Maria Edgeworth Helen: A Tale

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Inhaltsangabe zu „Helen: A Tale“ von Maria Edgeworth

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  • Rezension zu "Helen: A Tale" von Maria Edgeworth

    Helen: A Tale

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. April 2011 um 23:33

    "Helen" ist ein Roman von Maria Edgeworth, einer Zeitgenossin Jane Austens. Er handelt von der jungen Helen, deren Vater stirbt und ihr einen riesigen Schuldenberg hinterlässt, so dass sie mittellos dasteht. Auf Einladung reist sie zu ihrer Kindheitsfreundin Cecilia und deren Ehemann und lebt von nun an als Gast auf deren Anwesen. Dort wohnt auch Cecilias Mutter, eine politische Aktivistin. Die erste Hälfte des Romans schildert das Leben auf dem Anwesen, die politischen Treffen und deren Thematik (z.B. Englands Konkurrenz zu Frankreich und vor allem die politische Rolle der Frauen). Dann taucht plötzlich ein Bündel Briefe auf: Es sind Briefe, die Cecilia einst einem Liebhaber schrieb. Da sie ihrem Ehemann jedoch versprochen hat, dass sie nie einen anderen liebte, möchte sie ihm nicht die Wahrheit über die Briefe sagen, da sie seinen Zorn oder gar eine Scheidung fürchtet. Helen lässt sich überreden, die Briefe als ihre eigenen auszugeben, und verstrickt sich damit in ein immer größeres Lügennetzwerk, das auch die junge Beziehung zu Beauclerc gefährdet, in den sie sich verliebt hat... Ich fand die erste Hälfte des Romans sehr langweilig, sie zog sich sehr schleppend dahin. Zwar sind einige Gespräche der politischen Treffen sehr interessant, da viele der Standpunkte über die Rolle der Frau auch heute noch aktuell sind. Insgesamt sind viele diese Dialoge aber auch sehr trocken oder lassen sich aus heutiger Sicht kaum noch verstehen. Die Handlung nimmt nur langsam Fahrt auf und auch mit den Charakteren konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Die zweite Hälfte ist dann jedoch sehr spannend, der Plot ist sehr gelungen und hat mich sehr mitgerissen. Man leidet mit Helen mit während sie immer weiter in ihr Unglück rennt. Dennoch kann man auch Cecilia nicht hundertprozentig verurteilen, denn auch sie ist eigentlich nur ein Opfer der Umstände bzw. der hohen Ansprüche ihres Mannes.

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