Margriet de Moor Sturmflut

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Inhaltsangabe zu „Sturmflut“ von Margriet de Moor

Ein doppelbödiger Roman um Zufall und Schicksal, Begehren und Loyalität, Identität und Verlust, das Ringen um Gelassenheit mitten im Leben, mitten im Tod Schicksalstausch zweier Schwestern. Armanda hat versprochen, nach Zeeland zu fahren, um dort ihr Patenkind zu besuchen. Am selben Wochenende will Lidy mit ihrem Mann in Amsterdam auf eine Party gehen. So sollte es ein, aber dann bricht Lidy an Armandas Stelle Richtung Schouwen-Duiveland auf, während Armanda die Tochter der Schwester hütet und sich mit deren Mann, in den sie unausgesprochen verliebt ist, auf der Fete vergnügt. Und so kommt es, dass Armanda zurückbleibt, während Lidy in die historische Flutkatastrophe von 1953 gerät, die fast den ganzen Südwesten der Niederlande von der Landkarte fegt. Dem äußeren Katastrophenszenario stehen die inneren Verhältnisse gegenüber. Die Zurückbleibende versucht ein richtiges Leben im falschen - ihrer Schwester - zu führen.

langweilig und zäh, trotz des interessanten Plots

— Saari
Saari

Eine tolle Idee - zwei Schwestern tauschen die Schicksale!

— JoKeplin
JoKeplin

Gespenstisch, so eine Sturmflut ... sehr gut recherchiert!

— wandablue
wandablue

Eine gute Geschichte, aber der Schreibstil war nicht so meins. Irgendwo zwischen 2 und 3 Sternen.

— Snordbruch
Snordbruch

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  • Wer keine eigene Persönlichkeit entwickelt...ist langweilig!

    Sturmflut
    JoKeplin

    JoKeplin

    29. March 2016 um 12:32

    Armanda ist neidisch auf ihre Schwester Lidy - diese hat alles, was sie selbst begehrt. Dann stirbt Lidy bei der Sturmflut 1953 und Armanda übernimmt tatsächlich das Leben ihrer Schwester: Sie heiratet ihren Schwager und lässt sich von ihrer Nichte "Mama" nennen. Das Buch verfolgt die Schicksale der Schwestern parallel verschoben - während Lidy noch um ihr Überleben kämpft, ist Armanda schon seit drei Jahren mit ihrem Schwager verheiratet. Ein kleiner Extra-Coups der Autorin: Lidy ist anstelle ihrer Schwester nach Zeeland gefahren, weil Armanda lieber an ihres Schwagers Seite auf eine Party möchte. Lidys letzte Tage während der Flut sind natürlich sehr spannend und im wahrsten Sinne des Wortes mitreißend; Armandas Leben hingegen ist langweilig...wer das Leben einer anderen Person lebt, ist einfach langweilig.

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  • Katastrophe und Gespenster

    Sturmflut
    wandablue

    wandablue

    Katastrophe und Gespenster. Die Flutkatastrophe von 1953, die sich in der Nacht vom 31. Januar zum 1. Februar 1953 ereignete und in der holländischen Provinz Zeeland fast 2000 Menschen das Leben kostete, ist das Thema von Margriet de Moor. Ihre Protagonisten sind u.a. ein junges Schwesternpaar in den Zwanzigern, wovon die eine sich auf einer Reise in die Provinz Schouwen-Duiveland, also ins Katastrophengebiet befindet und die andere sicher in ihrer beider Zuhause in Rotterdam. Um mehr Spannung in die Geschichte zu bringen, zeichnet die Autorin nicht nur die Flutnacht nach, was ihr ganz hervorragend gelingt, sondern auch den Rollenwechsel der Schwestern. Als nämlich Liddy verschollen ist, nimmt Armanda den Platz ihrer Schwester ein, heiratet deren Mann und ist deren Töchterchen Mutter. So was passiert. Leider aber hat die Autorin sich nicht auf die psychologischen Gesetzmäßigkeiten von Schuld und Trauer verlassen, sondern macht aus Armanda eine Art gefühllosen Zombie, bemüht auch halbmysteriöse Elemente. Das hat den Roman kaputt gemacht und war völlig überflüssig. Fazit: Die (zwar) mit romanhafter Freizügigkeit erfolgte Nachzeichnung der Zeit vor der Sturmflut, der überraschten und vor allem ungläubigen Menschen, ist ganz wunderbar erzählt und verursacht wegen der historischen Authentizität Gänsehaut. Die Geschichte der Schwestern jedoch ist aus mir nicht ersichtlichem Grund mit mysteriösem Charakter aufgepeppt und damit ein Stück weit verschenkt. Kategorie: Unterhaltung Verlag: dtv, 2011

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    • 4
  • Schwesternbande

    Sturmflut
    Ka

    Ka

    07. August 2014 um 23:39

    Dicht und verstörend beschreibt Margriet de Moors Roman ein historisches Ereignis und die Wirrungen, welche dieses innerhalb einer Familie auszulösen vermag. Ein einziger Tag genügt, um ein Gleichgewicht, dass alle Beteiligten zu halten versucht haben, komplett zu zerstören. Unglaublich eng ist die  Bindung der beiden Schwestern, die gleichzeitig Konkurrentinnen sind. Auch nach dem Tod der Einen bleiben die Verpflichtungen für die Andere bestehen. Während sie kurz nach dem Unglück einfach funktioiert, stellt sie sich mit zunehmender Reife Fragen nach ihrer Existenst und ihrer Identität und beginnt zu zweifeln. Offen bleibt die Frage, ob sich Armanda aus Lidys Schatten hätte lösen können, wenn den Geschwistern nicht der Tod in die Quere gekommen wäre.

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  • Rezension zu "Sturmflut" von Margriet de Moor

    Sturmflut
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    08. December 2011 um 08:46

    In der Nacht auf den 1. Februar 1953 kam es durch das gleichzeitige Auftreten einer normalen Springflut und eines zusätzlichen Jahrhundertsturms zu einer katastrophalen Sturmflut, die in den südlichen Provinzen Hollands, Zeeland, Zuid-Holland und Nord-Brabant 1853 Menschen das Leben kostete. Ganze Landstriche verschwanden innerhalb von Stunden für immer von der Landkarte. 70 000 Menschen mussten evakuiert werden. 200 000 Nutztiere ertranken in der Flut, 3000 Wohnungen und 300 Höfe wurden vollständig zerstört oder weggeschwemmt. Insgesamt wurden damals 200 000 Hektar Ackerland überflutet und durch das Salzwasser für eine lange Zeit unfruchtbar gemacht. 10% der niederländischen Ackerfläche war damit verloren. Für die Niederlande bedeutete dieses Unglück knapp acht Jahre nach den furchtbaren Leiden, die dieses kleine Land durch Nazi-Deutschland erleben musste, eine nationale Katastrophe, die bei den Menschen, die sie damals miterlebt haben, bis heute eine tiefe Wirkung hinterlassen hat. Nach dieser Sturmflut unternahmen die Niederlande bisher nicht für möglich gehaltene Anstrengungen, daß ein solches Unglück nie mehr geschehe. Gigantische Sperrwerke und eine immer ausgeklügeltere Deich- und Entwässerungstechnik wurden ausgedacht. Heute, angesichts drohender Erhöhung der Meeresspiegel durch die sogenannte Klimakatastrophe ist das Thema so aktuell wie nie. Ob es auch solche Gedanken waren, die Margriet de Moor bewogen haben, nach einem erfolglos gebliebenen Versuch vor einigen Jahren, sich erneut dem Thema dieser Sturmflut zuzuwenden, wissen wir nicht. Tatsache ist, daß ihr mit "Sturmflut" ein Roman gelungen ist, der das Schicksal zweier Schwestern und ihrer Familie geschickt verknüpft mit einer dramatischen und an Spannung nicht zu überbietenden Schilderung eines Geschehens, dessen Beschreibung allein schon großes schriftstellerisches Können voraussetzt. Das Buch handelt von Tidy, der älteren und von Armanda, der jüngeren Tochter einer angesehenen Arztfamilie. Tidy ist verheiratet mit Sjoerd, einem Bankangestellten mit großen Karriereaussichten und hat eine kleine Tochter, Nadja, die sie früh geboren hat. Armanda ist noch Jungfrau, wartet ungeduldig auf den Richtigen und ist Patentante eines 7-jährigen Mädchens in Zieriksee, einer kleinen Stadt auf Duiveland (von der Flut später besonders hart betroffen). Armanda soll am 1.2.1953, so wie jedes Jahr an diesem Tag ihr Patenkind zum Geburtstag besuchen, hat aber keine Lust und will lieber auf eine Party von Sjoerds Halbschwester gehen. Sie überredet Tidy, an ihrer Stelle auf die Insel zu fahren. Tidy lässt sich darauf ein. Sie fährt halt gerne Auto. Während sie, schon bei heftigem, orkanartigem Sturm, auf der Geburtstagsfeier neue Leute kennenlernt, unter anderem den Deichgrafen Simon Cau, amüsiert sich Armanda auf der Party mit Sjoerd. Es prickelt zwischen ihnen. Der Ehebruch lieht in der Luft. Und nun komponiert Margriet de Moor einen Roman, der einen Spannungsbogen zieht zwischen dem Überlebenskampf von kaum einem halben Dutzend Menschen (unter ihnen Lidy und Simon Cau) in der Nacht zum 1.2.53 und den beiden folgenden Tagen und dem Leben der Familie nach der Katastrophe. Sie wechselt zwischen beiden Orten und den Menschen hin-und her. Verrinnen dort in der Flut zwischen den einzelnen Szenen manchmal nur Minuten, und wird so die spannende Frage lange offen gehalten, ob Tidy gegen alle Wahrscheinlichkeit überleben wird, springt die Handlung hier zunächst in Tagesschritten, dann in Monaten und zuletzt in Jahrzehnten bis zum letzten Dialog der beiden Schwestern in Armandas Altersheim. So bewahrheitet sich der Satz, den Armanda innerlich an Lidy richtet am Tag, als deren vermutliche, bei Bauarbeiten für einen Deich im Schlick gefundenen sterblichen Überreste bestattet werden, an ihre Schwester richtet: " Viel zu viel von dir hat sich in mir angehäuft, Lidy. Deinetwegen konnte ich nie die sein, die ich war." Margriet de Moor hat extrem sorgfältig recherchiert für diesen Roman, um besonders die das Buch dominierenden Szenen um Lidy und ihre zufällige Schicksalsgemeinschaft von dem Tod Geweihten zu schildern. Besonders der augenfällige Gegensatz, wie hier innerhalb von Stunden alle früheren Bindungen hinfällig werden, und dort die Menschen noch nach Jahrzehnten mit der zwiespältigen Bindung an Lidy und der Tatsache des anfänglichen Tausches nicht wirklich abschließen können. Ein Buch, das nur zu empfehlen ist.

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  • Rezension zu "Sturmflut" von Helga van Beuningen

    Sturmflut
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    23. September 2011 um 08:16

    In der Nacht auf den 1. Februar 1953 kam es durch das gleichzeitige Auftreten einer normalen Springflut und eines zusätzlichen Jahrhundertsturms zu einer katastrophalen Sturmflut, die in den südlichen Provinzen Hollands, Zeeland, Zuid-Holland und Nord-Brabant 1853 Menschen das Leben kostete. Ganze Landstriche verschwanden innerhalb von Stunden für immer von der Landkarte. 70 000 Menschen mussten evakuiert werden. 200 000 Nutztiere ertranken in der Flut, 3000 Wohnungen und 300 Höfe wurden vollständig zerstört oder weggeschwemmt. Insgesamt wurden damals 200 000 Hektar Ackerland überflutet und durch das Salzwasser für eine lange Zeit unfruchtbar gemacht. 10% der niederländischen Ackerfläche war damit verloren. Für die Niederlande bedeutete dieses Unglück knapp acht Jahre nach den furchtbaren Leiden, die dieses kleine Land durch Nazi-Deutschland erleben musste, eine nationale Katastrophe, die bei den Menschen, die sie damals miterlebt haben, bis heute eine tiefe Wirkung hinterlassen hat. Nach dieser Sturmflut unternahmen die Niederlande bisher nicht für möglich gehaltene Anstrengungen, daß ein solches Unglück nie mehr geschehe. Gigantische Sperrwerke und eine immer ausgeklügeltere Deich- und Entwässerungstechnik wurden ausgedacht. Heute, angesichts drohender Erhöhung der Meeresspiegel durch die sogenannte Klimakatastrophe ist das Thema so aktuell wie nie. Ob es auch solche Gedanken waren, die Margriet de Moor bewogen haben, nach einem erfolglos gebliebenen Versuch vor einigen Jahren, sich erneut dem Thema dieser Sturmflut zuzuwenden, wissen wir nicht. Tatsache ist, daß ihr mit „Sturmflut“ ein Roman gelungen ist, der das Schicksal zweier Schwestern und ihrer Familie geschickt verknüpft mit einer dramatischen und an Spannung nicht zu überbietenden Schilderung eines Geschehens, dessen Beschreibung allein schon großes schriftstellerisches Können voraussetzt. Das Buch handelt von Tidy, der älteren und von Armanda, der jüngeren Tochter einer angesehenen Arztfamilie. Tidy ist verheiratet mit Sjoerd, einem Bankangestellten mit großen Karriereaussichten und hat eine kleine Tochter, Nadja, die sie früh geboren hat. Armanda ist noch Jungfrau, wartet ungeduldig auf den Richtigen und ist Patentante eines 7-jährigen Mädchens in Zieriksee, einer kleinen Stadt auf Duiveland (von der Flut später besonders hart betroffen). Armanda soll am 1.2.1953, so wie jedes Jahr an diesem Tag ihr Patenkind zum Geburtstag besuchen, hat aber keine Lust und will lieber auf eine Party von Sjoerds Halbschwester gehen. Sie überredet Tidy, an ihrer Stelle auf die Insel zu fahren. Tidy lässt sich darauf ein. Sie fährt halt gerne Auto. Während sie, schon bei heftigem, orkanartigem Sturm, auf der Geburtstagsfeier neue Leute kennenlernt, unter anderem den Deichgrafen Simon Cau, amüsiert sich Armanda auf der Party mit Sjoerd. Es prickelt zwischen ihnen. Der Ehebruch lieht in der Luft. Und nun komponiert Margriet de Moor einen Roman, der einen Spannungsbogen zieht zwischen dem Überlebenskampf von kaum einem halben Dutzend Menschen (unter ihnen Lidy und Simon Cau) in der Nacht zum 1.2.53 und den beiden folgenden Tagen und dem Leben der Familie nach der Katastrophe. Sie wechselt zwischen beiden Orten und den Menschen hin-und her. Verrinnen dort in der Flut zwischen den einzelnen Szenen manchmal nur Minuten, und wird so die spannende Frage lange offen gehalten, ob Tidy gegen alle Wahrscheinlichkeit überleben wird, springt die Handlung hier zunächst in Tagesschritten, dann in Monaten und zuletzt in Jahrzehnten bis zum letzten Dialog der beiden Schwestern in Armandas Altersheim. So bewahrheitet sich der Satz, den Armanda innerlich an Lidy richtet am Tag, als deren vermutliche, bei Bauarbeiten für einen Deich im Schlick gefundenen sterblichen Überreste bestattet werden, an ihre Schwester richtet: „ Viel zu viel von dir hat sich in mir angehäuft, Lidy. Deinetwegen konnte ich nie die sein, die ich war.“ Margriet de Moor hat extrem sorgfältig recherchiert für diesen Roman, um besonders die das Buch dominierenden Szenen um Lidy und ihre zufällige Schicksalsgemeinschaft von dem Tod Geweihten zu schildern. Besonders der augenfällige Gegensatz, wie hier innerhalb von Stunden alle früheren Bindungen hinfällig werden, und dort die Menschen noch nach Jahrzehnten mit der zwiespältigen Bindung an Lidy und der Tatsache des anfänglichen Tausches nicht wirklich abschließen können. Zwei Bemerkungen eher negativer Art kann sich der Rezensent zu dem von Helga van Beuningen großartig übersetzten, außergewöhnlichen Roman nicht verkneifen. Im ersten Teil des Buches gefällt sich de Moor mit einer gestelzt und seltsam artifiziell wirkenden Sprache. Beispiel: „Die See, soweit sie wussten, noch nie so weit vorgedrungen, war, fanden sie, wie ein wild gewordenes Tier hinter ihren Schultern eingesperrt. „ (123) Und sie ist ebenso im ersten Teil des Buches regelrecht verliebt in Partizipialkonstruktionen, die sie kompliziert in Nebensätzen verschachtelt. Es bleibt absolut unklar, was sie mit beiden „Kunstgriffen“ erreichen will, zumal sie in der Mitte des Buches plötzlich davon die Finger lässt, ohne daß die Handlung dies nahe legen würde. Das schmälert aber nicht die große Substanz dieses Buches, das nur zu empfehlen ist.

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  • Rezension zu "Sturmflut" von Helga van Beuningen

    Sturmflut
    walli

    walli

    16. September 2011 um 16:01

    Sehr dramatische Geschichte,die sehr einfühlsam schildert, wie es wohl ist während einer Katastrophe immer noch auf Rettung zu hoffen bis es keine Hoffnung mehr gibt.
    Zum andern wie sich Hinterbliebene wohl fühlen bis der letzte Beweis des Todes ,nämlich der Leichnam gefunden ist.

  • Rezension zu "Sturmflut" von Helga van Beuningen

    Sturmflut
    Monika Jary

    Monika Jary

    10. May 2011 um 13:25

    Zwei Schwestern, die für ein paar Tage ihre Rolle tauschen. Unwissentlich, dass sie sich nie wieder sehen.

  • Rezension zu "Sturmflut" von Margriet de Moor

    Sturmflut
    schweppisweppi

    schweppisweppi

    19. April 2009 um 12:31

    Spannend zu lesen, aber in der deutschen Übersetzung umständlich geschrieben

  • Rezension zu "Sturmflut" von Margriet de Moor

    Sturmflut
    datjulchen

    datjulchen

    16. May 2008 um 13:31

    Die Thematik ist eigentlich super spannend, nur leider habe ich mich mit dem Aufbau der Geschichte echt schwer getan.

  • Rezension zu "Sturmflut" von Margriet de Moor

    Sturmflut
    Franny

    Franny

    01. March 2008 um 19:38

    15 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich: 5.0 von 5 Sternen Was ist Bestimmung und was bloßer Zufall?, 10. April 2006 Von Helga König "H.K." - alle meine Rezensionen ansehen (TOP 10 REVIEWER) Margriet de Moor erzählt in diesem spannend geschriebenen Roman die Viten zweier eng miteinander verbundener Schwestern, deren beider Leben aufgrund einer verheerenden Naturkatastrophe plötzlich einen dramatischen Verlauf nimmt. Im Winter 1953 kommt eine der beiden Frauen - Lidy - gemeinsam mit rund 2000 anderen Menschen an der Küste Hollands ums Leben. Dort tobt zu dieser Zeit ein alles zerbersten wollender Orkan. Aufgrund widriger meteorologischer Bedingungen, sowie überalterter Deichbau- Konstruktionen wird das Poldergebiet von Zealand überflutet. Nun holt das bebende Meer sich das zurück, was die Menschen dort über viele Generationen der Nordsee mühsam abgerungen hatten. Kein Stein wird auf dem anderen bleiben. ie Autorin zeigt die Angstfreiheit dieser Menschen und deren Bereitschaft miteinander die sich pausenlos neu stellenden komplexen Probleme anzupacken. Auf diese Weise füllt sie den Begriff " Schicksalsgemeinschaft " beeindruckend mit Inhalt. Eigentlich hätte Armanda anstelle ihrer Schwester Opfer der Ereignisse werden müssen, denn Lidy entschließt sich spontan zum Geburtstagsfest des Patenkindes ihrer Schwester nach Schouwen- Duiveland zu reisen, damit diese stattdessen zu einer Fete nach Amsterdam gehen kann. Als Folge der Ereignisse verändert sich die Lebensplanung der Studentin Armanda völlig. Sie heiratet den Mann ihrer verstorbenen Schwester und zieht deren Tochter auf. Armanda fühlt, dass sie im Grunde Lidys Leben weiterlebt und ihre Persönlichkeit im Jahr 1953 zu existieren aufgehört hat. Sie wird depressiv. Die Ehe mit Sjoerd zerbricht , weil der Geist ihrer Schwester immer präsent bleibt.

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  • Rezension zu "Sturmflut" von Margriet de Moor

    Sturmflut
    Gruenente

    Gruenente

    01. March 2008 um 12:08

    Die Bücher der Autorin sind alle sehr unterschiedlich. Dieses erzählt die letzten Stunden im Leben einer jungen Frau, die bei der grossen Sturmflut 1953 ertrinkt. Eigentlich hätte ihre Schwester an Ihrer Stelle sein sollen. Sie haben für ein Wochenende die Rollen getauscht. In einem anderen Erzählstrang wird das Leben der überlebenden Schwester erzählt, die sich bis zum Schluß nicht sicher ist, wessen Leben sie lebt. Das eigene oder das ihrer Schwester.

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  • Rezension zu "Sturmflut" von Helga van Beuningen

    Sturmflut
    HamburgerNane

    HamburgerNane

    27. November 2007 um 13:15

    Ein schöner Roman für die ruhigen Stunden auf der Couch - wenn auch mit einer dramatischen Geschichte.
    Das Leckerchen: Die Handlung findet auf zwei Zeitschienen statt - nicht immer ganz leicht, den Überblick zu behalten.

  • Rezension zu "Sturmflut" von Helga van Beuningen

    Sturmflut
    Olabesny

    Olabesny

    14. September 2007 um 11:30

    Mein Sommerbuch! Obwohl es um eine Naturkatastrophe geht, spielt nicht Angst die Hauptrolle, sondern zwei Schwestern, deren Leben mit und gleichzeitig ohne ihr persönliches Zutun ins Schwimmen kommt.