Maria Adolfsson

 4 Sterne bei 60 Bewertungen

Lebenslauf von Maria Adolfsson

Mehr Spannung aus Schweden: Maria Adolfsson ist 1958 in Stockholm geboren und aufgewachsen. Im Winter 2018 erschien der erste Band ihrer „Doggerland“-Reihe in Deutschland, der Auftakt einer nervenaufreibenden Krimitrilogie. Namensgebend ist die fiktive Inselgruppe Doggerland auf der die Kommissarin Karen Eiken Hornby kniffligen Fällen auf den Grund geht. Bevor sie zum Schreiben gekommen ist, hat Adolfsson mehrere Jahre lang als Pressesprecherin für verschiedene Unternehmen gearbeitet.

Neue Bücher

Doggerland – Fehltritt

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Neu erschienen am 27.12.2018 als Taschenbuch bei List Verlag. Es ist der 1. Band der Reihe "Doggerland".

Doggerland. Fehltritt: Ein Doggerland-Krimi 1

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Neu erschienen am 27.12.2018 als Hörbuch bei HörbucHHamburg HHV GmbH.

Alle Bücher von Maria Adolfsson

Doggerland – Fehltritt

Doggerland – Fehltritt

 (55)
Erschienen am 27.12.2018
Doggerland – Fester Grund

Doggerland – Fester Grund

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Erschienen am 25.09.2020
Doggerland – Tiefer Fall

Doggerland – Tiefer Fall

 (0)
Erschienen am 27.12.2019

Neue Rezensionen zu Maria Adolfsson

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G

Rezension zu "Doggerland – Fehltritt" von Maria Adolfsson

Überzeugend, wenn auch etwas ausufernd
Gisevor 19 Stunden

Kommissarin Karen Eiken Hornby wacht völlig verkatert nach dem Austernfest auf Doggerland in einem Hotelzimmer neben ihrem arroganten Chef auf. Kurz darauf wird seine Ex-Frau erschlagen aufgefunden. Karen soll den Fall übernehmen und muss zunächst ein Alibi für ihren Chef finden. Mehr und mehr zeigt sich, dass in diesem Fall die Vergangenheit eine Rolle spielt. Doch vieles aus der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart bleibt undurchsichtig. Karen muss sich zudem gegen missgünstige Kollegen durchsetzen. Dennoch spürt sie, dass nicht locker lassen darf…

Auf eine Insel, die es schon lange nicht mehr gibt, hat die Autorin Maria Adolfsson ihre Geschichte um die Kommissarin Karen Eiken Hornby angesiedelt. Die Kommissarin selbst muss gegen vieles ankämpfen: gegen die Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit, gegen die Arroganz der Männer an ihrer Arbeitsstelle, gegen missgünstige Kollegen und gegen deren voreiligen Beschluss, die Sache schnell zu einem Ende zu bringen. So ergibt sich nach und nach das Bild einer kompetenten und feinfühligen Frau, die trotz vieler Hindernisse ihr Ziel nicht aus den Augen verliert. Unerwartete Wendungen bringen nicht nur viel Spannung in diesen Krimi, sondern auch eine überraschende Auflösung, auf die ich trotz eifrigem Mitraten nicht gekommen wäre. Zwar hätte man manches etwas kürzer zusammenfassen können – immer wieder verliert sich die Autorin in überflüssigen Details -, dennoch lesen sich die gut 500 Seiten recht schnell und flüssig.

Es ist vor allem der besondere Kniff in der Auflösung des Falls, der mich an diesem Krimi überzeugt hat. Auf die Fortsetzung freue ich mich bereits jetzt. Sehr gerne empfehle ich deshalb dieses Buch weiter und vergebe vier von fünf Sternen.

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Rezension zu "Doggerland – Fehltritt" von Maria Adolfsson

Sehr ausufernd erzählt!
Hennievor einem Tag

„Entdecken Sie Doggerland: Eine Inselgruppe in der Nordsee, die es schon lange nicht mehr gibt – aber in diesem Krimi schon.“

Zum Inhalt (vom Buchrücken entnommen):
Es ist der Morgen nach dem großen Austernfest. Kommissarin Karen Eiken Hornby, Ende 40, wacht betrunken neben ihrem arroganten Chef auf. Etwa zur gleichen Zeit wird eine Frau brutal in ihrem Haus erschlagen. Das Opfer ist ausgerechnet die Ex-Frau des Mannes, mit dem Hornby gerade die Nacht verbracht hat. Ihr Chef kann nicht selbst ermitteln da er zu den potentiellen Verdächtigen gehört. Hornby soll den Fall übernehmen und kann endlich zeigen, dass sie mehr drauf hat. Zuvor muss sie jedoch noch ein anderes Alibi für ihren Chef finden. An der rauen Küste Doggerlands deckt Karen Eiken Hornby eine alte Lüge auf, die das ganze Land erschüttern wird.

„Doggerland- Fehltritt“ ist der erste Band zu einer Krimi-Trilogie von Maria Adolfsson.
Es hätte ein sehr guter Krimi werden können, wenn die Autorin sich nicht in zu viele Belanglosigkeiten verloren hätte. Mir war diese Geschichte eindeutig zu lang erzählt, zu viele kleine und kleinste Details, die bei mir den Lesefluß störten.
Die überwiegende Handlung vollzieht sich auf der fiktiven Inselgruppe Doggerland, die in der Nordsee zwischen Großbritannien, Dänemark und dem Festland in der Nähe der Niederlande liegt. Die Abstände zu den genannten Ländern sind ungefähr gleich. Die Autorin gibt ihrer wieder auferstandenen Welt eine angenehme Landschaftsstruktur, einen mir vertraut erscheinenden Schauplatz, eine eigene Währung (Mark und Schilling) und eine Regierung, die sich zumindest sozialer Probleme nach und nach anzunehmen scheint. In das Geschehen bin ich recht schnell hineingekommen, wobei mir der Beginn mit dem One-Night-Stand und der äußerst verkaterten, leicht ramponierten Karen sehr gut gefiel. Mal was anderes als Mord und Totschlag von Anfang an! Im Verlaufe der 512 Seiten mit den 91 Kapiteln und dem Epilog änderte sich meine Meinung. Es gibt nichts zu meckern am angenehmen Erzählstil, am logischen Handlungsablauf mit seinen beiden Zeitebenen (Gegenwart und 1970), an den ausgefeilten Charakteren bis hin zu den Nebenfiguren. Aber: Es ist zu viel des Guten! Mir kam der Krimi vor wie eine Vorlage, ein Drehbuch für einen Film mit Beschreibungen der Einzelheiten für die Beteiligten. Der Titel „Fehltritt“ wurde wiederum gut gewählt. Das zeigt sich am Ende der Geschichte deutlich. Er bezieht sich auf die Hintergründe des Mordes genauso wie auf das Verhalten Karens und einiger anderer Personen, die im Krimi eine Rolle spielen.

Fazit:
Schön finde ich die Karte im Umschlag des Buches, die die Lage des fiktiven Doggerlandes sehr schön nachvollziehbar macht. Dazu noch der vergrößerte Auszug des Inselstaates mit seiner Hauptstadt Dunker und den anderen Handlungsorten.
Der Krimi verfügt über einen unterhaltsamen Plot, der aber leider zu überbordend geriet. Ein paar Seiten weniger hätten dem Buch sehr gut getan.
Für den nächsten Teil wurde schon genügend Substanz vorbereitet. Insgesamt gesehen, kann ich den Krimi empfehlen in der Hoffnung, dass die nächsten beiden Teile nicht so ausschweifend erzählt werden.

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P

Rezension zu "Doggerland – Fehltritt" von Maria Adolfsson

Zähe Ermittlungen
Pummelfee77vor 2 Tagen

          Karen Eiken Hornby wird nach durchzechter Nacht zu einem Tatort gerufen. Das Opfer ist die Ex-Frau ihres Chefs, mit dem sie zuvor einen One-Night-Stand hatte. Sie wird Leiterin der Ermittlung und hangelt sich über die Vergangenheit der Familie des Opfers zum Täter.

Ich persönlich liebe Kriminalromane und ich liebe Skandinavienkrimis, aber dieser hier ist eine Enttäuschung. Mein größtes Problem ist allerdings, dass ich die Protagonistin nicht leiden kann. Sie suhlt sich ständig in Selbstmitleid und -vorwürfen. Zudem zeichnet sich von ihr ein Bild einer ungepflegten Frau mit dem Hang zum Alkoholismus. Ich habe es nicht geschafft, sie irgendwie zu respektieren, wobei sie mir auch nicht wirklich dabei geholfen hat. Ihre Ermittlungen sind gähnend langweilig und frei von jeglicher Raffinesse. Das restliche Ermittlerteam ist so gut wie gar nicht vorhanden und keiner von denen bleibt im Gedächtnis.

Der Plot war gut, die Umsetzung miserabel. 
        

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Gespräche aus der Community

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Sie hat nichts zu verlieren, weil sie schon alles verloren hat ...

Karen Eiken Hornby, Ende 40, ist vor etlichen Jahren von London nach Doggerland zurückgekehrt, um zu vergessen, was geschehen ist: Bei einem Autounfall, den sie selbst verursacht hat, sind ihr Mann und ihr Sohn gestorben. Seitdem lebt sie zurückgezogen mit ihrem Kater in einem kleinen Haus direkt an der Küste. Mithilfe von Arbeit, Alkohol und unverbindlichem Sex kommt sie irgendwie durch den Alltag, mehr erwartet sie nicht vom Leben. 

Es ist der Morgen nach dem großen Austernfest. Kommissarin Karen Eiken Hornby, wacht betrunken neben ihrem arroganten Chef auf. Etwa zur gleichen Zeit wird eine Frau brutal in ihrem Haus erschlagen. Das Opfer ist ausgerechnet die Ex-Frau des Mannes, mit dem Hornby gerade die Nacht verbracht hat. Ihr Chef kann nicht selbst ermitteln, da er zu den potentiellen Verdächtigen gehört. Hornby soll den Fall übernehmen und kann endlich zeigen, dass sie mehr drauf hat. Zuvor muss sie jedoch noch ein anderes Alibi für ihren Chef finden. An der rauen Küste Doggerlands deckt Karen Eiken Hornby eine alte Lüge auf, die das ganze Land erschüttern wird.

Dieser Krimi spielt auf Doggerland, einer Inselgruppe in der Nordsee zwischen Großbritannien und Dänemark, die eigentlich vor 8.000 Jahren versunken ist. Doch in diesem Krimi existiert Doggerland weiterhin und besteht aus mehreren Inseln. Die Hauptstadt Dunker ist eine Mischung aus London und Stockholm, es gibt eine ausgeprägte Pub-Szene.

Zusammen mit dem List Verlag der Ullstein Buchverlage verlosen wir 30 Exemplare von "Doggerland – Fehltritt" von Maria Adolfsson unter allen, die sich bis zum 06.01.2019 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* bewerben und folgende Frage beantworten: 

Wie würdet ihr einen Tag mit Karen Eiken Hornby auf Doggerland verbringen?

Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück! 

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

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