Maria Eder Schluss mit dem Betrug!

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Schluss mit dem Betrug!“ von Maria Eder

Von Bankberatern erwarten wir Hilfe bei der sicheren und sinnvollen Anlage unseres Geldes. Doch sie schwatzen uns systematisch unnötige und teure Finanzprodukte auf, denn es geht ihnen nur um die eigene Prämie. Und so verkaufen sie Renten, die erst ab dem 85. Lebensjahr ausbezahlt werden, drehen Schülern Lebensversicherungen an und Großmüttern Bausparverträge. Maria Eder hat mit Freude in einem Bankhaus gearbeitet und den Verfall eines Berufsstandes beobachtet. Nach Jahren des Zweifels hat sie die Branche verlassen. Jetzt erzählt sie ihre bitteren Erlebnisse.

Stöbern in Sachbuch

Vegetarisch mit Liebe

Jeanine Donofrio beweist mit diesem Kochbuch, dass ein gutes Gericht nicht tausend Zutaten bedarf, um unglaublich lecker zu sein!

buecherherzrausch

Die Stadt des Affengottes

Ein lesenswerter Expeditionsbericht über eine verschollene Stadt in Honduras.

Sancro82

Hygge! Das neue Wohnglück

Dank hometours taucht man ein in fremde Wohnungen und erhält tolle Inspirationen um eigene "hyggelige" Wohnmomente" zu schaffen.

sommerlese

Was das Herz begehrt

Ein anspruchsvolles Buch, bei dem sich alles um unser wichtigstes Organ dreht. Umfassend, verständlich und humorvoll.

MelaKafer

Wir hätten gewarnt sein können

Zusammenstellung bisheriger Aussagen Trumps.

kvel

Der Egochrist

ein zeitgemäßes Werk voller Authentizität, Introspektion und Kritik

slm

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Schluss mit dem Betrug!" von Maria Eder

    Schluss mit dem Betrug!
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    06. May 2011 um 11:03

    Sie musste ihren hier in Buchform vorliegenden Erfahrungsbericht unter einen anonymen Namen verfassen, die Autorin, die lange als Bankangestellte in Bayern gearbeitet hat. So wie 700 000 Kolleginnen und Kollegen in Deutschland auch, von denen etwa zwei Drittel angeben bei Befragungen, dass sie unter den Arbeitsbedingungen ihres Jobs extrem leiden. Denn die Geschäfts- und Beratungspraxis der Banken haben sich verändert und die oft unerreichbaren Umsatzvorgaben, die sie ihren Kundenberatern machen, sind auch nach einer kurzen Phase des angeblichen Nachdenkens nach der Finanzkrise wieder genauso gierig und kundenfeindlich wie vorher. Auch die Provisionen der Vorstände der Banken und die Gehälter waren noch nie so hoch wie jetzt. Dass dies aber nicht nur die großen Banken betrifft, die an der Finanzkrise hauptsächlich beteiligt waren, sondern dass falsche Beratungen, das regelrechte Aufschwätzen von Produkten, die für den Kunden, oft alte Menschen ungeeignet und zu risikobehaftet sind, aber dem Berater und der Bank hohe Provisionen bringen, all das kann man in diesem mutigen Buch nachlesen. Vieles mag auch aus der Enttäuschung geboren sein, aber aus Gesprächen mit Beratern von Banken – natürlich immer nur hinter vorgehaltener Hand-, weiß ich persönlich, dass der Kunde schon lange nicht im Mittelpunkt des Interesses der Banken steht, sondern nur sein Geld und der Gewinn, den die Bank damit zu machen sich erhofft. Eine wichtige Bemerkung sei mir allerdings auch erlaubt, die ich schon oft in diesem Themenzusammenhang gemacht habe: es ist nicht zuletzt auch die Gier des einfachen Kunden nach einer hohen Rendite, die über eine lange Zeit zu einer solchen Praxis und zu den Zockerangeboten der Finanzwelt geführt hat. Alles was an kurzfristigen Zinsen über die aktuelle Umlaufrendite hinaus geht, ist voller Risiko. Doch die Menschen fragen es nach, setzen ihre Berater unter Druck. Und so befinden diese sich in einer klassischen Sandwichposition. Kein Beruf mehr, der Menschen lange Freude zu machen verspricht.

    Mehr