Maria Elisabethe Glasmann Tagebuch meines Lebens

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Inhaltsangabe zu „Tagebuch meines Lebens“ von Maria Elisabethe Glasmann

Ursprünglich waren die autobiographischen Aufzeichnungen, die Maria Elisabetha Glasmann zwischen 1935 und 1940 niederschrieb, für ihre Kinder und ihre Nachkommen bestimmt. Ihr letzter noch lebender Enkel Walter Göhl hat die Erinnerungen seiner Großmutter Anfang der siebziger Jahre herausgegeben. Sie sind seitdem in mehreren Auflagen erschienen. Die Lebensgeschichte der 1860 geborenen "Schulfrau" umfasst die Kinder- und Jugendjahre in Kümbdchen und ihr Leben mit dem Dorfschullehrer Adolf Glasmann sowie ihre Stationen in Niedersohren, Wahlbach, Kirchberg und vor allem in Dickenschied, wo sie ihre glücklichsten aber auch ihre schmerzlichsten Tage erlebte.

Die "gute alte Zeit" aus Sicht einer einfachen Frau.

— Waschbaerin
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  • Eine einfache Frau vom Land erzählt aus ihrem arbeitsreichen Leben in "der guten alten Zeit".

    Tagebuch meines Lebens
    Waschbaerin

    Waschbaerin

    06. November 2016 um 12:01

    Die usprünglich für ihre Kinder und Nachkommen gedachten Aufzeichnungen, führen dem Leser in dem Buch "Tagebuch meines Lebens", das arbeitsreiche Leben voller Entbehrungen der Maria Elisabethe Glasmann vor Augen.Sie war eine einfache Frau, die außer Arbeit und Familie in ihrem Hunsrückdorf nicht viel vom Leben erwarten konnte. Einer ihrer Söhne sollte Lehrer werden, dafür studieren. Doch sein Professor machte ihm das Leben in der Stadt zur Hölle und der Junge sah keinen anderen Ausweg, als sich das Leben zu nehmen. Welch ein Schicksalsschlag. Aber auch das bewältigt diese einfache Frau.Katholische und evangelische Mitbürger gehen sich zwar aus dem Wege, leben aber trotzdem in gegenseitiger Achtung nebeneinander. Anders war es mit den Juden. Bereits der Lehrer in der Schule brachte den Kindern bei, dies seien niedere Kreaturen und keine Menschen wie sie selbst. Als sich die Freundin und Mitschülerin verletzte und blutete, rief die Freundin erstaunt aus: "Du blutest ja wie wir". Heute kann man über dieses seltsame Weltbild nur den Kopf schütteln, aber früher war es eben so. Was der Lehrer sagte, stellte man nicht in Frage. Wer wissen will, wie es früher einmal war und weshalb es so kommen konnte, wie es dann kam, bekommt in diesem Buch einen Einblick in das Leben dieser Zeit und die damaligen Ereignisse.

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