Maria Dermoût Die zehntausend Dinge

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Inhaltsangabe zu „Die zehntausend Dinge“ von Maria Dermoût

Von der dunklen Schönheit der GewürzinselnEine alte Gewürzplantage auf einer indonesischen Insel, die wispernde und raschelnde tropische Pflanzenwelt, das geheimnisvolle Säuseln des Meeres – dieses paradiesische Fleckchen Erde muss Felicia als Kind verlassen. Doch niemals wird sie die Worte ihrer Großmutter, der Plantagenbesitzerin, vergessen, die ihr zum Abschied sagt: »Auf Wiedersehen, Enkeltochter, ich warte hier auf dich.« – Jahre später kehrt Felicia, inzwischen Mutter eines kleinen Sohnes, in den »Kleinen Garten« zurück: Auch Himpies wächst unbeschwert heran, streift über die Plantage und lauscht den Geschichten der einheimischen Dienstboten, bis sich eines Tages eine Tragödie ereignet. In ihrem Roman beschwört Maria Dermoût eine exotische Welt, in der die zeitlichen Grenzen aufgehoben sind, die Vergangenheit so mächtig ist wie die Gegenwart, die Toten kommen und gehen und kleine Objekte große Geschichten erzählen. Ein traumverlorener Blick auf ein weit entferntes, exotisches Land, auf eine längst untergegangene Welt – Wehklage und Ode auf das Leben zugleich.

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  • Es ist bunt, exotisch und geheimnisvoll mit einem ganz eigenen Stil

    Die zehntausend Dinge

    Buchraettin

    22. February 2017 um 11:16

    Dieses Buch erzählt die Geschichte eines Gartens und seiner Bewohner. Eine Gewürzplantage auf einer Insel in den Moluken ( indonesische Inseln). Als Tipp hinten im Buch findet sich eine Übersichtskarte über die Inseln. Und hier findet sich noch ein Anhang, in dem Begriffe aus dem Text geklärt werden. Ich musste bei diesem Buch erst ankommen, in der Geschichte. Anfangs war es vor allem eine Beschreibung dieses kleinen Gartens, wie es genannt wird. Eine eigene, lebendige Welt, voller Pflanzen, Tiere und auch Geister. Das erste Kapitel beschreibt diesen Garten, der eigentlich eine Art Gewürzplantage war. Es wird sehr bildreich und anschaulich beschrieben und ein wenig hatte ich hier das Gefühl, ich stehe mitten in diesem Garten. Dann springt die Erzählung, in die Vergangenheit, das war mir beim Lesen nicht ganz klar, so dass ich das erste Kapitel noch einmal  lesen musste.  Es verwebt sich in diesem ersten Kapitel Märchen, Sagen, Vergangenes. Immer wieder ist die Rede von der Frau, der letzten, die hier noch wohnt und die einmal im Jahr um ihren Sohn trauert.  Nun springt die Geschichte in die Vergangenheit, das war  mir beim ersten Lesen nicht ganz klar. Die Geschichte erzählt nun über ein kleines Mädchen, das hier aufwächst, dann mit den Eltern nach Europa geht und als erwachsene Frau zurückkehrt zu ihrer Großmutter. Ab hier war ich gefesselt. Es ist die Geschichte dieser jungen Frau, die zu ihrer Großmutter auf der Insel zurückkehrt. Es ist eigener Stil, auch in den musste ich erst eintauchen können. Einerseits anschaulich, aber dann auch gekennzeichnet durch eine Aneinanderreihung von Sätzen.  Ich musste es schon aufmerksam lesen. Immer wieder wird von den Geistern gesprochen auf diesen Inseln. Es hat etwas mystisches ( es ist keine Fantasiegeschichte), etwas verbundenes mit der Natur auf den Inseln und den Menschen, die dort leben. Die Großmutter, oder Urgroßmutter, die Besitzer der Plantage, sie hat sich in dieses Leben komplett eingefügt. Sie lebt mit der Natur und den Menschen dort und sie vermittelt das der Enkeltochter. Dennoch bleiben die Figuren für mich auf Distanz.  Es ist ein besonderes Buch mit einem ganz eigenen Stil. Mir hat es sehr gut gefallen, es hat eine Art Sog ausgelöst beim Lesen, auch wenn ich anfangs erst im Buch ankommen musste. Es bunt, exotisch und ein wenig mysteriös. Erwähnen muss ich noch das Lesebändchen, ich liebe solche kleinen schönen Details in Büchern.

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