Klipp Klapp ... und du bist tot

von Mari März 
4,8 Sterne bei5 Bewertungen
Klipp Klapp ... und du bist tot
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G

Hier zeigt jemand, dass nicht nur die Skandinavier anspruchsvolle Kriminalromane schreiben können. Absolute Leseempfehlung!

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Unblutig und doch kein bisschen langweilig :)

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Inhaltsangabe zu "Klipp Klapp ... und du bist tot"

Zum Buch: Strafversetzung! Lisbeth Schwintowsky, engagierte Kriminalkommissarin mit Herz und Hirn, wird unversehens in die tiefste Provinz katapultiert. Adieu Berlin, willkommen Brandenburg! Doch was zunächst wie ein persönlicher und beruflicher Rückschlag erscheint, entpuppt sich schnell als das genaue Gegenteil. Lisbeth trifft auf unkonventionelle, liebenswürdige Kollegen, umgeben von einem Sumpf aus Intrigen und düsteren Machenschaften. Im Mühlbach wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt, bald stößt das Ermittlerteam auf einen zwielichtigen Bürgermeister, die verhaltensgestörte Sandra und ein trauriges Familiengeheimnis … Mari März präsentiert mit »KLIPP KLAPP … und du bist tot!« einen vielschichtigen, unterhaltsamen Thriller mit Regionalkolorit, Berliner Charme und humorvoll-satirischer Gesellschaftskritik. Zum Autor: Mari März wurde in Ost-Berlin geboren. Heute lebt und arbeitet sie als freie Lektorin, Ghostwriterin und Schriftstellerin am grünen Stadtrand der Metropole. Es ist der spannende Mix aus Hass, Gier, Verzweiflung, Liebe und Freundschaft, der ihre außergewöhnlichen Geschichten so lesenswert macht. Mari liebt die Natur und das Reisen. Das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung ist für sie das höchste Gut. www.mari-märz.de

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959570657
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:364 Seiten
Verlag:Redrum Books UG
Erscheinungsdatum:13.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Emmas_Bookhouses avatar
    Emmas_Bookhousevor 7 Monaten
    Ein Lese - Erlebnis

    KLIPP KLAPP ... und du bist tot! – Mari März
    Verlag: Redrum Books
    Taschenbuch: 14,99 €
    Ebook: 4,99 €
    ISBN: 978-3-95970-657
    Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2017
    Genre: Thriller
    Seiten: 359
    Inhalt:
    Strafversetzung! Lisbeth Schwintowsky, engagierte Kriminalkommissarin mit Herz und Hirn, wird unversehens in die tiefste Provinz katapultiert. Adieu Berlin, willkommen Brandenburg! Doch was zunächst wie ein persönlicher und beruflicher Rückschlag erscheint, entpuppt sich schnell als das genaue Gegenteil. Lisbeth trifft auf unkonventionelle, liebenswürdige Kollegen, umgeben von einem Sumpf aus Intrigen und düsteren Machenschaften. Im Mühlbach wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt, bald stößt das Ermittlerteam auf einen zwielichtigen Bürgermeister, die verhaltensgestörte Sandra und ein trauriges Familiengeheimnis …
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Mir gefällt es sehr gut, es ist mal etwas anderes.
    Die Farben sind gut gewählt wie ich finde, alles harmoniert so schön.
    Was mich ein wenig gestört hat, ist die Größe, es ist größer als ein normales Taschenbuch und damit leider ein klein wenig unhandlich.
    Zur Geschichte:
    Trotz Strafversetzung fühlt sich Lisbeth an ihrem neuen Arbeitsort wohl.
    Die Kollegen nehmen sie alle herzlich auf, auch wenn es anfangs heißt „ ach du bist die Neue „.
    Als ein grausamer Mord geschieht, sieht es anfangs noch so aus als ob sie einfach nicht voran kommt.
    Doch Stück für Stück reiht sich ein Puzzleteil ans nächste.
    Doch wer ist das Opfer und warum musste sie auf so grausame Weise sterben?
    Wer ist der Täter und wird er überhaupt gefasst?
    Alles erscheint recht ausweglos.
    Ich war sofort in der Geschichte gefangen.
    Der Schreibstil von Mari März ist flüssig und spannend.
    Der darin enthaltene Berliner Dialekt erfrischt das ganze wie ich finde, aber vielleicht bin ich als Berlinerin auch voreingenommen.
    Mir jedenfalls hat er gut gefallen.
    Auch finden wir hier in dieser Geschichte eine Prise Humor was das ganze recht authentisch erscheinen lässt.
    Die bildliche Darstellung ist sehr gut und hier wurde sehr detailreich beschrieben.
    Ich fühlte mich direkt vor Ort versetzt.
    Die Protagonisten sind sehr schön beschrieben und besonders gut gefallen hat mir Sandra.
    Ich finde hier wurde gut recherchiert und das Ganze auch wunderbar umgesetzt.
    Einige doch vielleicht überraschende Wendungen und das wirklich tolle Ende machen das Buch rundum zu einem Lese – Erlebnis.
    Ich gebe hier 5 von 5 Sternen
    Zum Schluss bedanke ich mich bei Mari März für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe noch weitere Werke aus ihrer Feder lesen zu können.

    Kommentare: 1
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    thenights avatar
    thenightvor 7 Monaten
    Klipp Klapp und du bist tot

    Inhalt: Strafversetzt. Nach Brandenburg. So recht weiß Lisbeth Schwintowsky noch nicht was sie davon halten soll, dass sie von Berlin in die Brandenburgische Provinz versetzt wurde, die ihr als Kind allerdings schon mal Heimat war und wo sie gemeinsam mit ihrer Schwester im geerbten Haus wohnen kann.
    Und sie stellt bald fest, das Kollegialität und Zusammenhalt auf ihrer neuen Dienststelle keine Fremdworte sind, was sich bei ihrem ersten Fall, dem Mord an einer jungen Frau, als sehr hilfreich erweist.
    Lisbeth und ihre Kollegen müssen tief in der Vergangenheit der ehemaligen DDR suchen um das Motive für den Mord an der Toten aus dem Mühlbach zu finden.

    Meine Meinung: Ich gebe zu, ich war etwas irritiert, der Krimi spielt im Jahr 2000 also zu einer Zeit als der Fall der Mauer gefühlt gerade erst gewesen ist, aber ich habe mich schnell damit arrangiert, da ein späterer Zeitpunkt viele Begebenheiten nicht nachvollziehbar gemacht hätte.
    Ich mag Krimialfälle in denen es Bezüge zur Vergangenheit gibt, besonders wenn sie mir Einblicke in eine Zeit geben von der ich relativ wenig weiß, als nicht betroffene kenne ich die DDR nur aus Erzählungen und das was in den Medien berichtet wurde.
    Als erfahrene Krimi und Thrillerleserin, konnte ich mir so einiges recht schnell zusammenreimen, die kompletten Zusammenhänge sah aber auch ich erst zum Ende des Buches, so das die Spannung durch das ganze Buch erhalten blieb.
    Auch der Humor kam nicht zu kurz, das erste Mal musste ich über das Wort * Tussenequipmentwettkullern* schmunzeln, OK es war spät und ich war müde und demenstprechend albern, aber trotzdem ;o) ich liebe dieses Wort.
    Die Protagonisten Lisbeth und ihre Kollegen Stefan, Herr Müller, Klaus und Katti sind durchweg sympathisch ( wenn mir auch der Dialekt der Praktikantin Katti auf die Nerven ging, aber das nur am Rande und natürlich außerhalb jeder Wertung), die Autorin beschreibt sie alle sehr liebevoll und detailliert, ich habe sie sehr gern kennengelernt.
    Ich rechne der Autorin sehr hoch an, das sie es sich gespart hat Lisbeth eine Liebesgeschichte mit einem Kollegen anzudichten, das lenkt nur von den Ermittlungsarbeiten hat.
    Kipp Klapp und du bist tot, verzichtet auf brutale und blutige Details, das hat die Geschichte nicht nötig, sie lebt vom Schicksal der Opfer und Täter, das nicht minder grausam ist als würde es von verstümmelten Leichen nur so wimmeln.
    Ich freue mich schon auf das angekndigte nächste Buch der Rachetrilogie und vergebe für Klipp Klapp eine Lesempfehlung.

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    Lesemama1970s avatar
    Lesemama1970vor 7 Monaten
    Klipp Klapp wann macht eine Seele schlapp?

    Diese Geschichte lebt durch ihre Charaktere. Der Leser lernt diese kennen mit all ihren menschlichen Höhen und Tiefen. Verschiedene Handlungsstränge sorgen für Lebendigkeit und Dynamik. Die Spannung der Geschichte ist die Entwicklung der Charaktere und die Sichtweisen.
    Wann zerbricht eine Seele, wann wird Neid, Hass, Schmerz das Opfer zum Täter werden?
    Geschwisterliebe, Freundschaft, sowie Hoffnungslichter halten hier die Waage... gut und böse liegen nah beieinander.
    Die Autorin geht an die gesellschaftliche Substanz,
    Rüttelt auf, deckt auf und zeigt mutig die Schwächen unserer Mitmenschen. Wann wird das Opfer zum Täter, Rache, Gerechtigkeit und Gegenwehr fressen Seelen auf.
    Das Cover ist optimal passend zum Inhalt.
    Sehr gelungener Roman mit krimineller guter Energie.

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    Virginys avatar
    Virginyvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Unblutig und doch kein bisschen langweilig :)
    Frauenpower...

    Nachdem ich Mari März ja schon letztes Jahr auf der Leipziger Buchmesse getroffen habe, war nun auch endlich ihr Buch an der Reihe und ich muss sagen, dass die deutschen Autoren und natürlich auch Autorinnen sich inzwischen nicht mehr verstecken müssen, vor einigen Jahren habe ich selbst noch einen großen Bogen um deutsche Bücher gemacht, inzwischen gibt es da so einige Perlen.
    Aber zurück zu "Klipp Klapp..."

    Lisbeth ist Kriminalkommisarin und nein, sie hat mal keine Alkoholprobleme oder ähnliche Gebrechen, aber ganz einfach ist sie auch nicht und deswegen hat man sie aus dem wilden Berlin aufs platte Land versetzt.
    Ruhig geht es dort allerdings nicht wirklich zu, denn bereits kurz nach ihrem Eintreffen wird die Leiche einer jungen Frau im Hochzeitskleid aus dem Fluss an der alten Mühle gezogen und Lisbeth kann sich gleich mit Schwung in die Arbeit stürzen.
    Die Kollegen sind unverkrampft und herzlich und sie fühlt sich schon fast heimisch, wäre da nicht dieser Fall, der sie irgendwie in seinen Bann zieht, sie ahnt, dass es irgendein altes Geheimnis gibt, das zur Lösung führt, dem sie Puzzleteil für Puzzleteil näher kommt...

    Ja, ich ahnte schon recht früh, worauf das Ganze hinausläuft, (ich lese halt einfach viel zu viele Thriller, tztztz) trotzdem haben mich sowohl Buch, als auch Schreibstil sehr gut unterhalten und gegen so ein bisschen Dialekt ist auch nichts einzuwenden.
    Außerdem hat die Protagonistin mal nicht das ganze Buch jemanden angeschmachtet oder verführt oder gestalkt oder was auch immer, es gab keine Liebesgeschichte, danke dafür.
    Mein einziger Kritikpunkt waren die neuen Kollegen, alle zu lieb, zu nett, aber vielleicht erfährt man ja in der Fortsetzung über den einen oder anderen noch ein bisschen mehr.
    Ich jedenfalls werde ungeduldig auf den Nachfolger warten und gebe Lissy und ihren Kolleginnen bis dahin stolze 4  von 5 Sternen...

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    G
    Georg_Adamahvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Hier zeigt jemand, dass nicht nur die Skandinavier anspruchsvolle Kriminalromane schreiben können. Absolute Leseempfehlung!
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