Maria Dries

 3,6 Sterne bei 149 Bewertungen

Lebenslauf von Maria Dries

Maria Dries, in Erlangen geboren, studierte Sozialpädagogik und Betriebswirtschaftslehre. Sie veröffentlichte bereits einige Regionalkrimis, die bevorzugt in der Normandie angesiedelt sind. Zusammen mit ihrer Familie wohnt sie in einem Bauernhaus in der fränkischen Schweiz.

Neue Bücher

Cover des Buches Der Fluch von Blaye (ISBN: 9783746636955)

Der Fluch von Blaye

Erscheint am 17.05.2021 als Taschenbuch bei Aufbau TB.

Alle Bücher von Maria Dries

Cover des Buches Der Kommissar von Barfleur (ISBN: 9783746630779)

Der Kommissar von Barfleur

 (19)
Erschienen am 07.11.2014
Cover des Buches Der Kommissar und der Tote von Gonneville (ISBN: 9783746632605)

Der Kommissar und der Tote von Gonneville

 (12)
Erschienen am 05.12.2016
Cover des Buches Der Kommissar und die Morde von Verdon (ISBN: 9783746633268)

Der Kommissar und die Morde von Verdon

 (12)
Erschienen am 17.05.2017
Cover des Buches Die schöne Tote von Barfleur (ISBN: 9783746631394)

Die schöne Tote von Barfleur

 (10)
Erschienen am 18.05.2015
Cover des Buches Der Kommissar und der Teufel von Port Blanc (ISBN: 9783746637006)

Der Kommissar und der Teufel von Port Blanc

 (10)
Erschienen am 08.12.2020
Cover des Buches Der Kommissar und das Biest von Marcouf (ISBN: 9783746634531)

Der Kommissar und das Biest von Marcouf

 (10)
Erschienen am 07.12.2018

Neue Rezensionen zu Maria Dries

Cover des Buches Das Grab im Médoc (ISBN: 9783746636887)A

Rezension zu "Das Grab im Médoc" von Maria Dries

Solider Krimi ohne große Überraschungen
ATWOOD94vor einem Monat

Das Grab im Médoc ist ein solider Krimi, den ich gerne gelesen habe. Die Geschichte an sich ist durchaus interessant, wenn auch für erfahrene Krimileser*innen nicht komplett überraschend. Die Beschreibung der Region, des Weinanbaus etc. machen Spaß zu lesen. Insgesamt merkte ich aber auch, dass es sich um das erste Buch in einer Reihe handelt. Die ersten Kapitel stellen uns zentrale Figuren der Reihe vor. Für meinen Geschmack etwas zu genau. Bis dann nämlich die eigentlich Krimigeschichte beginnt und vorangeht, dauert es ein wenig. Ich denke, ich hätte mit weniger Hintergrund zu den Polizist*innen den Krimi noch etwas mehr genossen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Reihe im Weiteren dann etwas entspannter wird. Es ist erfrischend, dass es auch wichtige Polizist*innen gibt in der Mordkommission. Ein guter Regionalkrimi.

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DER TOD DES JÄGERS...

Mit seiner Freundin Odette verbringt der ehemalige Elitekommissar Philippe Lagarde unbeschwerte Sommertage am Meer und genießt seinen Ruhestand. Doch plötzlich holt ihn sein Beruf wieder ein: im Wald von Gonneville geschieht ein brutaler Mord. Ein Großindustrieller und seine Verlobte werden auf einem Hochsitz getötet. Sein ehemaliger Kollege bittet ihn um Hilfe. Offenbar hatte der Tote viele Feinde - alte Geschäftsfreunde und zahlreiche Exfrauen. Und wer ist das Mädchen, das plötzlich im Wald auftaucht? Dann gibt es einen weiteren Toten. Ein atmosphärischer Krimi mit französischem Flair. 

Die Bände der Serie um Kommissar Lagarde höre ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheit nicht in der chronologischen Reihenfolge, sondern querbeet. Dies ist aber kein Problem, da die Fälle in sich abgeschlossen sind, es kaum einmal einen Verweis auf einen vorherigen Band gibt und auch die Charaktere sich im Grunde nicht weiterentwickeln. Dies nur vorweg für alle, die Lust haben, mal in die Reihe hineinzuhören. 

Philippe Lagarde erhält diesmal einen Anruf von einem ehemaligen Kollegen. Ein bekannter Großindustrieller wurde bei der Jagd im Wald erschossen - und seine Verlobte gleich dazu. Ein gefundenes Fressen für die Presse, und der Druck auf die Ermittler steigt zusehends. Gerne sagt Lagarde daher seine Hilfe zu, und eine junge Polizeianwärterin im Praktikum unterstützt ihn bei seinen Nachforschungen.

Rasch wird deutlich, dass die Ermittler aufpassen müssen, sich nicht im Dschungel der Motive und Verdächtigen zu verirren. Gleich drei (ehemalige) Ehefrauen hat der Großindustrielle aufzuweisen, noch dazu hatte er auch einen bolivianischen Drogenboss ernsthaft gegen sich aufgebracht, ebenso wie zahlreiche Anwohner der Küste der Normandie, wo er die gesamte Landschaft umstrukturieren wollte zugunsten eines Golfparadieses für die Superreichen. 

Lagarde und die junge marokkanischstämmige Praktikantin hetzen von Befragung zu Befragung und treffen sich täglich mit den Kollegen_innen vor Ort zur Besprechung und zum Austausch der Fakten. Dabei plätschert der Fall trotz des eifrigen Aktionismus etwa drei Viertel der Erzählung ziemlich gemächlich vor sich hin. Der Eindruck der Langatmigkeit verstärkte sich bei mir noch durch zahllose detaillierte Beschreibungen von Gebäuden, Landschaften, Essensszenarien usw. Zeitweise mutete das Ganze eher wie ein Reiseführer an denn wie ein Krimi. Mir war das diesmal zu viel.

Und selbst kurzzeitig spannende Szenen wandelten sich dann ziemlich abrupt in unspektakuläre Passagen, was für mich irritierend war. Manche Handlungsstränge wurden zudem nur kurz angerissen und dann unversehens fallen gelassen, tauchten auch nicht wieder auf. Da habe ich mir doch einige Male die Frage gestellt, weshalb diese Szenen überhaupt in den Roman eingefügt wurden. Als Zeilenfüller? Hm...

Und Lagarde? Smart ist das erste Wort, das mir zu diesem Charakter einfällt. Gutaussehend, tolerant, verständnisvoll, nonchalant, das savoir vivre beherrschend, dazu pfiffig und gefragt bei Frauen wie bei Kollegen: für meinen Geschmack zu glatt - mit einigen Ecken und Kanten wäre der Charakter für mich authentischer.

Gelesen wurde das Hörbuch diesmal von Andreas Fröhlich (ungekürzte Fassung, 7 Stunden und 42 Minuten). Die Lesung selbst war angenehm und unaufgeregt, passend zum Hauptcharakter und dem meist ruhigen Geschehen. Der eigentliche Krimi  konnte mich diesmal leider nicht so recht überzeugen, auch wenn das französische Flair Lust auf Urlaub machte. Dennoch bleibe ich neugierig auf weitere Folgen!


© Parden

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Cover des Buches Der Kommissar und der Teufel von Port Blanc (ISBN: 9783746637006)buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Der Kommissar und der Teufel von Port Blanc" von Maria Dries

Mir fehlte Spannung
buecherwurm1310vor 3 Monaten

Die Menschen in der Gegend glauben, dass die „Abbaye de Beauport“ ein Geheimnis birgt. Das bestätigt sich, als bei Sanierungsarbeiten vier Skelette hinter einer Mauer gefunden werden. Am nächsten Tag wird noch ein weiteres Skelett mit einer goldenen Halskette gefunden. Das Medaillon führt zu Martine Vernier, deren siebzehnjährige Enkelin Caroline zwei Jahre zuvor spurlos verschwunden ist. Martine Vernier hatte den Privatdetektiv Jules Brelot damit beauftrag, ihre Enkelin zu finden. Der hatte eine Spur, doch kurz darauf beging er Selbstmord. Nun soll Philippe Lagarde der Sache nachgehen. Unterstützt wird er von dem des Polizisten Jacques Bayrou, der ein merkwürdiges Interesse an dem Fall zeigt. Kann Lagarde ihm trauen?

Dies ist bereits der zwölfte Krimi, in dem Philippe Lagarde ermittelt. Ich habe bisher aber nur den Vorgängerband „Der Kommissar und die Tote von Saint-Georges“ gelesen. Während Land und Leuten sehr gut beschrieben sind, plätschert die Ermittlungen eher so vor sich hin. Die Ermittlung vor ein paar Jahren ist auch eher oberflächlich geführt worden. Die jungen Frauen stammten aus einem Heim für Behinderte. Man ging davon aus, dass sie ausgerissen waren. 

Lagarde ist ein guter Ermittler, der einiges herausfindet, was seinerzeit übersehen wurde. Eigentlich ist er im Ruhestand, wird aber bei besonderen Fällen hinzugezogen. Er ist ein Mensch, der das Leben genießt, mag gutes Essen, Wein und seine Lebensgefährtin.

Die Spannung ist nicht allzu hoch bei diesem Krimi, weil das Atmosphärische im Vordergrund steht. Auch wenn man zwischendurch die Gedanken des Täters kennenlernte, tauchte er für mich am Ende etwas zu unverhofft auf. Mich konnte dieses Buch nicht so ganz überzeugen.

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