Margrit Schriber Die falsche Herrin

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Inhaltsangabe zu „Die falsche Herrin“ von Margrit Schriber

Frankreich, 1724: In Lumpen gehüllt und der französischen Sprache nicht mächtig, klopft die achtzehnjährige Wäscherin Anna an die Tür einer wohlhabenden Adelsfamilie. Sie gibt sich aus als Tochter aus vornehmem Hause, und ihre perfekten Manieren überzeugen die Gastgeber von ihrer adeligen Herkunft. Doch schon bald wird sie entlarvt – und auf Hochstapelei steht der Galgen ... »Man taucht vollends in eine entschwundene Geschichte aus dem Ancien Régime ein, einer harten alten Zeit, die unter der Hand der Autorin wieder zu prallem Leben erwacht.« (Beatrice Eichmann-Leutenegger in der ›NZZ‹)

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  • Rezension zu "Die falsche Herrin" von Margrit Schriber

    Die falsche Herrin

    Stirbelwurm

    04. February 2013 um 13:46

    Ein historischer Roman aus Schweizer Feder Frankreich im Jahr 1724: In Lumpen gehüllt und des Französischen nicht mächtig, klopft die achtzehnjährige, wegen Diebstahls verurteilte Waise Anna Maria Inderbitzin bei einer wohlhabenden Adelsfamilie an. Und sie gibt, durch genaue Beobachtung geschult, eine wahrhaft meisterliche Vorstellung: Sie wird als verirrte Tochter aus angesehenem Haus aufgenommen, gepflegt und in die besten Kreise eingeführt. Aber die ehrgeizige junge Frau will mehr: ins Zentrum der Welt, an den Hof von Versailles. Kurz bevor sie ihr Ziel erreicht, wird sie entlarvt, nach Schwyz verschleppt und zum Tode verurteilt. Da taucht ein junger deutscher Gerber auf, der sie weg vom Galgen zu ehelichen begehrt, wie es ein altes Gesetz erlaubt. Die Protokolle des Prozesses sind ein sensationeller Archivfund. Margrit Schriber hat den Stoff zu einem wunderbaren Roman über eine unzeitgemässe junge Rebellin verwoben.

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  • Rezension zu "Die falsche Herrin" von Margrit Schriber

    Die falsche Herrin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2010 um 22:23

    Der Roman spielt 1724 in der Schweiz und in Frankreich. Anna Maria Inderbitzin, genannt die Bitzenin, ist eine einfach Waschfrau aus Schwyz. Doch sie hat einen Traum. Sie will ein besseres Leben führen und wäre am liebsten eine Adelige wie die junge Redingin. Die Bitzenin fängt an die Redingin zu beobachten, sie studiert sie regelrecht und dann eines Tages verschwindet sie und geht nach Frankreich. Das Ziel der Bitzenin ist Versailles und seine wunderschönen Gärten, doch sie landet bei einer adligen Familie in der Dordogne in Frankreich. Obwohl sie in Lumpen gekleidet ist und kein Wort Welsch (Französisch) spricht, kann die Bitzenin die Adelsfamilie davon überzeugen, dass sie selbst eine Tochter aus hohem Hause ist. Und so geht ihr Traum in erfüllung. Aber nach einigen Monaten platz die Seifenblase, die Bitzenin fliegt auf und wird zurück nach Schwyz verfrachtet, dort droht ihr wegen Hochstapelei der Galgen. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Margrit Schriber gelingt es den Leser in einen Bann zu ziehen und man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mit einem Wortgemisch aus dem Innerschweizer Dialekt, alten Ausdrücken und welschen Worten verleiht sie dem Buch zusätzlich Farbe. Doch auch so ist man von der Geschichte gefangen und man wünscht der Bitzenin so sehr, dass sie ihr Ziel erreicht. Dieses Buch ist einfach wunderbar!

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  • Rezension zu "Die falsche Herrin" von Margrit Schriber

    Die falsche Herrin

    Gospelsinger

    21. September 2010 um 14:37

    Im Frankreich des 18. Jahrhunderts ist der Status eines Menschen durch die Geburt vorgegeben. Ein Aufstieg in eine höhere soziale Schicht ist nicht vorgesehen. Wer wie Anna-Maria Wäscherin ist, bleibt es auch ihr Leben lang. Aber Anna-Maria gibt sich damit nicht zufrieden. Obwohl sie von ihrem Vormund und der Obrigkeit missbraucht, geschlagen und gedemütigt wird, lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie fasst einen Entschluss. In der Kirche hat sie die Gelegenheit, ein vornehmes Mädchen zu beobachten und ihre Manieren zu studieren. Jede ihrer Gesten merkt sie sich. „Das Raffen der Röcke, die Drehung ihrer Schulter, das Vorneigen und Nachwippen des Kopfs auf dem biegsamen Hals, das Aufsetzen und Abrollen des Schuhs.“ Die Lebensverhältnisse des privilegierten Mädchens sind so völlig anders und so verlockend und erstrebenswert. Anna-Maria macht sich auf den Weg. Gegen alle Hindernisse landet sie in der Dordogne. Sie gibt sich bei einem Winzer als adlige Tochter aus, wird aufgenommen, großzügig ausgestattet und ist ihrem Traum, den Garten von Versailles zu sehen, zum Greifen nah. Trotzdem, etwas fehlt – und das hat mit einer Pfauenfeder und deren Besitzer zu tun. Schließlich fliegt Anna-Maria als Hochstaplerin auf und soll erhängt werden. Aber die Pfauenfeder ist wieder in Sichtweite… Ich habe dieses Buch in einem Zug verschlungen, so sehr hat mich die Geschichte gefangen genommen. Margrit Schriber hat eine wunderschöne Sprache, die einen direkt in die damalige Zeit versetzt und diese lebendig werden lässt. Es war gar nicht so einfach, aus diesem Buch wieder aufzutauchen.

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  • Rezension zu "Die falsche Herrin" von Margrit Schriber

    Die falsche Herrin

    Claudia-Marina

    22. February 2010 um 19:47

    „Waschfrauen schauen über den See, wenn sie etwas Glanz sehen wollen. Der Mondstreut eine Handvoll Silber vor sie hin. Und die Wellen lassen es rieseln." Eine, Anna Maria Inderbitzin, will keine von ihnen sein. Von denen. Erträumt sich ein besseres Leben. Heimlich studiert sie Gestik und Mimik der reichen Fräulein. Versucht so zu reden wie die es tun. Warum? Weil sie deren Leben leben will, weil sie es auch verdient hätte. Sie ist bettelarm. In Lumpen gekleidet. Von Samt und Seide kann sie nur träumen. Was sie will, bekommt sie nicht. Also nimmt sie es sich. Wird sie glücklich? Anna Maria ist hübsch. Intelligent. Ihr gelingt es mit viel Charme sich in die reiche Gesellschaft einzuschleichen. Sich dort niederzulassen. Jede Sekunde ihres Erfolges kostet sie aus. Bis zum letzten. Dann wird sie entlarvt. Zum Tode verurteilt. In letzter Sekunde gerettet. Tritt damit die Liebe in ihr Leben? Das wahre Glück? Anna Maria Inderbitzin, eine liebenswerte und lebenslustige Hochstaplerin. Eine Betrügerin. Im Grunde genommen eine Verbrecherin. Doch Margrit Schriber gelingt es in ihrem Roman, Anna Maria nicht als solche darzustellen, sie nicht zu verurteilen. Sie überlässt es dem Leser, sich sein eigenes Urteil zu bilden. So findet diese ungewöhnliche Protagonistin ihren Weg direkt in meinem Herz. Dort bleibt sie und vielleicht sollte ich mir mal ein Beispiel an ihr nehmen, auch wenn es nur ein klitzekleines ist: Nicht warten, bis einem etwas Gutes zukommt, sondern handeln. Anna Maria handelt. Und doch ist sie eine gespaltene Persönlichkeit. Beseelt, teils besessen von dem Gedanken an ein Leben im Reichtum. Unsicher. Einsam und traurig. Sie bekommt was sie so sehnsüchtig wollte und erscheint mir dennoch nicht glücklich. Will sie noch mehr? Große Dame – kleines Mädchen. „Wie viel wiegt ein Paradies, wenn es in der Nacht verschwindet? Wenn seine Pracht sich wandelt von Tag zu Tag? Wenn ich auf der Zinne stehe und traurig bin?“

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  • Rezension zu "Die falsche Herrin" von Margrit Schriber

    Die falsche Herrin

    Binea_Literatwo

    21. February 2010 um 21:12

    Das eine Auge der Pfauenfeder schaut mich an, eine besondere Zugabe von einem lieben Menschen zum Buch, ein sehr treffendes und persönliches Lesezeichen. „Auf meiner Haut ist das Zeichen einer Pfauenfeder. Mein Name ist in den Himmel gezeichnet, wie ein Mensch erst ein Mensch ist, wenn er dort seinen Namen eingetragen hat.“ Genau dieses Pfauenauge schaut auch Anna Maria an, die kleine siebzehnjährige Waise, das Mündel, die kleine Diebin. Geschickt stiehlt sich das hübsche Mädchen aus der Schweiz in die Herzen der Reichen. Eine Flucht aus dem dunklen Leben, der Einöde, die Flucht aus dem Alltag, den sie nicht verdient hat. Sie möchte ein besseres Leben leben und es gelingt ihr durch ihre Persönlichkeit von ihrem vorgeschriebenen Lebensweg abzuweichen und den ganz anderen Weg zu beschreiten. Der daraufhin vom Gesetz vorgeschriebenen Verurteilung zum Tode, kann sie gerade noch durch eine Rettung entkommen. „Es muss etwas geben, das unseren Schriftzug trägt, sonst müssen wir uns am Ende der Tage fragen, was zum Teufel wir her gemacht haben, wozu es uns gegeben hat. Oder gar, ob es uns überhaupt je gegeben hat.“ Anna Maria ist eine ganz ungewöhnliche Protagonistin, ein verrücktes und irgendwie auch komisches Mädchen, was aber genau durch diese Art weiß, wie sie das Leben nehmen muss. Zwar wird heute in unserem Land niemand zum Tode verurteilt, dennoch hat unser 21. Jahrhundert Gemeinsamkeiten mit dem 18. Jahrhundert. Parallelen wie Armut, Reichtum und die dunklen wie sonnigen Seiten der verschiedenen Leben und die Gedankenströme der Menschen. Ob richtig oder falsch, Anna Maria hat einfach gehandelt. Wir überlegen oft zu gründlich und zu lange und letztendlich zögern wir und behalten unser Leben bei oder haben nicht die Kraft und Möglichkeit etwas grundlegend zu ändern, genau wie die Wäscherinnen im Roman. Kraft, Mut und Stärke liegen in diesem Werk und vor allem das Ziel, zehn Mücken Zeit zu fangen. „Die Bitzenin öffnet Türen, die uns verschlossen bleiben.“ Die falsche Herrin ist eine historische Perle, nach der es sich lohnt tief zu tauchen, denn diese Perle bleibt für die Ewigkeit erhalten.

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  • Rezension zu "Die falsche Herrin" von Margrit Schriber

    Die falsche Herrin

    Fritzmaus

    23. January 2010 um 15:29

    Wieviel ist man bereit für seinen Lebenstraum zu geben? Unternimmt man immer das Richtige? Wer hat das Recht uns zu sagen was richtig ist und was falsch? All das sind Fragen die sich der ein oder andere im Laufe des Lesens stellen wird. Wie von Frau Schriber gewohnt und auch gewollt, wird man wieder dazu motiviert sich ganz auf die Geschichte einzulassen. Seine eigenen Gedanken schweifen zu lassen, sich Fragen zu stellen wie z. B.: Bin ich wirklich bereit auch Risiken für meinen Traum oder die Vorstellung für mein Leben einzugehen? ----- Die junge Anna Maria in den 20iger Jahren des 18 Jahrhunderts ist bereit dazu. Das ihr gegebene Schicksal, ein Leben als geduldetes Mündel bei ihrem Vormund ist sie nicht bereit anzunehmen und für den Rest ihres Lebens so zu gestalten wie andere es für sie bestimmt haben. Sie möchte mehr, sie möchte ein feines Leben führen, keinen Hunger mehr haben, sich nicht mehr jeden Tag als Waschfrau durchzuschlagen für ein durch ihren Vormund bestimmtes Leben. Sie möchte jemand sein, an den man sich erinnert. "Joannes Mündel greift nach den Sternen. Und das ist keiner Sterblichen gestattet. Es ist gegen die Ordnung der Welt." ----- Auf ihrer Reise begegnet sie Magnus Weber, die Gespräche mit ihm sind für Anna Maria sehr prägend und bestärken sie nur ihrem Traum zu folgen. Wir dürfen Sie begleiten und als Zuschauer dabei beobachten. Ihr Gefühlsleben wird uns nicht einfach serviert, sondern durch Äußerungen der ihr nahestehenden Waschfrauen, aus deren Reihen sie kommt, angedeutet. Sie sind sozusagen ihr Sprachrohr. Sie wissen, dass "die Kleine" nicht eher sterben möchte, bevor sie 10 Mücken Zeit gefangen habe. Finden sie durch das Lesen dieses Buches heraus was es damit auf sich hat. Es lohnt sich.

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  • Rezension zu "Die falsche Herrin" von Margrit Schriber

    Die falsche Herrin

    Mr. Rail

    06. January 2010 um 16:56

    “Auf meiner Haut ist das Zeichen einer Pfauenfeder. Mein Name ist in den Himmel gezeichnet, weil ein Mensch erst ein Mensch ist, wenn er dort seinen Namen eingetragen hat.” “Das Lachen der Hexe” hat mich noch in seinem Bann und es zieht mich zurück in die Schweiz der Margrit Schriber, fern ab von den Klischeebildern einer heilen Welt und der Idylle in unmittelbarer Nähe der schönsten Berge dieser Erde. Ich muss zurück zu dem Fluss der Sprache, der dahingleitet, gurgelt, wirbelt, strudelt und über Felsen schießt. “Das ist der Gesang der Muota auf dem Weg zum Meer” Im Jahr 1724 taucht aus dem Nichts, in Lumpen gehüllt und des Französischen nicht mächtig, die junge vorbestrafte Schweizerin Anna Maria Inderbitzin am Tor eines Herrschaftsanwesens in Frankreich auf. Aus ärmsten Verhältnissen stammend hat sie in ihrem Leben nur eines vor Augen gehabt und studiert - das Verhalten höhergestellter Damen aus gutem Hause. Es gelingt ihr durch die meisterliche Imitation dieses Gehabes, ihre adeligen Gastgeber davon zu überzeugen, eine verirrte Tochter edler Abstammung aus der Schweiz zu beherbergen. Man liest ihr jeden Wunsch von den Lippen ab, führt sie in die hohe Gesellschaft ein und ermöglicht ihr die Verwirk-lichung ihres Lebenstraumes - den Besuch der Gärten von Versailles. Der Sprung an den französischen Königshof wird vereitelt, sie wird als Hochstaplerin entlarvt und mit Schimpf und Schande der Schweizer Gerichtsbarkeit überstellt und schließlich zum Tode verurteilt. Da taucht überraschend ein deutscher Gerber auf, der auf die Einhaltung eines alten Gesetzes pocht - er will Anna Maria unter dem Galgen weg zur Frau nehmen und damit ihre Begnadigung erzwingen. Margrit Schriber hat einer kämpferischen und wilden Schweizerin nach dem Studium der verbürgten Prozessakten ein mehrfach neues Leben geschenkt. “Es muss etwas geben, das unseren Schriftzug trägt. Sonst müssen wir am Ende der Tage fragen, was zum Teufel wir hier gemacht haben, wozu es uns gegeben hat. Oder gar, ob es uns überhaupt je gegeben hat” Die falsche Herrin trägt Margrit Schribers einzigartigen Schriftzug - für immer mit einer Pfauenfeder in die Gedanken ihrer Leser gezeichnet. Damit sind alle Fragen nach ihrem literarischen “Wozu” oder gar “Ob” nachhaltig beantwortet! Es ist ihr unumstritten poetischstes Werk, voller Bilder und Schwingungen, die den Leser im Stile Alessandro Bariccos fesseln und nie mehr verlassen. Sätze wie, “Ob es eine Waage gibt, das Wunder dieser einen Nacht zu wiegen?”, oder “Was mir fehlt, kann mir nicht einmal der Kaiser von China geben. Einen längst vergangenen Abend. Ein totes Schlachtross. Und einen Rücken, mich dran zu wärmen”, haben sich tief in mein Lesergedächtnis gebrannt. Ich bin sehr glücklich, zur Muota zurückgekehrt zu sein - ich werde bleiben.

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  • Rezension zu "Die falsche Herrin" von Margrit Schriber

    Die falsche Herrin

    LEXI

    20. December 2009 um 20:14

    Nach der Lektüre des zweiten Buches der Schweizer Autorin wurde mein erster Eindruck bestätigt: Margrit Schriber ist eine außergewöhnliche Schriftstellerin, der es gelingt, eine historische Begebenheit sowohl authentisch wiederzugeben als auch künstlerisch auszuschmücken und dadurch den Leser so sehr ins Geschehen mit einzubeziehen, dass er sich kaum noch vom Buch lösen kann. Die Geschichte der bettelarmen Magd Anna Maria Iniderbitzin, die aus einer unterpriveligierten Schicht durch Täuschung und Betrug in höchste Kreise aufsteigt, die Einflechtung historischer Details und die bildhafte Beschreibung der Lebensweise der Menschen dieser Zeit – all das ist Frau Schriber in exzellenter Weise gelungen. Die Charaktere der Protagonisten sind eindrucksvoll geschildert, in klarer Sprache und Emotionen weckend. Ein Buch, das tief beeindruckt, zum Nachdenken anregt und mit dem uns Frau Schriber wieder ein paar „Perlen“ auf unseren Lebensweg mitgibt: „Es muß etwas geben, das unseren Schriftzug trägt, sonst müssen wir uns am Ende der Tage fragen, was zum Teufel wir hier gemacht haben, wozu es uns gegeben hat. Oder gar, ob es uns überhaupt je gegeben hat.“

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