Mari Strachan Ein Hauch von Leben

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Inhaltsangabe zu „Ein Hauch von Leben“ von Mari Strachan

In einem walisischen Dorf im Jahr 1921 versucht die junge Non beherzt, ihre Familie zusammenzuhalten. Doch das ist nicht einfach: Ihr Mann Davey ist völlig verändert aus dem Krieg zurückgekehrt, und er schweigt über die Vorkommnisse in Frankreich. Eines Morgens findet Non ihn unter dem Küchentisch kauernd, mit angsterfüllten Augen und einem imaginären Gewehr im Anschlag. Sie beschließt herauszufinden, was damals im Krieg passiert ist. Ein mysteriöser Brief bringt sie auf die Spur eines Geheimnisses, das ihre Familie und den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft zu zerstören droht, sollte es je gelüftet werden …

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    Ein Hauch von Leben
    dicketilla

    dicketilla

    02. March 2014 um 13:48

    Der Krieg hat ihr unwiderruflich den Mann genommen, an deren Stelle ein Fremder zurückgekehrt ist. Der Tausend-Yard Blick, wie die Schwestern im Lazarett ihn nannten, durch einen hindurch blickend. Welches Rätsel steckt hinter seine Veränderung, dass ihn so ängstlich gemacht hat, ihn schweißgebadet aus dem Alptraum erschreckt, und mit einem imaginären Gewehr unter den Küchentisch auf einen unsichtbaren Feind anlegen lässt. Diese Frage stellt sich Rhiannon, Non genannt., die ehemalige Grundschullehrerin, in einem walisischen Dorf, drei Jahre nach dem ersten Weltkrieg. Non erinnert sich an ihren Davey, den sie einst heiratete, und deren zwei Kinder sie seitdem groß zog. Davey brachte einen Säugling ins Haus, deren Mutter gestorben sei, und sie nannten ihn Osian, mehr erfuhr Non nicht . Dieser war inzwischen schon sieben Jahre alt, und er hatte die selbe Begabung mit Holz umzugehen, wie Davey, der Zimmermann, sie besaß. Nur war er nicht berechenbar, sprach kaum, und man durfte ihn nicht berühren. Nons Familie gehörte seit dem Mittelalter zu den großen Kennern der Heilkräuter, und konnte mit geheimen Rezepten heilen. Und sie hatte von ihrer Mutter die Gabe geerbt, Dinge zu sehen, und was mit anderen Menschen nicht stimmte. Sie selbst litt an einer Herzerkrankung, die ihr oft Schwächeanfälle verursachte, und sie an die von ihrem Vater erzeugte Tinktur band. Davey verbot ihr die Kräuterheilung, sie durfte nicht mehr arbeiten, und sie fügte sich. Sie teilten das Haus, das Bett, die Kinder, aber keine Ehe mehr. Non vermisste die zwanglosen Gespräche, Lachen, Hoffnung, Träume waren verschwunden, als wäre ihr Mann da ,aber tot. Während einer Volkszählung 1921 gibt Davey , Osian als seinen leiblichen Sohn an, und Non scheint eine Ähnlichkeit mit ihm zu erkennen. Dann findet sie einen Brief von Angela, mit der sie ihr Mann einst betrog, und sie schmiedet einen Plan. Sie reist nach London, um sich mit der Krankenschwester zu treffen, in der Hoffnung endlich Ihrem Mann helfen zu können, wenn sie etwas über ihn erfuhr. Im ersten Moment ist sie sehr überrascht, da diese der ersten Frau ihres Mannes sehr gleicht. Doch dann besucht sie das Krankenhaus mit den vielen Kriegsopfern, die mit ihren Erlebnissen allein gelassen wurden. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in der Geschichte Fuß zu fassen. Das Cover und die Kurzbeschreibung hatten mich sofort für das Buch begeistert, doch dann wurden mir die ewigen Schilderungen über ihren Mann zuviel. Das Leben innerhalb der Familie wird ausreichend erzählt, die Familienzusammenhänge, die Schwierigkeiten, die Non mit ihrer Schwiegermutter , und der Tochter ihres Mannes hat. Die politischen Verhältnisse der Waliser, die sich um ihre Eigenständigkeit bemühen, runden das Bild zusätzlich ab. Die beschwerliche Hausarbeit, die Non nur mit einer Hilfe verrichten kann. Ihre Reise nach London, sie wie in die Reise einer anderen Welt, Sprache führt. Sie die einstige Rebellin von der Gesellschaft in die Rolle der Hausfrau gedrängt, dabei sehr klug und wissbegierig war. Eine Geschichte, die viel geschichtliches in sich trägt, Menschen vom Krieg gezeichnet, das Bild der Familie Davies wird von Maria Strachan in wunderbare Worte gefasst wurde.  

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