Mariëtte Aerts Zwischenwelten

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Inhaltsangabe zu „Zwischenwelten“ von Mariëtte Aerts

Tio kann diesen Trick seit vielen Jahren. Eines Abends zeigt er ihn seiner Freundin Ayse, zeigt ihr, wie man durch eine schwarze Box in ein buntes Zirkuszelt gelangen kann. Doch diesmal ist alles anders, die Kinder kommen in eine fremde Welt, in die Welt eines Computerspiels, wo sie mitten im Krieg zwischen zwei Völkern landen. Sie lösen Aufgaben und können bei jedem neuen Besuch in ein neues Level einer früheren Zeitebene, so erleben sie die Geschichte rückwärts bis in eine Zeit, in der die beiden Völker noch gut miteinander auskamen. Verwunderlich ist nur: Die Menschen in dieser Welt erscheinen wie Avatare. Und es bleibt die Frage: Ist das alles nur ein Computerspiel oder etwa Realität?

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  • Rezension zu "Zwischenwelten" von Mariëtte Aerts

    Zwischenwelten
    lillicat

    lillicat

    Grundinfos: Seiten: 384 Preis: 12,99€ Autorin: Mariëtte Aerts Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus) Inhalt: Tio kann diesen Trick seit vielen Jahren. Eines Abends zeigt er ihn seiner Freundin Ayse, zeigt ihr, wie man durch eine schwarze Box in ein buntes Zirkuszelt gelangen kann. Doch diesmal ist alles anders, die Kinder kommen in eine fremde Welt, in die Welt eines Computerspiels, wo sie mitten im Krieg zwischen zwei Völkern landen. Sie lösen Aufgaben und können bei jedem neuen Besuch in ein neues Level einer früheren Zeitebene, so erleben sie die Geschichte rückwärts bis in eine Zeit, in der die beiden Völker noch gut miteinander auskamen. Verwunderlich ist nur: Die Menschen in dieser Welt erscheinen wie Avatare. Und es bleibt die Frage: Ist das alles nur ein Computerspiel oder etwa Realität? Cover: Ich finde das Cover wirkt frisch und munter. Das Blau und das springende Mädchen wirken so... Leselust weckend. Ich geb zu: Das Buch war ein Coverkauf... Was mich an dem Cover stört ist Folgendes: 1. Zusammenhang zum Buch? 2. Das Mädchen auf dem Cover wirkt ca. 16-18 Jahre alt... Ayse ist jedoch erst 12. ich hatte eigentlich anhand des Covers mit Personen in meinem Alter gerechnet, stattdessen hatte ich dann ein 12 jähriges Mädchen und einen 13 jährigen Jungen vor der Nase hängen... Meine Meinung: Mich hat der Klappentext schon recht neugierig gemacht, leider musste ich feststellen, dass das Buch so überhaupt nicht meinen Erwartungen entsprach. Die Idee hat es nur selten geschafft mich in ihren Bann zu ziehen... Zuerst einmal zum Schreibstil: Der Schreibstil war ganz okay, aber hat einen auch nicht vom Hocker gehauen... Die Sätze waren recht einfach aufgebaut, sprich: Subjekt, Verb und Objekt. Mehr dann aber auch nicht. Kommata sind wohl nicht so dass Ding der Autorin. Die Charaktere waren überhaupt nicht mein Ding. Tio ging ja sogar noch, aber Ayse! Himmel! Wieso?! Liebe Autorin, WIESO?!?!?!?! Anfangs fand ich sie noch okay, aber je näher man sie kennenlernt, desto schlimmer wurde sie. Man hat ihr richtig angemerkt, dass sie 12 Jahre alt ist wobei ihr Verhalten vermutlich sogar für jemand 12-jähriges nicht normal ist. So gesehen entwirft das Buch jedoch ein gutes Bild der heutigen Jugend (bzw. einem Teil der heutigen Jugend). So ein respektloser Charakter ist mir ja noch nie untergekommen! Was hat sich die Autorin nur bei diesem Charakter gedacht?! Asye: Respektlos: Mal eine Frage: Wenn Ihr einer wichtigen Person, die Anführer einer ganzen Kultur ist, gegenüber steht, wie verhaltet Ihr euch? a) respektvoll b) erst mal anschnauzen, die kann mir gar nichts sagen! Ihr tendiert zu a) ? Würde ich auch, Respektvoll gegenüber anderen, die man nicht mal kennt, und die ziemlich wichtiges Tiere sind ist doch selbstverständlich! Naja... dachte ich... Für Ayse nicht. Neugierig: Durch Neugierde bringt man sich ja das ein oder andere mal in ernste Schwierigkeiten, aber nix da! Sie trägt eigentlich nie die Konsequenzen, dass müssen immer andere und für die kann das richtig gefährlich werden! Selbstverliebt: Ich weiß echt nicht, was Ayse von sich denkt, aber es dreht sich nicht alles um sie! Gut Tio macht relativ alles was sie sagt ohne zu zögern, aber das ist doch noch lange kein Grund SO drauf zu sein! Verantwortungslos: sie schubst jemand in die Kacke und anstatt der Person wieder raus zu helfen langweilt sie sich und meckert rum, dass die Person sich mal beeilen soll! Mädel? Nicht mehr ganz dicht? Wenn du jemand in die Scheiße reitest dann hilft man der Person auch wieder raus! Ich versteh das Mädel echt nicht. Entweder ist sie einfach nur komisch und eine wirklich unangenehme Person, oder einfach nur strohdumm! Das ist echt nicht mehr normal! Ach... und sie sollte mal zum Ohrenarzt! Es gibt EINE Regel, die wurde ihr auch gesagt! Ich hab es schwarz auf weiß in dem Buch stehen! Da brauch sie später nicht rumtönen von wegen, dass hätte ihr niemand gesagt. Zudem schleudert sie wild Anschuldigungen um sich (und steigert sich da auch richtige rein) ohne zu wissen, ob es überhaupt stimmt und vorschnelle Urteile sind absolut nicht mein Ding... Die Idee eine parallele Welt zu erstellen, in der es andere Mitspieler gibt und einzelne Levels , also wie in einem Computerspiel, fand ich sehr sehr gut. Problem bei der Sache: 1) Wäre mir so etwas passiert, ich hätte nicht im Traum daran gedacht es mit einem Computerspiel zu vergleichen. 2) Computerspiele haben doch ein höheres Ziel, oder? Die Handlung bestand bis Seite 300 einfach nur darin, dass sie halt in dieser Parallelwelt waren. Ein konkretes Ziel hatten sie nicht, außer dass sie einen Zettel mit 3 Wörtern drauf gefunden haben und dachte damit müssten sie irgendwie ihre Aufgabe herrausschlüsseln. Leute! Ich hab gerade auf meinem Tisch einen Zettel gefunden auf dem "Guten Morgen" steht! Helft ihr mir heraus zu finden, was meine Aufgabe ist?! Scheint wichtig zu sein! Denn einzigen Pluspunkt kann sich das Buch durch seine recht kreative Grundidee holen, wobei das die ganze Sauarbeit auch nicht mehr rumreißt. Ich muss sagen, ich war echt froh dass Buch endlich zu ende zu haben. Zum Thema Ende: o.O Was war das denn für ein Ende?! Wobei... es hat zum Rest des Buches gepasst nachdenklich Fazit: Das Buch ist eher an 12 jährige gerichtet, dass Cover dazu ist jedoch total unpassend. Ich kann das Buch jedoch nicht mal 12-jährigen empfehlen, da ich persönlich das Buch einfach nur unter aller Sau fand. Wie kann man sich so einen Schrott zusammen schreiben?????

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  • Rezension zu "Zwischenwelten" von Mariëtte Aerts

    Zwischenwelten
    World_of_tears91

    World_of_tears91

    10. July 2012 um 17:57

    Es ist ein einfacher Zaubertrick, mit dem Tio die dahergelaufene Ayse ein wenig beeindrucken will. Doch als die beiden durch die Kiste steigen, kommen sie in einer seltsamen Welt wieder heraus. Langsam finden sie heraus, was es mit diesem Ort auf sich hat und warum die Dinge so sind, wie sie sind. Mich hat der Klappentext sehr neugierig gemacht, da ich nicht nur gerne Jugendbücher lese sondern auch leidenschaftliche Gamerin bin. Was gibt es also Schöneres, als ein Buch, welches sich um ein scheinbares Computerspiel dreht? Leider ist die Umsetzung dieser Idee nur mittelmäßig und nicht in allen Bereichen überzeugend gelungen. Die beiden Protagonisten Tio und Ayse landen erst völlig ahnungslos in dieser "Zwischenwelt" und finden dann im Laufe des Buches heraus, was dort eigentlich vor sich geht. Das Ganze passiert in verschiedenen "Levels", die die beiden gemeinsam erkunden und in denen sich die Welt jedes Mal drastisch verändert hat. Sie müssen Aufgaben lösen und schon um ihrer eigenen Neugier Willen, herausfinden, warum die Dinge so und nicht anders ihren Lauf nehmen. Das Ganze könnte wirklich sehr unterhaltsam und spannend sein, leider läuft das Buch nach einem Schema F ab, nur selten passiert mal etwas anderes wie diese Reihenfolge: die beiden erkunden die Welt, geraten in Schwierigkeiten und können sich wieder befreien - das wiederholt sich mit kleinen Auflockerungen bis zum Schluss. Ich habe schon einige Jugendbücher gelesen und war immer der Meinung, dass man dieses Genre auch als Erwachsener noch gut lesen kann. Hier möchte ich aber eine ganz klare Empfehlung nur für die Zielgruppe aussprechen. Der Schreibstil ist einfach gehalten und auch die Charaktere wirken eher naiv bzw. recht jung, eben der Zielgruppe entsprechend. Es ist nicht so, dass das Buch im Ganzen schlecht ist, aber es ist definitiv so, dass ein Kind bzw. Jugendlicher durch diese Geschichte wohl einfach mehr begeistert und überrascht werden kann. Sehr positiv fand ich dann aber auch den tieferen Sinn in der Sache. Es gibt durchs ganze Buch hinweg Seitenhiebe darauf und am Ende kommt das Problem durch eine Überlegung Ayses sehr schön und altersgerecht aufgearbeitet zum Vorschein: Krieg, seine Folgen und die Frage nach dem Warum. Wie gesagt, die Charaktere sind sehr kindlich und stürzen von einer Tollpatschigkeit in die nächste. Da sie so sehr jung wirken, war es für mich auch schwierig, mich überhaupt mit ihnen anzufreunden. Das wird einem Gleichaltrigen sicherlich besser gelingen. Was nun die Computerspiel-Thematik betrifft, bin ich allerdings doch ein wenig enttäuscht. Denn bis auf, dass es Levels und auch andere Spieler gibt, erinnert kaum etwas daran. Schade! Insgesamt möchte ich aber trotzdem eine Empfehlung für Jugendliche im Zielgruppenalter aussprechen, da ich mir vorstellen könnte, dass es für sie weitaus spannender ist. Vor allem bin ich der Meinung, dass man mit diesem Buch durchaus auch Jungs zum Lesen bewegen könnte.

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