Maria Beaumont

 3.6 Sterne bei 269 Bewertungen
Autorin von Marsha Mellow und ich, Extra Scha(r)f und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Maria Beaumont

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Maria BeaumontMarsha Mellow und ich
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Marsha Mellow und ich
Marsha Mellow und ich
 (121)
Erschienen am 11.09.2007
Maria BeaumontNullnummern
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Nullnummern
Nullnummern
 (56)
Erschienen am 01.07.2009
Maria BeaumontExtra Scha(r)f
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Extra Scha(r)f
Extra Scha(r)f
 (62)
Erschienen am 12.08.2008
Maria BeaumontVeni, vidi, Gucci
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Veni, vidi, Gucci
Veni, vidi, Gucci
 (26)
Erschienen am 17.07.2007
Maria BeaumontMarsha Mellow und ich: Beaumont, Marsha Mellow und ich .
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Marsha Mellow und ich: Beaumont, Marsha Mellow und ich                   .
Maria BeaumontMarsha Mellow and Me
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Marsha Mellow and Me
Maria BeaumontMISSFIT
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MISSFIT
MISSFIT
 (0)
Erschienen am 03.03.2005
Maria BeaumontMotherland
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Motherland
Motherland
 (0)
Erschienen am 21.02.2008

Neue Rezensionen zu Maria Beaumont

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Marsha Mellow und ich" von Maria Beaumont

Männliche Erektion = lustvoller Fingerzeig für eine feste Absicht
StMoonlightvor einem Jahr

Das Cover hat, im wahrsten Sinne des Wortes, zwei Seiten: Während die Vorderseite eine junge Frau in Jeans und Shirt ziert, so findet man auf der anderen Seite eben diese Frau in einem recht sexy Outfit. Die eine unscheinbar, die andere äußerst aufreizend. Sie scheinen zwei unterschiedliche Personen zu sein, ungleiche Schwestern, doch sie sind ein und dieselbe Person. Mehr erfährt man schon durch den Klappentext. Wesentlich mehr natürlich im Buch. In jedem Fall finde ich das Cover sehr passend. Es ist optisch modern und "leicht" gestaltet und weist somit bereits auf die "Leichtigkeit" dieses Buches hin.

In diesem Buch geht es darum das Amy ein Mauerblümchen ist. Ihr Freund möchte allerdings mehr Action und versucht sie zu einem Besuch im Swingerclub zu bewegen. Diese ist außer sich und verlässt ihn. Um ihren Frust los zu werden, setzt sie sich an ihren Laptop und schreibt ihre erotischen Fantasien nieder. Ihre Schwester findet das Manuskript und reicht es bei mehreren Verlagen ein. Einer druckt es schließlich und unter dem Pseudonym "Marsha Mellow" wird es ein Bestseller. Niemand, bis auf Amy's Schwester, wissen um wem es sich bei der Autorin handelt. 

Die Mutter der Schwestern ist total religiös. Über Sex wird nicht geredet, Homosexuelle sind in Ihren Augen eine Schande, ... Alles muss so sein, wie "Gott es will". Daher traut sich Amy auch nicht ihrer Mutter von dem Buch zu beichten. Wie sollte sie es auch anstellen:
"[...] Mum", habe ich gesagt, "ich schreibe Hardcore-Pronos. Was sagst du dazu?" [...]" (S. 210)
Warum eigentlich nicht? Amy macht sich totale Sorgen darüber, dass ihrer Mutter hinter das Geheimnis kommt. Aber warum denn bitte? Ich würde es meiner Mutter sicher erzählen. Sie an ihrer Stelle würde es vielleicht nicht unbedingt im christlichen Kindergarten herumerzählen, in dem Sie arbeitet, aber sie würde sich auch nicht schämen. Wohl eher ein wenig stolz sein, dass ihre Tochter Erfolg hat. Und selbst wenn nicht. Ich muss gestehen, dass es mir egal wäre. Ich lebe mein Leben, nicht ihres. Amy wirkt auf mich ziemlich naiv. Überzogen naiv.

Der Schreibstil ist oft sehr salopp und auch teilweise unverblümt. Ich bin beim besten Willen nicht prüde, aber wenn ich ein Buch lese, so erwart ich einen gewissen Anspruch. Hier wirkt es leider mal wieder, als würde der Leser in einer Runde mit Freunden sitzen und einen Spruch nach dem anderen raushauen. (Solche die nur der Sprecher selbst witzig findet.) Klar, es geht in diesem Buch um Sex, dennoch: Wenn ich Einzelheiten und Schwanzvergleiche möchte kaufe ich mir die BRAVO. ;)
Kurz: Der Schreibstil ist sehr nervig.

~°~ Fazit ~°~

Es hätte so schön sein können. Ein Rachefeldzug, wenn auch kein geplanter und von der grauen Maus zum Erfolgsstar. Die story ist gut, die Umsetzung leider misslungen. Die Charaktere, grade Amy, wirken einfach nur naiv. Klar, Naivchen gibt es auch im richtigen Leben, aber ob die dann soweit kommen, wage ich zu bezweifeln. Alles in allem wirkt hektisch und total überzogen. Ob nun die Religionsvernarrtheit der Mutter, das schmierige Aussehen des Privatdetektivs oder das der homosexuelle Freund seinen Partner nach Strich und Faden betrügt. Klischees werden in diesem Buch leider so ziemlich alle bedient.
Einige Stellen haben mich zum Lachen gebracht, leider waren das nur sehr wenige. Ansonsten entlockte mir dieser Roman oft nur Augenrollen. Ich kann jedem daher nur empfehlen die Finger von Marsha Mellow zu lassen.

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Yoyomauss avatar

Rezension zu "Marsha Mellow und ich" von Maria Beaumont

Herrlich lustig, herrlich stumpf
Yoyomausvor 2 Jahren

Die Buchwelt und der Ottonormalbürger sind entsetzt. Jeder kennt sie, jeder liest sie, aber niemand weiß genau wer sie ist. Marsha Mellow. Autorin von erotischen Romanen, die ihren Leser ins Schwitzen bringen. Doch so glanzvoll wie die Karriere von Marsha begonnen hat, ist sie als Mysterium nun zur Fahndung ausgeschrieben. Ein Revolverblatt will ganz genau wissen, wer Marsha Mellow ist und was sie dazu bewegt solche Romane zu schreiben. Für die Durchschnitthausfrau ein heißes Leseabenteuer sind es vor allem Kinder, die mit den Werken nichts anzufangen wissen und Marsha in arge Bedrängnis führen. Bloß gut, dass Marsha nur der Künstlername der Autorin ist und sie es stets vermeidet an Lesungen oder Interviews teilzunehmen, auch wenn ihre Agentin das gern sehen würde. Marsha ist in Wirklichkeit nämlich gar nicht so aufgeschlossen und taff wie ihre Romane. Marsha heißt eigentlich Amy, Mustertochter, graues Mäuschen und vor allem hoffnungslos in ihren neuen Chef verliebt, was sich stets in Tollpatschigkeiten niederschlägt. Würde die Welt erfahren, wer sie wirklich ist, würde für Amy das Chaos ausbrechen. Aber es wird immer schwieriger ihre Identität als Autorin geheim zu halten. Denn da ist nicht nur ihr attraktiver Chef, sondern auch ihre streng konservative Mutter und ihre Schwester, die ihr langsam auf die Schliche kommen. 

"Marsha Mellow und ich" war ein Zufallskauf, als ich mit der Schule in der neunten Klasse auf Klassenfahrt gefahren bin. Als ich begonnen habe zu lesen, dachte ich mir nur: oh mein Gott, was ist das denn... doch schnell wurde klar, dass ich nicht in einen mittelklassigen Porno gelandet bin, sondern "lediglich" ein Einblick in Amys Gedankenwelt präsentiert wurde. So schnell wie die Szene kam war sie dann auch wieder verschwunden und man lernte endlich Amy kennen, um die sich das ganze Buch dreht. Sie versucht ein Doppelleben zu führen, was sich zeitweise aber als sehr schwer herausstellt, vor allem, da die Romane von Marsha Mellow nicht nur extrem gefragt sind, sondern sie auch in Kinderhände geraten, was ein Boulevardblatt gleich dazu veranlasst eine Hetzjagd auf die junge Autorin zu machen. Oben drein muss sich Amy, als graue Maus, ausgerechnet in ihren attraktiven Chef verlieben und ein Fettnäpfchen nach dem anderen mitnehmen. Zwischen Gesprächen mit ihrer Agentin, die Amy endlich mehr im Rampenlicht sehen will, ihrem schwulen und geheimen Freund, einer zu neugierigen Schwester und einer überkonservativen Mutter versucht Amy einen Spagat der dazu verurteilt ist zu scheitern... oder doch nicht?

Das Buch liest sich locker und leicht, die Seiten fliegen nur so dahin. Man muss an einigen Stellen den Kopf schütteln, an anderen Stellen kann man sich vor Lachen kaum noch zusammen reißen. Es ist spannend Amy durch ihren schusseligen Alltag zu begleiten, sie bei ihren hin- und hergerissenen Gedanken zu beobachten oder sich einfach nur zu fragen, was denn wohl als nächstes passieren wird. 

Empfehlen möchte ich die Geschichte allen, die gern lachen, nichts gegen explizite Sexszenen einzuwenden und ein grandioses Versteckspiel genießen können. Dem Leser wird hier wirklich etwas geboten. Die Geschichte ist kurzweilig und macht einfach nur Spaß, ohne wirklich tiefgründig zu sein. Ich mag das Buch.

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SaintGermains avatar

Rezension zu "Nullnummern" von Maria Beaumont

romantische Komödie
SaintGermainvor 3 Jahren

Mr. Right aus den ganzen Nullnummern herauszufischen ist auch eine schwere Geburt, denkt Dayna, als die Abstände zwischen den Wehen immer kürzer werden. Wie viele Nieten hat sie dabei nicht schon gezogen: - Simon, der eine ungesunde Vorliebe für niedliche Plüschbären hegt und dessen Libido der eines Hasen auf Viagra ähnelt ... - Chris, der intelligente, sensible Lockenschopf, der eine glänzende Karriere als Rockstar vor sich hat (von wegen ...). - oder Mark - nett zu Kätzchen und kleinen Kindern, fast perfekt, doch irgendwas scheint er zu verbergen. Doch in jedem Los liegt die Chance auf einen Hauptgewinn!

Dayna liegt mitten in den Wehen und kriegt gleich die Krise. Warum hat ihr keiner erzählt, was für höllische Schmerzen so eine Geburt mit sich bringt. Hätte sie das gewusst, hätte sie sich nicht für die "natürliche" Variante ohne Periduralanästhesie entschieden. Aber egal. Während ihrer stundenlangen Wehen, erzählt sie uns von den Männern in ihrem Leben.
Sind das alles Nullnummern? Und wenn ja: Wer hat sie am Ende geschwängert?

Als ich mit diesem Buch angefangen hatte, konnte ich es kaum aus der Hand legen, weil ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht bzw. wer der Vater des Kindes ist.
Das erfährt man nämlich erst auf den letzten Seiten.

Unterhaltsam werden die Vorzüge und Macken der ehemaligen Freunde von Dayna beschrieben. Immer hofft man anfangs auf einen guten Ausgang, um dann genauso erstaunt den Haken zu finden.

Die Geschichte ist wirklich nett, sie ist flott und frisch geschrieben, man kann des Öferen lachen und schmunzeln. Aber nicht alles ist rosig, denn Dayna erfährt Dinge über ihren Vater, die sie sehr wütend machen.

Und ein Freund von ihr hat mir besonders gut gefallen: Chris, der niemand anderes als der Sänger von Coldplay Chris Martin ist.

Fazit: "Nullnummern" ist eine vergnügliche, unterhaltsame und teilweise (wort)witzige Lektüre.

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Zusätzliche Informationen

Maria Beaumont wurde am 01. Januar 1975 in London (Großbritannien) geboren.

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