Der Kommissar und die verschwundenen Frauen von Barneville

von Maria Dries 
4,6 Sterne bei5 Bewertungen
Der Kommissar und die verschwundenen Frauen von Barneville
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Ein Wettlauf mit der Zeit, um einen Serienmörder zu fangen.

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Spannung pur!

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Inhaltsangabe zu "Der Kommissar und die verschwundenen Frauen von Barneville"

Malerische Strände und verschwundene Mädchen

Ein Jahr ist es her, dass eine junge Frau nicht mehr von ihrem Strandspaziergang zurückgekehrt ist. Seitdem gilt sie als vermisst. Als genau ein Jahr später wieder eine Frau unter ähnlichen Umständen verschwindet und kurz darauf ihre Leiche an den Strand gespült wird, soll Philippe Lagarde ermitteln. Ist es Zufall, dass beide Frauen einander ähnlich sahen? Handelt es sich um das Werk eines Serientäters? Dann verschwindet die nächste Frau spurlos, und Philippe Lagarde darf keine Zeit verlieren.

Fieberhafte Ermittlungen für Commissaire Lagarde

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746633763
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:04.12.2017

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Wettlauf mit der Zeit, um einen Serienmörder zu fangen.
    Was haben die toten Frauen gemeinsam?

    Wieder einmal wird der pensionierte Elitepolizist Philippe Lagarde gebeten, einen diffizilen Kriminalfall aufzulösen. Was ist passiert? 

    Eine junge Frau verschwindet gemeinsam mit ihrem Hund aus einer Frauen-WG. Wenige Tage später wird ihre Leiche angespült. Von ihrer Mitbewohnerin identifiziert, wundert die sich darüber, dass die Tote mit einem seltsamen blauen Kleid bekleidet, das die Tote niemals tragen würde, und einen außergewöhnlichen Ohrschmuck trägt.  

    Während die Ermittlungen anlaufen, wird eine weitere junge Frau mit ihrem Hund vermisst, die der Toten zum Verwechseln ähnlichsieht. Bevor noch die Bevölkerung in Panik verfällt, wird Philippe Lagarde, diesmal mit allen Befugnissen und als Sonderermittler, beigezogen. 

    Schnell stellt sich heraus, dass die beiden nicht die einzigen Frauen sind, die in den letzten Jahren verschwunden bzw. getötet worden sind. Was haben die Frauen, außer ihrer augenscheinlichen Ähnlichkeit und einem Hund noch gemeinsam? Wo lernen sie ihren späteren Mörder kennen? 

    Fragen über Fragen, denen von Lagardes Team akribisch nachgegangen wird. 

    Dann verschwindet noch die siebzehnjährige Tochter eines Polizeikollegen aus dem Ferienlager in der Nähe. Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt. Werden sie es schaffen, das Mädchen rechtzeitig aus den Fängen des Täters zu befreien? 

    Meine Meinung: 

    In diesem Fall leitet Lagarde ein großes Team und nimmt sich selbst ziemlich zurück. Es wird solide Ermittlungsarbeit geleistet. Akribisch wird jeder Spur nachgegangen. Jedes Teammitglied darf/soll seine eigenen Ideen einbringen. Auch die eine oder andere, nicht ganz ungefährliche Soloaktion wird wertschätzend in der Runde aufgenommen. Jede auch noch so ungewöhnliche Hypothese darf diskutiert werden. Mir gefällt diese Krimi-Reihe auch deswegen sehr gut, weil es kaum Egomanen oder frustrierte Alkoholiker als Kollegen gibt. Selbst der Staatsanwalt unterschreibt Durchsuchungsbefehle ohne lange Diskussionen. Diesmal sind die Einsatzkräfte, die von Suchhunden, Hubschraubern, Schnellbootfahrern und anderen Eliteeinheiten unterstützt werden ziemlich am Limit. 

    Wie es bei Maria Dries üblich ist, vergisst sie nicht, gutes Essen und die Landschaft in ihren Krimi zu verpacken. 

    Gekonnt hat Maria Dries Informationen über das örtliche Goldschmiedehandwerk in die Geschichte eingeflochten, in dem bei den toten Frauen ein besonders aufwändig gestalteter Ohrring aus der Werkstatt des örtlichen Goldschmieds gefunden wird. 

    Auch dieser 7. Teil wirkt nicht abgedroschen oder „ausgelutscht“. Scheinbar hat die Autorin noch genug kriminelle Energie weitere Bücher zu schreiben. Inzwischen gibt es ja schon einen 9. Fall „Der Kommissar und das Biest von Marcouf“ der Anfang Dezember 2018 erscheinen wird. 

    Fazit: 

    Wieder ein kniffliger Kriminalfall für Sonderermittler Philippe Lagarde. Gerne gebe ich 5 Sterne

     


    Kommentare: 1
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    talishas avatar
    talishavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannung pur!
    Unter Hochdruck

    Der ruhige, detailreiche Schreibstil der Autorin lässt mich in Urlaubsstimmung versinken. Obwohl man, wenn man diesen Band liest, sich als Frau nicht mehr gerne alleine an den Strand setzt. 

    Aus einer WG verschwindet eine Frau mit ihrem Hund, die Tage später tot am Strand aufgefunden wird. Erstaunlicherweise trägt sie ein Kleid  - was sie freiwillig niemals würde - und ungewöhnlichen Ohrschmuck. Bald darauf wird eine weitere Frau samt Hund vermisst. Sind noch weitere Frauen in Gefahr?

    Die Polizei unter der Leitung von Kommissar Lagarde ermittelt unter Hochdruck in diesem spannenden Fall.  Mich fasziniert an dieser Krimireihe jedesmal aufs Neue die tolle, solide Polizeiarbeit. Akribisch wird jeder Spur nachgegangen und Zeugen befragt - kein Zufall hilft ihnen weiter, sondern wirklich nur gründliche Ermittlungsarbeit. Ausserdem herrscht untereinander eine grosse Wertschätzung, was mittlerweile in den meisten Krimiserien die grosse Ausnahme ist: kein strenger Chef, der andere arbeiten lässt und selbst Lorbeeren einheimst; keine faulen Mitarbeiter oder kein narzisstischer Kollege auf Egotrip. Im Gegenteil: hier dürfen alle ihre Ideen einbringen, keiner ist arbeitsscheu.

    Dies macht es enorm angenehm die Lagarde-Krimis von Maria Dries zu lesen. "Die verschwundenen Frauen von Barneville" gefiel mir bisher fast am besten. Die Details rund um die auffälligen Ohrringe sind eine tolle Idee und geben einen Einblick ins Kunsthandwerk der Region. Die Gegend wird eingehend skizziert, so dass man sich ein gutes Bild der Landschaft machen kann, ohne je selbst dort gewesen zu sein.  Die Suche nach Verbindungen gestaltet sich schwierig, und ist spannend zu lesen denn niemand verhält sich merkwürdig. Nur die Suche nach dem Unbekannten mit der Baseballmütze bleibt allerdings lange erfolglos.  

    Fazit: Der bisher spannendste Fall für Philippe Lagarde - dafür gibts  5 Punkte.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsame Urlaubslektüre mit viel Lokalkolorit.
    Der Kommissar und die verschwundenen Frauen von Barneville

    Philippe Lagarde, der gerade erst das Angebot des Polizeipräsidenten Lanoux angenommen hat, künftig ganz offiziell in besonders schwierigen Fällen als Sonderermittler zur Verfügung zu stehen, wird schneller als erwartet mit einem überaus mysteriösen Fall konfrontiert. Junge Frauen die spurlos verschwinden und kurze Zeit später ermordet am Strand aufgefunden werden, veranlassen ihn dazu alle ihm möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um weiteres Unheil zu verhindern. Während die Ermittlungen noch auf Hochtouren laufen, gibt es ein neues Opfer und es beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit …

    Fazit
    Ein gleichermaßen unterhaltsamer und spannender Fall der, mit seinen eindrucksvollen Landschaftsbeschreibungen und kulinarischen Exkursionen, Lust auf eine Reise in die Normandie macht.

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    TochterAlices avatar
    TochterAlicevor 9 Monaten
    Das Verschwinden junger Blondinen an der Küste Nordfrankreichs

    sorgt nicht nur für Aufsehen, sondern ist noch mehr Anlass für größte Besorgnis. Denn nachdem im französischen Wattenmeer eine tote Studentin aufgefunden wird, offenbart sich rasch, dass es sich nicht nur um ein einmaliges Ereignis handelt, sondern dass bereits in der Vergangenheit - und zwar in den letzten fünf Jahren - mehrere junge Frauen unwiderruflich verschwunden sind.

    Als deutlich wird, dass ein paar "Cold Cases", also ungelöste Mordfälle, damit zusammenhängen, wird Kommissar Lagarde - ebenso kompetent wie charismatisch, aber bereits länger im Ruhestand - aus ebendiesem zurückgerufen, um die Sache in die Hand zu nehmen. Und schon bald zeichnen sich die ersten Linien ab...

    Auch wenn dies mein ersten Krimi aus der Lagarde-Reihe ist, würde ich ihn als typisches Serienwerk bezeichnen und das meine ich keinesfalls abfällig! Denn hier kommen die großen Zusammenhänge, die Rahmengeschichte vor der Spannung. Der eigentliche Fall ist nämlich schon bald absehbar in seiner Lösung und allzugroße Überraschungen kommen auch nicht vor. Dafür hat Lagarde seinen großen Auftritt - wie es sicher bereits in den vorherigen Bänden der Fall war. Und die Normandie nicht zu vergessen, die beeindruckende Landschaft ist nämlich ein ebenso wichtiger Akteur. Die Charaktere werden nicht ganz so eindringlich beschrieben, wie ich es mir erhofft hatte, die Gegend wird allzuoft durch die Beschreibungen üppiger Mahlzeiten, die nicht nur der Kommissar offenbar pausenlos zu sich nimmt, dargestellt, aber dennoch hat das Buch mich gepackt und ich werde mir sicher auch die vorherigen Fälle - einige zumindest - zu Gemüte führen!

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    S
    Sigrid1vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Wie immer ein schöner Frankreichkrimi von Maria Dries
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