Margrit Kennedy Geld ohne Zinsen und Inflation

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Inhaltsangabe zu „Geld ohne Zinsen und Inflation“ von Margrit Kennedy

Margrit Kennedy weist auf einen grundsätzlichen Konstruktionsfehler in unserem Finanzsystem hin. Sie erläutert auf anschauliche Weise, wie die Entwertung der Landeswährung, verursacht durch Inflation, Zins und Zinseszins, das Fundament unserer Gesellschaft bedroht. Wie jeder Einzelne an der Reformierung des Geldsystems mitwirken kann, zeigen praktische Beispiele.

Liquiditätsabgaben sowie komplementäre Geldsysteme bergen beträchtliches Zukunftspotential

— bibliophilist1985

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  • Rezension zu "Geld ohne Zinsen und Inflation" von Margrit Kennedy

    Geld ohne Zinsen und Inflation

    steff

    08. January 2012 um 18:33

    Irgendwie schwierig zu lesen, zu trocken. Thema natürlich interessant.

  • Rezension zu "Geld ohne Zinsen und Inflation" von Margrit Kennedy

    Geld ohne Zinsen und Inflation

    Admiral

    20. August 2011 um 00:20

    Margrit Kennedy erötert in ihrer Systemanalyse die Problematik des Zinses als Umlaufsicherung und die daraus notwendigerweise (!) periodisch wiederkehrenden Finanzkrisen. Das Geld. Alltäglich, überall in Gebrauch. Jeder braucht es, jeder will es, die wenigsten haben es. Und so gut wie niemand versteht es. Mit ihrer Analyse will Kennedy den Bürger aufrufen sich näher mit diesem esentiellen Gegenstand des Altags auseinanderzusetzen, um zu begreifen, dass im Währungssystem zahlose Problematiken für Hunger, Armut und Krisen vorprogrammtiert sind. Zunächst erklärt sie ausführlich, die Aufgabe, den Wert, Vor, sowie Nachteile des "Geldes", um dann zur Schwierigkeit des Zinses und des Zinseszins als Umlaufsicherung zu kommen, welche als Pumpe wirkt: Arm => Reich Dritte Welt Länder => Industrienationen Im Vergleich zu den täglichen Zinszahlungen der Entwinklungsländer an die Nordstaaten sind unsere Entwicklungshilfen Peanuts, woraus eine extreme Ausbeutung der Böden reslutiert, weil ein Wachstums- und Exportzwang besteht, um überhaupt die Zinsen zahlen zu können. Mit diesem Exkurs will Kennedy deutlich machen, dass diese Problematik nicht nur bei uns um sich greift, sondern weltweit zu Armut führt und den daraus erfolgenden Hungersnöten und Bürgerkriegen. Das System als solches zielt also auf den völligen Kollaps ab, um dann wieder bei 0 anfangen zu können. Ohne so einen Crash könnte das System nämlich nicht funktionieren. Ein unglaublicher Missstand an sich, der geändert werden muss. So Kennedy. Ein Augenöffner. Diese Analyse, obwohl es sie bereits so lange gibt, hat absolut keinen Deut an Aktualität verloren, sogar noch dazugewonnen, weil sich die Lage seit ~1990 noch drastisch verschlimmert hat. Ob das Buch gut oder schlecht, spannend oder nicht ist, spielt keine Rolle, weil es wichtig und essentiell ist, vor allem für jeden verantwortungsbewussten und zukunftsorientierten Bürger.

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