Maria Anna Leenen

 4,4 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Ziegen wie du und ich, Ganz weit draußen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Maria Anna Leenen

MARIA ANNA LEENEN lebt seit 1994 als Eremitin und ist zur gefragten Ratgeberin geworden. Gesellschaft leisten ihr ihre Ziegen, die mit ihr in einer abgeschiedenen Klause im Landkreis Osnabrück leben. Sie war Sportlehrerin und Bewegungstherapeutin, ist viel in der Welt herumgekommen, schreibt seit Schülerzeitungszeiten und verdient ihren Lebensunterhalt als freie Autorin. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Glaube und Spiritualität, Natur und Umwelt, Alleinsein und Eremitentum. www.maria-anna-leenen.de

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Maria Anna Leenen

Cover des Buches Ziegen wie du und ich (ISBN: 9783863342210)

Ziegen wie du und ich

 (8)
Erschienen am 22.02.2019
Cover des Buches Ganz weit draußen (ISBN: 9783863340872)

Ganz weit draußen

 (5)
Erschienen am 21.03.2016
Cover des Buches Fülle (ISBN: 9783897109124)

Fülle

 (1)
Erschienen am 16.03.2022
Cover des Buches Ziegenkitz Milly (ISBN: 9783945976234)

Ziegenkitz Milly

 (1)
Erschienen am 15.12.2015
Cover des Buches Momente aufblitzenden Lichts (ISBN: 9783866858862)

Momente aufblitzenden Lichts

 (0)
Erschienen am 22.02.2022
Cover des Buches Schatten über St. Klara (ISBN: 9783769815818)

Schatten über St. Klara

 (0)
Erschienen am 01.08.2006

Neue Rezensionen zu Maria Anna Leenen

Cover des Buches Fülle (ISBN: 9783897109124)
Stephan59s avatar

Rezension zu "Fülle" von Maria Anna Leenen

Durch die Natur im Jahreslauf, mit Beobachtungen, Gedanken, Meditation
Stephan59vor 5 Monaten

Dieses Buch ist kein Biologiebuch, keine Naturführer oder Pflanzenlexikon. So beginnt Maria Anna Leenens Buch „Fülle“, ein ganz persönlicher und lesenswerter Ausdruck ihrer Spiritualität, Schöpfungsspiritualität wie Prof. Margit Eckholt, Professorin für Dogmatik und Fundamentaltheologie es nennt. Dieses Buch ist kein Ratgeber, kein Wachrüttler mit erhobenem Zeigefinger, das wäre wohl auch ein grundverkehrter Ansatz für eine katholische Eremitin, die in weitgehender Einsamkeit lebt und den Weg nach innen, den Weg der Meditation, der Stille und von dort aus wieder nach außen in die Welt gewählt hat.

Es kostet nicht viel Zeit, die Kraft der Natur auf sich wirken zu lassen. Aber einfach Innezuhalten, eine Buche oder einen Grashalm zu betrachten, den Flug einer Schwalbe mit den Augen zu verfolgen, ein Moment bewusster Wahrnehmung verändert so viel. Innehalten, die Natur auf sich wirken lassen, das klingt wie ein so kleiner Schritt, doch wie oft nehmen wir uns Zeit dafür?

Wir können die Autorin in ihren sehr persönlichen Beobachtungen und Betrachtungen durch das Jahr begleiten, draußen, und dabei kommen sie alle zu Wort, Wetter und Farben, Tiere und Pflanzen, von Bienen und Grashalm bis zum Baum und Mauersegler. Maria Anna Leenen zeigt uns einen möglichen Weg auf, in der Betrachtung unseren Geist freizulassen. Wir wissen so viel über die Natur und ihre Zusammenhänge und verstehen doch so wenig von ihr. Tun wir es, indem wir die Autorin begleiten und vielleicht sehen wir dann unsere Umwelt mit etwas anderen Augen.

Der Titel des Buches ist gut gewählt mit seiner Fülle an Eindrücken, Gedanken, Hintergrundinformationen, Anregungen und meditativen Sequenzen öffnet es eine Tür zu einem tieferen Verständnis der Natur und damit auch zu uns selbst.

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Cover des Buches Ziegen wie du und ich (ISBN: 9783863342210)
Ceciliasophies avatar

Rezension zu "Ziegen wie du und ich" von Maria Anna Leenen

Zwergziegen und Glaube
Ceciliasophievor einem Jahr

Ziegen mochte ich schon als kleines Mädchen. Stundenlang konnte ich im Urlaub auf einem Bauernhof im Berliner Umland im Gehege der Ziegen sitzen, sie streicheln und mit ihnen spielen. Wenn ich an diese Stunden zurückdenke, muss ich unwillkürlich lächeln. 

Doch Ziegen genießen nicht gerade ruhmreiche Bild anderer Tiere. Wahrscheinlich wissen Kindergartenkinder mehr über Ziegen als so manche Erwachsene, denn Bauernhoftiere üben doch eine gewisse Faszination auf Kinder aus. 

Deswegen war ich sehr gespannt auf den Bericht der Autorin, lebt sie doch mit etlichen Zwergziegen zusammen.


Ich bin nicht gläubig, zumindest nicht nach den Maßstäben, die ich persönlich im christlichen Glauben erkenne. Aus diesem Grund war ich anfangs etwas skeptisch, ob mir die Geschichte wirklich zusagen würde. Der adeo-Verlag ist schließlich ein christlicher Buchverlag. 

Doch der überaus angenehme Schreibstil der Autorin und ihre toll gewählten Worte, begeisterten mich. 

Maria Anna Leenen lebt als Eremitin in der Klause St. Anna, mitsamt ihren Zwergziegen. Schon allein ihre kurzen Schilderungen über das Leben als Eremitin fand ich spannend. Dies ist schließlich ein Leben, welchem meinem kaum ähnelt. Ich finde es sehr inspirierend, Berichten von Menschen zu folgen, die entgegen der Norm ihren Weg gehen und anderen darüber erzählen wollen. 


In ihren Beobachtungen und Worten über die Tiere, denen die Autorin in ihrem Leben begegnet ist, erinnerte sie mich sehr an Sy Montgomery, eine meiner liebsten Autorinnen. Beide schreiben mit solch spürbarer Leidenschaft und Liebe über Tiere, die mich sehr bewegt hat. 

Während es viele Verweise und Referenzen auf Bibelstellen und weitere christliche Publikationen gab, so finden auch etliche Zoologen wie Frans de Waal ihren Weg in dieses Buch. Es ist teilweise eine sehr interessante Mischung aus persönlichem Glauben und wissenschaftlichen Erkenntnissen. 

Während der Glauben natürlich einen großen Teil des Buches einnimmt, wirkte es beim Lesen dennoch niemals aufdringlich, sondern als fast schon Nebensächlichkeit, so gekonnt verwob die Autorin ihre Meinungen miteinander. 

Denn immer wieder zieht die Autorin aus den Beobachtungen und Ereignissen mit ihren Zwergziegen neue Erkenntnisse und Bestärkungen für ihren Glauben.

Besonders rührend fand ich die Schilderung einer Exkursion mit den Zwergziegen in ein Seniorenheim und die Reaktionen auf die Tiere.  


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Cover des Buches Ziegen wie du und ich (ISBN: 9783863342210)
W

Rezension zu "Ziegen wie du und ich" von Maria Anna Leenen

Tiere - unsere Mitlebewesen auf dieser Erde
Waschbaerinvor 3 Jahren

Das Buch "Ziegen wie du und ich" von Maria Anna Leenen hat mir sehr gut gefallen. Ich schwanke noch zwischen 4 und 5 Sternchen. 

Es ist ein Buch über die Liebe zur Schöpfung Gottes. Dass die Autorin Maria Anna Leenen eine enge Verbundenheit mit Gott empfindet zeigt sich allein schon daran, dass sie sich entschloss, als Eremitin zu leben. Man muss schon ganz bei sich sein können, will man ein Leben in Abgeschiedenheit von den vielen Dinge, mit denen sich die meisten Menschen ihre Freizeit, bzw. die langen Abende füllen, damit sie sich nicht langweilen oder gar sich selbst begegnen müssen.  Respekt! 

Wer also mit dem engen Gottesbezug der Autorin wenig anfangen kann, der wird sich mit diesem Buch teilweise schwertun. 

Jedoch - lässt man sich als Leser darauf ein, bekommt man ganz sicher neue Einblicke oder Ansichten, die es zu überdenken lohnt. Auf Seite 78 schreibt sie: "Ich habe Liebe mit Besitz verwechselt". Zu diesem Selbsteingeständnis muss man erst einmal finden. Auch dabei half ihr der tägliche Umgang mit den Tieren. 

 Für die Autorin ist klar, Tiere sind eigenständige Wesen - auch ihre Zwergziegen. Sie haben eine individuelle Persönlichkeit. Das zeigt sich schon daran, dass eine der Ziegendamen nur dann zu einer Autofahrt zu bewegen war, nachdem sie sich einen ordentlichen Schluck Jägermeister hinter die Binde gegossen hatte. Klingt irgendwie menschlich. 

Dass Hunde sowie Katzen die Menschen in Altersheimen, als auch Kinder in Kindergärten verzaubern können, ist hinlänglich gekannt. Doch Zwergziegen? Wie die Autorin schreibt, ziehen auch sie die Menschen in ihren Bann.  Alte Menschen mit Demenz drücken längst vergessene Empfindungen mit ihrer Mimik aus und ängstliche Kinder trauen sich so ein Tier anzufassen. Kein Wunder, dass die Autorin recht oft darum gebeten wird, mit ihren Tieren in Altenheimen oder Kindergärten Gast zu sein. 

Für mich verständlich, wenn ich mir das Cover anschaue und in diese wunderschönen Augen der Zwergziegen blicke. Da sehe ich offene Neugierde und Lebensfreude - keine Verschlagenheit oder gar Hinterlist. 

Doch die Autorin geht auch darauf ein, was sie zuvor machte, z. B. in Südamerika zu leben und dort auf einer Farm mit Wasserbüffeln zu arbeiten. Was sie dort erschreckte, war der Umgang der Menschen mit den Tieren. Kinder machten sich einen Spaß daraus, den Wasserbüffeln die Schwänze zu brechen und jauchzten über deren Schmerzenslaute. Kann man diese Kinder verurteilen? Wahrscheinlich haben sie es von älteren Kindern und diese von ihren Eltern und die Eltern wiederum von anderen Eltern gelernt, ohne dass sich jemand auch nur einmal Gedanken darüber gemacht hat. Wer wird die Macht haben, dieses "Weitergeben an die nächste Generation" zu unterbinden und zu einem Umdenken aufrufen? Für die Autorin war dieses Verhalten nicht akzeptabel, waren doch schon damals Tiere in ihren Augen Mitlebewesen, die auch Schmerzen empfinden - genau wie wir. Es war wohl nur einer von mehreren Gründen, nach Deutschland zurückzukehren. Doch bis sie zur Eremitin wurde, lag noch ein längerer Weg und viele Einsichten vor ihr. 

Noch heute sieht sie sich immer wieder gezwungen zu erklären, weshalb sie ihr Ziegen nicht so vermarktet, wie man es vom wirtschaftlichen Standpunkt her könnte um damit den größtmögliche Gewinn herauszuholen. Ihre Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung passt nicht in das Schema einer kaufm. Buchführung.  

Ziegen wie du und ich ist ein wundervolles Buch, wenn man mehr will als einfach nur unterhalten zu werden.

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Gespräche aus der Community

Warum ausgerechnet Zwergziegen? Diese Frage bekommt Maria Anna Leenen immer wieder zu hören. Mitten in einer hochtechnisierten Agrarlandschaft lebt sie als Einsiedlerin mit einer Herde Zwergziegen. Bewirb dich jetzt für die aktive Teilnahme an der Leserunde!
Warum ausgerechnet Zwergziegen? Diese Frage bekommt Maria Anna Leenen immer wieder zu hören. Mitten in einer hochtechnisierten Agrarlandschaft lebt sie als Einsiedlerin mit einer Herde Zwergziegen.



Maria Anna Leenen Ziegen wie du und ich






Zum Inhalt:



Die Frage nach dem Warum brachte Maria Anna Leenen dazu, ihre "nutzlosen" vierbeinigen Weggefährten intensiv zu studieren. Und dabei wurde ihr Blick auf die Schöpfung enorm erweitert. Nicht nur die überschäumende Lebensfreude ihrer "Zwerge" wurde zu einem geistlichen Impuls.
Auch das soziale Leben in der Herde und die positive Wirkung der Tiere bei Besuchen in Kindergärten und Seniorenheim machen spürbar: Unsere Mitgeschöpfe tun uns gut und helfen dabei, das Leben intensiver zu begreifen.
Einige Themen aus dem Buch:

· Zwergziegen: Meister der Work-Life-Balance
· Ruminatio: Die Kunst des Wiederkäuens
· Meckern vor Glück: Lebensfreude, die ansteckt· Von wegen "zickig": Ein Plädoyer für mehr Ziegen in der Schafherde


Zur Leseprobe:


https://www.adeo-verlag.de/index.php?id=details&sku=835221



Maria Anna Leenen

geboren 1956 in Osnabrück, lebt seit 1994 als Eremitin und arbeitet als freie Autorin. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen im Bereich Spiritualität, Umwelt, Theologie. Zahlreiche Buchpublikationen und Veröffentlichungen.
www.maria-anna-leenen.de





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83 BeiträgeVerlosung beendet
W
Letzter Beitrag von  Waschbaerinvor 3 Jahren

Meine Rezi steht. Doch leider kann ich den Hinweis nicht abrufen und hier einstellen. Tut mir leid, aber seit die Seiten umgestellt wurden will vieles nicht mehr funktionieren. Warum muss man Dinge ändern, die sich im Laufe der Zeit bewährt haben? Es bleibt doch nur unnötiger Ärger.

Die Rezi habe ich auch - wie immer auf den üblichen Seiten wie Weltbild, Thalia/buch.de, buecher.de, Lesejury und meiner fb Seite.

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