Margriet de Moor Erst grau dann weiß dann blau

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Inhaltsangabe zu „Erst grau dann weiß dann blau“ von Margriet de Moor

»In Zeiten, wo der Bildschirm zum Beichtstuhl avanciert und die Menschheit dazu nötigt, ihre tiefsten Kümmernisse talkend über Satellit in alle Welt zu schicken, ist Schweigsamkeit ein unverzeihliches Delikt. In dem kleinen holländischen Dorf am Meer, in das Magda schamlos frohgemut zurückkehrt, wandelt sich die anfangs wohlwollende Neugier langsam, aber zuverlässig in den blanken Hass.« Andrea Köhler in der ›Neuen Zürcher Zeitung‹ Magda lebt mit ihrem Mann Robert in Noordwijk. Eines Tages ist sie verschwunden und kehrt erst nach zwei Jahren überraschend zurück. Magda schweigt sich nach ihrer Rückkehr beharrlich über ihr Verschwinden aus, was im Ort und bei ihren Freunden Verunsicherung und Befremden auslöst und ihren Mann in den Wahnsinn treibt …

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  • in eine melancholische Watte gepackt

    Erst grau dann weiß dann blau
    kassandra1010

    kassandra1010

    10. August 2017 um 23:30

    Magda verschwindet. Sie verlässt einfach alles, einfach ihr Leben. Ihr Ehemann bleibt genauso zurück wie ihr Zuhause und ihr Leben.Ihre Rückkehr findet genauso plötzlich wie ihr Verschwinden statt. Aber was hat Magda dazu getrieben, alles in ihrem Leben einfach stehen zu lassen und dann einfach so wieder in ihre altes Leben zurückzukehren?Magriet de Moor erzählt von einer jungen Frau, die ihr Leben einfach selbst in die Hand nimmt und aus ihrem wohlbehüteten Alltag in eine offene Welt flieht. Ihre Rückkehr stellt sich allerdings mit der Zeit als Problem dar. Wobei Magda selbst immer noch offen durchs Leben blickt, kehrt ihr die restliche Welt neidbepackt den Rücken.Ein sehr melancholischer Roman über eine junge Frau, die aus kurzzeitig aus ihrem Leben ausbricht und dabei feststellen muss, das man immer selbst für sein eigenes Leben verantwortlich ist und es große Schatten gibt, über die man manchmal springen muss.

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  • Rezension zu "Erst grau dann weiß dann blau" von Margriet de Moor

    Erst grau dann weiß dann blau
    Marcus_Krug

    Marcus_Krug

    27. April 2012 um 10:34

    Es geht um Magda, aber auch um Robert, ihren Mann, Erik, ihre Affäre, Nellie, dessen Frau und Gabriel deren Sohn. Magda verschwindet eines Tages spurlos. Von den Freunden hat sie sich verabschiedet, so dass nichts schlimmes befürchtet werden muss. Nach zwei Jahren kehrt sie wieder zurück, ohne jemals ein Wort über ihren Verbleib während diese Zeit zu verlieren. Das Buch gliedert sich in vier Teile, wobei die ersten beiden Teile etwas verwirrend ins Thema einführen. Erik findet die leblose Magda und den blutenden Robert in deren Haus. Von da an wird in Rückblenden die Geschichte von Robert und Magda und Nellie und Erik erzählt. Das verwirrende daran ist, dass ohne erkennbares Muster von der Ich-Erzählperspektive in die der dritten Person hin und her gewechselt wird. Sehr oft erschließt sich nicht, von wem gerade die Rede ist, so sehr hält sich die Autorin an "er" und "sie" fest. Aber auch wer gerade aus der Ich-Perspektive erzählt, bleibt schleierhaft. Der dritte Teil schildert eindeutig aus Magdas Perspektive die Ereignisse ihrer zweijährigen Abwesenheit. Im letzten Teil reflektieren Nellie und Gabriel über Magda und ihr Schicksal. An sich ist die erzählte Geschichte sehr interessant, nur wie diese von Margriet de Moor aufbereitet wird, mutet seltsam an. Die erste Hälfte des Buches zieht sich wie Gummi. Durch die unzähligen Rückblenden und Zeitsprünge wird zwar etwas erzählt, es passiert aber nichts! Alles wird nur angedeutet, hängt vage in der Luft, lässt Raum für Spekulationen. Erst ab Teil drei wird die Geschichte lebendiger und findet im vierten Teil einen akzeptablen Abschluss.

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  • Rezension zu "Erst grau dann weiß dann blau" von Heike Baryga

    Erst grau dann weiß dann blau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. August 2008 um 14:26

    M. de Moor's Erstling ist ein tiefgründiger Roman, dessen Aussage man regelrecht herausdestillieren muss. Der erschließt sich einem erst dann, wenn man die scheinbar vordergründige Handlung in die Gedankenwelt der Protagonistin projiziert, dann beginnt man auch zu begreifen, was die Autorin über die heutige Gesellschaft denkt und sagt. So viel ist klar, ihre Protagonistin Magda wird von ihrem Umfeld nicht verstanden, weder von ihrem Mann noch ihren Freunden. Und alle Beteiligten sind in ihrer eigenen Wahrnehmung der Geschehnisse gefangen und merken nicht einmal, dass sie Magda mit ihrer Sichtweise zutiefst Unrecht tun. Am Schluss wird sie von ihrem eigenen Mann ermordet... Wirklich oder nur imaginiert, ich denke, das bleibt offen.

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  • Rezension zu "Erst grau dann weiß dann blau" von Margriet de Moor

    Erst grau dann weiß dann blau
    Faithbombthesystem

    Faithbombthesystem

    12. July 2008 um 13:41

    Irgendwie hat mir dieses Buch nicht gefallen. Die Grundidee fand ich toll, eine Frau die ohne ein Wort zu sagen verschwindet und drei Jahre später wiederkommt und so weitermacht als wäre nichts gewesen. Aber darum geht es in dem Buch letztendlich gar nicht. Aus vier Sichtweisen wird hier ganz zerstückelt erzählt. Nur was weiß ich eben nicht genau. Die Autorin verfolgt hier keine Geschichte sondern erzählt Ausrisse aus verschiedenen Leben die mit der Grundidee die meiste Zeit gar nichts zu tun haben. Es gibt keine richtige Handlung, alleine zwei von fünf Charaktere sind interessant, aber eben auch mit viel unwichtigem beschattet. Ich habe lange zwischen zwei und drei Sternchen geschwankt, aber letztendlich hat mich das Buch leider nicht überzeugt.

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