Mari Jungstedt

 3.7 Sterne bei 148 Bewertungen
Autor von Den du nicht siehst, Näher als du denkst und weiteren Büchern.

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Den du nicht siehst

Den du nicht siehst

 (38)
Erschienen am 01.01.2005
Näher als du denkst

Näher als du denkst

 (31)
Erschienen am 03.04.2006
An einem einsamen Ort

An einem einsamen Ort

 (25)
Erschienen am 04.02.2008
Im Dunkeln der Tod

Im Dunkeln der Tod

 (17)
Erschienen am 11.05.2009
Sommerzeit

Sommerzeit

 (15)
Erschienen am 01.08.2010
Schwarzer Engel

Schwarzer Engel

 (12)
Erschienen am 06.07.2011
Tod auf Gran Canaria

Tod auf Gran Canaria

 (5)
Erschienen am 09.05.2017
Den du nicht siehst

Den du nicht siehst

 (3)
Erschienen am 01.04.2009

Neue Rezensionen zu Mari Jungstedt

Neu
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Rezension zu "Tod auf Gran Canaria" von Mari Jungstedt

Ich hatte mehr erwartet
ulla_leuwervor einem Jahr

Meine Meinung:

Da ich bekanntermaßen sehr gerne Krimis lese, deren Handlung an Orten spielt, die ich schon mal besucht habe, war ich auf dieses Buch besonders neugierig. Außerdem wurde ja erwähnt, dass dieses Buch von einer der besten Krimiautorinnen Skandinaviens geschrieben wurde.

Tja und nun fällt es mir schwer, die richtigen Worte für meine Rezension zu finden. Als erstes stellt sich mir die Frage, wer dieses Lob denn tatsächlich ausgesprochen hat, kann ich das als gegeben hinnehmen oder soll ich es außer Acht lassen, wie es mich auch nicht interessiert, ob ein Buch auf irgendeiner Bestsellerliste vertreten ist?

Ich beschließe also, mich davon nicht beeindrucken zu lassen und gebe hier meine eigenen Eindrücke weiter. Ich fand es ja ganz interessant, dass zwei andere Personen, die in diesem Fall ermittelten, im Vordergrund standen und versprach mir davon einiges. Wobei ich durchaus und gerne von dem zuständigen Kommissar mehr gelesen hätte.

Auf Gran Canaria kamen mir einige Orte bekannt vor, die unbekannten habe ich dann mit Hilfe von Google gefunden und mir die Lage angesehen. So hatte ich dann auch die Vorstellung, an welcher Stelle sich die Seemannkirche befinden sollte, wo die Tote gefunden wurde.

Soweit war für mich auch noch alles in Ordnung, aber dann hat es mich sehr stark verwirrt und sehr in meinem Lesefluss gehemmt, dass ich laufend von Geschehnissen und bestimmter Personen von "früher" lesen musste. Außerdem spielte die private Situation aller an der Ermittlung Beteiligten eine große Rolle. Manchmal ist es durchaus angebracht, davon zu erfahren und auch sehr interessant, aber auch hier war es für mich störend.

Die Schreibweise der beiden Autoren, dem Leser etwas über den Täter zu verraten und ihn an den Handlungen und Überlegungen teilhaben zu lassen, ohne zu verraten, wer es denn nun ist, ist nichts ungewöhnliches. Ebenfalls nicht, durch geschickte Formulierungen den Leser auf falsche Fährten zu schicken, das kann ja auch sehr interessant sein. Aber mir hat es diesmal einfach zu lange gedauert, bis ich eine Ahnung hatte, wer denn nun der Täter ist. Ich hatte einfach zuviel über vergangene Ereignisse lesen müssen. Auch konnte ich mich  mit Sara und Kristin nicht so recht anfreunden.



Fazit:

Auch wenn ich jetzt alleine mit meiner Meinung dastehe, unbeeindruckt von einer so genannten Nr.1 der Bestseller zu sein. Mich hat dieser Krimi nicht überzeugen können und ich werde wohl auch keine weiteren Folgen lesen wollen. Aber mit Sicherheit gibt es noch genügend Leser, die Gefallen an diesem Krimi finden werden. Bevor ich ihn meinen Freunden empfehle werde, ich über meine Kritik Auskunft geben.

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maxbuchblogs avatar

Rezension zu "Tod auf Gran Canaria" von Mari Jungstedt

Das Buch war der Wahnsinn!
maxbuchblogvor 2 Jahren

meine Meinung

das Cover

Auf dem Cover ist ein idyllischer spanischer Hafen zu sehen, was ja auch zu dieser Urlaubsinsel passt.

der Schreibstil

Toll zu lesen, flüssiger Schreibstil, eine Lektüre für den Urlaub.

die Charaktere

Es gibt 2 Hauptpersonen:

Sara Moberg, Ende 40, schwedische Journalistin, die vor 20 Jahren mit ihrem Mann nach Gran Canaria ausgewandert ist, weil er unter Parkinson leidet und ihm das mediterrane Klima besser bekommt.
Sie hat mit ihm 2 Kinder.
Mit einem Partner hat sie zusammen die skandinavische Zeitung Dag & Natt gegründet.
Sie ist eine neugierige und engagierte Frau, die nicht aufgibt.


Kristian Wede, Mitte - Ende 30, ehemaliger Polizist aus Oslo, der für das norwegische Konsulat arbeitet. Aufgrund eines Fehlverhaltens hat er seinen Dienst quittiert und ist nach Gran Canaria gegangen, weil dort seine ehemalige Freundin mit seiner Tochter lebt. In all den Jahren hatte er sich nie um seine Tochter gekümmert, doch nun möchte er sie kennen lernen.
Kristian Wede ist ein eher beziehungsunfähiger Junggeselle, der das Leben und die Frauen liebt.
Er hat aber auch eine andere Seite.

die Story

Die Geschichte spielt auf Gran Canaria. Mittelpunkt des Geschehens ist ein Yogazentrum in einem entlegenen Dorf der Insel. Es kommt zu drei entsetzlichen Morden, die in Zusammenhang mit dem Inhaber und Lehrer des Yogazentrums stehen. Er heißt Frank Hagen, ist Norweger und nennt sich Samsara. Das Buch spielt in 2 Zeitebenen, vor ungefähr 10 Jahren und heute.

Aufgrund des ersten Mordes schaltet sich Sara Moberg in die Ermittlungen ein, weil der Fall so ungewöhnlich ist. Die Leiche der ermordeten jungen Frau wurde nach Vorlage eines Gemäldes am Strand drapiert. Sara ist gut mit dem Polizeichef der Insel bekannt und erfährt mehr von den internen Ermittlungen, als eigentlich erlaubt wäre. Sie ist keine Sensastionsreporterin und so sind alle Neuigkeiten bei ihr gut aufgehoben. Im Laufe des Falls lernt sie Kristian Wede kennen, da die ermordete Frau Norwegerin ist.

Der ehemalige Polizist und die Reporterin ermitteln gemeinsam und finden heraus, wer der Mörder ist.

mein Fazit

Ein Buch mit Lokalkolorit. Man erfährt viel über die Hauptpersonen und ihre Familien, so dass es sich nicht nur um einen Kriminalroman, sondern auch um eine Familiengeschichte handelt.
Es wird viel über die Insel berichtet, Gran Canaria besteht nicht nur aus Maspalomas und Playa de Ingles, Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, war ich enttäuscht, dass es noch keinen zweiten Band gibt.

Ich möchte mehr Fälle lesen, die die beiden lösen.

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talishas avatar

Rezension zu "Tod auf Gran Canaria" von Mari Jungstedt

Ein Täterbericht
talishavor 2 Jahren

Tod auf Gran Canaria - der Titel machte mich neugierig. Krimis, die in Italien, Frankreich und auf Spaniens Festland spielen, gibt es viele. Einer, der seine Handlung auf eine der Kanarischen Inseln verlegt, bisher noch nicht und so war ich sehr interessiert an der neuen Serie. 

Schauplatz ist die skandinavische Kolonie auf der Insel. Hinter der Seemannskirche wird eine Frauenleiche aufgefunden. Nicht nur Kommissar Diego Quintane von der Guardia Civil, sondern auch der neue norwegische Konsulatsmitarbeiter Kristian und die seit 20 Jahren auf der Insel lebende, schwedische Journalistin Sara sind schnell am Tatort. 

Sara und Diego kennen sich bereits. Weshalb und wie gut wird im Laufe des Romanes beschrieben. Die impulsive Sara ist Mutter eines Sohnes, ihr Mann besitzt auf der Insel ein Hotel. Sie schreibt für die Zeitung Dag & Natt, wie auch Artikel für Aftonbladet. Diego ist verheiratet, hat aber anscheinend ein Auge auf Sarah geworfen. Kristian war Polizist in Norwegen, bis er sich aufgrund seiner Handlung bei einem Raubüberfall Vorwürfe machte. Als man ihm den Job auf Gran Canaria anbot, griff er zu. Er wollte seiner Tochter nahe sein und gleichzeitig Abstand von Norwegen. Doch auch auf der Insel holen ihn Alpträume ein. 

Erika Bergman hingegen gefiel es auf der Insel und schöpfte neue Lebenslust, doch dann fällt sie einem Verbrechen zum Opfer. Sie war Gast im Yogazentrum Samsara Soul und schien etwas zu verbergen, doch war kein Kind der Traurigkeit. Der norwegische Besitzer vom Samsara Soul ist der egoistische, fast 60jährige Frank Hagen und ist verheiratet mit Luisa und hat zwei Kinder. Die diversen "Früher"-Einschübe erzählen unter anderem von einer Adriana, die ihren Mann, ein Fischer, ans Meer verloren hat. 

Aus allen diesen Fakten spinnen die Autoren einen Plot, auf dem die Leser auf mannigfaltige Wege geschickt werden. Doch bis am Ende alle Erzählstränge zusammen kommen, hat man die meisten der beteiligten Charaktere total über. Alle Figuren sind problembeladen, das gibt dem Buch eine leicht pessimistische Färbung. Mit diesen vielen Erzählfäden haben es die Autoren zu gut gemeint. Darunter leiden die Ermittlungen, die langweilig und fade sind.  

Bei "Tod in Gran Canaria" handelt es sich nicht um einen Ermittlungskrimi, sondern um einen Täterbericht mit Zügen eines Psychothrillers. Jeder der Figuren hat seine Leichen im Keller und es wird mehr Zeit darauf verwendet, über diese zu reden anstatt zu ermitteln. Wer der Täter ist, ist schnell klar; sein Problem ebenfalls. Doch dann dauert es lange bis die genaueren Details des Mordmotivs bekannt gegeben werden. Auf mich wirkte der Krimi lasch und ich hatte nicht wirklich Lust das Buch zu Ende zu lesen. 

Mir fehlte im eBook ein Plan, auf der die Schauplätze eingezeichnet sind. Ich war zwar schon einmal auf Gran Canaria, doch das ist 25 Jahre her. Maspalomas und Las Palmas bekomme ich noch hin, aber gerade die kleinen Ortschaften, die für den Krimi wichtig sind, hätte ich gerne direkt im Buch gefunden. 
Lust, die Insel erneut zu bereisen, habe ich nach der Lektüre keine bekommen.  

Fazit: Ein für mich uninteressanter Täterbericht. Es wird kaum ermittelt, dafür umso mehr in die Vergangenheit geblickt. 3 Punkte.

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