Margrit Schriber

 4.3 Sterne bei 113 Bewertungen
Autorin von Die hässlichste Frau der Welt, Die falsche Herrin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Margrit Schriber

Lebt und schreibt in Zofingen/Schweiz und in der Dordogne

Alle Bücher von Margrit Schriber

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Margrit SchriberDie hässlichste Frau der Welt
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Die hässlichste Frau der Welt
Die hässlichste Frau der Welt
 (58)
Erschienen am 01.10.2012
Margrit SchriberDas Lachen der Hexe
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Das Lachen der Hexe
Das Lachen der Hexe
 (15)
Erschienen am 04.02.2006
Margrit SchriberDas zweitbeste Glück
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Das zweitbeste Glück
Das zweitbeste Glück
 (9)
Erschienen am 26.09.2011
Margrit SchriberSyra die Stripperin
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Syra die Stripperin
Syra die Stripperin
 (5)
Erschienen am 20.11.2012
Margrit SchriberGlänzende Aussichten
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Glänzende Aussichten
Glänzende Aussichten
 (4)
Erschienen am 29.01.2018
Margrit SchriberKartenhaus
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Kartenhaus
Kartenhaus
 (2)
Erschienen am 26.11.2008
Margrit SchriberAussicht gerahmt
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Aussicht gerahmt
Aussicht gerahmt
 (2)
Erschienen am 01.01.1976
Margrit SchriberVon Zeit zu Zeit klingelt ein Fisch
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Von Zeit zu Zeit klingelt ein Fisch
Von Zeit zu Zeit klingelt ein Fisch
 (0)
Erschienen am 03.04.2001

Neue Rezensionen zu Margrit Schriber

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Petra54s avatar

Rezension zu "Glänzende Aussichten" von Margrit Schriber

Geschichte über eine Frau, die sich alles gefallen lässt
Petra54vor 6 Monaten

Dieses Buch wurde mir empfohlen, da ich gern Alltagsgeschichten lese. Das Titelbild gefällt mir sehr gut, hat allerdings nichts mit dem Inhalt zu tun, auch der Titel selbst passt meiner Meinung nach nur, wenn man ihn auf die geplante Waschstraße bezieht oder sich ein schönes Ende denkt.


Pia betreibt eine winzige Tankstelle in einem Dorf. Sie ist tüchtig und geschickt, doch Lebenserfahrung besitzt sie nicht. Deshalb ist es für ihren Benzinlieferanten leicht, sie übers Ohr zu hauen, ihr Nachbar (Autohändler) darf sie ohne Gegenwehr demütigen, ihre einzige „Freundin“ als Müllkübel benutzen und vor allem lässt sie sich von ihrem Ex, einem Taugenichts, einschüchtern und direkt ausrauben. Dabei kündigt der Klappentext „die Geschichte einer Frau, die sich wehrt“ an. Pia wehrt sich nie, sie empört sich nicht einmal, weshalb solch eine Frau nicht geachtet und respektiert wird. Gern hätte ich gewusst, ob sie die Gemeinheiten überhaupt bemerkt hat und inwieweit sie darunter litt. Das Ende bleibt offen, doch für mich ist es ein gutes Ende.


Die Geschichte ist gut erzählt und liest sich leicht. Ich war immer dabei und hatte nie das Bedürfnis, abzubrechen.

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twentytwos avatar

Rezension zu "Glänzende Aussichten" von Margrit Schriber

Glänzende Aussichten
twentytwovor 7 Monaten

Pia, eine ambitionierte, aber dennoch ziemlich erfolglose Tankstellenbetreiberin, faßt nach dem Desaster mit ihrem Exfreund und den zusehends schwindenden Einnahmen einen gewagten Plan. Mit einer neuartigen Waschanlage und ihrem einzigartigen Service, möchte sie den mittlerweile angesagten, unpersönlichen Tankstellenanlagen der Großkonzerne, den Kampf ansagen. Doch die perfiden Hintertreibungen ihres Exfreunds stellen das Projekt noch vor der Einweihung infrage. Und nachdem auch ihre einzige Freundin Luisa, die ständig nur die eigenen Interessen verfolgt, keine echte Hilfe ist bleibt Pia am Ende nichts anderes übrig, als in den vermeintlich sauren Apfel zu beißen.

Fazit
Eine vielschichtige Story, die den unterschiedlichen Aspekten des Lebens genügend Raum gibt, sich immer wieder neu zu entfalten.

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LEXIs avatar

Rezension zu "Glänzende Aussichten" von Margrit Schriber

DIE VON DER TANKSTELLE
LEXIvor 8 Monaten

DIE VON DER TANKSTELLE

„Ich bin nur ein Pünktchen und verschwinde in der unermesslichen Zeit. Ich möchte so gerne glauben, dass ich eine Spur in der Welt hinterlasse.“ (Pia)

Die fünfundvierzigjährige Ich-Erzählerin Pia ist Inhaberin einer Tankstelle. Diese Tankstelle, das dazu gehörende Haus, ein Laden und eine kleine Werkstatt, die einst von ihrem Vater gegründet wurden, stellen ihre ganze Welt dar. Von ihrem Vater lernte Pia alles, was sie in ihrer Eigenschaft als Tankwartin und Geschäftsfrau wissen musste. Er brachte ihr zudem bei, jeden einzelnen Tag ganz bewusst zu leben, das tägliche kleine Glück zu erkennen und sich mit den erreichten Zielen zu bescheiden. Doch obgleich die Tankstelle infolge ihrer guten Lage und Pias aufmerksamer und freundlicher Bedienung eine Goldgrube war, änderten sich die Zeiten. Die Kunden blieben aus und Pia muss nun überlegen, wie sie ihr kleines Unternehmen erhalten kann. Die Einrichtung einer Autowaschanlage scheint die Lösung ihrer Probleme zu sein, doch es gilt zuvor noch Hindernisse aus dem Weg zu schaffen.

Ich durfte Margrit Schriber durch ihre exzellent recherchierten historischen Romane kennenlernen und schätze seither ihren wundervollen Schreibstil über alle Maßen. Die Autorin versteht es auf beeindruckende Art und Weise, eine große Tiefe in ihren Geschichten zu erzeugen und Werte zu vermitteln. Wie bereits in etlichen vorherigen Büchern zog mich auch bei dieser Lektüre die wunderschöne gewählte Sprache augenblicklich wieder in ihren Bann. Ich war gefangen von der bildhaften Beschreibung der Handlungen und der Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin. Ich möchte auch die Charakterisierung der handelnden Figuren hervorheben, die Frau Schriber ebenfalls ausgezeichnet gelungen ist. Der Protagonistin wurde die größte Aufmerksamkeit zuteil, und Pia war es auch, die sehr rasch zu meiner favorisierten Figur avancierte. Ihre Fähigkeit, das Beste aus ihrem Leben zu machen und stets die positiven Aspekte hervorzuheben, haben mich tief beeindruckt. Pias einzige und beste Freundin Luisa hingegen besitzt eine völlig konträre Lebenseinstellung. Erst nach und nach offenbart sich, wie sehr die beiden Frauen sich trotz der enormen Unterschiedlichkeit ihres Wesens ergänzen. Luisa ist Versicherungsangestellte und eine perfekte Organisatorin. Die attraktive Frau mit ihrer zarten, mädchenhaften Art umgibt sich gerne mit vielen Menschen, mit ihr an der Seite wird es niemals langweilig. Als Antagonist fungiert Pias ehemaliger Liebhaber Luc. Der arrogante Bonvivant macht der Tankstellenbesitzerin das Leben schwer und sorgte dafür, dass ich bereits nach seinen ersten Auftritten im Buch eine gewaltige Aversion gegen ihn entwickelte. Eine nicht unbedeutende Rolle wird auch Pias Nachbar, einem Gebrauchtwagenhändler namens Gigi, zuteil.

Wie bereits erwähnt bereitete mir der hervorragende Schreibstil allergrößtes Lesevergnügen. Inhaltlich wartet der Roman mit tiefsinnigen Erkenntnissen und klugen Lebensweisheiten auf. Durch den kriminell veranlagten Luc wurde zudem auch ein gewisser Spannungsbogen aufgebaut, der konstant bis zum Ende des Buches gehalten wird. Mein einziger Kritikpunkt waren die sexuellen Handlungen zu Dritt im Inneren des Autos beim Testen der Waschanlage, die lesbischen Bestrebungen der freizügigen Luisa sowie ihr unmoralischer Lebenswandel als Ehebrecherin. Da diese Inhalte jedoch nur sehr behutsam und zart angedeutet wurden und die Autorin zudem stets ihre gehobene Sprache beibehalten hat, möchte ich dieser moralischen Verwerflichkeit, die gegen all meine Prinzipien und Grundsätze verstößt, keine allzu große Gewichtung in meiner abschließenden Bewertung verleihen.

FAZIT: Durch die Lektüre „Glänzende Aussichten“ durfte ich mir einen weiteren niveauvollen Roman aus der Feder dieser großartigen Schweizer Autorin zu Gemüte führen, der mich sehr gut unterhalten und mir ein außerordentliches Lesevergnügen bereitet hat. Obgleich ich ganz verliebt in die erstklassigen historischen Romanen Margrit Schribers bin und diese definitiv mein favorisiertes Genre darstellen, kann ich auch die vorliegende Neuerscheinung uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Zusätzliche Informationen

Margrit Schriber wurde am 05. Juni 0039 in Luzern (Schweiz) geboren.

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