Marguerite Yourcenar

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Lebenslauf von Marguerite Yourcenar

Marguerite Yourcenar, 1903 in Brüssel geboren, Historikerin, Literaturwissenschaftlerin,Schriftstellerin, lebte seit 1939 in den USA. 1980 wurde sie als erste Frau in die Académie francaise aufgenommen. Ihr umfangreiches schriftstellerisches Werk, für das sie mit zahlreichen bedeutenden Literaturpreisen ausgezeichnet wurde, umfasst Romane, Erzählungen, Dramen, Gedichte, Essays und Übersetzungen. Marguerite Yourcenar starb 1987 in Bar Harbor.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Marguerite Yourcenar

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Cover des Buches Alexis oder der vergebliche Kampf9783423191173

Alexis oder der vergebliche Kampf

 (46)
Erschienen am 01.12.2007
Cover des Buches Ich zähmte die Wölfin9783717521617

Ich zähmte die Wölfin

 (14)
Erschienen am 20.04.2009
Cover des Buches Chenonceaux9783423130813

Chenonceaux

 (3)
Erschienen am 01.05.2003
Cover des Buches Die schwarze Flamme9783423130790

Die schwarze Flamme

 (3)
Erschienen am 01.05.2003
Cover des Buches Lebensquellen9783423130837

Lebensquellen

 (1)
Erschienen am 01.05.2003
Cover des Buches Die Zeit, die große Bildnerin9783446142978

Die Zeit, die große Bildnerin

 (0)
Erschienen am 16.02.1998
Cover des Buches Gedenkbilder9783423130820

Gedenkbilder

 (0)
Erschienen am 01.05.2003

Neue Rezensionen zu Marguerite Yourcenar

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Rezension zu "Ich zähmte die Wölfin" von Marguerite Yourcenar

Die (fiktiven) Erinnerungen des Kaisers Hadrian
Nespavanjevor 2 Jahren

In seinem persönlichen Kanon der Weltliteratur, stellte Denis Schenk – seines Zeichens deutscher Literaturkritiker, auch Yourcenars – Ich zähmte die Wölfin – vor. Ganz zu Recht, wie ich meine, denn diese fiktive Memoiren des römischen Kaisers Hadrians ist sehr gut gelungen. Der Schriftstellerin, sie ist Namensgeberin des seit 2015 existierenden Prix Marguerite-Yourcenar, hat hier eine grandiose Aufgabe gemeistert: Aus spärlichen historischen Fakten und Mythen, hat sie dem Charakter Kaiser Hadrian eine Stimme verliehen und gekonnt in Szene gesetzt.

Wer hier eine gewisse Basis an Wissen über die antike Welt mitbringt, hat einen Vorteil beim Lesen dieser Geschichte. Marguerite Yourcencar, die den Roman 1951 veröffentlicht hat, hat ihrer Erzählung einen besonderen Touch verliehen, als Leser hat man das Gefühl, er wäre direkt aus dem Lateinischen übersetzt. Sie lässt Hadrian in langen Briefen aus seinem Leben und die Liebe zu Antinous erzählen. Marguerite Yourcencar porträtiert einen Kaiser des römischen Reiches so gut, dass ich mir immer wieder ins Bewusstsein rufen musste, eine fiktive Biografie zu lesen. Hadrian hat zwar tatsächlich Memoiren geschrieben, allerdings gingen sie bereits in der Antike verloren. Durch fehlende Dialoge und die langen Absätze, sollte man dieses Buch mit einer nötigen Portion Konzentration lesen.

Ähnlich und nicht minder interessant sind die Bücher über Alexander dem Großen von Mary Renault.

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Rezension zu "Chenonceaux" von Marguerite Yourcenar

Glanzvolle, traurige und intrigante Schicksale
Barbara62vor 3 Jahren

Chenonceaux – Schloß der Frauen der französischen Historikerin und Literaturwissenschaftlerin Marguerite Yourcenar (1903 - 1987) erschien ursprünglich 1978 in einem Essayband unter dem Titel Ah, mon beau château und setzt dem traumhaften Wasserschloss mit seiner berühmten Brückengalerie über den Cher und den Frauen, die hier als Bauherrinnen wirkten und darin lebten, ein bezauberndes Andenken. Ich weiß allerdings nicht, warum Marguerite Yourcenar konsequent „Chenonceaux“ schreibt, laut meinen Quellen verfügt nur der Ort über ein „x“ am Ende, das Schloss dagegen heißt  „Chenonceau“.

Zunächst in bürgerlichem, dann in königlichem Besitz, ist der Name Chenonceau vor allem verbunden mit der Maitresse Heinrichs II., Diane de Poitiers (1499 oder 1500 – 1566), von dessen Ehefrau Katharina von Medici (1519 -1589), die das Schloss nach dem Tod ihres Mannes zurückforderte und zeitweise mit ihren Kindern dort lebte, von Katharinas Schwiegertochter Louise de Lorraine (1553 – 1601), der Frau von Heinrich III., die dort viele Jahre um ihren ermordeten Mann trauerte, und schließlich der Maitresse Heinrichs IV., Gabrielle d’Estrée (um 1570 – 1599), die ebenfalls ein Auge auf das Schloss geworfen hatte, jedoch starb, bevor sie dort einziehen konnte.

Marguerite Yourcenar erzählt ihre Lebensgeschichten und ihren Einfluss auf Schloss Chenonceau ebenso unterhaltsam wie fundiert, so dass ich gerne mehr gelesen hätte. Allerdings sollte man ein wenig Grundwissen in französischer Geschichte mitbringen, denn Ereignisse wie z. B. die Bartholomäusnacht werden als bekannt vorausgesetzt. Ein wenig schade fand ich, dass das Buch mit dem Wiedereinzug des Bürgertums im 18. Jahrhundert und den Besuchen von Jean-Jacques Rousseau 1747, George Sand 1845 und Gustave Flaubert 1847 bereits endet, denn auch die Zeit als Lazarett im Ersten Weltkrieg und als Fluchtweg vom deutsch besetzten ins freie Frankreich wären es wert gewesen, erzählt zu werden.

Chenonceau ist heute das nach Versailles am häufigsten besuchte Schloss Frankreichs und die früher gerühmte Stille ist dort leider kaum noch anzutreffen. Trotzdem ging es mir bei meinen Besuchen wie wohl fast jedem Touristen: der Anmut und dem Charme dieses Bauwerks kann man sich schwerlich entziehen. Als vor- oder nachbereitende Lektüre oder als kleinen Ausflug in die französische Geschichte kann ich dieses Büchlein wärmstens empfehlen.

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Rezension zu "Der Fangschuß" von Marguerite Yourcenar

Rezension zu "Der Fangschuß" von Marguerite Yourcenar
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Ein sehr fesselndes Buch voller Leidenschaft, Freundschaft, Liebe und Hass, und dem Tod.
Mit sehr warmen gefühlsechten Worten taucht man ab in die Tragödie eines Dreiecksfreundschaft, welch jähes Ende man nicht zu hoffen wagte.

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