viele Jahre Unterrichtstätigkeit in den Fächern Deutsch, Geschichte, Theater und Ethik an deutschen Schulen, am Schmidt’s Girls College in Jerusalem und an der Renmin Universität in Beijing. Margret Greiner lebt in München. Buch-Publikationen: „Miss, wie buchstabiert man Zukunft?“ (2004), „Jefra heißt Palästina“ (2005) und Biografien über Charlotte Berend-Corinth (2016) und Charlotte Salomon (2017). Bei K & S erschien 2014 „Auf Freiheit zugeschnitten. Emilie Flöge: Modeschöpferin und Gefährtin Gustav Klimts“.

>>Informationen zum Buch


Bewerbung zur Leserunde: 

Wenn ihr mehr wissen wollt, dann sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme! 

> Besucht unsere Webseite! www.kremayr-scheriau.at
> Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

Zur Leserunde
M

 

Charlotte Berend-Corinth (geb. 1880 in Berlin, gest. 1967 in New York) gehört zu den Frauen, die immer von einem berühmten Mann her definiert und kaum als selbstbestimmte Persönlichkeiten wahrgenommen werden. Dabei verdient es die als Tochter eines jüdischen Kaufmanns in großbürgerliche Berliner Verhältnisse geborene Charlotte Berend aus dem Schatten ihres Mannes herausbefördert zu werden. Sie war Corinths erste Schülerin in seiner „Malschule für Weiber“, bevor sie ihn 1904 heiratete. Charlotte Berend-Corinth war aber sehr viel mehr als die nach traditionellem Rollenbild vorbildliche „Frau an seiner Seite“, (Gefährtin, Wirtschafterin, Mutter zweier Kinder und bevorzugtes Modell des Ehemannes), sondern eine eigenständige künstlerische Persönlichkeit, deren Malerei zu ihrer Zeit und heute wieder verstärkt wahrgenommen und geschätzt wird. Neben lithographischen Werkmappen von Schauspielern und Tänzerinnen malte sie vor allem Porträts und in den späteren Jahren Landschaftsaquarelle. Auch in ihrem privaten Leben, sowohl zur Zeit ihrer Ehe wie in der 40jährigen Zeit als Witwe, erwies sie sich ihrer Zeit voraus, lebte souverän und selbstbestimmt nach ihren eigenen Vorstellungen und nicht nach den Regeln einer Gesellschaft der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Sie unterhielt Freundschaften zu vielen Künstlern, vor allem auch zu Schauspielern und Schauspielerinnen, hatte aufregende Liebesbeziehungen, zum Beispiel zu Ferdinand Hodler, reiste bereits in den 30er Jahren in Länder wie die Türkei, Ägypten, Sizilien, lebte zehn Jahre in Italien und ab 1940 in den USA.

Die Romanbiografie möchte Charlotte Berend-Corinth in ihr eigenes Recht setzen, sie als Malerin und Schriftstellerin ernstnehmen, eine Künstlerin zu Beginn des letzten Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen Anpassung und Aufbegehren lebendig werden lassen.


Es werden 15 Bücher verlost!!

Eine Frage an die Bewerber und Bewerberinnen:

Was stellen Sie sich vor, was Anfang des 20. Jahrhunderts  Anpassung an und Aufbegehren gegen die klassische Frauenrolle bedeuten konnte?

Ich freue mich auf ein Gespräch!

 

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Zusätzliche Informationen

Margret Greiner im Netz:

Community-Statistik

in 64 Bibliotheken

auf 10 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

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