Maria Dries

 3.6 Sterne bei 56 Bewertungen

Lebenslauf von Maria Dries

Maria Dries, in Erlangen geboren, studierte Sozialpädagogik und Betriebswirtschaftslehre. Sie veröffentlichte bereits einige Regionalkrimis, die bevorzugt in der Normandie angesiedelt sind. Zusammen mit ihrer Familie wohnt sie in einem Bauernhaus in der fränkischen Schweiz.

Neue Bücher

Der Kommissar und das Biest von Marcouf

Neu erschienen am 07.12.2018 als Taschenbuch bei Aufbau TB. Es ist der 9. Band der Reihe "Commissaire Philippe Lagarde / Barfleur".

Alle Bücher von Maria Dries

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Der Kommissar von Barfleur

Der Kommissar von Barfleur

 (14)
Erschienen am 07.11.2014
Der Kommissar und die Morde von Verdon

Der Kommissar und die Morde von Verdon

 (8)
Erschienen am 17.05.2017
Die schöne Tote von Barfleur

Die schöne Tote von Barfleur

 (7)
Erschienen am 18.05.2015
Der Kommissar und der Tote von Gonneville

Der Kommissar und der Tote von Gonneville

 (7)
Erschienen am 05.12.2016

Neue Rezensionen zu Maria Dries

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Der Kommissar und die verschwundenen Frauen von Barneville" von Maria Dries

Was haben die toten Frauen gemeinsam?
Bellis-Perennisvor 3 Monaten

Wieder einmal wird der pensionierte Elitepolizist Philippe Lagarde gebeten, einen diffizilen Kriminalfall aufzulösen. Was ist passiert? 

Eine junge Frau verschwindet gemeinsam mit ihrem Hund aus einer Frauen-WG. Wenige Tage später wird ihre Leiche angespült. Von ihrer Mitbewohnerin identifiziert, wundert die sich darüber, dass die Tote mit einem seltsamen blauen Kleid bekleidet, das die Tote niemals tragen würde, und einen außergewöhnlichen Ohrschmuck trägt.  

Während die Ermittlungen anlaufen, wird eine weitere junge Frau mit ihrem Hund vermisst, die der Toten zum Verwechseln ähnlichsieht. Bevor noch die Bevölkerung in Panik verfällt, wird Philippe Lagarde, diesmal mit allen Befugnissen und als Sonderermittler, beigezogen. 

Schnell stellt sich heraus, dass die beiden nicht die einzigen Frauen sind, die in den letzten Jahren verschwunden bzw. getötet worden sind. Was haben die Frauen, außer ihrer augenscheinlichen Ähnlichkeit und einem Hund noch gemeinsam? Wo lernen sie ihren späteren Mörder kennen? 

Fragen über Fragen, denen von Lagardes Team akribisch nachgegangen wird. 

Dann verschwindet noch die siebzehnjährige Tochter eines Polizeikollegen aus dem Ferienlager in der Nähe. Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt. Werden sie es schaffen, das Mädchen rechtzeitig aus den Fängen des Täters zu befreien? 

Meine Meinung: 

In diesem Fall leitet Lagarde ein großes Team und nimmt sich selbst ziemlich zurück. Es wird solide Ermittlungsarbeit geleistet. Akribisch wird jeder Spur nachgegangen. Jedes Teammitglied darf/soll seine eigenen Ideen einbringen. Auch die eine oder andere, nicht ganz ungefährliche Soloaktion wird wertschätzend in der Runde aufgenommen. Jede auch noch so ungewöhnliche Hypothese darf diskutiert werden. Mir gefällt diese Krimi-Reihe auch deswegen sehr gut, weil es kaum Egomanen oder frustrierte Alkoholiker als Kollegen gibt. Selbst der Staatsanwalt unterschreibt Durchsuchungsbefehle ohne lange Diskussionen. Diesmal sind die Einsatzkräfte, die von Suchhunden, Hubschraubern, Schnellbootfahrern und anderen Eliteeinheiten unterstützt werden ziemlich am Limit. 

Wie es bei Maria Dries üblich ist, vergisst sie nicht, gutes Essen und die Landschaft in ihren Krimi zu verpacken. 

Gekonnt hat Maria Dries Informationen über das örtliche Goldschmiedehandwerk in die Geschichte eingeflochten, in dem bei den toten Frauen ein besonders aufwändig gestalteter Ohrring aus der Werkstatt des örtlichen Goldschmieds gefunden wird. 

Auch dieser 7. Teil wirkt nicht abgedroschen oder „ausgelutscht“. Scheinbar hat die Autorin noch genug kriminelle Energie weitere Bücher zu schreiben. Inzwischen gibt es ja schon einen 9. Fall „Der Kommissar und das Biest von Marcouf“ der Anfang Dezember 2018 erscheinen wird. 

Fazit: 

Wieder ein kniffliger Kriminalfall für Sonderermittler Philippe Lagarde. Gerne gebe ich 5 Sterne

 


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Rezension zu "Die schöne Tote von Barfleur" von Maria Dries

Eine Tote und viele Verdächtige
Bellis-Perennisvor 4 Monaten

Ein Mann meldet seine Ehefrau Margaret als vermisst. Wenig später findet just die Freundin des Dorfpolizisten die Leiche der schönen Maryline. Nachdem der eigentliche Ermittler nach einem Autounfall im Krankenhaus liegt, übernimmt der pensionierte Elitepolizist Philippe Lagarde den Fall. Je tiefer er in das Leben von Maryline vordringt, desto undurchsichtiger wird der Fall. Das Liebesleben der Ermordeten scheint ein wenig umtriebig gewesen zu sein. Neben dem Ehemann hatte sie noch mindestens zwei Liebhaber, denen sie plötzlich den Laufpass gibt. Ist einer der verschmähten Männer der Täter? 

Meine Meinung: 

Die Autorin hat mit Philippe Lagarde einen sympathischen Ermittler geschaffen, der egal wo er hinkommt, ein angenehmes Klima erzeugt. Sachlich, kompetent und doch den leiblichen Genüssen nicht abhold, macht er seine Arbeit. Weil er eben, nach einem Schusswechsel und einer schweren Verletzung in den Ruhestand getreten ist, bleibt ihm die normale zermürbende Polizeiarbeit erspart. Lagarde wird immer dann eingesetzt, wenn es spektakuläre Verbrechen gibt und/oder gerade Not am Mann ist. Ob das in Wirklichkeit auch so sein kann, wage ich zu bezweifeln. Einen Pensionisten als Vortragenden und Konsulent kann ich mir gut vorstellen, aber als Verbrecher jagender Ermittler? 

Fazit: 

Diese Krimi-Reihe besticht durch ihre leichte Lesbarkeit und das Lokalkolorit – ein Urlaubskrimi.

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Rezension zu "Der Kommissar und die Morde von Verdon" von Maria Dries

Nicht jeder Tote ist ein Selbstmörder, auch wenn der Polizeichef damit weniger Arbeit hätte
Bellis-Perennisvor 4 Monaten

Commissaire Philippe Lagarde und seine Freundin Odette sind im Begriff ein paar gemeinsame Urlaubstage zu verbringen. Doch diese Pläne wirft die Beerdigung von Georges Lebeau, dem Ehemann von Odettes Freundin Hélène, über den Haufen. Immerhin bleiben den beiden ein paar Tage in der Provence.  

Der örtliche Polizeichef hat Georges Tod als Selbstmord recht schnell zu den Akten gelegt, obwohl es laut Witwe keinen Anlass dafür gegeben hat. Sie ersucht Lagarde, Ermittlungen anzustellen. Da trifft es sich gut, dass sich drei ehemalige Jahrgangskollegen von Philippe in der Nähe wohnen. Gemeinsam klopft man das Umfeld des Toten ab und fördert Erstaunliches zu Tage.  

Dann gibt es den nächsten Toten: Der ehemalige Bürgermeister stürzt in die Schlucht von Verdon.  

Als dann noch der Dorfpfarrer erhängt aufgefunden wird, kann auch der Polizeichef Fremdverschulden nicht mehr ausschließen.

Lagarde und seine Kumpel glauben nicht an Zufälle. Langsam kommen die Legenden rund um die Umsiedlung des Dorfes zu Gunsten des Stausees vor Jahrzehnten ans Tageslicht. Haben die etwas mit den ungewöhnlichen Todesfällen zu tun? 

Meine Meinung: 

Diesmal darf Kommissar Philippe Lagarde außerhalb der Normandie ermitteln. Doch auch hier gelingt es ihm durch Hartnäckigkeit und Charme, den komplexen Fall zu lösen. Er hat zwar nicht sein gewohntes Team um sich, aber seine ehemaligen Kollegen aus dem Ausbildungslager sind adäquater Ersatz. Hat doch jeder der drei Freunde ein Spezialgebiet. Allerdings hat genau dieses zufällige Zusammentreffen den Hauch des Glücksfalls, der für mich ein wenig zu konstruiert wirkt. Eleganter wäre es gewesen, seine Spezln „einfliegen“ zu lassen. 

Wir dürfen wieder an den kulinarischen Genüssen teilnehmen und lernen eine neue bezaubernde Landschaft Frankreichs kennen: Die Gegend um den Lac Saint-Croix.

Da es sich um den sechsten Band der Reihe handelt, ist der grundsätzliche Ablauf der Krimis klar: Viel Lokalkolorit, köstliches Essen, alte Rotweine und einen unkooperativen bis dämlichen Ortssheriff. Philipp Lagarde wird das Verbrechen schon aufklären. 

Ich habe recht bald die richtigen Riecher bezüglich Täter gehabt. Das hat mich nicht weiter gestört, ist es doch interessant zu lesen, wann und wie der Ermittler die selbe zündende Idee hat.  

Fazit: 

Ein richtig netter Krimi, der Urlaubsfeeling verbreitet. Da muss es nicht hektisch oder voll Action zugehen. Gerne gebe ich 4 Sterne.

 

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