Maria-Grazia Ciardo

 4,2 Sterne bei 5 Bewertungen
Autorin von Invictus.
Autorenbild von Maria-Grazia Ciardo (©Maria-Grazia Ciardo)

Lebenslauf

Lesen ist Zuflucht - Lesen ist Heimat.

Maria-Grazia Ciardo, geboren 1991, ist eine italienische Schriftstellerin, die heute in der Schweiz lebt. Unter dem Motto Lesen ist Zuflucht, lesen ist Heimat, schreibt Maria-Grazia Ciardo Geschichten, die das Herz berühren. Ihr Debüt als Autorin gab sie mit ihrem Roman „Invictus - für immer vermisst“, der im Dezember 2020 erschien.

Ihre Leidenschaft für das Reisen, das Schreiben und das Fotografieren, vereint sie auf ihrem Instagramprofil mariagrazia.ciardo, welches sie nun seit mehr als acht Jahren wie ein Tagebuch führt.  Im Dezember 2017 fasste sie dann den Entschluss, ihren Traum des eigenen Buches zu realisieren, nachdem ihr Stiefvater Suizid beging. Dieses Buch sollte nicht nur der Verarbeitung dienen, sondern in erster Linie der Sensibilisierung. Denn für sie war klar, in der heutigen Zeit, darf der Suizid kein Tabuthema mehr sein.

Heute steht "Invictus" für alles, was die junge Schriftstellerin erreichen möchte. Denn für sie ist klar: REDEN KANN LEBEN RETTEN. Und mit ihrer Geschichte setzt sie sich für mehr Toleranz und Akzeptanz ein. Für eine Welt mit mehr Achtsamkeit. Und für ein Leben mit mehr Herz als Verstand. 



Botschaft an meine Leser

Liebe Leser

Invictus ist die Geschichte der Liebe, der Hoffnung und der Dunkelheit. Es ist die Geschichte von Alice und James, die in New York zueinander finden und gemeinsam die Schatten ihrer Vergangenheit bekämpfen. Dabei geht es sowohl um Trauerbewältigung, um das Tabuthema Suizid wie auch um Erotik, Leidenschaft und bedingungslose Liebe. 

Alle Bücher von Maria-Grazia Ciardo

Cover des Buches Invictus (ISBN: 9783907095256)

Invictus

(5)
Erschienen am 01.12.2020

Neue Rezensionen zu Maria-Grazia Ciardo

Cover des Buches Invictus (ISBN: 9783907095256)
A_K_Ls avatar

Rezension zu "Invictus" von Maria-Grazia Ciardo

A_K_L
Emotionale Geschichte

Alice ist todunglücklich, als ihr Vater stirbt. Sie zieht sich zurück und ist voller Trauer. Doch dann lernt sie James kennen und die beiden verlieben sich ineinander. Doch James hat ein dunkles Geheimnis...

Vom Schreibstil her, ist das Buch interessant verfasst. Es wird in der Ich-Perspektive erzählt, was meiner Meinung dazu führt, dass man sich noch besser in den Charakter hineinversetzen kann. Die Trauer, die Alice fühlt, ist in dem Buch so real dargestellt, sodass man als Leser gar nicht anders kann, als mitzufühlen. Leider werden die wirklich spannenden Dinge erst gegen Ende hin enthüllt, beziehungsweise noch gar nicht. Allgemein hat mir das Buch aber sehr gut gefallen.

Cover des Buches Invictus (ISBN: 9783907095256)
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Rezension zu "Invictus" von Maria-Grazia Ciardo

MeSa_90
Anfangs sehr emotional, danach im Liebesrausch verloren

Nach dem Tod ihres geliebten Vaters lebt Alice zurückgezogen und nur noch von Schmerz und Erinnerung am Leben gehalten. Als ihr bester freund Liam auftaucht und versucht sie aus ihrem Loch zu holen gelingt ihm das nur allzu gut. Er stellt ihr seinen neuen Boss James und seine Schwester Silver vor. Bei Alice und James sprühen sofort die Funken und sie verbindet mehr als nur die Anziehungskraft. Bald brauchen sie den jeweils anderen wie eine Droge, doch James trägt ein dunkles Geheimnis mit sich rum der alles zerstören könnte ...

Der Anfang der Geschichte ist nicht nur hochemotional, sondern regelrecht herzzerreißend beängstigend geschrieben. Auf jeder Seite kann man Alice' Schmerz und Verlust fühlen - und den der Autorin! Ich hatte gehofft wir sehen wie sich Alice mit James Hilfe wieder berappeln wird, doch leider wurde ich enttäuscht! Die Geschichte zwischen Alice und James ist kaum zu ertragen. Für beide ist es die "große, nie dagewesene Liebe und Seelenverwandtschaft", doch kennen tun sich die beiden eigentlich überhaupt nicht. Ihre Liebe ist geprägt von geheimnissen, Sex und heißen Küssen, Reden? Fehlanzeige!  Ständig werden nur die Äußerlichkeiten der beiden hervorgehoben, die Attraktivität. Das hat für mich nichts mit Liebe zu tun. Um die Geheimnisse wird herumscharwenzelt dass es mich als Leser nur noch nervt. Auch die anderen Charaktere Liam, Silver, Blake, alle haben nur Geheimnisse und ich tappe im Dunkeln darüber. Erst die letzten 100 Seiten werden wieder so richtig spannend und gefühlvoll - doch plötzlich ist das Buch zu Ende und eine Fortsetzung folgt. Der Schreibstil war wirklich sehr schön und ich konnte mich in die Charaktere hineinversetzen, wenn auch ihre Handlungsweisen nicht immer nachvollziehbar waren. Was mir aufgefallen ist (aber KEIN Kritikpunkt!) war die Rechtschreibung. Es liegt vermutlich daran dass Schweizer oder Südtiroler kein ß kennen und deshalb im Buch alles mit Doppel ss geschrieben wurde. Das hat meinen Lesefluss doch das ein oder andere mal gestört!

Invictus - Für immer vermisst ist von der Thematik her sehr emotional wichtig und mitreißend geschrieben. Die vielen Sexszenen und Schönheitsbekundungen der Charaktere lassen aber all das in den Hintergrund geraten - leider! Trotzdem konnte mich das Ende noch mal packen und ich bin wirklich gespannt wie die Geschichte endet, denn viele Fragen sind einfach noch offen geblieben.


Cover des Buches Invictus (ISBN: 9783907095256)
Aprilscherz90s avatar

Rezension zu "Invictus" von Maria-Grazia Ciardo

Aprilscherz90
Bedrückend und gefühlvoll

INHALT

„Invictus“handelt von Alice, die kürzlich ihren Vater verloren hat und mit diesem Verlust und der Trauer kämpft. Von ihrer Mutter abgelehnt und allein gelassen, weiß Alice nicht, was sie tun soll. Mit letzter Kraft bemüht sie sich, ihr kleines Lädchen bereit zu machen für die Eröffnung – dies war das letzte Projekt, welches sie gemeinsam mit ihrem Vater geplant hat. In all der Verzweiflung lernt sie James Forth kennen – ein New Yorker Geschäftsmann, den sie unheimlich anziehend findet, der aber mit seinen eigenen Dämonen kämpft…

MEINE MEINUNG

„Invictus“ ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Bei dieser Perspektive dauert es bei mir oft etwas länger, bis ich richtig reinkomme – ich muss erstmal ein Gefühl für die erzählende Person entwickeln. Es gelang mir jedoch sehr gut, dank des flüssigen Schreibstils.

Die Stimmung des Buches ist bedrückend – die Thematik ist schwer und gleichzeitig in meinen Augen sehr wichtig. Auch wenn eine ganze Weile nie konkret erwähnt wird, wie Alices Vater gestorben ist, habe ich es bereits durch die Triggerwarnung wie auch die ein oder andere Formulierung in der Handlung geahnt. Tatsächlich deutlich gesagt wird es erst Richtung Ende des Buches. Das war aber nicht schlimm, denn durch diesen Umstand wird deutlich, wie sehr Alice leidet und sich weigert, sich mit dieser Tatsache auseinander zu setzen.

Ihre Gefühle, ihre Verzweiflung, ihre unverarbeitete Trauer sprechen aus jeder Zeile in diesem Buch. Maria-Grazia Ciardo schafft es sehr gut, diese Gefühle bei mir auszulösen. Auch die Phasen der Trauer hat sie sehr gut heraus gearbeitet und sind im Buch deutlich spürbar.
Ebenso gewinnt man als Leser einen sehr guten Eindruck in die Gefühlswelt von James und welche Kämpfe er mit sich selbst austrägt. Er trägt ein dunkles Geheimnis mit sich, welches ihn aufzufressen droht. Nur zusammen fühlen sich Alice und James lebendig.

Alice ist eine junge Frau, gebrochen durch den Tod ihres Vaters, ohne wirkliche Perspektive oder Unterstützung. Ich finde ihre Figur sehr gut ausgearbeitet und kongruent; ihr Verhalten wirkte an keiner Stelle an der Haaren herbeigezogen und ich fand sie sehr sympathisch.
James dagegen ist auf den ersten Blick der typische reiche Bad Boy; schnell wird aber klar, dass so viel mehr hinter der Fassade steckt. Auch in ihn konnte ich mich gut einfühlen und ich fand auch seine Figur ordentlich ausgearbeitet. Er hatte wirklich Tiefe und auch seine Entscheidungen waren für mich nachvollziehbar.

Es gab zwar den ein oder anderen Moment des Augenrollens – mit einem ehrlichen, offenen Gespräch wäre so einiges verhindert worden – aber selbst diese Tatsache wird aufgegriffen und ist James bewusst. Schlussendlich wird auch klar, warum er nichts sagt

Es hat etwa bis zur Hälfte gedauert, bis so richtig Spannung aufkam – bis dahin wirkte es wie die typische Story über das verzweifelte Mädchen, die den reichen, unterkühlten Geschäftsmann trifft und diesen auftaut. Doch ganz so einfach läuft es dann doch nicht – die frische Liebe wird von James‘ Geheimnis zerstört.

Und als es dann so richtig interessant wird, ist das Buch zu Ende: ein Cliffhanger! Ich bin schon neugierig, wie es weitergeht. Letztlich sind immer noch einige Fragen offen und ich möchte wissen, was aus Alice und James wird.

FAZIT

„Invictus“ war voll von bedrückender Stimmung, Verzweiflung und Trauer. Mir hat das Buch sehr gefallen, auch wenn ich gerne schon jetzt wüsste, wie die Story ausgeht.

Gespräche aus der Community

Lange darauf gewartet, ist es heute endlich soweit. 

HAPPY BOOK BIRTHDAY.

Und zur Feier des Tages verlose ich 20 Exemplare von "Invictus-für
immer vermisst."

130 BeiträgeVerlosung beendet
RonnyCas avatar
Letzter Beitrag von  RonnyCa

Lesen bedeutet für mich abschalten.. Endkommen... Raus aus dem Alltag und rein in eine andere Welt.. Lesen bedeutet für mich Kino im Kopf weil ich so tief in den jeweiligen Geschichten stecke dass kein Fernseher der Welt das schaffen könnte.. Libri sono la vita ♡

Zusätzliche Informationen

Maria-Grazia Ciardo wurde am 04. Januar 1991 in Italien geboren.

Maria-Grazia Ciardo im Netz:

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Community-Statistik

in 12 Bibliotheken

auf 3 Merkzettel

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