Maria Antas Wisch und Weg

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Inhaltsangabe zu „Wisch und Weg“ von Maria Antas

Maria Antas‘ Reise in die Welt des Putzens beginnt in der Kindheit. Als mit Eimer und Schrubber hantiert wurde, die Mutter den Boden noch auf Knien scheuerte, der Teppichklopfer aus Weidenholz zum Einsatz kam. Die Teppichstange Kindern als Turngeräte diente. Nach dem Wochenputz am Freitag am Sonntag noch einmal „aufgefrischt“ wurde (meistens vom Vater), weil es ganz normal war, dass unangemeldet Gäste hereinschneiten. Zu Hause roch es frisch, alles glänzte, die Bettwäsche knisterte. Alles hatte seine Ordnung. Und Putzen war eine Tugend. Heute heißt Ordnung Feng Shui und das Putzen delegiert man am liebsten an andere. Nicht so Maria Antas. Es ist eine Freude, zu sehen, wie sie aus dem Putzen wieder eine Tugend macht. Wie sie zu traditionellen Methoden zurückkehrt und trotzdem ein Loblied auf die Mikrofaser singt. Wie sie sich über die neuen bunten Flaschen der Putzmittel freuen kann. Wie sie ihrer Leidenschaft fürs Mangeln frönt. Und sich schließlich doch zerknirscht eingestehen muss, dass sie auf die nächste Folge von „Downton Abbey“ verzichten will, weil ihr nicht gefällt, wie dort das weibliche Putz- und Küchenpersonal vorgeführt wird. Maria Antas Geschichten rund ums Putzen, von Kat Menschik hinreißend farbig illustriert, präsentieren nicht nur eine beschwingte Anleitung zum Putzen, sondern auch eine heitere, aber ernst zu nehmende Kulturgeschichte des Putzens. Sie zeigt, wie sich unser Alltag, und damit unser Putzverhalten, verändert hat. Ihre Geschichten wecken selbst bei der mordernsten Leserin den Wunsch, sich auf der Stelle eine Mangel anzuschaffen und sich in selbstbestickte Bettwäsche zu legen.

Kein Putzratgeber im üblichen Sinn, sondern Kulturgeschichte über das Putzen.

— MonikaS
MonikaS

Viele Gemeinsamkeiten aus der Kindheit und dem Heute

— Lemala
Lemala

Kurzweilige Lektüre in kleinen Anekdötchen über eine elementare Sache: Das Putzen!

— Bokmal
Bokmal

Illustrativ ein Hingucker, inhaltlich wechselhaft zwischen interessant und sich in Details verlierend, stilistisch gewöhnungsbedürftig.

— Literatur
Literatur

Eine gelungene Reise durch die Geschichte des Putzens, mit ansprechenden Illustrationen.

— Saphir610
Saphir610

Richtig toll umgesetzt!

— beccy
beccy

In Finnland ist muss auch geputzt werden.

— Traubenbaer
Traubenbaer

Ein nettes Buch über das Putzen, allerdings ein bisschen unstrukturiert...

— veri1986
veri1986

Wisch und Weg von Maria Antas eine saubere Sache von vorne bis hinten

— ciss
ciss

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  • Wisch und Weg

    Wisch und Weg
    Blaustern

    Blaustern

    20. January 2017 um 12:08

    Wisch und weg. Ein Buch über das Putzen. Das gab es bisher noch nie. Was kann man darüber schreiben? Da gibt es so einiges … Hier wird die Geschichte des Putzens beschrieben, eine Kulturgeschichte sozusagen, denn in jedem Land wird geputzt und irgendwie schon damals überall gleich. Wir lernen die Putzmittel und Putzhilfsmittel von damals und heute kennen und vergleichen, und vieles kommt einen doch wieder von Großmutter in Erinnerung. Dazu gibt es ein paar Geschichten aus dem Leben der Autorin und zitiertes aus anderen Büchern zu dem Thema, und man fühlt sich gut unterhalten, teils auch sehr vergnüglich. Die Bilder von Kat Menschik wie im Stil auf dem Cover sind mittendrin immer wieder ein schönes Beiwerk. Das Buch kann man gut mal nebenher lesen und lernt dabei noch etwas über die Putzkultur.

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  • Ein Schatz

    Wisch und Weg
    Golondrina

    Golondrina

    06. November 2015 um 09:35

    Das Buch wurde als eines der 25 schönsten Bücher 2015 prämiert und das hat es verdient: eine Lust, die sorgfältige Bindung zu genießen, über die glatten Buchseiten zu streichen und die sorgfältigen Zeichnungen zu betrachten.
    Und dann ist der Inhalt auch noch toll!

  • animierende Kulturgeschichte über das Putzen

    Wisch und Weg
    MonikaS

    MonikaS

    02. August 2015 um 19:18

    "Klappentext" Maria Antas‘ Reise in die Welt des Putzens beginnt in der Kindheit. Als mit Eimer und Schrubber hantiert wurde, die Mutter den Boden noch auf Knien scheuerte, der Teppichklopfer aus Weidenholz zum Einsatz kam. Die Teppichstange Kindern als Turngeräte diente. Nach dem Wochenputz am Freitag am Sonntag noch einmal „aufgefrischt“ wurde (meistens vom Vater), weil es ganz normal war, dass unangemeldet Gäste hereinschneiten. Zu Hause roch es frisch, alles glänzte, die Bettwäsche knisterte. Alles hatte seine Ordnung. Und Putzen war eine Tugend. Heute heißt Ordnung Feng Shui und das Putzen delegiert man am liebsten an andere. Nicht so Maria Antas. Es ist eine Freude, zu sehen, wie sie aus dem Putzen wieder eine Tugend macht. Wie sie zu traditionellen Methoden zurückkehrt und trotzdem ein Loblied auf die Mikrofaser singt. Wie sie sich über die neuen bunten Flaschen der Putzmittel freuen kann. Wie sie ihrer Leidenschaft fürs Mangeln frönt. Und sich schließlich doch zerknirscht eingestehen muss, dass sie auf die nächste Folge von „Downton Abbey“ verzichten will, weil ihr nicht gefällt, wie dort das weibliche Putz- und Küchenpersonal vorgeführt wird.  Maria Antas Geschichten rund ums Putzen, von Kat Menschik hinreißend farbig illustriert, präsentieren nicht nur eine beschwingte Anleitung zum Putzen, sondern auch eine heitere, aber ernst zu nehmende Kulturgeschichte des Putzens. Sie zeigt, wie sich unser Alltag, und damit unser Putzverhalten, verändert hat. Ihre Geschichten wecken selbst bei der mordernsten Leserin den Wunsch, sich auf der Stelle eine Mangel anzuschaffen und sich in selbstbestickte Bettwäsche zu legen. "Äußeres" Das Cover ist im Stil einer Werbeanzeige der 50er/60er Jahre gestaltet und passt prima zum Inhalt. Auch die Illustrationen im Buch sind in diesem Stil gehalten und witzig Inhalt: Ich muss gestehen, ich habe etwas anderes erwartet. Das Buch ist keine Zusammenstellung von Tipps und Anleitungen zum Putzen, die man einfach durchblättern und sich die passenden Tipps heraussuchen kann. Man muss sich vor den Putzen erst einmal hinsetzen und lesen ;-) Und mit der Autorin auf eine Reise durch die Geschichte des Putzens bzw. des "Hausfrauseins" machen. Doch die liest sich leicht und unterhaltsam.  Die Autorin berichtet zwischendurch immer wieder über ihre Erfahrungen und Erlebnisse. Bei einigen Dingen musste ich schmunzeln, weil ich es noch aus meiner Kindheit kenne. Auch auf das Ansehen des Putzens und der Haus- und Putzfrauen im Wandel der Zeit geht die Autorin ein. Tipps fließen dabei immer wieder wie von selbst mit ein. Ich werde jetzt, nach der Lektüre des Buches, nicht sofort begeistert mein Haus von oben bis unten putzen. Aber es hat mich angeregt, wieder neu über mein Putzverhalten und meine Einstellung zur Hausarbeit nachzudenken und ihr mehr Wertschätzung entgegenzubringen. Und mich daran erinnert, dass Putzen glücklich machen kann :-) 

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  • Diskussionsrunde und Buchverlosung zu "Wisch und Weg" von Maria Antas

    Wisch und Weg
    PamelaReading

    PamelaReading

    »Ich existiere nur im Hier und Jetzt. Nichts kann mich stören, wenn ich putze ...« Putzen – ein Thema, das so noch nicht Gegenstand der Literatur war, aber nun einmal fester Bestandteil unseres Alltag ist. Das dachte sich auch Autorin Maria Antas und verfasste mit "Wisch und Weg" kurzerhand eine Geschichtensammlung rund um das Thema Putzen. Eine liebevolle und amüsante Reminiszenz an fast vergessene Tugenden und viele lehrreiche Tipps, die aus einer eher leidigen Notwendigkeit ein heiteres Vergnügen machen! Mehr zum Buch: Maria Antas‘ Reise in die Welt des Putzens beginnt in der Kindheit. Als mit Eimer und Schrubber hantiert wurde, die Mutter den Boden noch auf Knien scheuerte, der Teppichklopfer aus Weidenholz zum Einsatz kam. Und Putzen war eine Tugend. Heute heißt Ordnung Feng Shui und das Putzen delegiert man am liebsten an andere. Nicht so Maria Antas. Es ist eine Freude, zu sehen, wie sie aus dem Putzen wieder eine Tugend macht. Wie sie zu traditionellen Methoden zurückkehrt und trotzdem ein Loblied auf die Mikrofaser singt. Maria Antas Geschichten rund ums Putzen, von Kat Menschik hinreißend farbig illustriert, präsentieren nicht nur eine beschwingte Anleitung zum Putzen, sondern auch eine heitere, aber ernst zu nehmende Kulturgeschichte des Putzens. Sie zeigt, wie sich unser Alltag, und damit unser Putzverhalten, verändert hat. Ihre Geschichten wecken selbst bei der mordernsten Leserin den Wunsch, sich auf der Stelle eine Mangel anzuschaffen und sich in selbstbestickte Bettwäsche zu legen. Hier geht’s zur Leseprobe Auch Maria Antas freut sich schon auf die Diskussion mit euch: Gemeinsam mit dem Insel Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Wisch und Weg" unter allen Interessenten. Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch* im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr bis zum 25.03.2015 über die folgende Frage diskutiert: Putzen - Freude oder Leid? Wie empfindet ihr die alltägliche Notwendigkeit und habt ihr Tipps und Tricks, wie man es sich leichter macht? Was fällt euch ein, wenn ihr in diesem Zusammenhang an euer Elternhaus oder an eure Großeltern denkt? Wir freuen uns auf eine rege Diskussion zu "Wisch und Weg" und wünschen euch viel Freude beim aktiven Austausch rund um das Thema Putzen! Mehr zur Autorin: Maria Antas wurde 1964 geboren und lebt mit ihrer Familie in Helsinki. Seit 2004 ist die studierte Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin und Journalistin Projektleiterin bei FILI (Finnish Literature Exchange), wo sie unter anderem das Literaturprogramm FINNLAND. COOL betreut. 2014 war sie Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Unterthemen der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 313
    DieBerta

    DieBerta

    17. July 2015 um 15:15
  • Besinnliche Geschichten rund um das Putzen

    Wisch und Weg
    Lemala

    Lemala

    12. July 2015 um 18:44

    Es ist überaus erstaunlich, wie facettenreich die Autorin Maria Antas Bemerkenswertes über das Saubermachen zusammen getragen hat. Der Leser erfährt viel Interessantes, unter anderem über das Putzverhalten von früher und heute. Besonders gefiel mir, einige Rituale von meiner Mutter und Oma wiederzuerkennen. Neues wollte ich sogleich ausprobieren und zum Kauf von Putzutensil angeregt. Sogar von einem Selbstmord ist die Rede und vom Reinigen danach. Das Buch liest sich flüssig und ist übersichtlich in Abschnitte gegliedert, dazu passend illustriert. Das ideale retro Hartcover , für mich einzigartig, ein entsprechender Hingucker. Ein informativer Leserstoff sowohl für Putzteufel als auch für Putzmuffel.

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  • Kleine Geschichte des Saubermchens

    Wisch und Weg
    Bokmal

    Bokmal

    11. July 2015 um 03:43

    Das Cover des Buches "Wisch und weg" von Maria Antas mutet wie ein altes Werbeplakat bzw. Blechschild aus vergangenen Zeiten an. Ja, man denkst sofort an Sauberkeit, Waschmittel, Putzen... Vor dem Lesen dachte ich noch...das ist bestimmt nichts für mich, ich putze nicht gern (und ich gebe das ganz frei heraus zu, weil ich weiß, dass es vielen anderen Frauen auch so geht). Von der Einleitung war ich dann überrascht, gibt die Autorin doch preis, dass auch für sie der Sinn des Lebens nicht allein im Putzen begründet liegt. Gespickt mit herrlichen Illustrationen von Kat Menschik, auf denen im gleichen Stil wie das Cover oft Putz-Situationen zu sehen sind, erzählt die Autorin dann verpackt in kleine Anekdoten Situationen aus ihrem Alltag, die mit dem Putzen zu tun haben. Davon ausgehend bekommt man einen Einblick in die Geschichte des Putzens, die Entwicklung vieler Gerätschaften, die uns das Leben heute so viel leichter machen etc. Es ist ein Buch, das man "immer mal wieder" in die Hand nehmen kann. Die einzelnen Episoden bauen nicht zwingend aufeinander aufeinander auf und können dementsprechend auch losgelöst voneinander geschmökert werden. Das Thema aufzugreifen und daraus ein Buch zu machen finde ich super, da es doch ein so alltägliches Thema ist, über das nicht oft viele Worte verloren werden. Mit dem Schreibstil der Autorin konnte ich etwas anfangen. Auch die Illustrationen fand ich toll, sehr schön umgesetzt. Einzig dass die Autorin sich beispielsweise in der Geschichte des Putzens zum Teil etwas verliert und abschweift, hat mir die Lektüre manchmal etwas zähflüssig werden lassen. Ich vergebe vier Sterne für "Wisch und weg".

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  • Wisch und weg

    Wisch und Weg
    kolokele

    kolokele

    28. June 2015 um 15:23

    Das Thema Haushalt und Putzen beschäftigt mich persönlich auch sehr, da ich irgendwie versuche Licht ins Dunkel zu bringen und eine Art "System" zu entwickeln, um alles im Griff zu behalten.  Was liegt also näher als sich dann auch literarisch damit auseinander zu setzen, wenn einem schon mal so ein Buch über den Weg läuft.  Maria Antas schreibt relativ kurze Texte zu allen möglichen Inhalten und Randbereichen des Putzens, Aufräumens und anderer Haushaltsthemen und gibt dabei Einblick in ihr persönliches Umfeld, aber auch in die finnische Kultur.  Irgendwie ist ja jeder betroffen und irgendwie hat auch jeder Erinnerungen daran, wie das früher war, bei den Eltern, bei den Großeltern...auch darum geht es in dem Buch. Die Texte selbst hab ich als sehr unterhaltsam gefunden und sie regen zum Nachdenken an, wie das bei einem selbst so ist und war. Toll dazu sind die lllustrationen und die Farbgestaltung im Buch. Ein schönes Geschenk für Putzteufel und Putzmuffel. 

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  • Putzen – neue Betrachtungsweisen einer alltäglichen Tätigkeit

    Wisch und Weg
    Literatur

    Literatur

    23. June 2015 um 00:23

    "Ich suche die Grenze zwischen Schmutz und Ordnung". (S. 83) Putzen - notwendiges Übel oder Leidenschaft? Maria Antas widmet sich in ihrem Buch "Wisch und Weg: Ein Buch über das Putzen" einer wichtigen und meist nicht genug gewürdigten alltäglichen Tätigkeit. Sie wählt die außergewöhnliche Form des Tagebuches, um 28 Tage lang unverbunden über Anekdoten aus den "putzenden" Phasen ihres Lebens, über ihre Gedanken zu Putzmaterial, Putztechniken und Putzpolitik sowie über die kulturgeschichtlichen Wandel des Putzens zu reflektieren. Inhaltlich bietet das Buch interessante Ansatzpunkte, doch leider verlieren sich diese oftmals im stilistischen Flickenwerk der kurzen Putzgeschichten, sodass ich mich hin- und hergerissen fühlte zwischen sehr lustiger Unterhaltung und belanglos wirkenden Einzelheiten, Interesse und Langeweile. Die Autorin betont, dass Putzen, Aufräumen und Ordnung halten einen Großteil unseres Lebens bestimmt, doch fehlt mir insbesondere die Ordnung, der rote Faden, im Buch selbst. Besonders gut gefallen haben mir die historischen Exkurse über den Wandel des Putzens, wie z.B. der Einsatz von Mangel, Teppichklopfer und Co hin zu einer zunehmenden Technisierung. Das "Retro"-Layout des Buches ist das große Highlight des Buches: Die einheitliche Farb- und illustrative Themengestaltung ist sehr gelungen, lässt ein klares Konzept erkennen und weckt Neugierde auf die Inhalte des Buches. Dieses Buch ist inhaltlich und stilistisch außergewöhnlich, illustrativ ein Hingucker. Dennoch konnten mich leider nur wenige Aspekte begeistern. Empfehlenswert für alle, die sich für das Thema "Putzen" und einen neuen Blickwinkel für eine "normale" Tätigkeit interessieren.

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Illustrierte Episoden rund um das Putzen.

    Wisch und Weg
    Lilasan

    Lilasan

    Wisch und Weg von Maria Antas . Die Teppichfransen bitte nicht in eine Richtung kämmen. (Seite 148) . Maria Antas Geschichten rund ums Putzen, von Kat Menschik hinreißend farbig illustriert, präsentieren nicht nur eine beschwingte Anleitung zum Putzen, sondern auch eine heitere, aber ernst zu nehmende Kulturgeschichte des Putzens. Sie zeigt, wie sich unser Alltag, und damit unser Putzverhalten, verändert hat. Ihre Geschichten wecken selbst bei der mordernsten Leserin den Wunsch, sich auf der Stelle eine Mangel anzuschaffen und sich in selbstbestickte Bettwäsche zu legen. (Klappentext) . Ein Buch über das Putzen. Ja, das ist es. Man muss dem Thema zugewandt sein, sonst ist das Buch wohl nichts für einen. Der ein oder andere wird sicherlich aus dem Buch auch einen nützlichen Putztipp entnehmen können. Das Buch zeigt aber auch wie sich das Putzen verändert hat, was dir Rituale angeht, denen Familien nachgehen oder auch ob man selbst putzt beziehungsweise es anderen überlässt. Die Autorin Maria Antas geht mit Witz und Charme an das Putzen heran, was den Leser durchaus zum schmunzeln bringt. Man wird beim Lesen oft auch an eigene Putzerlebnisse erinnert.  Das Buch ist in Episoden geschrieben, es zeigt kurze Ausschnitte rund um das Thema putzen. Die Texte sind mal länger und mal kürzer. Ich tat mich ein wenig schwer beim Lesen, es ist nicht schlecht geschrieben, jedoch war der Inhalt nicht ganz mein Fall. Ich hatte eine Art Geschichte erwartet, eher einen Roman gespickt mit viel Putzen und Putztipps.  Die Gestaltung des Buches möchte ich hier gesondert erwähnen, den dieses Buch hebt sich was eben diese angeht von der breiten Masse ab. Passend zum Thema putzen hat man sich was das Cover und die Illustrationen im Inneren angeht an alte Waschmittel Werbung orientiert. Das Buch ist kein normales Hardcover sonder besteht aus einem sichtbaren Karton vorne und hinten. Der Karton unterstützt gekonnt die Thematik und die besondere Haptik des ganzen Buches. Die Illustrationen wurden von Kat Menschik erstellt. Sie spielt in ihren Illustrationen mit dem putzen mal auf lustige, mal auf ernstere Weise. Das ganze Buch ist dreifarbig (schwarz, blau, rot) die Texte werden durch rote Punkte getrennt und jedes Kapitel fängt ebenfalls in rot an. Ich finde das Buch keinesfalls schlecht geschrieben, jedoch kam der Inhalt bei mir einfach nicht so an wie es sich die Autorin wahrscheinlich vorgestellt hat. Trotzdem denke ich wenn jemand sich für das Thema Putzen interessiert ist das durchaus ein schönes Geschenk, vor allem auch wegen der gut gestalteten und illustrierten Aufmachung von Wisch und Weg. . Danke an den Insel Verlag für das Rezensionsexemplar.  . Infos Autorin: Maria Antas Verlag: Insel Verlag ISBN: 978 345 817 6299 Pappband, 171 Seiten Erscheinungsdatum: 21.03.2015

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    • 2
  • Putzen kann so schön sein

    Wisch und Weg
    Simi159

    Simi159

    11. May 2015 um 16:37

    Ein Buch über das Putzen, werden die meisten Menschen nur mit spitzen Fingern anfassen, ist dies doch nur von wenigen eine Lieblingsbeschäftigung. Doch Putzen ist leider notwendig, das war meine Meinung bevor ich das toll auf gemachte Buch "Wisch & Weg" von Maria Antas gelesen habe. Sie beschreibt darin die Kulturgeschichte des Putzens und ergänzt sie durch Erfahrungsberichte aus ihrem eigenen Leben. Und schon nach dem ersten Kapitel begreift man, dass Putzen zu den elementarsten Dingen im Leben gehört. Maria Antas macht Lust aufs Putzen ohne Quellenangaben und Literaturverweise, denn ihre eigenen Erlebnisse, und Beobachtungen sind anders und doch ganz normal. Dabei werden Geschichten um Putzmittel und Helferlein von Damals und Heute mit eingebunden. Fasziniert hat mich, zum Beispiel, die Geschichte über die Länge der Besenstiel und die Breite der Schaufeln. Ehrlich gesagt, hatte ich mir vorher noch keine Gedanken gemacht, warum diese kurz oder lang sind. Eingeteilt in 18 Tagesetappen, (Kapitel), die sich in unzählige kleine Abschnitte/Unterkapitel teilen und durch das herrlich Layout mit den Bildern von Kat Menschik ergänzt werden, ist es ein kurzweiliges Lesevergnügen. Das nach der Lektüre, das Putzen in einem anderen Licht erscheinen läßt. Denn die Autorin möchte nicht die Welt verändern, sondern uns einfach nur unterhalten und das ist ihr wunderbar gelungen. Für dieses kleine Schmuckstück gibt es von mir 5 STERNE.

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  • Kulturgeschichte des Putzens

    Wisch und Weg
    winter-chill

    winter-chill

    07. May 2015 um 20:35

    Ein Buch rund ums Putzen – wer glaubt, dass das langweilig ist, muss einen Blick in Maria Antas Buch „Wisch und weg“ werfen. Die Autorin beschäftigt sich darin mehr oder weniger mit der Kulturgeschichte des Putzens und fragt, welche Bedeutung das Putzen in der Gesellschaft hatte und hat. Sie erinnert an beinah vergessene Rituale aus ihrer Kindheit, wie das nachmittägliche Mangeln oder den Freitagsputz und denkt dabei auch über Gerätschaften nach, die man heutzutage kaum mehr benutzt – wie die Teppichstange im Hinterhof, auf der man übrigens auch hervorragend herum klettern konnte. Antas reflektiert aber auch über das Putzen als Dienstleistung, hinterfragt das Putzen im Zusammenhang mit der Entstehung von Allergien oder fragt sich, wann aus Reinlichkeit eine Neurose wird. Aufgebaut ist das Buch wie eine Art Tagebuch, das über 28 Tage geht. Die einzelnen Kapitel sind relativ kurz und bunt illustriert. Die Sprache ist leicht und erfrischend, oft erzählt Antas Anekdoten aus ihrer Kindheit - sehr humorig und mit einem Augenzwinkern. Eine Anleitung zum Putzen darf man sich bei diesem Buch nicht erwarten, auch geht die Autorin bei ihren Überlegungen nicht sehr in die Tiefe, trotzdem macht es Spaß, das kleine Sachbüchlein zu lesen. Und man lernt auch ein paar interessante Dinge über die Geschichte des Putzens und seinen Stellenwert in der Gesellschaft.

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  • Kulturgeschichte des Putzens

    Wisch und Weg
    Martinchen

    Martinchen

    29. April 2015 um 19:28

    Ein Buch über das Putzen? Das finde ich spannend, gehöre ich doch zu denen, die Putzen nicht unbedingt zu ihren Hobbys zählen. Maria Antas schreibt eine "heiter-ernste Kulturgeschichte des Putzens", so der Klappentext. Ja, das schreibt sie. An vielen Stellen werden bestimmte Rituale, die sie aus ihrer Kindheit kennt, sehr humorvoll beschrieben. Es ist eine Mischung aus Selbsterlebtem, sei es im Elternhaus, sei es bei ihr selbst, aus Überlegungen, aus anderen Büchern entlehntes, die ausgesprochen amüsant und kurzweilig zu lesen ist. Die unterschiedliche Länge der Kapitel trägt ebenfalls dazu bei. Positiv fällt mir die Literaturliste auf, Bücher, aus denen Maria Antas zitiert und die sich mit Aufräumen und Putzen beschäftigen. Nicht zu vergessen sind der Einband aus sehr festem Karton und die wunderbaren Illustrationen von Kat Menschik, die sich über das gesamte schmale Buch (171 Seiten) hinziehen und den Stil des Titelbildes beibehalten. Sie gefallen mir sehr, denn sie sind durchweg stimmig. Das Buch fällt dadurch sehr positiv auf. Ich hatte mehr Tipps und Hinweise erwartet, um künftig lieber und schneller eine saubere Wohnung haben zu können. Diese Erwartung wurde enttäuscht. Dennoch ist es ein kurzweiliges Lesevergnügen, dessen Lektüre ich nicht bereut habe.

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  • Ein nettes Buch über das Putzen

    Wisch und Weg
    veri1986

    veri1986

    27. April 2015 um 15:35

    Dieses Buch behandelt die Geschichte des Putzens und dessen Bedeutung für und in der Gesellschaft. Die Autorin erörtert, wann und wie man früher geputzt hat, welche Putzmittel und -gegenstände man damals benutzt hat und wie Putzen als Dienstleistung angesehen wird. Außerdem überlegt sie sich, was noch zum eigentlichen Putzvorgang dazugehört und warum putzen heutzutage so stiefmütterlich ausgeführt wird.  Ultimative Putztipps wird man hier also vergeblich suchen, sondern Überlegungen und Erinnerungen aus ihrer eigenen Kindheit.  Das Buch ist tagebuchartig und ohne Kapitel geschrieben, was es etwas unstrukturiert erscheinen lässt. Allerdings ist es schön illustriert, was einen zum Schmunzeln und längerem Nachdenken einlädt. Deshalb bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sterne.

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  • Toll Umgesetzt !

    Wisch und Weg
    beccy

    beccy

    25. April 2015 um 06:32

    Ein Buch übers putzen?! Wow xD das habe ich ja noch nie gesehen. So wurde ich neugierig auf das Buch. Als ich es dann in den Händen hielt war ich schon total begeistert. Das Cover ist wundervoll gestaltet der Buch Deckel sieht man ganz anderes aus als bei "gewöhnlichen" Büchern. Auch die Illustrationen gefallen mir die immer mal wieder im Buch auftreten. Warum geht es nun? Das Buch ist eine Mischung aus Ratgeber Roman und Biographie. Die Autorin beschreibt einige Szene aus Ihrem Leben und wie sie mit dem Putzen aufgewachsen ist. Welchen Stellenwert hat putzen heute und welchen hatte er früher. Einige Phänomene habe ich auch entdeckt die auch meine Großeltern verfolgt haben. Mein Opa sammelte immer Eispackungen um diese weizer zu verwenden. Meine Oma aus Erinnerungen kenne ich nurnoch mit Putzschürze bzw. Kittel. Aber auch das Mangeln wurde bei mir in der Familie noch gemacht. Ich fand es wirklich sehr amüsant uns da son bisschen wieder zu finden. Ich finde das Buch ist ein klasse Buch für zwischendurch. Mit 165 Seiten ist es natürlich auch relativ schnell durch sodass ich es in einen rutsch gelesen habe. Ich kann euch das Buch aufjedenfall weiter empfehlen. Es war mal erfrischend anders. Das Buch ist im Insel Verlag erschienen und kostet 18 Euro http://www.suhrkamp.de/buecher/wisch_und_weg-maria_antas_17629.html

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