Margrit Schriber Kartenhaus

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Inhaltsangabe zu „Kartenhaus“ von Margrit Schriber

Hanna, die Hauptfigur des Romans, kommt in das Haus ihrer Kindheit zurück. Es besteht aus Bildern und Träumen. Schattenhaft sind da der leidenschaftliche Vater, die zaghafte Mutter, Räber, der Knecht, und der Junge aus der Nachbarschaft, der tödlich verunglückte. Das erinnerte Haus ist ein Kartenhaus.

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  • Rezension zu "Kartenhaus" von Margrit Schiber

    Kartenhaus

    Mr. Rail

    18. December 2009 um 14:58

    Dies ist keine Rezension - wirklich nicht. Es ist viel mehr ein Kaleidoskop aus Gedanken und Gefühlen, das sich beim Lesen des “Kartenhauses” von Margrit Schriber in alle möglichen Himmelsrichtungen drehte und ein Feuerwerk an Eindrücken erzeugte. Keine Rezension - wirklich nicht. Ich las “Die hässlichste Frau der Welt” und traf in Rosie la Belle ein wildes Mädchen aus der Schweiz, das sich so sehr gegen Konventionen auflehnte und ein gänzlich anderes Leben führen wollte, als es ihr vorbestimmt war. Und ich war fasziniert vom Schreibstil der Schweizer Autorin. Mehr als das. Haben ihre Figuren autobiographische Züge? Woher kommen diese Geschichten? Wie findet man den Weg zu solchen Protagonisten? Warum empfinde ich diese Nähe? Ich war voller Fragen und erhielt ein Geschenk. “Das Kartenhaus“, geschrieben vor 31 Jahren. Ein Geschenk aus den Händen der Autorin. Keine Rezension - wirklich nicht. Das Kartenhaus. Eine wirklich autobiographische Rückschau auf das eigene Leben, auf das Haus der Kindheit und auf die Lebensumstände inmitten eines Elternhauses, das mehr von einem jungen Mädchen forderte, als es manchmal zu geben bereit war. Hanna, die Hauptfigur des Romans kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück. Sie besucht ihre Mutter, die geschiedene Frau des Wunderheilers. Geschieden und damit außerhalb der Norm - an den Rand gedrängt und in der dienenden Rolle verhaftet, alles zu geben, um es ihrer Tochter so lebenswert wie möglich zu machen. Alles - bis hin zur Selbstaufgabe. Von Erinnerungen an ihre Kindheit überflutet erlebt Hanna die prägendsten Tage ihres Lebens erneut. Die bevorstehende Trennung vom Vater, die kampflose Gleichgültigkeit einer Mutter, die nichts mehr ändern kann, den tödlichen Unfall ihres einzigen Freundes und einen Gewittersturm an Spiegelbildern ihrer Selbst. Hanna, die Zuflucht in der Hundehütte ihres Gefährten Miro sucht und findet, Zuflucht vor der Kälte der Welt. Hanna die im Erzählen von Geschichten ihre Welt gestaltet und in dieser aufgeht. Hanna, der Verlustängste anerzogen wurden, indem der Vater ihr oft das Geliebte nahm, um sie abzuhärten. Hanna die am Frauenbild ihrer Mutter verzweifelt und so anders werden möchte. Und eine Hanna, die vom Vater das Wichtigste lernt, was sie für ihre Geschichten benötigt - die ausgeprägteste Beobachtungsgabe, die nur vorstellbar ist. Keine Rezension - ein Erkennen. Wie eine 31 Jahre alte Botschaft, die erst jetzt bei mir angekommen ist. “…spürte ich eine Gier auf Leben. Eine Ungeduld, die mich nie mehr verließ. Derentwegen ich oft die Hände aufs Fenster lege. In Gedanken stürme ich aus der Landschaft. Auf der Jagd über Kontinente verliere ich mich und wünsche mich zurück… Ich lebe schreibend meine hundert Leben. Auch sie stillen meine Sehnsucht nicht.” Ich danke…und begebe mich ins Kaminzimmer unserer Testlesegruppe zu "Die hässlichste Frau der Welt", ein wenig Holz unter dem Arm und mich darüber freuend, wie sehr sich die Leser in die Stimmung dieses Zimmers fallen lassen. Liegt wohl an der Anwesenheit von Margrit und der Phantasie der wertvollen Gäste.... Dies ist keine Rezension - nein - eine Ovation schrieb ich heute....

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