Maria E. Straub Das Geschenk

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Inhaltsangabe zu „Das Geschenk“ von Maria E. Straub

Ein neuer Blick auf einen besonderen Moment in der Menschheitsgeschichte, von großem Ernst, voller Komik, Liebe und Weisheit zugleich. Er macht die Mitglieder der heiligen Familie wieder zu dem, was sie ursprünglich einmal waren: zu Menschen.

"Das Geschenk" ist ein Roman, der die heilige Familie als das erscheinen lässt, was sie doch eigentlich waren, Menschen!

— LibriHolly

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  • "Das Geschenk" - Die Weihnachtsgeschichte aus einer etwas anderen Perspektive

    Das Geschenk

    LibriHolly

    29. December 2016 um 23:19

    Wer kennt sie nicht die Weihnachtsgeschichte. Maria und Josef im Stall, das Jesuskind, Ochs und Esel und der Weihnachtsstern. Aber was, wenn hinter diesem friedlichen Bild eine ganz andere Geschichte stecken würde? Die Geschichte einer Familie, eines großen, dunklen Geheimnisses und das tragische Schicksal einer Frau – MARIA. Was, wenn Marias Empfängnis nicht so unbefleckt war wie wir alle glauben? Jesus, als Frucht der Sünde. Die einzige Möglichkeit die Familie vor der öffentlichen Schmach und Maria vor dem sicheren Tod  zu retten in der Heirat mit einem wesentlich älteren Mann bestand, der noch dazu dafür fürstlich bezahlt wurde. Ein Zimmermann aus Nazareth. Eine gewagte Theorie, ja, aber vorstellbar, warum nicht?  Ein Gedankenspiel  und wer weiß schon so genau, was damals wirklich geschah. Maria Elisabeth Straub heißt die Autorin, die es mit ihrem Buch wagt, einen anderen, einen neuen Blick auf einen der Momente in der Menschheitsgeschichte zu werfen, der bis heute wie kein anderer den christlichen Glauben in dieser Welt prägt. Ja, dieses Buch ist provokant, keine Frage. Aber wie wichtig ist es überhaupt für unseren Glauben, wer Jesus Vater wirklich war, zählen nicht vielmehr seine Taten und der Geist seiner Handlungen? Maria Elisabeth Straub erzählt uns mit „Das Geschenk“ eine ernste, nachdenklich stimmende Geschichte, die sich stellenweise liest wie ein Krimi, einen hin und wieder aber auch zum Schmunzeln bringt. Eine Geschichte, über Glaube und Wahrheit, voller Liebe und Weisheit ,aber ebenso eine traurige, voller Gewalt und Unterdrückung, die Geschichte einer starken Frau: Maria in der Rolle als Ich-Erzählerin. Eine Frau, selbstbewusst in einer patriarchalischen Welt. Eine Frau, die fest an Gott glaubt, aber auch daran, dass er Mann und Frau gleichberechtigt nebeneinander erschaffen hat. Eine Frau, die für ihren Platz im Leben kämpft und sich nicht einfach in ihr Schicksal fügt. „Ich bin nur ein Werkzeug des großen Meisters. Aber ein stumpfes Beil spaltet keinen Klotz. Ich bin ein scharfes Beil. Ich spalte. Er will es so.“ (S. 57) Und auch dieses Buch dürfte spalten, erlaubt seine Autorin sich doch, die Heilige Schrift, so wie wir alle sie kennen, zu hinterfragen. Manch Gläubiger dürfte damit sicherlich so seine Probleme haben, ja, gar Häresie vermuten. Aber wer auch in Glaubensfragen durchaus einmal einen Blick über den Tellerrand zu werfen bereit ist, sich und seine Religion nicht in allen Bereichen  so bierernst nimmt und durchaus offen ist für eine etwas andere Sicht auf die biblischen Geschehnisse rund um die heilige Familie, der ist mit diesem Buch gut beraten und wird mit einer interessanten, fesselnden Lektüre belohnt, der es aber dennoch nicht an dem nötigen Respekt vor allem Göttlichen mangelt. Ein Buch, das man aber auch mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern lesen sollte. „Das Geschenk“ ist ein Roman, der die heilige Familie als das erscheinen lässt, was sie doch eigentlich waren, Menschen. Zugegeben, diese Adaption der heiligen Geschichte, ist nicht mehr ganz druckfrisch, erschien Maria Elisabeth Straubs Roman doch bereits erstmalig im Jahr 2006. Dennoch hat es über die Jahre nichts an Anziehungs- und Aussagekraft verloren. Ein Buch für Menschen die bereit sind Fragen zu stellen, auch und gerade wenn sie die eigene Geschichte, den eigenen Glauben betreffen, die Antworten darauf nicht fürchten und offen sind gegenüber neuen Anschauungen, Möglichkeiten, Sichtweisen sind. Ein Buch, horizonterweiternd, wie gemacht für die heutige Zeit. „Jede Frau hat das Recht, ihr Wissen für sich zu behalten, ...“ (S. 73) Gut das Straubs Maria dies nicht getan hat und ihr Wissen mit uns teilt, uns ihre Geschichte erzählt, die sicherlich polarisiert. „Das Geschenk“ – Ein Buch erschienen im Diogenes Verlag, das ich sehr gerne gelesen habe und zu dem ich immer mal wieder greifen werde, nicht nur jetzt zur Weihnachtszeit und das vor allem anderen zeigt, dass die Bibel alles hat, was ein guter Roman braucht, Sex, Crime, Spannung, Hass, Neid, Missgunst, Intrigen, Liebe.

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