Marguerite Duras Der Liebhaber

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Inhaltsangabe zu „Der Liebhaber“ von Marguerite Duras

<p>In Saigon erlebt ein junges Mädchen die erste Leben zu einem doppelt so alten chinesischen Mann.</p>

Anders als alles was ich gelesen habe, sehr besonders.

— sophiekatrin
sophiekatrin

Eine faszinierend schockierende Geschichte von einer unglücklichen Familie und einer Affäre zwischen einem Mädchen und einem älteren Mann.

— elodie_k
elodie_k

Stil furchtbar abgehackt und Geschichte konnte mich auch nicht packen, einziger Vorteil: es war kurz

— ichundelaine
ichundelaine

Wunderschöne Geschichte, brutal, erotisch und regt zum Nachdenken an. Kleines Buch-große Emotionen...

— AugeNaseMund83
AugeNaseMund83

Subtil und gut!

— Wortteufel
Wortteufel

Ein wundervolles Buch mit einem ungewöhnlichen Schreibstil. Eine Geschichte die mir noch jahrelang im Gedächnis geblieben ist.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich würde das Buch nach dem Lesen frei lassen. Wer es haben will bitte bei mir melden. Werd´s dann per Post zu kommen lassen.

— Morella
Morella

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    Der Liebhaber
    ichundelaine

    ichundelaine

    29. June 2016 um 09:31

    Ein frühreifes, 15jähriges Mädchen aus einer mehr als kaputten Familie trifft auf einer Fähre einen fast doppelt so alten Chinesen und sie beginnen eine ziemlich kranke Liebesbeziehung, die sie dann im Alter reflektiert. Marguerte bereichtet über Saigon irgendwann um die Zeit zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg und eine Familie, von der man eigentlich jeden einzelnen an die Wand klatschen möchte - lauter unsympathische, neurotische Geschöpfe. Kein Geld, Geisteskrankheit, Opium, Diebstahl und mittendrin das kleine Mädchen, das sich, zumindest tut sie so, für die Familie prostituiert, in Wahrheit aber wahnsinnigen Spass hat, eine äußerst bizarre Liebesbeziehung mit einem Mann aufrecht zu erhalten, der sie "nimmt wie sein Kind". Bei dem Satz hätte ich fast in meinen Mund erbrochen! Mir persönlich was das Ganze einfach einen Tick zu abgefuckt und ich verstehe auch nicht, wie man Sex zwischen einem (Fast)Kind und einem dürren, schwachen Typ erotisch finden kann. Hinzu kommt noch der wirklich grauenhafte Stil. In abgehackten Sätzen, ständigen Zeitsprüngen, nur kurz angerissenen Ereignissen rappelt man durch die Story wie in einer Rikscha, die von einem besoffenen Einbeinigen gezogen wird. Wieder mal ein "Klassiker" bei dem mir wirklich schleierhaft ist, wer ihn dazu erhoben hat.

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  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    Brentini

    Brentini

    12. November 2012 um 01:02

    Für französische Schriftstellerin Marguerite Duras sagt Wikipedia, dass sie keiner der großen literarischen Strömungen des 20. Jahrhunderts zuzuordnen sei. Charakteristisch für ihre Sprache ist eine große Schlichtheit im Vokabular und im Satzbau, die sich zudem durch zahlreiche Ellipsen, Anspielungen, Unausgesprochenes, das jedoch im Hintergrund steht, und fragmentarisch zusammengefügte Sätze äußert. So auch im Roman Der Liebhaber aus dem Jahr 1984. Die Sprache Duras erinnert mich sehr an die Sprache Ingeborg Bachmanns. Das ist übrigens auch das, was diesen Roman so besonders macht. Duras ist keine Erzählerin – sie schreibt bloß die Bilder auf, allerdings nicht vollständig, sondern skizzenhaft, und lässt durch viele literarischen Ellipsen einiges in ihrem Text unausgesprochen. Trotzdem ist ihr Ausdruck so reich und ähnelt Wortkaskaden steigender Flüße im Frühling. Ihr Roman ist dabei autobiografisch, zumindest liest er sich so, und erzählt eine schmerzvolle, aber leidenschaftliche Geschichte aus der damaligen französischen Kolonie Vietnam. Die Geschichte ist an sich eine fragmentaisch gezeichnete Skizze einer Amour fou, einer verbotene Liebe. Sie: eine junge Französin, er: ein älterer Chinese, ihr Liebhaber. Die Trennlinie zwischen der Liebe und der Prostitution ist in diesem Roman sehr dünn und läuft bis zu einem unvorhersehenen Ende mit vielen offenen Fragen. Die junge Protagonistin ist minderjährig, ihr Liebhaber 10 Jahre älter und reich. Die ganze Szenerie des Romans hat mich sehr an den Film “Der letzte Tango in Paris” erinnert, vor allem wegen der Schatten, Stimmen und Töne jenseits des Fensters. Gleichzeitig zeugt der Gedankenfluß Marguerite Duras’ von ihrer Ähnlichkeit mit Ingeborg Bachmann, mit der sie offensichtlich eine ähnliche Sensibilität gemeinsam hat, auch wenn ihr Verständnis der Weiblichkeit komplett unterschiedlich ist. Ich finde, dieser Roman ist typisch für französische Literaturszene am Ende des 20. Jahrhunderts, die neben Duras auch andere Skandalautoren wie Houellebecq und Millet kennt. Er zeigt Mut zu “verbotenen” Themen, die in anderen Literaturen als solche unvorstellbar wären und selbst heute immer noch sind.

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  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    marilynmystery

    marilynmystery

    03. August 2012 um 18:15

    Diese Buch hat mich weniger aufgrund der Geschichte, sondern eher wegen des sehr eigenen, schlichten und doch sehr komplexen und tiefgründigen Schreibstils beeindruckt. Die Art der Autorin, ihre Erinnerungen zu beschreiben, finde ich interessant und gleichzeitig seltsam und nicht ganz einfach zu verstehen Zum Inhalt: Es geht um die erste "Liebe" eines 15jährigen, französischen Mädchens, dass im Indochina der zwanziger Jahre aufwächst. Ihr Liebhaber ist ein fast doppelt so alter, wohlhabender Chinese, mit dem sie allerdings keine Zukunft haben wird. Daneben wird die schwierige familiäre Situation der Autorin zum Thema, im Grunde sogar mehr als die eigentliche Beziehung zu ihrem Liebhaber. Dieses Buch wurde mir als autobiografische Liebesgeschichte mit einem Schuss Erotik angepriesen. Allerdings muss ich sagen, dass es für mich persönlich keine klassische Liebesgeschichte war, und eine besonders erotische schon gar nicht. Auch eine wirkliche Autobiografie ist meiner Meinung nach nicht, da die Autorin nur einen Teil ihres Lebens beleuchtet, und mehrmals die Perspektive wechselt (mal Ich Perspektive, dann wieder beobachtend und in dritter Person).Eigentlich sind es nur die melancholischen Erinnerungen einer älteren Frau, die auf einen Teil ihres Lebens zurück blickt. Im Grunde erzählt das Buch keine wirkliche chronologische Geschichte. "Die Geschichte meines Lebens gibt es nicht. So etwas gibt es nicht. Es gibt nie einen Mittelpunkt. Keinen Weg, keine Linie." Ich fand das Buch nicht einfach zu lesen, es ist ein eher bedrückender Roman, der weniger unterhält, aber vielmehr zum Nachdenken anregt. Fazit: Sicherlich ein sehr anspruchsvolles, komplexes und melancholisches Stück Literatur. Mich persönlich hat es berührt, ich fand es interessant. Aber wer reine, und vielleicht auch erotische Unterhaltungsliteratur sucht, der wird mit diesem Buch sicherlich nicht befriedigt werden. (PS Die Verfilmung des Buches finde ich auch sehr gelungen...)

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  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    Marcus_Krug

    Marcus_Krug

    12. April 2012 um 18:13

    Eines vorweg: Obwohl der Titel es vermuten läßt, nein, es handelt sich hier nicht um eine Liebesgeschichte! Ein älterer Mann und ein junges Mädchen finden sich hier - auf einer Fähre, die den Mekong quert. Er, ihr Liebhaber, gibt den Titel für die Rahmenhandlung, die Beziehung zwischen ihr und ihm. Locker, um nicht zu sagen nahezu zusammenhanglos, und selten chronologisch werden in die Handlung verschiedene Erzählstränge eingeflochten, die von ihrer Familie (der Mutter, dem älteren und jüngeren Bruder) handeln, oder auch von anderen Personen, die sie kennen lernte, nachdem sie aus Vietnam nach Frankreich ging. Historisch ist das Ganze in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts verortet. Schon der erste Abschnitt zog mich in seinen Bann, ließ mehr erhoffen. Ein Mann tritt auf die Protagonistin zu und behauptet, sie "seit jeher" zu kennen. Auch sagt er, dass ihm ihr heutiges Gesicht, das verwüstete, viel besser gefalle, als das ihrer Jugend. Aber was dann kommt, ist eine anfänglich verwirrende Sprache und willkürlich aneinandergereihte Episoden, die sich erst nach einigen Seiten ordnen. Das Buch ist eine kurze und fragmentarische Erinnerung an die Jugend der Autorin Marguerite Duras. Die Selbstdarstellung wechselt häufig zwischen Ich-Erzählerin und dritten Person der Erzählperspektive, wobei Letzteres häufig in den erotischen Szenen genutzt wird. Auch trotz des gewöhnungsbedürftigen Schreibstils und der vielen unzusammenhängend erzählten Episoden empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    michella propella

    michella propella

    24. April 2011 um 00:28

    einer freundin gab ich das buch einmal ohne buchtitel und autorennamen zu lesen. das muss ein mann geschrieben haben! fazitierte sie. kurze sätze, keine schörkel. knapp und steril erzählt das buch von einem jungen weißen französischen mädchen in indochina. die familie ist ärmlich und kontrollierend, das internat fade. ein wohlhabender chinese wird ihr liebhaber. die sprache fesselt wohl am meisten an diesem buch, die geschichte wird sicher nicht jeden ansprechen.zu empfehlen ist die verfilmung von jean-jacques annaud.

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  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    Rock-n-Roll

    Rock-n-Roll

    30. August 2010 um 15:27

    Der Text ist zwar sehr schön verfasst und die Geschichte der Kolonialisten in Indochina interessant, aber aus irgendeinem Grund hat mich die Geschichte nicht wirklich bewegt oder gefässelt. Die schönsten Passagen sind am Ende bei der Überfahrt nach Europa und die Beschreibung des Schicksals der Mutter und so vieler anderer europäischer Frauen in den Kolonien.

  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. July 2010 um 09:42

    Die in Indochina geborene Schriftstellerin Marguerite Duras entwirft in dem Roman "Der Liebhaber" ein melancholisches, in sich gekehrtes aber auch ver- und zerstörendes Bild eines jungen Mädchens, welches umgeben von der Kotrolle ihrer Familie in den Sog der Verzweiflung gerät. In starken Bildern, welche nüchtern beschrieben werden, zeigt die Autorin den Weg des jungen Mädchens im Alter von fünfzehneinhalb in die Liebe und die damit zu vegleichende Prostitution. Denn das Mädchen entwickelt das Gefühl Liebe zu einem "Fremden aus Cholen", einem reichen Chinesen, der nahezu doppelt so alt ist wie sie selbst. Dieser Mann ist schwach, kränklich und für die Außenwelt nicht gerade attraktiv, doch das Mädchen, welches ohne Namen verbleibt, empfindet ihn als begehrenswert, gerade aus dem Grund, dass er ebenso verzweifelt ist und sie und ihren kindlichen Körper wie eine Göttin manisch verehrt. Die Familie der jungen Frau beschreibt die Autorin als eine brutale Farce, getragen von einer dem Wahnsinn anheim gefallenen Mutter und ihrem allseits präsenten, das Leben der gesamten Familie kontrollierenden älteren Bruder. Verbunden fühlt sich das Mädchen in den Beschreibungen der jüngeren Jahre, welche in Fragmenten zwischen die einzelnen Szenen eingestreut wurden, nur zu dem jüngeren Bruder, der trotzdessen zwei Jahre älter ist als sie. Als dieser im Krieg der Vierzigerjahre stirbt, stirbt auch ein Teil von ihr und sie entschließt sich alles zurückzulassen, um frei zu sein - auch ihren reichen Liebhaber. Der Wechsel der Perspektiven zwischen dem persönlichen und dem auktorialen Erzählertypus, manchmal noch im gleichen Absatz, wirkt auf den Leser zunächst verstörend, jedoch passt sich dieser Stil wunderbar in das Handlungsgeflecht ein und hebt die Zerrissenheit und die Verwirrungen der Protagonistin hervor. Ein starkes, sehr emotionales Buch, auch wenn sich die Sprache klar von Emotionen abgrenzt.

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  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. February 2010 um 17:58

    Eine junge Frau, die um ihre Reize weiß, eigentlich noch ein Mädchen. Sie spielt nach außen mit ihrer Koketterie und lässt sich auf einen leidenschaftlichen jungen Mann ein, dessen Familie höhere Pläne mit ihm hat. Im Inneren ist die Protagonistin verzweifelt und scheint an ihrer Familie zugrunde zu gehen. Schließlich bricht sie den Kontakt zu ihrer Familie ab, kommt jedoch nie endgültig von ihr los und so holt sie der Tod des kleinen Bruders ein und sie zeigt erstmals wahre Gefühle. Trauer um ihren Bruder und verpasste Chancen und Liebe, die sie nun doch für den jungen Chinesen empfunden zu haben glaubt. Ein tragisches Buch, dass ich gern noch einmal lesen möchte, wenn etwas Zeit vergangen ist. Ein Buch, dass durch Sprachgewalt und wunderschöne Sätze überzeugt!

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  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    Monsignore

    Monsignore

    07. February 2010 um 23:07

    Zarte, behutsame, liebevolle Sprache, die Seelen jubeln und auch brechen läßt: "Sehr bald in meinem Leben war es zu spät. Mit achtzehn war es zu spät". So beginnt diese große sehnsuchtsvolle und später bittere Liebesgeschichte. Schon auf den ersten Seiten taucht man stimmungsvoll durch poetische Sprache getrieben in eine völlig fremde Welt ein: Auf einer Fähre über den Mekong (Indochina) begegnet ein junges Mädchen einem doppelt so alten reichen Chinesen. Die Flußüberquerung spiegelt die Überquerung von Kindheit zur Frau. Ein sexbesessenes, fein gesponnenes Spiel entwickelt sich. Dieser erste Liebhaber wird zum Sehnsuchtsstoff ihres ganzen Lebens. Die bittere Note: Sie besteht darauf, als Prostituierte behandelt zu werden, da ihre Familie das Geld bitter nötig hat. Die Prix Goncourt-Preisträgerin bezeichnete "Der Liebhaber" als "das leichteste Buch, das ich je geschrieben habe" und Reich-Ranickie brachte es mal wieder auf den Punkt: "Mir scheint, dass Marguerite Duras sagen wollte: Die Liebe, sie ist doch kein leerer Wahn." Ach ja, all die schönen Worte. Besser ist der letzte Satz des autobiografisch gefärbten Buches: "Er sagte ihr, dass es wie früher sei, dass er sie immer noch liebe, dass er nie aufhören werde sie zu lieben, das er sie lieben werde bis zu seinem Tod." Punkt.

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  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    queen-mom

    queen-mom

    05. February 2010 um 16:10

    Der Liebhaber - Ja, am Rande geht es auch um ihn. Vielmehr handelt die Erzählung von einer Minderjährigen Weißen im Indochina der Dreißiger und den Problemen innerhalb der Familie, der psychisch kranken Mutter, dem übermächtigen großen Bruder und dem leidenden kleinen Bruder. Das Verhältnis der Minderjährigen zum fast doppelt so alten Chinesen, der reich ist und sie vergöttert, kommt dabei etwas zu kurz. Vielleicht muss ich das Buch öfters lesen, damit sich mir der Inhalt erschließt??

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  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    JaneBaker

    JaneBaker

    26. December 2009 um 11:54

    Die Liebe eines 15-Jährigen weißen Mädchens zu einem viel älteren Chinesen in den 1930ern in Saigon. Eigentlich geht es aber viel mehr um die familiären Schwierigkeiten des Mädchens mit seiner Mutter und ihren zwei Brüdern.
    Schöne Sprache, die immer nur eine einzige Andeutung bleibt.

  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. July 2009 um 09:49

    Wiedergelesen und erstaunt festgestellt: Es geht ja gar nicht um den Liebhaber. Es geht um den älteren, dominanten Bruder, die ungleich verteilte Liebe der Mutter, den fehlenden Vater und den fehlenden Rahmen im Leben. Aus dieser Konstellation ergibt sich die Affäre mit dem Liebhaber. Und es ergibt sich der sehnsuchtsvolle Grundton des Buches, der die Ahnung vom Großen im Leben aufrecht erhält, gleichzeit aber die Tiefe angstvoll abblockt. Ein Buch wie ein Kommentar zum Märchen der kleinen Seejungfrau. Sehr gut.

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  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2008 um 16:00

    Geil

  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. August 2008 um 19:42

    In den 80er Jahren, als der Roman erschien, hat er großes Aufsehen erregt. Ich fand ihn sehr gut, weiß allerdings nicht, wie ich ihn heute beurteilen würde. Diese ungewöhnliche und unmögliche Liebe zwischen dem blutjungen Mädchen und dem erwachsenen Mann war etwas Außerwöhnliches, würde aber sicher heute nicht mehr als etwas Besonderes beurteilt werden.

  • Rezension zu "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Der Liebhaber
    Jolene

    Jolene

    19. August 2008 um 23:55

    Was in den 80er Jahren noch großes Aufsehen erregen konnte, kann heute niemanden mehr erschrecken: Die Liebe zwischen einem sehr jungen Mädchen und einem erwachsenen Mann. Schön geschrieben, dennoch.

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