Maria Engels Engelsklingen - Flamme und Stahl

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Inhaltsangabe zu „Engelsklingen - Flamme und Stahl“ von Maria Engels

Der Krieg zwischen Engeln und Dämonen hat die Welt brennen lassen. Vorerst herrscht Waffenstillstand und beide Armeen haben sich zurückgezogen, doch sie wissen, dass die letzte Schlacht noch nicht geschlagen ist. Als einer der Engel, der die Menschen in Venedig vor den Übergriffen der Dämonen schützt, beobachtet Leliel täglich wie sie sich ohne Strom und fließend Wasser in den ausgetrockneten Kanälen der Stadt durchschlagen – bis plötzlich in schwarze Roben gekleidete Gestalten auftauchen und die wenigen Überlebenden entführen. Leliel macht sich an die Verfolgung und findet sich bald in einem Gewirr aus Lügen und Intrigen eines jahrhundertelangen Zwists wieder.

Eine durchweg gelungene Geschichte voller Rätsel, Intrigen und neugierigen Engeln.

— Shaylana
Shaylana

Tolles Cover, inhaltlich fehlt Stärke

— EvyHeart
EvyHeart

Toller Auftakt

— AnnaSalvatore
AnnaSalvatore

Dieses Buch hat erst gegen Ende seine volle Blüte entfaltet und lässt den Leser mit offenem Ende verhungern... So viel Potential!

— Floh
Floh

Eine interessante Story mit interessanten Charakteren und einem Klassensystem bei den Engeln. Aber auch noch mit Potential nach oben...

— Der-Lesefuchs
Der-Lesefuchs

spannende Momente waren immer wieder unterbrochen mit längeren untätigen Phasen - war mir daher zu langwierig

— annlu
annlu

Eine schöne Fantasygeschichte mit Engeln, Dämonen und Menschen mit vielen Überraschungen.

— DianaE
DianaE

Ein mitreissendes Leseerlebnis mit besonderem Protagonisten und einer Geschichte über Gut und Böse, Dämonen und Engel.

— SallysAngel
SallysAngel

Eine spannende Fantasygeschichte mit einem besonderen Protagonisten und einer tollen Idee. Empfehlenswert! ♥

— MoonlightBN
MoonlightBN

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  • Engel und Dämonen und der Krieg rund um die Menschen

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    Shaylana

    Shaylana

    03. March 2017 um 19:54

    Der Krieg zwischen Engeln und Dämonen hat die Welt brennen lassen. Vorerst herrscht Waffenstillstand und beide Armeen haben sich zurückgezogen, doch sie wissen, dass die letzte Schlacht noch nicht geschlagen ist. Als einer der Engel, der die Menschen in Venedig vor den Übergriffen der Dämonen schützt, beobachtet Leliel täglich wie sie sich ohne Strom und fließend Wasser in den ausgetrockneten Kanälen der Stadt durchschlagen – bis plötzlich in schwarze Roben gekleidete Gestalten auftauchen und die wenigen Überlebenden entführen. Leliel macht sich an die Verfolgung und findet sich bald in einem Gewirr aus Lügen und Intrigen eines jahrhundertelangen Zwists wieder.Obwohl es Maria Engels erster veröffentlichter Roman ist, ist es nicht das erste Buch was ich von ihr lese. Die beiden Sammlungen mit Kurzgeschichten "Monster und Maschinen" und "Alle Zombies" haben mich dazu verleitet auch Engelsklingen zu lesen. Die Geschichte spielt in unserer heutigen Welt, von Kriegen zwischen Dämonen und Engeln zerstört, von denen die Menschen jedoch nichts ahnen.Marias flüssiger Schreibstil lässt einen schnell vorankommen. Da die Welt uns bekannt ist, stören zu Anfang fehlende Erklärung auch nicht weiter (Was bedeuten die einzelnen Legionen, wozu dient Nektar usw.?) Zu Anfang wirkte es auf mich, als hätte ich einen zweiten Teil einer Reihe vor mir und müsste sowas eigentlich noch wissen. Erst später im Buch kommen die passenden Erklärungen zu geeigneter Stelle. Das liegt daran, dass hier viel mit Dialogen statt mit inneren Monologen gearbeitet wird. Leliel, der Hauptcharakter, hat kaum eine Ahnung von Menschen und verhält sich deshalb manchmal herrlich tollpatschig. Es ist interessant zu sehen, wie eine fremde Rasse uns Menschen betrachtet. Ich musste echt manchmal ziemlich schmunzeln. Im Gegenzug erfährt man auch einiges über die Engel, aber auch über die Dämonen. Gerne hätte ich hier noch mehr Input rund um die Geschichte über die vergangen Zeiten gehabt, einfach weil ich neugierig geworden bin, nicht um das Buch zu verstehen. Li gerät immer mehr in den Strudel der Ereignisse und Geheimnisse und setzt auch alles daran dahinterzukommen. Einige aktionreiche Kampfszenen bringen noch mehr Spannung in die Geschichte, da Li hier realistischerweise viel warten muss. In manchen Büchern schreitet die Handlung nur so voran, was im der Realität oft gar nicht so üblich ist. In den Szenen des Wartens bekommt man hingegen einen Einblick in das Drumherum. Durch ihren äußerst angenehm zu lesenden Schreibstil schafft es die Autorin einen an das Buch zu fesseln. Das Buch verfolgt nicht dem gewohnten Aufbau "Ein Ereignis jagt das nächste" und "Die Erklärung erfolgt mit dem Gedanken". Die Geschichte baut durch viele Geheimnisse eine Spannung auf. Was mir persönlich ein wenig gefehlt hat ist der Tiefgang der Charaktere. Oft wirken die Reaktionen sehr resigniert, was vielleicht auch an der Eigenart der Engel liegen könnte. Da das Ende sehr offen ist, hoffe ich hier auf eine Fortsetzung, wo dieser Tiefgang vielleicht noch zum Tragen kommt.

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  • Engel, Menschen und Dämonen

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    Phoenicrux

    Phoenicrux

    22. February 2016 um 01:28

    Inhalt: Der Krieg zwischen Engeln und Dämonen hat die Welt brennen lassen. Vorerst herrscht Waffenstillstand und beide Armeen haben sich zurückgezogen, doch sie wissen, dass die letzte Schlacht noch nicht geschlagen ist.  Als einer der Engel, der die Menschen in Venedig vor den Übergriffen der Dämonen schützt, beobachtet Leliel täglich, wie sie sich ohne Strom und fließend Wasser in den ausgetrockneten Kanälen der Stadt durchschlagen – bis plötzlich in schwarze Roben gekleidete Gestalten auftauchen und die wenigen Überlebenden entführen. Leliel macht sich an die Verfolgung und findet sich bald in einem Gewirr aus Lügen und Intrigen eines jahrhundertelangen Zwists wieder. Zum Buch: Interessanter Cover, das neugierig auf den Inhalt macht. Farblich ist es zwar sehr schlicht gehalten, aber ich finde es ist trotzdem sehr stimmig und auffallend. Man bekommt einen sehr guten Eindruck zum Schreibstil der Autorin. Man merkt das sie sich Mühe mit dem Buch gegeben hat indem sie die Hierarchie der Engel in verschiedene Arten des Engels aufgeteilt hat. Protagonisten: Die Hauptprotagonisten waren für mich wirklich schwer einzuschätzen, da sie so komplexe Persönlichkeiten haben. Leliel ist zu Beginn ein mürrischer, skeptischer Engel, der Menschen in ht mag und sich oberflächlich gesehen für etwas besseres hält. Während des Buchs bemerkt man wie er sich immer mehr verändert und man erlebt seine kämpferische, verantwortungsvolle Seite. Natiel täuscht den Leser ziemlich gut. Man erlebt ihn als lustigen, aufgeweckten , lockeren Engel der sich makellos anpassen kann wenn er mit Menschen zu tun hat. Doch manchmal gibt es Situationen wo man als Leser sich über seine Reaktionen wundert und dann grübelt man über seine Beweggründe nach. Die man natürlich nicht in dem Ausmaß ahnen konnte wie es letztendlich kommt. Meine Meinung: Ein wirklich angenehm zu lesendes Buch, das die Welt der Menschen und Engel etwas anders darstellt. Meine Neugierde hat das ganze Buch lang angehalten und das Ende war ein Cliffhanger vom Feinsten. Eine solch überraschende Wendung habe ich nicht geahnt und ich war mehr als perplex. Gerne würde ich irgendwann die Fortsetzung lesen, da doch einige Fragen offen blieben.

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  • Tolles Cover, inhaltlich fehlt Stärke

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    EvyHeart

    EvyHeart

    21. February 2016 um 21:23

    Sehr interessant fand ich die Werbeaktion zum Buch - über einen Test konnte man herausfinden, zu welcher Engels-Gruppe man gehört, und an einer Verlosung teilnehmen. Die Idee war toll und das Formular hat ohne Störungen funktioniert! Cover und Gestaltung  Geil. Das Titelbild ist sehr toll - einprägsam und professionell gestaltet. Die Grundfarbe, ein dreckiges, blaustichiges Rot, wird varriert und gibt dem Cover einen einheitlichen Look. Über der Überschrift ist mit den blutigen Flügeln und dem Schwert ein Akzent gesetzt, der den Blick in die Mitte lenkt. Am unteren Bildrand ist als Ausgleich die Silhouette Venedigs in Aquarell-Optik zu sehen. Der Autorinnen-Name ist farblich angepasst. Schön ist auch: Das Cover kann farblich varriert werden, was für Folgebände wichtig ist. Gut zu erkennen war das bei der Werbeaktion. Die Kapitelnummern sind mit einen stilisierten Engelsflügel versehen, was ich hübsch finde. Es lockert auf :-)   Inhalt Venedig liegt in Trümmen. Und im Rest der Welt tobt ein Krieg. Engel und Dämonen bekämpfen sich und ein Ende ist nicht in Sicht. Außerdem scheint etwas faul zu sein, im Himmelreich - die Armee der Engel wird unregelmäßig mit Nahrung beliefert und alles ist irgendwie unklar. Und was ist die mysteriöse Box, von der keiner weiß, ob sie existiert und ob in der drin ist, wer drin sein müsste? In dieser Welt kämpft Flamme Leliel mit sich und der Welt. Gemeinsam mit Stahl-Engel Natiel findet er zwei Menschen und hilft ihnen bei der Suche nach ihrer Freundin. Aber nichts ist so, wie es scheint. Charaktere   Leliel ist ein Denker. Er hat im Krieg gekämpft und arg gelitten, an einer Stelle wird ein heftiges Kriegs-Trauma sichtbar. Leliel treibt die Handlung an, weil er den Krieg beenden will. Auch wenn er die Befehle "von oben" befolgt, hinterfragt er seine Position. Manchmal wirkt er, heldentypisch, etwas kühl. Natiel ist locker und hat genügend Elan, um Leliel aufzuregen, aufzuheitern und ihm ein guter Partner zu sein. Als Vertreter der Stahllegion steht er ein Stückchen unter Leliel und ist es gewohnt zu kämpfen. Daher hat er eine Aura von Galgenhumor. Ein gutes Gegenstück zu Leliel. Ti und Mattia sind die Menschen, die die Handlung antreiben. Beide sind ca. 20, wirken aber jünger. Sie haben ihre Freundin Fran verloren und die Engel helfen ihnen bei der Suche. Mattia mag Ti, die aber zu Leliel eine gute Verbindung hat. Er möchte Ti beschützen, die aber nicht beschützt werden muss :-) Maria Engels schafft eine Figurenkonstellation, die bekannt ist, aber nicht in Klischees badet. Der Held schwankt zwischen Neugier, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, als würde er sagen "Ich will, dass sich etwas ändert, aber ich will nicht nochmehr leiden!" Natiel ist ein guter Ausgleich, aber richtig zünden tut es zwischen den beiden (auf platonischer Ebene) (noch) nicht. Es  bleibt spannend :-) Die Menschen bringen das Geschehen voran, sind aber im Kampf um Gut und Böse nur die Spezies, die in Ruinen wohnt. Sie sind eine Parallelgesellschaft, die im Buch wenig Raum einnimmt. Für die Engel sind Menschen nicht wichtig, sie helfen ihnen, sich zu versorgen, ansonsten gibt es wenig Berührungspunkte. Erinnerte mich an Käfige. Richtig warm wurde ich mit ihnen nicht. Handlungsort und so Das Geschehen spielt in Venedig und bleibt dort. Die kleinen, zerstörten Gassen sind gut beschrieben und das Bild, das sich dank des Covers ergibt, ist sehr beeindruckend! Außerdem gibt es Häuser, die wie Häuser aussehen, aber zur Verwaltung der Engel gehören. Ein schöner Gegensatz. Themen Machtgefälle: Ich hatte erwartet, dass es um den Kampf zwischen Flammenkriegern und Stahlkriegern geht, aber das Wörtchen UND im Titel ist wörtlich zu nehmen - beide Kämpfen gegen den Feind - die Fäulnis im System. Man spürt, dass Flamme und Stahl unter den Diamanten stehen und eine große Distanz herrscht. Gleichzeitig funktioniert das System noch. Ich denke, das ist oft ein Ausgangspunkt in solchen Geschichten - dass noch alles in Ordnung ist, aber der Leser ahnt, dass das System bald gesprengt wird. Mythologie: Engels bedient sich überwiegend biblischen Figuren bzw. Engeln. Die Gänge bei den Diamenten erinnerten mich an ägyptische Pyramiden. Für mich war der Fakt mit der Box neu, aber wikipedia erwähnt das. Das Thema wird aus meiner Sicht ein bisschen oberflächlich betrachtet, hinzufügen tut die Autorin nur wenig. Andererseits: Vielleicht hätte es den Leser überfordert, soviele Fakten verarbeiten zu müssen? Ich glaube, das Timing ist schlecht - während die Handlung bis 85% gemächlich voranschreitet, nimmt das Tempo danach zu. Bei 92% wird es sehr spannend und es kommen viele, viele Fakten. Das war zuviel. Menschen: Menschen sind im Buch nur Diener der Engel. Sie haben keine Aufgabe und keine Bedeutung. Was macht man, wenn den Mensch entdeckt, dass es Engel gibt und dadurch aus seiner Rolle ausbricht? Diese Fragen machen das Buch spannend und ich hoffe, in den Folgebänden eine Antwort zu finden. Perspektive Das Geschehen wird aus der personalen Perspektive Leliels erzählt. Dadurch ergibt sich das Problem, dass Leliel die Menschen als "Mädchen" und "Junge" bezeichnet, obwohl sie schon über 20 sind. Nach meinem menschlichen Verständnis sind Mädchen und Jungen ca. 10, max. 15 Jahre alt. Engel leben länger, deswegen legen sie einen anderen Maßstab an. Ich bin damit aber bis zum Schluss nicht klargekommen und es hat meinen Lesefluss behindert. Vielleicht wäre eine Ich-Perspektive besser gewesen - dann wäre Leliels geringere Wertschätzung deutlicher gewesen und für den Leser wäre klar gewesen, dass die beiden in seiner Vorstellung jung sind, gemessen an anderen Menschen aber nicht. Schreibstil Engels Schreibstil erinnert mich an eine verfallene Ruine - glattgeschliffen, aber an einigen Stellen mit schmerzhaften Kanten. Es gibt einige Pausen im Lesefluss, sodass ich oft aus dem Rhythmus kam. Während andere Autoren den Leser durch die Handlung tragen, kann man hier zwar alles gut wahrnehmen, aber Fallenlassen fällt schwer. Es wird erzählt und erzählt, aber die Akzente könnten deutlicher herausgearbeitet werden. Ich habe am Ende der 300 Seiten das Gefühl gehabt, dass gar nicht soviel passiert ist. Grundsätzlich ergibt sich ein guter Mix aus der Schilderung der Welt, Leliels Gefühlen und Handlung. Ich hatte keine Schwierigkeiten zu verstehen, was passiert. Nur das Gefühl war bedingt da. Auffällig ist die moderne Sprache der Figuren, gut zu erkennen am Bro (yo!). Das ergab für mich keinen Sinn. Vielleicht kann ich mir eine Alltagssprache, die weit von meiner entfernt ist, nicht vorstellen. Komisch reden tun die anderen :P Ich finde, dass es von der Geschichte ablenkt - Natiel wirkt durch seinen Charakter sprunghaft, weniger durch seine Sprache. Fazit Man soll Menschen - und Bücher - nicht nach dem Äußeren beurteilen, aber: Ich hatte mehr erwartet. Das Cover ist toll und die Werbeaktion klang selbstbewusst. Ich dachte mir: Wenn ein Autor soviel Werbung macht und sogar andere Blogger mitmachen, dann muss das Buch gut sein! Nein, muss nicht. Venedig als Handlungsort ist beeindruckend und ich würde mir das Cover vermutlich an die Wand nageln. Aber stilistisch ist das Buch oft rau, noch nicht so stimmig, der Spannungskurve fehlen Höhen und Tiefen und Neues erfährt man im ersten Band kaum. Die Figuren sind interessant und Gefühle kommen auf, der Cliffhanger ist super. Aber überzeugt... nicht richtig.

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  • Dämonenjagd durch Venedig!

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    stebec

    stebec

    „Ich hab aber keinen Bock auf den Mist“ – Erster Satz Die Aufmachung: Ich bin von der Aufmachung des Buches und dem ganzen drum herum total begeistert. Da ich den ersten Band bei einer Auslosung gewonnen habe, hat mir die Autorin noch jede Menge tollen Schnick-Schnack mitgeschickt. u.a. eine Tasse, die mittlerweile zu meiner Lieblingstasse geworden ist. Für alle interessierten habe ich hier noch mal den Post vom Auspacken. Der Plot: Zu Beginn findet man sich in Venedig wieder. Dort versuchen die Menschen ihre Stadt nach dem Krieg zwischen Engel und Dämonen wieder aufzubauen. Ich war anfangs etwas verwirrt darüber, ob die Menschen sich nun der Anwesenheit der Engel bewusst waren, da diese ja schließlich mit für das durcheinander verantwortlich waren. Diese Frage bleibt ein wenig offen, was aber den weitern Verlauf der Geschichte nicht stört, mich nur am Anfang etwas stutzig gemacht hat. Den Hauptteil macht eine stellenweise rasante Dämonenjagd aus. Die sich quer durch Venedig erstreckt. Hier haben sich spannende Passagen mit solchen abgewechselt, in denen überhaupt nichts passiert ist. Das hat die Geschichte an manchen Stellen etwas in die Länge gezogen. Das Ende war natürlich offen. Ich habe es schon geahnt und war dann tatsächlich sehr traurig, dass das Buch nur so kurz war. Die Charaktere: Mit dem einen oder anderen Charaktere stehe ich etwas auf Kriegsfuß. Das lag in der Regel daran, dass ich die Entscheidungen, die die Protagonisten getroffen haben für mich größtenteils nicht nachzuvollziehen waren. Das hat auch dazu beigetragen, dass die Handlung manchmal eingeschlafen ist. Schön hätte ich es auch gefunden, wenn sich die Engel charakterlich mehr von den Menschen unterschieden hätten. Die Dämonen wiederum fand ich sehr gut gelungen und haben mir in regelmäßigen Abständen Schauer über den Rücken gejagd. Die Umsetzung/Schreibstil: Der Schreibstil von Maria ist sehr angenehm zu lesen und sie verpasst ihren Charakteren eine sehr moderne Sprache. Was man alleine schon am ersten Satz des Buches erkennen kann, wie ich finde. Das hat die gesamte Erzählung sehr aufgelockert. Zudem muss ich noch ein großes Lob an das Kastensystem aussprechen, dass sich die Autorin ausgedacht hat. Eine interessante Idee, die eine gute Grundlage für die Geschichte gebildet hat. Fazit: Ich muss mich einfach für das Buch und Maria Engels aussprechen. Zum einen weil ich es grandios finde, wie viel Herzblut und Fantasie sie in ihre Geschichte gesteckt hat und zum anderen weil sie eine super sympathische Person ist. Also kauft und lest ihre Geschichten. Wenn ihr nur ein bisschen was für Fantasy übrig habt, dann kommt ihr auf eure Kosten. 

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    engelsmomente

    engelsmomente

    27. November 2015 um 18:30
  • Leserunde zu "Engelsklingen - Flamme und Stahl" von Maria Engels

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    engelsmomente

    engelsmomente

    Liebe Lovelybooks-Lesefreunde,  mein neuer Roman ist am 22. August erschienen und ich suche nun zehn interessierte Leseratten, die sich gern in ein Fantasy-Action-Abenteuer mit Engeln und Dämonen stürzen wollen! Worum geht es? Der Krieg zwischen Engeln und Dämonen hat die Welt brennen lassen. Vorerst herrscht Waffenstillstand und beide Armeen haben sich zurückgezogen, doch sie wissen, dass der Krieg noch nicht vorbei ist. Als einer der Engel, der die Menschen in Venedig vor den Übergriffen der Dämonen schützt, beobachtet Leliel täglich, wie sie sich ohne Strom und fließend Wasser in den ausgetrockneten Kanälen der Stadt durchschlagen – bis plötzlich in schwarze Roben gekleidete Gestalten auftauchen und die wenigen Überlebenden entführen. Leliel macht sich an die Verfolgung und findet sich bald in einem Gewirr aus Lügen und Intrigen eines jahrhundertelangen Zwists wieder. Auszug 1. Kapitel: »Ich hab aber keinen Bock auf den Mist«, schnaufte Leliel. Zum Glück war der Diamant bereits außer Hörweite, sonst hätte er sich vermutlich noch eine Strafe eingefangen. Er hatte gehofft, dass ihm heute endlich eine andere Arbeit zugeteilt werden würde, doch das war mal wieder nicht der Fall. Er musste nach unten, zu den stinkenden Menschen und ihnen beim Wiederaufbau zusehen. Als ob er sich im Krieg nicht oft genug um sie hatte kümmern müssen! Ihretwegen waren seine besten Freunde gefallen! Seine Schwertbrüder. Er hasste sie ebenso sehr wie die Dämonen. Und jetzt musste er schon wieder auf sie aufpassen. Er fühlte sich wie ihr verdammter Babysitter! Die Autorin: Maria Engels wurde 1993 in Dresden geboren und studiert derzeit Germanistik an der TU Chemnitz. Seit frühester Kindheit nervt sie schon alle mit ihren Texten. Von ewigen »Und … Und dann … und dann …«-Reihungen löste sie sich aber glücklicherweise. Sie erzählt Geschichten und versucht den Leser auf eine Reise mitzunehmen, von der sie meist auch nicht weiß, wo sie hinführt. Somit sind beide Seiten am Ende überrascht und hoffentlich auch begeistert. Im Moment tobt sie sich im Bereich Fantasy aus und hat sich dort bereits häuslich eingerichtet. Das Buch hat euer Interesse geweckt und ihr möchtet euch bewerben?*  Es werden 5 eBooks und 5 Taschenbücher vergeben. Schreibt mir einfach, wieso ihr das Buch lesen möchtet und welches Format (ePub oder mobi) ihr lesen könnt.  Ich freue mich auf eure Antworten und den kommenden Austausch! Ausgelost wird am 4. September!  Viel Glück! * Bitte beachtet, dass ihr euch dazu verpflichtet, aktiv am Austausch in den Leseabschnitten teilzunehmen und anschließend eine Rezension zum Buch zu schreiben.

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    • 184
  • Solang es das Gute noch gibt.....

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    Angel1607

    Angel1607

    30. September 2015 um 21:15

    Inhalt: Vorerst scheint es ruhig auf der Welt. Die Engel und Dämonen haben die Waffen niedergelegt und den Krieg beendet. Sie haben auf der Welt viel Unheil angerichtet und ein grauenhaftes Bild der Verwüstung hinterlassen. Die Menschen bauen nun ihre Welt neu auf unter dem wachsamen Auge der Engel, die versuchen sie vor Dämonenübergriffen zu schützen. Leliel ist einer der wachsamen Engel. Tagein tagaus verbringt er über den Dächern Venedigs und beobachtet. Alles scheint ruhig, bis eines Tages in schwarz gekleidete Gestalten auftauchen und einige Menschen entführen. Er macht sich auf dies zu verhindern. Leider gelingt es ihm nicht alle zu befreien und somit macht er sich mit der Hilfe von Natiel - einem Engel aus der Stahl-Legion - sowie zwei Menschen auf die Suche nach dem Rest. Leliel fühlt, dass mehr hinter allem steckt, dass es nicht bloß ein harmloser Versuch von Menschenraub war. Ein Abenteuer beginnt und Leliel deckt ein großes Geheimnis auf.... Meinung: Bereits bei einer Blogtour hab ich einen guten Einblick bekommen und somit musste ich mich einfach bei der Leserunde auf Lovelybooks bewerben. Zu meiner großen Überraschung hatte ich diesmal auch Glück und durfte mich über ein Ebook freuen.  Als großer Supernatural-Fan hat mich das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen. Leliel ist ein geschundener Engel, der im Krieg viel erlebt hat und dessen Herz gebrochen wurde. Trotz allem spürt er mit Ti eine große Verbundenheit und wenn sie ihn berührt empfindet er es im Laufe der Zeit als ganz angenehm und beginnt auch Gefühle für sie zu entwickeln. Bereits bei den ersten Zeilen konnte ich für Leliel viel Sympathie aufbringen und bereits bei der Hälfte hab ich ihn geliebt! Ein gebrochener Engel mit einem riesigen Herz! Mit Natiel wurde ich nicht so recht warm und dies ist bis zum Schluß geblieben, wobei ich seinen Charakter am Ende doch etwas nachvollziehen konnte und finde, dass er ganz großartig in die Geschichte passt. Aber zuviel möchte ich dazu nicht verraten, selbst lesen ist die Devise. :-) Ti und Mattia....sympathische Protagonisten, die ebenfalls durch den Krieg viel erlebt und verloren haben. Mattia hat versprochen auf Ti Acht zu geben und das übertreibt er zeitweise ganz schön.  Die Gefühle, die zwischen Ti und Leliel entstehen und wachsen sind sehr schön in die Geschichte eingebettet, auch wenn alles ein Ende nimmt, welches ich als Leserin nicht erwartet habe. Vorallem die letzten Kapitel waren für mich ganz großes Kino! Die Auflösung des Geheimnisses und die große Schlußszene....wunderbar! Für mich waren Engel immer schon etwas atemberaubendes und schönes, haben mich immer schon fasziniert und drum wurde mir bei diesem Buch oft ganz warm ums Herz.  Auch ist der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und gut. Die Story ist gut durchdacht und es kommt keine Langeweile auf! Gespannt warte ich auf Teil 2 und empfehle jedem Engel-Fan sich das Buch zu holen!

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  • Eine Lesereise zu den Engeln in Venedig…

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    ChrissiH

    ChrissiH

    21. September 2015 um 17:54

    **Kurzmeinung** Interessanter Ansatz einer Fantasygeschichte in Venedig. Teilweise mit einigen Längen, aber einem Ende, das vieles wieder wettmacht.   **Inhalt** Nach einem verheerenden Krieg zwischen Engeln und Dämonen steht die Welt in Trümmern. In Venedig sind die Kanäle ausgetrocknet und die Häuser stürzen nach und nach ein. Um dem entgegenzuwirken, bauen die Menschen ihre geliebte Heimat wieder auf und werden dabei heimlich von den Engeln bewacht. Trotzdem kommt es zu einem Überfall durch Dämonen. Leliel und Natiel – zwei Engel – gehen dem zusammen mit zwei Menschen auf dem Grund und erfahren mehr und mehr Abgründe, die die Erde vollends in den Abgrund stürzen könnten.   **Meine Meinung** Ich fange erst einmal mit dem Cover an. Es ist in einem leichten Rosaton gehalten, wodurch das Dunkelrot der Engelsflügel mit der Klinge besonders ins Auge fällt. Sie geben schon einen ersten Hinweis auf den Inhalt und – nebenbei bemerkt – sie fühlen sich auch leicht samtig an, was es noch besonders macht. Als zweites fällt die Silhouette Venedigs im unteren Teil des Covers ins Auge. Die Stadt bildet den Handlungsort für die Geschichte. Jeder, der schon einmal in Venedig war oder es auf Bildern gesehen hat, weiß um die Schönheit und Einzigartigkeit dieser Stadt. Es war also eine sehr interessante Wahl, die Geschichte ausgerechnet hierhin zu verlegen. Einige Orte erkennt man während des Lesens wieder, was gleichermaßen schön als auch erschreckend war, da dort nun alles zerstört ist. Es macht die Handlung noch greifbarer und dadurch glaubhafter und spannender. Die Hauptpersonen Leliel und Natiel – beide Engel – bilden ein erfrischendes Duo. Leliel ist eher der mürrische Typ, der recht gelangweilt seiner Aufgabe, die Menschen zu beschützen, nachgeht und trotzdem die Verantwortung für die Gruppe übernimmt – wenn auch eher widerwillig. Natiel kommt hingegen wie der Jungspund unter den Engeln rüber. Enthusiastisch, witzig und um keinen dummen Spruch verlegen. Also genau das Gegenteil von Leliel. Da wird auch schon mal von „Buddy“ oder „Bro“ gesprochen. Mir persönlich gefiel dieser Bruch von den „altbackenen“ Sprachweisen der Engel sehr. Denn seien wir ehrlich, erwarten wir nicht eigentlich eine weise und altertümliche Sprache? Durch die neue Redensart wirken die Engel viel mehr in der heutigen Zeit verwurzelt und damit moderner. Da die beiden allein wohl eher einer tickenden Zeitbombe gleichen würden (was sicher auch seinen Reiz hätte ;D), sind auch noch zwei Menschen in der kleinen „Weltrettungstruppe“: Ti und Mattia. Vor allem Mattia war mir leider nicht so sympathisch. Er war anfangs sehr anhänglich und irgendwann nur noch nervig, besserte sich aber zum Glück zum Ende der Geschichte hin. Allgemein war es etwas schwierig, sich mit den Personen zu identifizieren, weil einfach der Schwerpunkt des Buches weniger auf sie, sondern auf die Handlung an sich gelegt wurde. So erfahren wir nichts Tiefgründigesaus der Gefühlswelt der Protagonisten, es wird vielfach lediglich an der Oberfläche gekratzt und nur bruchstückhaft die Handlungen erklärt, dennoch reichte es um zu verstehen, warum so und so gehandelt wurde. Hier kann im nächsten Teil noch wesentlich mehr Potential genutzt werden. Auch die Handlung ist in der Hinsicht sehr verschieden. Teilweise hat man das Gefühl, es passiert gerade gar nichts und dann wieder überschlagen sich die Ereignisse. Ich hatte aber nie das Gefühl, dass es langweilig wird, da selbst in den etwas langatmigen Szenen die Dialoge frech und locker rüberkamen und mir als Leser ein sehr positives Gefühl übermittelt wurde, das mich einfach darüber hinweglesen ließ. Dennoch waren mir natürlich die spannenden Szenen wesentlich lieber ;). Umso schöner, dass mich das Buch zum Schluss hin nicht hängen ließ, sondern sinnbildlich mit einem Knall endete. Ich wurde total überrascht und war einfach nur sprachlos und vollkommen mitgerissen, das machte so manchen Hänger wieder wett und lässt mich nun gespannt auf Teil 2 warten.   **Fazit** Trotz einiger Längen, eine tolle Geschichte, die Lust auf Engel und Venedig macht. Besonders amüsant sind dabei die Dialoge der Hauptfiguren und das „i“-Tüpfelchen bildet ein fulminantes Ende, das neugierig auf Teil 2 macht. Insgesamt eigentlich 3,5 Sterne, aber da das Ende wirklich einen positiven Eindruck hinterlässt, runde ich mal auf ;).

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  • Paar Kritikpunkte, aber durchaus überzeugend!

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    AnnaSalvatore

    AnnaSalvatore

    21. September 2015 um 16:28

    http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2015/09/rezension-engelsklingen-flamme-und.html GESTALTUNG Das Cover gefällt mir unheimlich gut, ich mag die Farben/Muster sehr, und in natura ist es noch schöner. Mein altbekannter Mangel ist wieder: Der Buchrücken ist mir zu schlicht. Einfache, schwarze Schrift reicht nicht! MEINUNG Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Welt in der wir uns befinden, scheint Epochen zurückgeworfen zu sein, nach dem Krieg zwischen den Dämonen und Engeln. Die Menschen müssen alles wiederaufbauen, Strom und fließend Wasser oder gar Internet gibt es nicht mehr. All das erleben wir in Venedig und aus der 3. Perspektive von Leliel, einem Engel aus der Flammenlegion. Bei den Engeln gibt es 3 Legionen, die wie eine Hierachie aufgebaut sind: Diamantlegion Flammenlegiom Stahllegion Dies führt manchmal zu Spannungen zwischen den Engeln, vor allem merkt man dies bei Natiel, Freund von Leliel und Engel der Stahllegion, der sich oftmals unterdrückt und benachteiligt fühlt. Natiel, immer einen netten Spruch auf den Lippen, ist eigentlich ein witziger Zeitgenosse. Er ist praktisch das Gegenstück zum sonst eher mürrischen Protagonisten Leliel. Leliel ist wie gesagt eher mürrisch, was auch auf seinen bisherigen Erfahrungen im Krieg beruht. Seine leicht angenervte Art hat mir gut gefallen, und in Krisenmomenten merkt man auch, dass ihm einige Personen wichtig sind, was er sonst eigentlich gar nicht zeigt, bzw. sich nicht eingestehen will. Ti ist ein richtig sympathisches, aufgedrehtes Mädchen, nur fand ich es etwas schade, dass sie eher wenige Auftritte in der Geschichte hat. Im Gegensatz zu ihrem Freund Mattia. Beide sind Menschen und kennen sich schon länger, doch gleichzeitig sind sie ganz unterschiedlich. Da wo Ti vertrauensvoll zu den Unbekannten war, herrschte bei Mattia großes Misstrauen. Dennoch habe ich Mattia im Laufe der Geschichte mögen gelernt. Die Geschichte nimmt früh an Fahrt auf, als die bereits im Klappentext erwähnte Entführung losgeht. Alles in allem geht es in dem Buch darum, dass immer jemand gesucht ist. Zu Anfang diese Person, dann diese. Da hätte ich mir, einfach um ein bisschen Schwung in die Handlung zu bringen, mehr Abwechslung gewünscht. Zwischendurch gab es immer mal wieder interessante Szenen in Hinblick auf die Dämonen, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Stil ist flüssig zu lesen und nicht zu eingehend beschreibend, dennoch hat mich die jugendliche Sprache, z. B. bei Bro und Buddy etwas gestört, da es für mich persönlich nicht ins Setting passt. Dennoch nahmen diese Ausdrücke nicht Überhand, sodass ich damit leben kann. FAZIT Ein schöner Auftakt, der in eine dystopische Zukunft voller biblischer Fantasy entführt. Auch wenn es ein paar Kritikpunkte gibt, hat mich die Geschichte gut unterhalten und die Fortsetzung werde ich auf jeden Fall lesen. - 4 von 5 Feenfaltern -

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  • Viel verschenktes Potential!

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    Lizzy_Curse

    Lizzy_Curse

    21. September 2015 um 11:02

    Wenn mich der Titel fesselt, ich nach den Details auf dem Cover des Buches schaue und mir der Klappentext einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will, dann dauert es nicht lange bis ich die ersten Worte und Seiten gelesen habe, um mir meine eigene Meinung zu bilden So erging es mir mit „Engelsklingen - Flamme und Stahl“. Es herrscht Waffenstillstand zwischen Engeln und Dämonen, nach dem weltumspannenden Krieg, der nichts als Tod und Zerstörung gebracht hat. Nun bauen die Menschen ihre verwüsteten Städte wieder auf, und Leliel beschützt die Menschen, die an einer neuen Zukunft arbeiten vor Übergriffen der Dämonen. Eines Tages wird er Zeuge, wie schwarz gekleidete Gestalten die wenigen Überlebenden entführen. Gemeinsam mit Natiel macht er sich an die Verfolgung. Zunächst einmal mag ich Cover, wie jenes das Engelsklingen ziert. Es wirkt professionell und passt gut zum Klappentext, obwohl ich für meinen persönlichen Geschmack wohl einen anderen Rotton gewählt hatte. Im Endeffekt machte mich das Cover neugierig auf den Inhalt des Buches, und so soll es ja auch sein. Der Schreibstil der Autorin hat mich gut in das Buch hinein finden lassen. Sie schlägt keine unnötigen schreiberischen Schnörkel um ans Ziel zu kommen und ergötzt sich auch nicht in ausladenden Beschreibung eines Grashalms, was ich gut finde. Bei dieser Art von Buch wäre es auch ein wenig fehl am Platze gewesen, finden wir uns doch an einem Kriegsschauplatz wieder, den die Autorin gut skizziert. Sie umreisst ihn zu Anfang, ohne gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Manche Autoren haben das Bedürfnis gleich zu Anfang auf den ersten paar Seiten die Vorgeschichte ihrer Welt und die Lebensgeschichte der Figuren wieder zu geben ohne Rücksicht auf den Gähnfaktor des Lesers. Das war hier nicht der Fall. Die Autorin dosiert ihre Informationen und schafft so Neugierde auf die nächsten Seiten. Ich habe mir im Laufe der Lektüre Öfters die ein oder andere Frage gestellt. Dieses Buch ist der erste Band in einer Reihe. Die vorher erwähnte Wohldosierung der Informationen über die Welt, über den Krieg und über das System der Engel und der Dämonen hätte ich mir gegen Ende des Buches ausführlicher gewünscht. Was zu Anfang Neugier schürt, hat bei mir gegen Ende dafür gesorgt, dass bei mir die Storyline eingefallen ist wie ein missglücktes Soufflee. Ich hatte das Gefühl, die Autorin hält viele Informationen zurück für die nächsten Bände, aber ein bisschen Unterfütterung hätte an dem ein oder anderen Punkt, insbesondere später im Buch nicht geschadet. Ich hatte ständig das unbefriedigende Gefühl, das da noch mehr sein muss. Und das Gefühl sollte auch bei einem ersten Band nicht unbedingt im Vordergrund stehen. Andererseits fand ich die Beschreibungen der leeren Häuser und der Verwüstungen ziemlich anschaulich dargestellt. So empfand ich die Welt, in die uns die Autorin mitgenommen hat, zwar düster und gefährlich, jedoch nicht richtig „rund“… … und aus diesem Empfinden resultierte auch, dass die Charaktere mir recht fern blieben. Ich habe mich zwischendrin immer wieder nach ihren Motiven, Wünschen oder Träumen gefragt, und fand diese dann an späterer Stelle nur unzureichend erklärt. Schade, da z.B. aus Leliel ein toller Charakter hätte werden können. Im Endeffekt fand ich nicht wirklich in das Buch hinein. Maria Engels schafft viel Potential, ohne es dann wirklich auszuschöpfen, und das finde ich schade. Nach meinem Empfinden hätte das Buch gut 200 Seiten mehr vertragen können. Aus diesem Grund vergebe ich für ein Buch mit viel verschenktem Potential nur knappe 3 Sterne.

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  • Eine interessante Story mit interessanten Charakteren!

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    Der-Lesefuchs

    Der-Lesefuchs

    21. September 2015 um 07:54

    Zum Inhalt: Der Krieg zwischen Engeln und Dämonen hat die Welt brennen lassen. Vorerst herrscht Waffenstillstand und beide Armeen haben sich zurückgezogen, doch sie wissen, dass der Krieg noch nicht vorbei ist. Als einer der Engel, der die Menschen in Venedig vor den Übergriffen der Dämonen schützt, beobachtet Leliel täglich, wie sie sich ohne Strom und fließend Wasser in den ausgetrockneten Kanälen der Stadt durchschlagen – bis plötzlich in schwarze Roben gekleidete Gestalten auftauchen und die wenigen Überlebenden entführen. Leliel macht sich an die Verfolgung und findet sich bald in einem Gewirr aus Lügen und Intrigen eines jahrhundertelangen Zwists wieder. (Quelle: Klappentext) Meine Meinung: Als ich das Buch in die Hand nahm, verspürte ich eine seltsame Haptik, die ich so noch nicht kannte. Das Buch fühlte sie irgendwie "anders" an, als andere Bücher. Die Oberfläche ist anscheinend irgendwie behandelt, wodurch sie etwas weicher wirkt, jedoch auch irgendwie "komisch". Die Geschichte ist interessant. Die Engel sind in verschiedene Legionen eingeteilt (Stählerne, Flammen und Diamantene) und wachen über die Menschen. Dabei übernimmt Leliel (ein Flammender) die Rolle des Beobachters, während die Stählernen den Menschen zur Hand gehen - natürlich getarnt. Die Menschen wissen nicht, dass es Engel gibt, da diese sich tarnen können. Leliel wirkt anfangs ziemlich arrogant und stur. Er beharrt auf seinen Standpunkten und Gedanken und agiert manchmal auch aus einer Laune heraus. Mit der Zeit lernt man aber seinen wahren Kern etwas kennen (auch wenn ich mir dies noch etwas mehr gewünscht hätte). Die anderen Protagonisten Natiel (ein Stählerner) sowie Ti und Mattia (beides Menschen) lernt man kennen und in Teilen auch lieben. Jedoch sind die Handlungen nicht immer nachvollziehbar und die Charaktere zwar interessant, jedoch noch etwas zu oberflächlich.  Das Thema ist nicht neu, jedoch ist die Einteilung der Engel in eine Art Klassengesellschaft ein interessanter Gedanke. Die Arbeiter (Stählerne), der gehobene Mittelstand (die Flammen) und die Mächtigen (die Diamantenen) scheinen das Problem eines jeden Gesellschaftssystems zu haben. Oftmals herrscht eine Sicht auf gleicher Ebene, jedoch werden die anderen Ebenen der Engel entweder abschätzig oder ehrfurchtsvoll betrachtet. Zudem scheint die Kommunikation zwischen den Ebenen nicht zu funktionieren und schürt Neid und Missgunst untereinander. Darum fällt es auch nicht auf, dass die Dämonen Menschen entführen. In Teilen konnte ich die nächsten Schritte der Charaktere vorausahnen, jedoch an der einen oder anderen Stelle wurde ich komplett überrascht. Leider hat sich das Buch in Teilen etwas gezogen, während das Finale so schnell an Tempo gewonnen hat und mit einem solchen Paukenschlag endete, dass ich förmlich überrannt wurde. Leider gehen bei diesem Tempo auf einmal einige Punkte verloren und Stränge bleiben offen zurück. Die Zuneigung zwischen einem Engel und einem Menschen gefällt mir in diesem Zusammenhang recht gut, jedoch ist diese nur angerissen und das Thema nicht weiter vertieft worden, was ich ein wenig schade fand. Schließlich war doch diese Zuneigung der Antrieb, sich das halbe Buch lang auf die Suche nach einem Menschen zu machen. Maria Engels hat einen schön zu lesenden Schreibstil, mit einem kleinen Hang zum (zu) ausschweifenden Erzählen, was in Teilen gut gepasst hat, in anderen Momenten aber etwas fehl am Platz war. Fazit: Eine interessante Story mit interessanten Charakteren und einem Klassensystem bei den Engeln. Aber auch noch mit Potential nach oben...  Aus diesem Grund 3 von 5 möglichen Punkten.

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  • ein sehr guter Auftakt der Fantasyreihe

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    Manja82

    Manja82

    20. September 2015 um 12:51

    Kurzbeschreibung Der Krieg zwischen Engeln und Dämonen hat die Welt brennen lassen. Vorerst herrscht Waffenstillstand und beide Armeen haben sich zurückgezogen, doch sie wissen, dass die letzte Schlacht noch nicht geschlagen ist. Als einer der Engel, der die Menschen in Venedig vor den Übergriffen der Dämonen schützt, beobachtet Leliel täglich, wie sie sich ohne Strom und fließend Wasser in den ausgetrockneten Kanälen der Stadt durchschlagen – bis plötzlich in schwarze Roben gekleidete Gestalten auftauchen und die wenigen Überlebenden entführen. Leliel macht sich an die Verfolgung und findet sich bald in einem Gewirr aus Lügen und Intrigen eines jahrhundertelangen Zwists wieder. (Quelle: amazon) Meine Meinung Im Krieg zwischen Dämonen und Engeln herrscht zurzeit Waffenstillstand. Diese Zeit möchte Leliel nutzen um die Stadt Venedig wieder aufzubauen. Seine Aufgabe ist zudem auf die Menschen aufzupassen, doch wirklich viel hält er nicht von ihnen. Eines Tages aber bekommt Leliel mit wie Dämonen Menschen entführen. Er versucht es zu verhindern, doch so ganz klappt es nicht. Nicht alle Menschen können gerettet werden. Ti, eine der Menschen, verschwindet. Und obwohl Leliel Menschen verachtet, bei Ti ist alles anders. Können Leliel und seine Verbündeten die entführten Menschen retten? Und was ist mit den Dämonen? Der Fantasyroman „Engelsklingen: Flamme und Stahl“ stammt aus der Feder der Autorin Maria Engels. Es ist der Auftakt einer Reihe und für mich war dies das erste Buch überhaupt der Autorin. Leliel ist der Protagonist und er war mir sympathisch. Seine Handlungen wirken alle nachvollziehbar und man kann sich als Leser gut in ihn hineinversetzen. Er ist ein Engel, der auf Menschen aufpassen soll. Dabei hasst er eben diese, ungefähr genauso wie er die Dämonen hasst. Er ist ziemlich eigensinnig und kann auch richtig stur sein. Doch er muss letztlich über seinen Schatten springen und diese Entwicklung gefiel mir richtig gut. Natiel ist das komplette Gegenteil von Leliel. Er sieht gut aus und weiß wie er mit Menschen umzugehen hat. Ti ist ein Mensch. Sie durchschaut ziemlich schnell das Leliel ein Engel ist. Immer an ihrer Seite ist Mattia. Er wirkte ein wenig aufdringlich und dennoch mir gefielen sowohl Ti als auch Mattia gut. Auch die Nebenfiguren, die Maria Engels ins Geschehen eingebaut hat, sind gut gelungen. Manch einer blieb vielleicht etwas blass, wurde nur angeschnitten aber ich vermute in Zukunft wird man von manch einem noch einiges erfahren. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm lesbar. Man kommt ziemlich flüssig durch die Seiten und ist auch direkt drin im Geschehen. Das gefiel mir gut. Die Handlung an sich ist spannend gehalten. Die Idee mit der Suche ist interessant und soweit auch gut umgesetzt. Die Kämpfe wirken echt und ich empfand sie als gelungen beschrieben und durchdacht. An Mancher Stelle wirkt es zwar vorhersehbar aber das stört nur geringfügig. Das Ende wirkt die Geschichte ein wenig überstürzt. Es passiert sehr viel, man ist als Leser ein wenig überfordert. Das eigentliche Ende ist sehr offen. Viele Dinge bleiben unbeantwortet und so muss man als Leser auf den zweiten Teil warten, der hoffentlich ein wenig mehr Licht ins Dunkel bringt. Fazit Alles in Allem ist „Engelsklingen: Flamme und Stahl“ von Maria Engels ein sehr guter Auftakt der Fantasyreihe rund um Dämonen und Engel. Gut gestaltete Charaktere, ein angenehm lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend und durchdacht ist, allerdings auch ein wenig vorhersehbar wirkt, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf Band 2. Durchaus lesenswert!

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  • So viel Potential und ein offenes Ende.....Grrrrr. Ich MUSS weiterlesen!

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    Floh

    Floh

    Nachdem ich den Klapptext und die ansprechende Inhaltsangabe zur Handlung der deutschen Fantasy „Engelsklingen – Flamme und Stahl“ der jungen Autorin Maria Engels gelesen habe, war auch ich sofort Feuer und Flamme. Engel und Dämonen, packende Kämpfe und große Emotionen wurden hier assoziiert. Die Leseprobe zum Fantasy-Auftakt „Engelsklingen“ hat mir sehr gefallen und ich wollte dieses Buch unbedingt kennenlernen. Ein Buch von großer Atmosphäre, Mystik, Sagen, Romantik, Flair und größten Emotionen und Gefahren… das habe ich mir erhofft, doch leider bleibt das Ende offen und meine hohen Erwartungen „noch“ unerfüllt! Erschienen im Selbstverlag Verlag (http://engelsmomente.blogspot.de/) Inhalt: „Der Krieg zwischen Engeln und Dämonen hat die Welt brennen lassen. Vorerst herrscht Waffenstillstand und beide Armeen haben sich zurückgezogen, doch sie wissen, dass der Krieg noch nicht vorbei ist. Als einer der Engel, der die Menschen in Venedig vor den Übergriffen der Dämonen schützt, beobachtet Leliel täglich, wie sie sich ohne Strom und fließend Wasser in den ausgetrockneten Kanälen der Stadt durchschlagen – bis plötzlich in schwarze Roben gekleidete Gestalten auftauchen und die wenigen Überlebenden entführen. Leliel macht sich an die Verfolgung und findet sich bald in einem Gewirr aus Lügen und Intrigen eines jahrhundertelangen Zwists wieder.“ Meine Meinung: Wenn man eine Geschichte beendet und im selben Atemzug das Gefühl hat, noch nicht all die Sinneseindrücke, Gefühle und Antworten, die man sich erhofft hat, gefunden zu haben, dann ist das ein sehr sehr unbefriedigendes Gefühl. Zwar bietet Engelsklingen zunächst den Auftakt einer Reihe, aber hier hätte ich mir definitiv einen runderen Abschluss gewünscht. Das ist auch schon kein Cliffhanger mehr, das ist „Folter“ am Leser… Denn diese Fantasy rund um ngel und Dämonen um Gut und Böse, Freund und Feind hat so viel charmantes Potential, welches erst gerade zum Ende des ersten Bands aufzublühen schien. Und dann ist das Buch aus…. Das war eines der größten Mankos. Leider waren mir bis zum Finale auch die Charaktere etwas blass, erst spät haben sie Form und Ausdauer angenommen. Hier MUSS man einfach weiterlesen. Ich hoffe, stark, der Folgeband erscheint schon bald…?!? So, nun habe ich Luft gemacht und möchte jetzt die vielen Stärken und Sympathien nennen, die den Leser in dieser magischen und kämpferischen Fantasy erwarten. Dieser Fantasyauftakt entführt den Leser an grandiose Kulissen, bringt ihm die Zwischenwelt der Engel und Dämonen und deren Rituale und eine längst vergessene Vergangenheit nahe, Mythen und Sagen, Gefahr und Heimat, Gut und Böse, Krieg und Frieden und mittendrin die Menschen. "Engelsklingen Flamme und Stahl" hat einen ganz bestimmten Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Wir Leser begleiten die Charaktere Natiel, Laliel, Mattia, Ti und Pat und Co. Durch eine angespannte Lagen und einem Kampf an den Fronten der Mächte. Doch wo die Liebe hinfällt… Für einen Menschen ist es gar nicht leicht, sich mit den Gefahren und dem Umgang mit Dämonen und Engeln zurechtzufinden. Doch hier gibt es eine Beziehungskiste, die all diese Stolpersteine vereint. Ein dunkles Geheimnis wirft Schatten über die Vergangenheit und Gegenwart. Einzig allein die Zukunft könnte Hoffnung bringen. Kleinere Schwäche in Form von einigen längeren Passagen verzeiht man diesem sonst so makellosen Buch mit Freude, nur um endlich zu wissen, was als nächstes geschieht. Ja, sogar die Tatsache, dass die Geschichte um die Engel und ihrer Bestimmung im Verlauf immer viel mehr Fragen stellt, als diese zu beantworten, kann ich verzeihen - wenn auch mit einiger Ungeduld. Dabei verwebt die Autorin Maria Engels (ist der Autorenname Zufall?) geschickt viele verschiedene Handlungsstränge miteinander und schafft schließlich ein vollgepacktes Netz voller Abenteuer, Geschichten und dem Gefühl den Charakteren näher kommen zu wollen. Schreibstil: Die Autorin Maria Engels macht es ihren Lesern aber auch nicht leicht, sich in ihre Geschichte einzufinden und abzutauchen. Hier zeigt die junge Autorin noch sehr viel Potential. Ihre Story ist wirklich lobenswert, nur bedarf es neben Rasanz und Überraschung in der Handlung auch eine gewisse Tiefe und Nähe zu den Charakteren. Mit ihrem mitreißenden, fesselnden, phantastischen und bildhaften Erzählstil ist es ein Leichtes die Handlung aufzunehmen, doch versinken und vertiefen kann man sie leider nicht. Sie schreibt sehr sachlich und scheint wenig Bezug zu ihren Figuren aufgebaut zu haben, oder kann dies leider für meinen Geschmack nur schwach rüber bringen. Dafür besitzt sie Stärken um Erzähltempo, im Konstrukt, im Ideenreichtum und in einer Welt fernab der Realität. Man geht mit der Geschichte, ohne wirklich zu wissen, wohin sie führen wird, und das ist eines der Dinge, die ich an dem Buch so beeindruckend und unvergleichlich finde. Einen roten Faden, in dem Sinn, dass man immer zumindest eine Ahnung hat, was als nächstes geschehen könnte, gibt es eher nicht. Vielmehr steht man permanent vor einem schwarzen Abgrund und hofft, dass sich die Dinge doch noch zum Guten wenden. Dass dieses Buch dadurch nicht ein einziges Chaos, sondern umso authentischer und komplexer ist, ist schlicht beeindruckend - und vor allen Dingen fesselnd. Maria Engels Schreibstil überzeugt mit real gewordenen Kulissen, lebhaften Bildern, viel Atmosphäre und Flair. Charaktere: Das i-Tüpferlchen in einem Fantasywerk mit Engeln und Dämonen wären natürlich emotionsgeladene, fesselnde und hinreißende Charaktere und Figuren gewesen. Dem ist hier leider für meinen Lesegeschmack nicht so, und dafür muss ich leider Sterne abziehen. Zunächst finde ich die Namenwahl sehr ansprechend. Das passt prima und wirkt durchdacht. Leider zeigen die Charaktere erst zum Ende des ersten Bandes die Gefühlswelle, die ich mir schon die ganzen knapp 250 Seiten zuvor gewünscht hätte. Sehr schade, aber es geht ja weiter…. Trotz der fehlenden Tiefe ist es weiterhin faszinierend zu beobachten, wie Leliel, Natiel, Michael, Gabriel, Path, Bel und stellenweise auch Ti und Mattia sich entwickelt und was sie erleben und fühlen. Zumal ihr Tun und Handeln und ihre Erlebnisse immer irgendwelche Konsequenzen haben. Diese Verstrickungen führen nur dazu, dass man kaum einem über den Weg trauen kann und nicht mehr weiß, wer an welcher Front kämpft und welchem Clan angehört. Die Autorin: „Maria Engels wurde 1993 in Dresden geboren und studiert derzeit Germanistik an der TU Chemnitz. Seit frühester Kindheit nervt sie schon alle mit ihren Texten. Von ewigen "Und dann ... Und dann ... und dann..."-Reihungen löste sie sich aber glücklicherweise. Sie erzählt Geschichten und versucht den Leser auf eine Reise mitzunehmen, von der sie meist auch nicht weiß, wo sie hinführt. Somit sind beide Seiten am Ende überrascht und hoffentlich auch begeistert. Im Moment tobt sie sich im Bereich Fantasy aus und hat sich dort bereits häuslich eingerichtet.“ Fazit: Liebe Autorin Maria Engels, bitte beglücke uns schon bald mit deiner Fortsetzung, denn erst zum Schluss ist das Buch zur Blüte erwacht und noch zu viele Fragen sind offen…. Trotz aller Begeisterung und Sympathie zur Handlung, kann ich für diesen potentialgeladenen Auftakt nur 2 Sterne vergeben!

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    • 11
    parden

    parden

    16. September 2015 um 08:30
    Kopf-Kino schreibt Dafür dass du dem Auftakt lediglich 2 Sterne geben konntest, ist deine Rezension sehr freundlich und fair geschrieben. Mich lockt der Inhalt nicht, die deiner Meinung nach fehlende Tiefe hätte ...

    Da kann ich mich nur angschließen... :)

  • Flamme und Stahl

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    SallysAngel

    SallysAngel

    Leliel ist eigentlich total genervt von den Menschen. Doch seit der Krieg zwischen Ihnen (also den Engeln) und den Dämonen annähernd vorbei war, muss er auf sie aufpassen. Alles ändert sich als er auf Ti trifft, einem Mädchen das ihn um Hilfe bittet ihre entführte Freundin wiederzufinden. Meine Meinung: Ein wundervolles Buch mit mitreissender Geschichte und flüssigem Schreibstil. Das Buch ist aus der Sicht von Leliel (Li) geschrieben. Leliel ist ein sehr interessanter und ungewöhnlicher Charakter, aber gerade das macht das Buch so ungewöhnlich. Die Idee der Geschichte ist wunderbar umgesetzt und es macht richtig Spaß das Buch zu lesen, vor allem da es die meiste Zeit sehr spannend ist. Dauernd tauchen neue Fragen auf, neue Spekulationen und neue Verbündete oder auch Feinde, wobei man meist nicht so leicht erkennen kann wer was ist. Ein sehr schönes Leseerlebnis aus der Sicht eines Engels, über den ständigen Kampf mit den Dämonen, aber auch gleichzeitig der eigenen Rangordnung. Grundsätze werden infrage gestellt und man kann einen Bezug zur Realität darstellen. Und wenn man das nicht möchte hat man trotzdem ein wundervolles Buch vor sich liegen. Fazit: Ein sehr schönes Leseerlebnis das ich nicht missen möchte. Ich hoffe doch sehr das es eine Fortsetzung geben wird! 

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    • 2
  • eine Welt, zerstört durch den Kampf der Engel gegen die Dämonen

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    annlu

    annlu

    Er verstand selbst nicht, wieso sie nicht gesagt hatten, dass sie Engel waren. Der Großteil der Menschen betrachtete sie immerhin als Feinde. Und der Junge wäre auf sie losgegangen. Aber das Mädchen? Da war er sich nicht so sicher. Schließlich hatte sie ihn gestern um Hilfe gebeten, sicher hätte sie ihn heute nicht abgelehnt, selbst wenn sie gewusst hätte, dass er der Engel war. Die Erde ist im Kampf der Dämonen mit den Engeln zerstört worden, die Weltbevölkerung auf ein Minimum geschrumpft. Leliel ist einer der Engel, der mit der Aufsicht über die Aufbauarbeiten Venedigs beauftragt wurde. Als er gerade die menschlichen Arbeiter beobachtet, tauchen Vermummte auf, die einige der Menschen verschleppen wollen. Es gelingt ihm, eine der Gruppen zu stoppen, während andere entkommen. Nun wollen er und der Engel Natiel herausbekommen, ob wer dahintersteckt und ob ein neuer Krieg droht. Dazu brauchen sie die Hilfe von dem Menschenmädchen Ti und ihrem Freund Mattia. Das Buch ist in lange Kapitel geteilt, die das Lesen nicht unbedingt vereinfachen. Der Schreibstil ist durch viele Gespräche geprägt. Dort werden öfters auch Themen angesprochen, die für die Betroffenen klar sind, deren Hintergründe sich dem Leser aber erst langsam erschließt. Die Erzählung legt den Fokus auf Leliel, sodass sein Charakter auch über seinen Gefühle und Gedanken ersichtlich wird. Die Gründe des Krieges und die Hierarchie der Engel werden erst langsam eingeführt, während man in den ersten Kapiteln Leliel und Natiel kennenlernt. Leliel ist ein zurückgezogener Engel, dem es nach traumatisierenden Ereignissen während des Krieges, nicht leicht fällt, mit anderen Umgang zu haben. Natiel hingegen ist eine Frohnatur, der gerne Sprüche klopft und alles versucht mit Humor zu sehen. Nicht nur die beiden Menschen, sondern auch die Gefahr durch die Dämonen bringen Schwung in ihren Alltag. Mir ist der Einstieg in die Geschichte nicht so leicht gelungen. Auch mit dem Weiterlesen hat sie mich nicht wirklich gepackt. Ich hatte das Gefühl, dass mir hier etwas fehlt. Die Charaktere konnte ich mir durch ihre Konversationen noch vorstellen, die Handlung war mir aber zu langwierig. Einzelne, spannende Momente werden immer wieder durch Szenen unterbrochen, in denen die Charaktere nicht wirklich weiterwissen, darüber zwar beraten, aber nicht wirklich handeln. Von daher ist die Spannung nicht wirklich bei mir abgekommen. Zudem habe ich die Hintergründe zum Krieg und zu den Engeln und Dämonen bis zuletzt nicht wirklich verstanden.

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    • 2
  • Maria Engels – Engelsklingen, Flamme und Stahl

    Engelsklingen - Flamme und Stahl
    DianaE

    DianaE

    06. September 2015 um 21:06

    Maria Engels – Engelsklingen, Flamme und Stahl Leliel ist ein Engel und als Flamme hat er die Aufgabe auf die Menschen aufzupassen, die nach einem verherrenden Krieg zwischen Dämonen und Engeln die Stadt Venedig wieder aufbauen. Er hält nicht viel von den Menschen, er hasst sie sogar, genau wie die Dämonen. Doch eines Tages bekommt er mit, wie ein paar Dämonen Menschen entführen und er versucht dies zu verhindern. Nicht alle Menschen können gerettet werden und so bittet ihn Catina um Hilfe. Ti ist ein Mensch und so sehr Leliel sie verachtet, bei ihr ist irgendetwas anders. Auf der Suche nach den entführten Menschen begleitet Leliel auch noch der Mensch Mattia und der Natiel von der Stahllegion. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass die Dämonen weit aus mehr vor haben, als nur ein paar Menschen zu entführen. Leliel muss sich fragen, wer ist Freund und wer ist Feind? Der Roman ist flüssig, komplex, teilweise beklemmend, dann wieder locker, humorvoll, durchweg spannend und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Ich konnte mich gut in die Geschichte einlesen und hatte das Gefühl direkt im Geschehen zu stehen. Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht erhalten. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich konnte mich gut in die Welt der Hauptperson Leliel rein versetzen, der mir sofort sympathisch, aber größtenteils undurchsichtig und distanziert erschien. Leliel ist ein Engel, der keine Lust auf seine Aufgabe bei den Menschen hat. Erst als er Natiel kennenlernt, lehnt er sich etwas gegen seine Aufgabe auf und geht mit ihm auf die Suche nach den vermissten Menschen. Ti, die immer in Begleitung von Mattia ist, ist einer dieser Menschen, und durchschaut recht schnell das Leliel ein Engel ist. Alles in allem sind mir die Charaktere etwas zu blass, was ich sehr schade finde. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. Dieses Buch bereitete mir Freude beim Lesen, auch wenn ich mir das eine oder andere Detail mehr gewünscht habe. Da aber in diesem Buch nicht alle Fragen beantwortet wurde, gibt es sicher eine Fortsetzung, die ich mit Sicherheit lesen werde. Denn die Geschichte um Leliel und Michael hat mich fasziniert. Die Autorin verbindet am Ende des Buches leider nicht alle Handlungsstränge und lässt viele Fragen offen. Dennoch ein Roman, der die Langeweile vertreibt und ein paar schöne Lesestunden garantiert. Das Cover ist ansprechend und aufwendig gestaltet. Die Farben geben dem Cover einen besonderen Charme. Das Cover und auch der Titel stehen im Einklang mit dem Buch. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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