Maria Engstrand

 4 Sterne bei 60 Bewertungen

Lebenslauf von Maria Engstrand

Maria Engstrand, geboren 1973, hat einen Master in Technischer Physik und arbeitet als Europäische Patentanwältin. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Lerum, einem Vorort von Göteborg. Code: Orestes ist ihr Debüt und Auftakt einer Trilogie

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Code: Elektra

Erscheint am 18.08.2020 als Hardcover bei mixtvision.

Alle Bücher von Maria Engstrand

Cover des Buches Code: Orestes9783958541535

Code: Orestes

 (60)
Erschienen am 12.02.2020
Cover des Buches Code: Elektra9783958541573

Code: Elektra

 (0)
Erscheint am 18.08.2020

Neue Rezensionen zu Maria Engstrand

Neu

Rezension zu "Code: Orestes" von Maria Engstrand

Rätselspaß mit zu knackenden Codes und Leseabenteuer in einem
Skyline-Of-Booksvor 15 Tagen


Klappentext

„Ein spannender Roman für Kinder ab 11 Jahren: In Schweden wird die 12-jährige Malin von einem seltsamen Mann aufgehalten, der ihr hastig einen Brief in die Hände drückt. Sie muss versprechen, den Brief an ein Rutenkind zu übergeben, das in genau einhundert Tagen in die Nachbarschaft ziehen wird. Als Orestes einige Monate später mit seiner Mutter und kleinen Schwester ankommt, wird Malin klar, dass er das Rutenkind sein muss. Gemeinsam versuchen sie, den mysteriösen und teilweise verschlüsselten Brief eines jungen Ingenieurs aus dem Jahr 1857 zu entziffern. Und stoßen dabei auf geheimnisvolle Machenschaften, die sie auf eine abenteuerliche Schnitzeljagd führen.“

 

Gestaltung

An der Covergestaltung gefällt mir das Motiv in der Mitte besonders gut, weil ich es total interessant finde. Die alte Schreibmaschine sieht durch die Art ihrer Zeichnung spannend aus, aber auch die kleinen Sterne bzw. Lichtreflexe lassen sie besonders aussehen. Mir gefällt vor allem die Landschaft aus Bergen und Tannen, die auf der Schreibmaschine zu sehen sind und all die Details. Auch die Schlüssel finde ich sehr filigran und detailreich. Zudem gefällt es mir, dass das Cover in Blautönen gehalten ist und mit orangenen Highlights versehen wurde.

 

Meine Meinung

Auf dieses Buch wurde ich zunächst durch das hervorstechende Cover aufmerksam und als ich mir dann den Klappentext durchgelesen habe, war meine Neugierde geweckt. In „Code Orestes“ geht es um Malin, die von einem Mann einen Brief bekommt, den sie an ein Kind weitergeben soll, das bald in ihre Nachbarschaft ziehen wird. Dieses Kind ist Orestes. Zusammen mit Malin versucht er den rätselhaften Brief zu entschlüsseln. Die beiden Kinder hätten nicht damit gerechnet, dass der Brief sie nicht nur auf eine wilde Schnitzeljagd schicken würde, sondern dass sie auch noch geheimen Machenschaften auf die Schliche kommen…

 

Ich mag es sehr, wenn ein Buch mich dazu anregt, mitzurätseln und wild zu spekulieren. „Code Orestes“ macht dies aber auf eine besondere Art und Weise, die mir persönlich richtig gut gefallen hat. In dem Buch gibt es einige Codes und Rätsel, die die Figuren entschlüsseln müssen und auch der Leser kann hier mitdenken und mitraten, was mir großen Spaß gemacht hat. Manche Rätsel fand ich allerdings auch echt knifflig, weswegen ich denke, dass jüngere Leser hier vielleicht etwas Hilfe gebrauchen könnten (z.B. indem man das Buch gemeinsam liest). Diesbezüglich fand ich es aber auch richtig cool, dass hier Verschlüsselungstechniken auch visuell dargestellt wurden.

 

Mir hat auch gefallen, dass Malin die Geschichte aus ihrer Ich-Perspektive erzählt, da so die kindliche Seite der Geschichte nicht verloren ging, denn Malin ist immerhin erst 12! In ihre Perspektive eingebunden werden die Briefe eines Ingenieurs aus dem Jahr 1857, welche meiner Meinung nach in starkem Kontrast zu Malins frischer Erzählweise standen, da sie etwas sperriger erzählt wurden. Dennoch fand ich die Idee toll, diese Briefe in die Geschichte einzubinden. 

 

Die Handlung hat mir auch gefallen, wobei für meinen Geschmack noch etwas die Balance zwischen Spannung und langwierigeren Momenten gefehlt hat. Die Geschichte war durchaus spannend, vor allem als es um die Erdströme ging, aber es kamen doch immer wieder Momente auf, die von dieser Spannung wieder wegführten und die für ein Auf und Ab beim Lesen sorgten. Das Ende hat mich persönlich mit dem Wunsch zurückgelassen, den zweiten Band zu lesen, denn es bleiben genügend Fragen und Möglichkeiten für die Fortsetzung übrig.

 

Die Figuren fand ich interessant, weil sie doch recht verschroben waren, aber gleichzeitig auch irgendwie realistisch. Die Figuren haben jeweils so ihre ganz eigenen Sorgen und Probleme und jeder für sich ist sehr individuell. Mir persönlich hat Orestes ja am besten gefallen, weil er total nerdig war und er versuchte sich durch seine verklemmte Art von seiner etwas esoterischen Mutter abzuheben.

 

Fazit

„Code Orestes“ versorgt den Leser mit Codes und Rätseln vom Feinsten. Diese sind allerdings auch  recht schwer, weswegen jüngere Leser sicherlich Unterstützung beim Codeknacken benötigen. Dennoch machen sie viel Spaß und sind super informativ, was Verschlüsselungstechniken angeht. Die Charaktere haben mir gut gefallen und die Handlung war noch etwas unausbalanciert, aber das Ende macht Lust auf die Fortsetzung!

4 von 5 Sternen!

 

Reihen-Infos

1. Code Orestes

2. Code Elektra (erscheint am 18. August 2020 auf Deutsch)

3. ???

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Rezension zu "Code: Orestes" von Maria Engstrand

Eine Schnitzeljagd
Lesemamavor einem Monat

Bewertet mit 4 Sternen

Zum Buch:

Malin trifft kein einer Winternacht einen merkwürdigen Mann, der ihr einen Brief für Orestes mitgibt. Ein Rutenkind, welches in hundert Tagen ankommt.
So wartet Malin auf die Ankunft von ore stes, der allerdings so ganz anders ist, als erwartet ...

Meine Meinung:

Ich bin ein wenig zwiegespalten. Für ein Kinderbuch fand ich es fast ein wenig zu komplex, zu ausführlich. Es hätte teilweise schon fast was wissenschaftliches, also für Kinder.
Die Geschichte zog sich auch ganz schön dahin, Malin hätte gerne mehr agiert, aber Orestes hielt das alles für Humbug.

Am Ende war es dann ein abenteuerlicher Spannungsroman für Kinder, der bestimmt auch im angepeilten Lesealter seine Fans finden wird. Die Codeknackerei war jedenfalls gut beschrieben und machte auch Spaß. Die Geschichte hatte halt seine Längen, aber dennoch war ich gut unterhalten.

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Rezension zu "Code: Orestes" von Maria Engstrand

Einige Längen
IamEvevor einem Monat

Worum geht's? 



Malin bekommt einen kryptischen Brief, dem sie ihren neuen Mitschüler geben soll, 100 Tage, bevor der überhaupt in ihre Klasse kommt. Als sie Orestes begegnet, weiß sie sofort, dass er es ist, dem sie den Brief geben soll. Gemeinsam mit ihm versucht sie den Brief zu entschlüsseln, ein Rätsel führt zum nächsten und sie dürfen nicht scheitern, denn wenn das alles wahr ist, dann geht es darum, ihre Zukunft zu retten.






Meine Gedanken



Der Anfang der Geschichte hat mir besonders gut gefallen. Das Eintauchen in die Geschichte fällt leicht, auch weil alles sehr gut erklärt wird, sodass ich mir gut vorstellen kann, dass auch jüngere Lesser*innen einen guten Zugang zu dem Buch finden.

Es wird nicht vorausgesetzt, dass man sich mit dem Decodieren auskennt, stattdessen kann vieles gelernt und anschließend mirgeknobelt werden.

Einem Rätsel folgte das Nächste, für Malin und Orestes, die beiden Hauptfiguren, wurde es immer schwieriger herauszufinden, was sich hinter dem Code verbirgt. Etwa in der Mitte des Romans gab es einige Stellen, die vergleichsweise zäh und langatmig zu lesen waren.

Zum Ende legt sich das wieder, viel passiert, einige der Fragen werden geklärt, viele bleiben aber auch offen und bieten Raum für eine Fortsetzung

Sehr gut gefallen haben mir die Charaktere. Malin und Orestes fand ich beide sehr authentisch. Besonders Malin scheint hin und wieder ein wenig naiv, was allerdings auf ihr junges Alter zurückzuführen ist. Neben dem Rätsellösen spielen auch Spannungen zwischen ihnen und ihren Eltern eine wichtige Rolle.

Besonders hervorzuheben ist auch die liebevolle Aufmachung! Immer wieder tauchen kleine, teilweise erklärende, Illustrationen auf und auch die Entschlüsselung der Codes sind grafisch dargestellt. 






Fazit:



Alles in allem fand ich das Buchtrotz seiner Längen sehr gelungen und gebe 4 Sterne: 🌟🌟🌟🌟☆.


writtenbetweenthelines.de 

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Code: Orestesundefined

Spannend bis zur letzten Seite!

Liebe LeserInnen, 

mit „Code: Orestes. Das auserwählte Kind“ legt die schwedische Physikerin und Patentanwältin Maria Engstrand ein Debüt vor, in dem ihre Expertise rund um Physik und Erfindungen die Basis für eine atemberaubend spannende Geschichte bildet und trotzdem die Frage offen lässt, was Wissenschaft kann und ob bei allem, was sich ereignet, nicht auch andere Kräfte im Spiel sind...

Dabei möchte sie einerseits unterhalten und auf die Welt neugierig machen. "Code: Orestes. Das auserwählte Kind" ist der erste Band der Trilogie. Im Herbst erscheint dann "Code: Elektra" und führt die Spannung zwischen Mystik und Wissenschaft auf ein neues Level. 

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und Miträtseln und freuen uns auf euer Feedback!





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Letzter Beitrag von  Wuschelvor einem Monat

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