Margrit Kennedy

 4.5 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Geld ohne Zinsen und Inflation, Occupy Money und weiteren Büchern.

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Rezension zu "Occupy Money" von Margrit Kennedy

Rezension zu "Occupy Money" von Margrit Kennedy
Sokratesvor 6 Jahren

Sehr überzeugende Ideen, eine sehr vernünftige Streitschrift, über deren Forderungen ernsthaft diskutiert werden sollte. Doch leider bezweifle ich, dass die Ideen der Margrit Kennedy breite Akzeptanz finden. Es wird schwer, einen Systemwechsel zu vollziehen; entweder scheiterts an Widerwillen, Unverständnis oder mangelnder Kenntnis. Schade.

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steffs avatar

Rezension zu "Geld ohne Zinsen und Inflation" von Margrit Kennedy

Rezension zu "Geld ohne Zinsen und Inflation" von Margrit Kennedy
steffvor 7 Jahren

Irgendwie schwierig zu lesen, zu trocken. Thema natürlich interessant.

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Admirals avatar

Rezension zu "Geld ohne Zinsen und Inflation" von Margrit Kennedy

Rezension zu "Geld ohne Zinsen und Inflation" von Margrit Kennedy
Admiralvor 7 Jahren

Margrit Kennedy erötert in ihrer Systemanalyse die Problematik des Zinses als Umlaufsicherung und die daraus notwendigerweise (!) periodisch wiederkehrenden Finanzkrisen.

Das Geld. Alltäglich, überall in Gebrauch. Jeder braucht es, jeder will es, die wenigsten haben es. Und so gut wie niemand versteht es. Mit ihrer Analyse will Kennedy den Bürger aufrufen sich näher mit diesem esentiellen Gegenstand des Altags auseinanderzusetzen, um zu begreifen, dass im Währungssystem zahlose Problematiken für Hunger, Armut und Krisen vorprogrammtiert sind. Zunächst erklärt sie ausführlich, die Aufgabe, den Wert, Vor, sowie Nachteile des "Geldes", um dann zur Schwierigkeit des Zinses und des Zinseszins als Umlaufsicherung zu kommen, welche als Pumpe wirkt:
Arm => Reich
Dritte Welt Länder => Industrienationen
Im Vergleich zu den täglichen Zinszahlungen der Entwinklungsländer an die Nordstaaten sind unsere Entwicklungshilfen Peanuts, woraus eine extreme Ausbeutung der Böden reslutiert, weil ein Wachstums- und Exportzwang besteht, um überhaupt die Zinsen zahlen zu können. Mit diesem Exkurs will Kennedy deutlich machen, dass diese Problematik nicht nur bei uns um sich greift, sondern weltweit zu Armut führt und den daraus erfolgenden Hungersnöten und Bürgerkriegen. Das System als solches zielt also auf den völligen Kollaps ab, um dann wieder bei 0 anfangen zu können. Ohne so einen Crash könnte das System nämlich nicht funktionieren. Ein unglaublicher Missstand an sich, der geändert werden muss. So Kennedy.

Ein Augenöffner. Diese Analyse, obwohl es sie bereits so lange gibt, hat absolut keinen Deut an Aktualität verloren, sogar noch dazugewonnen, weil sich die Lage seit ~1990 noch drastisch verschlimmert hat. Ob das Buch gut oder schlecht, spannend oder nicht ist, spielt keine Rolle, weil es wichtig und essentiell ist, vor allem für jeden verantwortungsbewussten und zukunftsorientierten Bürger.

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