Der Kommissar und die Morde von Verdon

von Maria Dries 
3,4 Sterne bei8 Bewertungen
Der Kommissar und die Morde von Verdon
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Bellis-Perenniss avatar

Wieder ein kniffliger Fall für Philippe Lagarde. Diesmal hat er Hilfe von Ex-Kollegen.

birgitfacciolis avatar

Krimi in schöner Umgebung

Alle 8 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Kommissar und die Morde von Verdon"

Commissaire Lagarde in Südfrankreich

Der geplante Urlaub von Philippe Lagarde und seiner Lebensgefährtin Odette fällt ins Wasser. Nachdem der Ehemann von Odettes Freundin in der Schlucht von Verdon verunglückt ist, reisen sie zur Beerdigung. Obwohl die Polizei von einem Selbstmord ausgeht, ist die Witwe sicher, dass ihr Mann ermordet wurde. Als sich Ungereimtheiten häufen, kommen auch Lagarde Zweifel an der Geschichte. Warum sollte die Polizei einen Mord vertuschen? Und dann gibt es einen weiteren Toten: Auch der Bürgermeister des Ortes verunglückt in der Schlucht von Verdon …

Spannende Ermittlungen vor der Kulisse des Lac de Sainte-Croix

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746633268
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:17.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne0
  • 4 Sterne3
  • 3 Sterne5
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein kniffliger Fall für Philippe Lagarde. Diesmal hat er Hilfe von Ex-Kollegen.
    Nicht jeder Tote ist ein Selbstmörder, auch wenn der Polizeichef damit weniger Arbeit hätte

    Commissaire Philippe Lagarde und seine Freundin Odette sind im Begriff ein paar gemeinsame Urlaubstage zu verbringen. Doch diese Pläne wirft die Beerdigung von Georges Lebeau, dem Ehemann von Odettes Freundin Hélène, über den Haufen. Immerhin bleiben den beiden ein paar Tage in der Provence.  

    Der örtliche Polizeichef hat Georges Tod als Selbstmord recht schnell zu den Akten gelegt, obwohl es laut Witwe keinen Anlass dafür gegeben hat. Sie ersucht Lagarde, Ermittlungen anzustellen. Da trifft es sich gut, dass sich drei ehemalige Jahrgangskollegen von Philippe in der Nähe wohnen. Gemeinsam klopft man das Umfeld des Toten ab und fördert Erstaunliches zu Tage.  

    Dann gibt es den nächsten Toten: Der ehemalige Bürgermeister stürzt in die Schlucht von Verdon.  

    Als dann noch der Dorfpfarrer erhängt aufgefunden wird, kann auch der Polizeichef Fremdverschulden nicht mehr ausschließen.

    Lagarde und seine Kumpel glauben nicht an Zufälle. Langsam kommen die Legenden rund um die Umsiedlung des Dorfes zu Gunsten des Stausees vor Jahrzehnten ans Tageslicht. Haben die etwas mit den ungewöhnlichen Todesfällen zu tun? 

    Meine Meinung: 

    Diesmal darf Kommissar Philippe Lagarde außerhalb der Normandie ermitteln. Doch auch hier gelingt es ihm durch Hartnäckigkeit und Charme, den komplexen Fall zu lösen. Er hat zwar nicht sein gewohntes Team um sich, aber seine ehemaligen Kollegen aus dem Ausbildungslager sind adäquater Ersatz. Hat doch jeder der drei Freunde ein Spezialgebiet. Allerdings hat genau dieses zufällige Zusammentreffen den Hauch des Glücksfalls, der für mich ein wenig zu konstruiert wirkt. Eleganter wäre es gewesen, seine Spezln „einfliegen“ zu lassen. 

    Wir dürfen wieder an den kulinarischen Genüssen teilnehmen und lernen eine neue bezaubernde Landschaft Frankreichs kennen: Die Gegend um den Lac Saint-Croix.

    Da es sich um den sechsten Band der Reihe handelt, ist der grundsätzliche Ablauf der Krimis klar: Viel Lokalkolorit, köstliches Essen, alte Rotweine und einen unkooperativen bis dämlichen Ortssheriff. Philipp Lagarde wird das Verbrechen schon aufklären. 

    Ich habe recht bald die richtigen Riecher bezüglich Täter gehabt. Das hat mich nicht weiter gestört, ist es doch interessant zu lesen, wann und wie der Ermittler die selbe zündende Idee hat.  

    Fazit: 

    Ein richtig netter Krimi, der Urlaubsfeeling verbreitet. Da muss es nicht hektisch oder voll Action zugehen. Gerne gebe ich 4 Sterne.

     

    Kommentare: 1
    12
    Teilen
    birgitfacciolis avatar
    birgitfacciolivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Krimi in schöner Umgebung
    Die Toten von Verdon

    Ein wenig enttäuscht bin ich von dem Schreibstil.Die Sätze sind kurz und teilweise abgehackt,ich konnte mich nicht in diese schönen Orte rein versetzen.Die Protagonisten sind sympatische Charaktere,wobei dieses Zusammentreffen der alten Kollegen doch eher unrealistisch ist.Die Story war gut (auch wenn es an Spannung fehlte,)ich hab ich bis zum Schluss nicht geahnt wer der Täter ist.Alles in Allem lieb gemeinte 3 Sterne-

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    heinokos avatar
    heinokovor einem Jahr
    Gemischte Gefühle

    Philippe Lagarde ist ein ehemaliger Elitepolizist, der es sich im Ruhestand mit feinem Essen und Angeln gut gehen lässt . Anstatt wie geplant mit seiner Freundin Odette, die ein Feinschmecker-Restaurant führt, in Urlaub zu fahren, müssen sie zu einer Beerdigung, denn der Ehemann von Odette’s Freundin ist unter mysteriösen Bedingungen in seinem Auto sitzend in die Schlucht gestürzt. Die von der Polizei aufgestellte These eines Selbstmords wird von allen angezweifelt, und Lagarde’s Schnüfflernase wittert, dass hier etwas nicht stimmen kann. Nachdem es noch weitere unerklärliche Todesfälle gibt, fühlt sich Lagarde verpflichtet, den Spuren nachzugehen. Zufällig trifft er drei ehemalige Kollegen, die ihn gerne und sehr effizient bei den Nachforschungen unterstützen…

    Es ist ein Krimi in einer sehr gemächlichen Gangart, der Spannungsbogen ist eher eine Waagerechte als ein Bogen. Der Plot ist gut, die Protagonisten sind sehr sympathisch. Und die Schilderungen der idyllischen Gegend rund um den Lac de Sainte-Croix sind sehr intensiv, farbenfroh und realitätsnah, passend zu einem Reiseführer. Genau diese Schilderungen allerdings, so gekonnt sie auch geschrieben sind, sind es, die mir im Verlauf des Buches auf die Nerven gingen. Kein Kapitelabschnitt ohne Landschaftsschilderung. Kein Ortswechsel ohne Landschaftsschilderung. Keine Befragung hier und dort ohne Landschaftsschilderung. Und genauso überbordend sind die Schilderungen der allesamt sicher sehr leckeren Essen, die gekocht werden oder in Restaurants zu sich genommen werden. Also zuviel Landschaft und zuviel regionale Küche, dafür jedoch zuwenig Spannung. Und genau das ruft in mir diesem Buch gegenüber leider gemischte Gefühle hervor.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    talishas avatar
    talishavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller und spannender Fall für Lagarde - wenn man vom "Zufall" der Ermittler-Zusammensetzung absieht.
    Klassentreffen in der Provence

    Zum sechsten Mal schon ermittelt Philippe Lagarde - eigentlich hat er Urlaub, doch die Beerdigung eines Bekannten macht ihm und Odette einen Strich durch die Rechnung. Erst recht, als er merkt, dass der Unfall des Bekannten keiner war... 

    Deshalb ermittelt Philippe zum ersten Mal nicht in Barfleur, sondern in der Provence. Vor Ort trifft er drei seiner besten Ausbildungsfreunde, sie haben sich mittlerweile alle zur Ruhe gesetzt; natürlich an dem schönen Ort, in dem sie vor vielen Jahren zusammen einige Ausbildungswochen verbracht haben. Zusammen ergänzen sie sich prima, wie schon damals. Alle haben ihre speziellen Fähigkeiten und ergeben ein tolles Team. 

    Diese Zusammensetzung und dass sie sich genau hier wieder treffen, ist mir zu "zufällig" geraten. Glaubhafter hätte ich es befunden, wenn man in den vorherigen Teilen schon mal vom einen oder anderen gelesen hätte. Aber dass sie sich hier einfach so über den Weg laufen, störte mich am Plot. 
    Auch hat mir Philippe ein bisschen zu oft morgens die Tiere gefüttert - so schön, detailreich und genau die Autorin alles beschreibt, manchmal wird einiges einfach zu viel erwähnt. 

    Nichtsdestotrotz schildert die Autorin die Gegend wie immer sehr lebendig, so dass jeder Fall unbedingt auch als Reisebegleitung mitgenommen werden kann. Da "Der Kommissar und die Morde von Verdon" ausserhalb Barfleur und der eingeschworenen Equipe spielt, kann der Krimi gut ohne Vorkenntnisse der andern fünf Bände gelesen werden. 

    Bis auf die erwähnten Dinge gefiel mir der neue Fall sehr. Aus dem angeblichen Unfall wird ein durchtriebener Mordfall - und es bleibt nicht bei dem einen. Hinterhältige und fiese Angriffe auf Einwohner von Les-Salles-sur-Verdon, ein Polizeichef, der alles als Unfall abstempelt, weil er zu faul zum Ermitteln ist und einige mitmenschliche Nebenhandlungen machen den sechsten Fall facettenreich. Lange bleibt auch das Motiv des Täters unklar, ebenso tappt man lange im Dunkeln über die Person des Täters. Ist es jemand aus dem Dorf, von ausserhalb oder gar einer von Lagardes Freunden?  

    Fazit: Maria Dries überzeugt mich auch mit dem sechsten Band, obwohl die Zusammensetzung der Ermittler mir zu viele Zufälle beinhaltet. 4 Punkte. 

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    twentytwos avatar
    twentytwovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leichte, sommerlich unterhaltsame Krimikost.
    Die Betrogenen

    Ausgerechnet als Kommissar Lagarde und seine Freundin Odette endlich einmal gemeinsam Urlaub machen wollen, kommt der Ehemann von Odettes Freundin ums Leben. Kurzentschlossen ändern sie ihre Pläne und fahren stattdessen zur Beerdigung. Als die Witwe am nächsten Tag erfährt, dass man einen Abschiedsbrief ihres Mannes gefunden hat und der Unfall ein Selbstmord gewesen sein soll, bricht diese zusammen. Sie hält es für ausgeschlossen, dass ihr lebensfroher Mann sich das Leben genommen hat. Um ihr zu helfen beschließt Lagarde der Sache nachzugehen. Als es wenig später weitere Tote gibt, deren Todesursache ebenfalls alles andere als eindeutig ist, beginnt Lagarde zu begreifen, dass er in eine ganz andere Richtung ermitteln muss als zunächst angenommen.

    Fazit
    Ein unglaublicher Kriminalfall, der vor beeindruckender Kulisse, mit viel Lokalkolorit ohne besondere Spannung für unterhaltsame Lesestunden sorgt.

    Kommentieren0
    18
    Teilen
    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sympathischer Krimi nach altbekanntem Muster
    Urlaubskrimi mit viel Lokalkolorit

    Philippe Lagarde, der seinen Ruhestand im malerischen Städtchen Barfleur in der Normandie genießt, muss statt in den geplanten Kurzurlaub, zu einer Besetzung nach Südfrankreich fahren. Der Ehemann von Hélène, der Freundin seiner Lebensgefährtin Odette ist bei einem Unfall am Verdon in die Tiefe gestürzt. Der örtliche Polizeichef geht von einem Suizid aus und schließt überraschend schnell die Akte.
    Es bleibt nicht bei diesem einen Unfall, auch der Bürgermeister stürzt bei einem Spaziergang in die Tiefe. Auch wenn er nicht mehr aktiv ist, ein Fall mit so vielen Ungereimtheiten weckt den Spürhund in Lagarde. Da trifft es sich gut, dass sich in der Gegend zufällig drei Ex-Kollegen niedergelassen haben, die mit ihm die polizeiliche Eliteausbildung machten. Die besten Voraussetzungen also um sich umzuhören und zu ermitteln.
    Mit „Der Kommissar und die Morde von Verdon“ liegt bereits der 6. Band der sympathischen und völlig unabhängig zu lesenden Reihe vor und das Muster ist altbekannt. Die Landschaftsbeschreibungen lesen sich malerisch wie aus dem Touristenprospekt, wecken Reiselust und machen Appetit. Denn natürlich dürfen auch bei den Ermittlungen die Restaurantbesuche mit ausführlichen Menüschilderungen nicht fehlen. Es gibt eine ganze von Zufällen, die nicht unbedingt realistisch sind, aber Lagardes Ermittlungen vorantreiben. Natürlich ist einer seiner Kumpels ein Internet-Crack, der sich mühelos in jedes beliebige Netzwerk hackt und ihn mit Informationen versorgt. Auch wenn der örtliche Polizeichef cholerisch mauert, so erliegt seine Sekretärin dem Charme des anderen Freundes und damit stehen ihnen auch alle Dokumente der Ermittlung zur Verfügung.
    Der Krimi liest sich locker, die Spannung hält sich aber in wohldosierten Grenzen. Er ist ein typischer Urlaubskrimi mit viel Lokalkolorit und netten Beschreibungen, unterhaltsam und amüsant zu lesen ohne dass man allzu viel Aufmerksamkeit braucht. Eben das richtige Buch für das Reisegepäck.

     

     

     

    Kommentieren0
    87
    Teilen
    wunderbar79s avatar
    wunderbar79vor 6 Monaten
    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks