Margriet de Moor Der Virtuose

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Inhaltsangabe zu „Der Virtuose“ von Margriet de Moor

Süditalien, Anfang des 18. Jahrhunderts: Carlotta stammt aus verarmtem Adel, ihr Vater hat Ländereien und Vermögen verspielt. Sie liebt den Gesang, vor allem, wenn Gasparo Conti seine unvergleichliche Stimme erhebt. Schon als zehnjähriges Mädchen war sie verzaubert, wenn der Elfjährige in der Kirche hres Dorfes nicht weit von Neapel sang: „Überrascht lauschte ich dem leisen Einsatz, dem langen Ton und dem Crescendo, das sich wie ein straffes Seidenband spannte.“ Eines Tages ist Gasparo verschwunden. Jahre später taucht er als gefeierter Kastrat wieder auf. Carlotta, inzwischen gut verheiratet mit dem Herzog von Rocca d’Evandro, der ihr alle Freiheit lässt, hört ihn im neuen Teatro San Carlo in Neapel und ist nicht nur von seinem atemraubenden Können entzückt, sondern auch von seiner Schönheit: „Groß: eine hochgewachsene Gestalt. Kräftig: Die Jacke mit den bauschigen Ärmeln spannt an der Brust. Voll: Seine Lippen sind noch genauso mädchenhaft und dick, wie ich sie von ganz früher in Erinnerung habe.“ Sie verführt ihn, dessen ganze Leidenschaft zuerst der Musik und seiner Kunst gilt, und gewinnt ihn ganz. Töne und Berührungen, Kantilenen und Umarmungen, Koloraturen und Küsse gleiten untrennbar ineinander. Dazu die Pracht des amourösen Jahrhunderts: Reiche Gewänder, Essen und Trinken, bunt bemalte Kaleschen, Blicke aufs Meer, Liebeshändel. Im Zentrum aber stehen die Musik und die Liebe, die Oper und ihr strahlender Held, der Carlotta von der Magie des Singens erzählt, von seinen Reisen und von seinem Komponistenfreund Händel in London. Und Carlotta lockt Gasparo immer tiefer in die Geheimnisse des Liebens ...

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  • Rezension zu "Der Virtuose" von Margriet de Moor

    Der Virtuose

    bernauerin

    19. November 2011 um 10:31

    es passiert nicht viel in diesem buch, keine morde, keine unerwarteten handlungswendungen. aber das macht nichts. es ist ein buch für leser, die italien kennen und lieben, denn die beschreibung der napolitanischen landschaft ist treffend und farbenfroh, sie ersteht für einen moment, auch länger, vor dem inneren auge. die rolle, die die musik in neapel damals spielte, die art, wie sie genossen wurde, ganz anders als unser steifes sitzen im zuschauerraum, all das wird sichtbar. das buch ist eine ergänzung zu den gemälden der italienischen meister, die dadurch gewissermaßen in bewegung kommen, und eine möglichkeit, eigene bilder zu entwickeln . und dann wirft das buch ein neues licht auf dieses phänomen der kastraten. so könnten sie tatsächlich gewesen sein, diese künstler, die ich mir nie ohne ein unangenehmes maß an künstlichkeit vorstellen konnte. ein paar wochen nach der lektüre sehe ich bei der aufführung den cherubino in mozarts figaro mit anderen augen...

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  • Rezension zu "Der Virtuose" von Margriet de Moor

    Der Virtuose

    Jetztkochtsie

    31. August 2009 um 19:25

    Das Buch war das reinste Fiasko. Singende Kastraten im 18 Jahrhundert... grandios... ehrlich, genau mein Thema.... Es wäre ja von der Geschichte her noch irgendwie interessant gewesen, aber sprachlich das reinste Chaos und dann ständig diese Anachronismen, die in diese Zeit einfach nicht hineinpassen. Da wurde plötzlich geswingt oder der Lichtschalter betätigt... ne... ganz schlecht, wirklich ganz ganz schlecht... Weder unterhaltsam noch sprachlich schön und dann ständig diese Fixierung auf das kastrierte männliche Glied und die angeblich davon ausgehende Faszination und Begierde... nein, danke, reicht.

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  • Rezension zu "Der Virtuose" von Margriet de Moor

    Der Virtuose

    *Wölkchen*

    17. January 2009 um 15:51

    Leider hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt. DIe Sprache ist etwas zu überladen, vielleicht passend zur Zeit (frühes 18. Jahrhundert), aber es fesselt nicht beim Lesen. Musiktheoretische Beschreibungen wechseln ungeordnet mit philosophischen Andeutungen und blumiger Beschreibung von Liebesszenen. Es passiert kaum etwas: Eine Adelstochter verliebt sich in einen Kastraten, verbringt einen ausschweifenden Winter in Neapel und wird für diese Saison die Geliebte des Kastraten. Er ist ihre große Liebe, was sie aber nicht davon abhält, sich mit einem Franzosen zu vergnügen, während er verreist. Die Autorin zeichnet ein buntes, zügelloses und teilweise verkommenes Leben der Oberschicht in Neapel. Nett, aber nicht wirklich spannend. Ein paar Punkte gibt es für die sehr gute Beschreibung des damaligen Opernlebens: Es war absolut üblich, dass man im Theater gegessen und sich unetrhalten hat, auch Kartenspiele waren nichts Besonderes. Die Darbietung auf der Bühne war oft nur Nebensache. Auch war gängig, beliebte Arien aus anderen Opern in die gespielte Oper zu übernehmen. An diesen Details merkt man, dass Margriet de Moor vom Fach ist und sich mit der Thematik intensiv beschäftigt hat.

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  • Rezension zu "Der Virtuose" von Margriet de Moor

    Der Virtuose

    Lia77

    28. December 2008 um 11:22

    Das Buch war mir zu skuril, konnte mich nicht in die Personen einfinden. Ausserdem sehr Sexlastig fand ich.

  • Rezension zu "Der Virtuose" von Margriet de Moor

    Der Virtuose

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. September 2008 um 17:59

    Eigentlich eine einfache Liebesgeschichte, wenn sie sich denn nicht im Reich der Kunst, der Musik und des Gesangs abspielte. Insbesondere deswegen, weil eine verheiratete Frau sich nach Neapel aufmacht, um eine Liebesbeziehung zu dem Kastraten mit der makellosen Sopranstimme aufzunehmen. Organisch-technisch scheint dies ja kein problem zu sein, erfährt man bzw. frau staunend. Eine schöne Sprache begleitet diese außergewöhnliche Liebe, und führt den leser durch höchste Lust und melancholische Trauer. Auch diese Liebe muss enden, der gefeierte Maestro geht auf Europa-Tournee.

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  • Rezension zu "Der Virtuose" von Margriet de Moor

    Der Virtuose

    Beagle

    07. August 2008 um 09:34

    Ich konnte mich überhaupt nicht mit der Geschichte anfreunden. Es mag Leute geben, die dieses Buch gut finden, für mich gab es keinen Anlass in dieser Richtung

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