Maria Blumencron Das Wunder von St. Petersburg

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Inhaltsangabe zu „Das Wunder von St. Petersburg“ von Maria Blumencron

Die Erfolgsautorin Maria Blumencron erzählt die Geschichte von der sechsjährigen Alja, die mit billigen Wachsmalstiften aus Korea in der Kinderakademie der Eremitage wunderbare Welten malt. Von Anna, ihrer Mutter, die nachts putzen geht, um tagsüber das Ausnahmetalent ihres Kindes zu fördern. Zwei Lebensgeschichten, in denen sich das Lebensgefühl eines Volkes spiegelt, zwischen Verzweiflung und Hoffnung, abgrundtiefer Traurigkeit und ewiger Schönheit.»Ein positives Buch, das Hoffnung vermittelt und der Kraft des Einzelnen Vorrang einräumt.«Süddeutsche Zeitung
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  • Rezension zu "Das Wunder von St. Petersburg" von Maria Blumencron

    Das Wunder von St. Petersburg
    Lena.Lu

    Lena.Lu

    20. June 2010 um 17:14

    Das Buch habe wir kürzlich als Lektüre in Deutsch gelesen. Anfangs war ich nur mäßig begeistert, da mich die Geschichte inhaltlich wenig angesprochen hat- bis zum Prolog: Wie im weiteren >Verlauf des Buches immer wieder beschrieben, halndelt auch der Prolog von "Finx Lux", der Fantasiewelt, die sich die 5-jährige Alja, Tochter von Anna Timonia ausdenkt, um dem harten Alltag bestehend aus dem kargen Leben in einer Kommunalwohnung und chronischem Hunger zu entfliehen. Zwischenduch wird immer wieder die Perspektive gewechselt und von der Kindheit der Mutter berichtet, die es ihrerseits ebenfalls schwer hatte, denn die ist als Heimkind aufgewachsen, da ihre alkoholabhängige Mutter von der Miliz, der russischen Polizei, bereits wegen Prostitution verhaftet worden war- damals war Anna 3 Jahre alt. Nach und nach wird die Vergangenheit der Mutter aufgerollt und der Leser versteht ihr Verhalten und wie es dazu gekommen ist, da so eine talentiete Musikerin heute verarmt als Putzfrau arbeitet. Das Buch ist besonders bewegend geschrieben, weil man sich ständig vor Augen führt, dass dies eine wahre Geschichte (!) ist. im Nachwort wird die Entstehung der Geschichte nocheinmal detailliert beschrieben. Ein sehr emotionales, trauriges aber auch durch die Kinderfantasien schönes Buch.

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