Ein schönes und großes Buch. Die Bilder sind sehr detailliert und düster. Dennoch vermittelt es den Kindern einen wunderschönen Blick auf das Mittelalter. Man kommt in Gespräche über die taten des Rattenfängers oder über die der Stadtbewohner. Die Moral von der Geschichte ist hart aber lehrreich. Viele Punkte haben einen wahren Kern.
Maria-Elisabeth Niebius
Alle Bücher von Maria-Elisabeth Niebius
Der Atlas der Superlative
Der Rattenfänger von Hameln
Zählen, Rechnen, Messen
Du und ich und alle Anderen
Auf Safari!
Explore the Rainforest
Neue Rezensionen zu Maria-Elisabeth Niebius
„Kannst du dir eine Welt ohne Zahlen vorstellen? Der Gedanke klingt vielleicht erst mal gut, besonders wenn gerade eine Mathearbeit ansteht. Allerdings sind Zahlen eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit. Ohne sie wären wir wieder bei null. In diesem Buch erfährst du, warum das so ist.“ (9)
Zahlen sind überall, sie liegen unserem Weltverständnis zugrunde, sie sind universell. Sie bringen unsere Welt in eine logische Ordnung. Wir können mit ihnen Angaben über Mengen, Entfernungen, Größe und Gewicht, Zeit und Temperatur machen. Ohne Zahlen wäre nicht mehr viel los.
Dieses Buch erzählt von der Kulturgeschichte der Zahlen, von ihren verschiedenen „Anwendungsgebieten“ und ihrer Entwicklungsgeschichte. Zahlen spiegeln zutiefst unser Logikverständnis wider, doch nicht nur unseres - sogar Tiere haben einen Sinn für Zahlen.
„Zählen, Rechnen, Messen“ enthält superviele spannende Fakten zum Thema Mathematik. Es macht großen Spaß, dieses Buch (vor-) zu lesen. Ich hatte vorher z.B. noch nicht von der Fibonacci-Folge oder der Kaprekar-Konstante gehört. Beide beschreiben sehr interessante Phänomene, die unseren kleinen Leser gleich begeistert haben. Er verliert sich in den klaren und bunten Illustrationen von Daniela Olejniková und hört begeistert den kindgerechten Erklärungen zu.
Ein empfohlenes Lesealter für dieses Buch kann ich nicht finden, vermute aber, dass es sich an Grundschüler und ältere Kinder richtet. Es ist allerdings auch schon für Vorschulkinder mit einem gewissen Interesse an der Thematik geeignet, da es wirklich fantastisch geschrieben ist. Ein hochgradig spannendes Buch für Groß und Klein.
Die wunderbare Bücherfamilie von Lucy Letherland und Emily Hawkins ist um einen weiteren Band angewachsen. Im Verlag Kleine Gestalten ist „Der Atlas der Superlative“ erschienen und um es kurz und präzise auszudrücken: Das Buch ist am supersten!
Wie der Titel es schon verrät, werden eine Vielzahl an Superlativen präsentiert. Auf insgesamt 88 Seiten erfahren die Kinder beispielsweise wo sich der heißeste Ort oder die größte Höhle der Welt befinden. Aber auch wer der schwerste Papagei oder der giftigste Baum auf unserer Erde ist. Jede Doppelseite ist wieder prächtig illustriert und geizt nicht mit Informationen. Auch wenn diese zwar in ihrer Länge überschaubar sind, zeugen sie doch von erstaunlich informativen Inhalt und werden vor allem kindgerecht präsentiert. Zusätzlich gibt es auf jeder Seite wieder viel zu entdecken und gerade dabei kommt der Spaß auf keiner Seite zu kurz.
So ist „Der Atlas der Superlative“ nicht nur ein einfaches Rekordebuch, sondern ein Gesamterlebnis, bei dem die Kinder viel lernen können. Denn wer wusste schon vorher, dass die Danakil-Wüste in Äthiopien der heißeste Ort und die größte Höhle (Hang Son Doong) in Vietnam zu finden ist. Vom Kakapo in Neuseeland könnte vielleicht schon mal was gelesen worden sein, aber der giftige Manchinelbaum auf den Bahamas war bisher wahrscheinlich eher unbekannt.
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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.
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