Maria Ernestam Der geheime Brief

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Inhaltsangabe zu „Der geheime Brief“ von Maria Ernestam

Bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen. Die Welt scheint stillzustehen, als die vierzigjährige Fotografin Inga ihren Mann bei einem Autounfall verliert. Um wieder zu sich zu kommen, zieht sie sich auf die Insel Marstrand zurück, auf der ihre Familie seit Generationen ein Sommerhäuschen besitzt. Beim Aufräumen findet sie eine rätselhafte Kiste mit Briefen – adressiert an ihre Großmutter Rakel. Verfasserin ist eine Frau in Afrika, die sich dort offenbar während des ersten Weltkriegs als Missionarin aufhielt. Und je mehr Inga über die Briefeschreiberin und deren Beziehung zu ihrer Familie erfährt, desto entscheidender verändert sich auch ihr eigenes Leben …

Zwei Geschichten verwoben zu einer! Gelungen!

— MargareteRosen

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  • Was geschah wirklich im Sommer 1916, dem Sommer der Schlacht von Jütland?

    Der geheime Brief

    engineerwife

    13. July 2017 um 12:48

    Ich bin ganz begeistert von diesem Buch, von dem ich mir eigentlich gar nicht viel erwartet hatte. Die Autorin, die nicht nur mit Schweden sondern auch mit Deutschland sehr eng verbunden ist, hat mich überrascht. Mit sehr viel Tiefgang erzählt sie die Geschichte zweier Mädchen, die der Zufall 1916 zusammengeführt hat, deren Freundschaft jedoch vorbestimmt gewesen zu sein scheint. Sie sehen sich nicht nur ähnlich wie Schwestern sondern haben auch ein gleiches Schicksal erlitten. Sie finden sich mitten im zweiten Weltkrieg als junge Hausmädchen im reichen Haushalt des Schuhfabrikanten Otto. Ihr Leben ist von Hunger und Armut geprägt, doch nach und nach hält eine zaghafte Form von Liebe Einzug in ihrem jungen Leben. Doch genau dadurch wird das Leben immer komplizierter für sie. Sie verstricken sich in Beziehungen, die verworrener kaum sein können und auch hier gilt das Sprichwort „Drei sind einer zu viel!“ … diese Erinnerungen lässt Rakel im Jahr 1959 auf ihrem Sterbebett an sich vorüberziehen. Dieselben Entdeckungen macht währenddessen die Fotografin Inga. Wie werden sich ihrer aller Hintergründe zu einem großen Bild zusammenfügen? Nach den ersten paar Seiten fand ich das Buch erst verwirrend und stellte mich schon fast auf einen Abbruch ein. Wie hat es sich doch gelohnt, bei der Stange zu bleiben. Ganz langsam und sanft fügen sich die Steinchen zu einem großen Puzzle zusammen. Immer mehr Licht fällt hier in das Dunkel des Jahres 1916 und was wirklich geschah an der Küste der Insel Marstrand im Sommer der verhängnisvollen Schlacht am Skagerrak, der größten Schlacht im ersten Weltkrieg, der so vielen jungen Männern das Leben kostete. Maria Ernestam hat ein wundervolles Händchen den Leser so in die Geschichte zu ziehen, das er sich erst wieder lösen kann, wenn er die letzte Zeile gelesen hat. Mir hat das Buch sehr gut gefallen!

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  • Gut erzählte Familiengeheimnisse!

    Der geheime Brief

    MargareteRosen

    17. June 2016 um 18:59

    Die Fotografin Inga verliert ihren Mann und stürzt fast in einen Abgrund. Um zur Ruhe zu kommen und ihre Trauer zu bewältigen, zieht sie ins alte Familien-Ferienhaus auf die Insel Marstrand. Dort findet sie in einem alten Karton einen Brief und begibt sich auf eine Suche ...  nach der Lebensgeschichte ihrer Großmutter und auch nach ihrem eigenen Lebenssinn.Zwei Frauen erzählen hier ihre Geschichte. Die ältere spricht im Jahr 1959 mit sich und ihren persönlichen Geistern, und erzählt was damals im Jahr 1916 wirklich geschah.Die jüngere versucht heute das Geheimnis der Großmutter zu lüften.  Ein Onkel und ein Jugendfreund bieten liebevolle Hilfe und Unterstützung, so daß sie letztendlich ein Teil der, für uns Leser kompletten, Wahrheit erfährt.Am Schluß findet die Großmutter ihren Frieden, die Enkelin neuen Lebensmut und ich blieb mit dem guten Gefühl, eine gut geschriebene Geschichte gelesen zu haben, zurück.Der Schreibstil ist manchmal etwas sachlich, doch das macht das Geschehen besser begreifbar. Das Cover ist ansprechend und erinnert an den Garten des Ferienhauses, das lange recht vernachläßigt wurde.Fazit: lesenswert. Eine schön erzählte Frauen-Familiengeschichte.Und da sich die Schlacht am Skararag am 01.06. mal wieder jährte ein passendes Buch, denn Krieg hinterläßt nur Wunden - bei ALLEN!Achtung Spoiler! Zitat aus dem Buch, Seite 344, letzter Absatz:Nein, ich habe den Krieg nicht vergessen, gegen den ich mein Leben lang gekämpft habe. Auf jedem Bild sah ich ihn. In jedem Artikel, jedem Bericht, aus jedem Land und im Namen jeder Religion.

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  • Rezension zu "Der geheime Brief" von Maria Ernestam

    Der geheime Brief

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. October 2012 um 14:07

    "Ein Haus, das sein Geheimnis preisgibt... Die Welt scheint stillzustehen, als die vierzigjährige Fotografin Inga plötzlich ihren Mann verliert. Um wieder zu sich zu kommen, zieht sie sich auf die Insel Marstrand zurück, auf der Ihre Familie seit Generationen ein Sommerhäuschen besitzt. Als sie beim Aufräumen eine rätselhfte Kiste mit Briefen findet, kommt sie einem gut gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur ... .. und eine Frau die zurück ins Leben findet" (Klappentext) Die Idee und die Geschichte die in diesem Buch stecken sind wundervoll und märchenhaft, jedoch happert es meiner Meinung nach an der Umsetzung. An vielen Stellen ist das Buch langweilig und langatmig.. die Auflösung des Geheimnis kommt erst kurz vor Schluss und ist auch nicht so umfassende geschrieben wie erhofft & das Ende ist so geschrieben, als ob die Autorin auf den letzten Metern keine Lust mehr hatte. Alles in allem ist das Buch schön zu lesen, weil die Geschichte einfach spannende ist und man einfach wissen möchte was mit Ingas Großmutter geschehen ist & welches Geheimnis sie mit ins Grab genommen hat.

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  • Rezension zu "Der geheime Brief" von Maria Ernestam

    Der geheime Brief

    monika_schulze

    28. April 2012 um 08:29

    Der geheime Brief Autor(in): Maria Ernestam Verlag: btb Seitenzahl: 380 Preis: 9,99 Euro ISBN: 978-3-442-74226-4 Gestaltung: Das Cover zeigt einen Zaun mit vielen Sträuchern, grüner Wiese und Bäumen in der Ferne. Mir persönlich gefällt es sehr gut, weil ich mir vorstelle, dass es die Gartentür zu dem Haus in Marstrand ist, von dem im Buch erzählt wird. Leider ist es jedoch sehr unscheinbar und könnte im Buchhandel leicht übersehen werden. Story: Klappentext: „Die Welt scheint stillzustehen, als die vierzigjährige Fotografin Inga plötzlich ihren Mann verliert. Um wieder zu sich zu kommen, zieht sie sich auf die Insel Marstrand zurück, auf der ihre Familie seit Generationen ein Sommerhäuschen besitzt. Als sie beim Aufräumen eine rätselhafte Kiste mit Briefen findet, kommt sie einem gut gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur …“ Das Buch beginnt mit einem kleinen Absatz über Ereignisse auf dem britischen Schlachtschiff Queen Mary. Danach erfährt man in einem Prolog ein paar Gedanken in Ich-Perspektive von einer Person, die man nicht kennt. Dieser Prolog ist jedoch sehr kurz. Anschließend springt die Geschichte ins Jahr 2005 zu der Protagonistin Inga und man erfährt über den Tod ihres Mannes. Dieser Teil ist in der 3. Person geschrieben. Nachdem die Geschichte um Martens Tod, dem Mann von Inga, erzählt ist, geht die Geschichte 2007 weiter, als Inga nach Marstrand geht, um Abstand zu gewinnen. Ein paar Seiten später geht die Geschichte jedoch im Jahr 1959 weiter und wechselt schließlich jedes zweite Kapitel zwischen 2007 und 1959 hin und her, wobei die Kapitel, die 2007 spielen in der 3. Person, die 1959 in Ich-Form geschrieben sind. Dazwischen finden sich immer wieder kurze Abschnitte bzw. Augenzeugenberichte von der Schlacht am Skagerrak. Eigentlich liebe ich ja Bücher, die zwischen den Zeiten wechseln und sich am Schluss alles zu einem großen Ganzen zusammenfügt, doch ich muss sagen, dass ich bei diesem Buch einige Probleme damit hatte, da man die ersten Kapitel, die 1959 in Ich-Form geschrieben wurden, gar nicht weiß, wer dort seine Geschichte erzählt. Außerdem erinnert sich die Person, von der 1959 gesprochen wird, immer wieder und springt so zusätzlich noch ins Jahr 1916, so dass man als Leser wirklich konzentriert beim Buch bleiben muss, um nicht den Überblick zu verlieren. Auch die Augenzeugenberichte konnte ich überhaupt nicht zuordnen, was bis zum Ende des Buches auch so blieb. Die Geschichte an sich finde ich sehr schön. Inga findet diesen Brief und geht der Spur nach, um mehr über ihre Großmutter Rakel, deren Leben und das ihrer Freundin Lea, die den Brief geschrieben hatte, zu erfahren. Dabei reist sie sowohl in die Vergangenheit ihrer eigenen Familie, als auch in die anderer und lernt viele interessante Menschen kennen. So scheint sich auch den Tod ihres Mannes zu verarbeiten. Sie erkennt, dass es besser ist geliebt und verloren, als überhaupt nicht geliebt zu haben. Charaktere: In dem Buch gibt es zwei Protagonisten. Zum einen wird die Geschichte von Inga, der vierzigjährigen Fotografin erzählt, die plötzlich ihren Mann verliert. Ihr Leben war auf dem Höhepunkt, ihr Sohn erwachsen, erfolgreich im Beruf und glücklich mit ihrem Mann Marten. Doch durch den plötzlichen Tod von Marten weiß sie nicht mehr, wo sie steht, geschweige denn, wo sie hinmöchte. In ihrer Verzweiflung nimmt sie sich eine Auszeit und reist nach Marstrand, in das Sommerhaus ihrer Familie, das schon mehrere Generationen in Besitz ist. Dort findet sie die Kiste, mit dem Brief und wird plötzlich neugierig, was dahintersteckt. Deshalb beginnt sie ihre Nachforschungen. Ich finde, dass Inga wirklich sehr glaubwürdig geschildert ist. Sie ist eine selbstbewusste Frau, die den Boden unter den Füßen verliert und damit völlig in der Luft hängt. Sie macht das einzig Richtige, nimmt sich eine Auszeit und entflieht der Situation, um Abstand zu bekommen und sich darüber klarzuwerden, wie es weitergehen soll. Eine wirklich sympathische Protagonistin, die ihren Weg geht, auch wenn ihr Steine hineingelegt werden. Zum anderen ist die Story aus der Sicht von Rakel, der Großmutter von Inga erzählt (was man jedoch erst im Laufe der Geschichte erfährt). Von ihrer behüteten Kindheit auf einem Hof, ihrer Jugend als Dienstmädchen, wo sie schließlich ihre Freundin Lea und ihre große Liebe und ihren künftigen Ehemann kennenlernt und dann erfährt man von einem Geheimnis, das die Familie jahrelang gehütet hat und das das Leben von Rakel von Grund auf verändert hat. Rakel scheint zu Beginn etwas naiv und schüchtern zu sein. Doch ihre Freundin Lea hilft ihr, sich in der Welt zu beweisen und schnell merkt man, dass Rakel auch eine andere, selbstbewusste Seite hat und für ihre Träume kämpft. Die Entwicklung von Rakel gefiel mir wirklich sehr gut, auch wenn ich nicht jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen konnte. Doch dieses Buch besticht nicht nur durch seine tollen Protagonisten, sondern auch durch wunderbare Nebendarsteller. Schon allein Ingas Familie hat einige besondere Charaktere zu bieten. Zum einen ist da ihr Vater, der sie alleine großgezogen hat, der jedoch mittlerweile als Pflegefall in einem Heim wohnt und erst sein Schweigen bricht, als Inga ihn bitten, ihm zu helfen. Und dann gibt es da Jakob, der Rakel so sehr liebt, dass er alles dafür tut, um ihre große Liebe zu werden und eine Zukunft mit ihr aufzubauen. Wirklich jeder Charakter hat seine eigene Geschichte zu erzählen, die wunderbar in die Gesamtgeschichte eingebunden ist, dass es ein rundes Ganzes ergibt und den Leser wirklich bewegt. Schreibstil: Für mich war es wie gesagt etwas schwierig, dass das Buch einmal in der 3. Person und dann wieder in der Ich-Form geschrieben war. Das wäre wohl nicht so verwirrend gewesen, wenn von vorne herein klar gewesen wäre, wer diese Person ist, deren Geschichte 1959 erzählt wird. Auch die Augenzeugenberichte waren für mich eher störend, da ich sie erst zum Ende wirklich zuordnen konnte. Schön waren die Hinweise, die Inga immer wieder bekam. Sie verrieten genau so viel, dass die Spannung erhalten blieb, die Neugier aber so weit befriedigt war, dass man erst einmal zufrieden war und trotzdem wissen wollte, wie es weitergeht. Hier zeigte die Autorin, Maria Ernestam, richtig viel Fingerspitzengefühl. Auch die verschiedenen Gefühle hat Maria Ernestam gut beschrieben und glaubhaft in die Geschichte eingeflochten. Inga, die am Tod ihres Mannes zu zerbrechen droht, die bedingungslose Liebe zwischen den beiden Freundinnen Rakel und Lea, die Verzweiflung von Jakob, der um eine Frau kämpft, die einen anderen liebt usw. Es gäbe noch zahlreiche Beispiele, in denen die Autorin den Leser dazu bringt mit den Protagonisten mitzufühlen, mitzuleiden und sich mit ihnen zu freuen. Fazit: Schade, dass dieses Buch so verwirrend beginnt, so dass ich einige Zeit gebraucht habe, in die Geschichte hineinzufinden und die verschiedenen Zeiten zusammenzufügen. Denn eigentlich ist es eine wirklich schöne Geschichte über die Liebe, über Freundschaft, Familie und das Leben während des Krieges. Jeder, der bewegende Geschichten mag, die erst zum Ende ihr Geheimnis lüften, sollte dieses Buch lesen. Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne von 5.

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  • Rezension zu "Der geheime Brief" von Maria Ernestam

    Der geheime Brief

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. April 2012 um 19:20

    das war nix. Die Geschichte hat mich nicht faszinieren können.

  • Rezension zu "Der geheime Brief" von Maria Ernestam

    Der geheime Brief

    goldfisch

    01. September 2011 um 18:16

    Inga ist eine erfolgreiche Fotografin.Sie hat einen erwachsenen Sohn und führt eine gute Ehe.Doch plötzlich stirbt ihr Mann und Inga muß alleine weiterleben.Das scheint schwer zu sein. Sie fährt in das Haus der Familie auf der Insel Marstrand.Dort trifft sie nicht nur ihre Jugendliebe wieder, sie findet dort in der Gartenhütte einen Karton mit Briefen und Zeitungsauschnitten.Inga beginnt sich mit der Geschichte ihrer Familie zu befassen. Die Spurensuche lenkt sie ab .Schweden 1916. Ingas Großmutter Rakel mußte als junges Mädchen ihr Elternhaus verlassen uns als Dienstmädchen bei reichen "Herrschaften" arbeiten. Ein gut geschriebener Familienroman.

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  • Rezension zu "Der geheime Brief" von Maria Ernestam

    Der geheime Brief

    gina1973de

    17. August 2011 um 08:08

    Kurzbeschreibung Ein Haus, das sein Geheimnis preisgibt. Eine Frau, die zurück ins Leben findet. Die Welt scheint stillzustehen, als die vierzigjährige Fotografin Inga ihren Mann bei einem Autounfall verliert. Um wieder zu sich zu kommen, zieht sie sich auf die Insel Marstrand zurück, auf der ihre Familie seit Generationen ein Sommerhäuschen besitzt. Beim Aufräumen findet sie eine rätselhafte Kiste mit Briefen – adressiert an ihre Großmutter Rakel. Verfasserin ist eine Frau in Afrika, die sich dort offenbar während des ersten Weltkriegs als Missionarin aufhielt. Und je mehr Inga über die Briefeschreiberin und deren Beziehung zu ihrer Familie erfährt, desto entscheidender verändert sich auch ihr eigenes Leben ... Mit meinen Worten Die schwedische Autorin, Maria Ernestam, schrieb diesen Roman in zwei, nein eigentlich in 3 Zeiten. Die Geschichte der Vergangenheit und die, der Gegenwart. Die Vergangenheit wird aus der Sicht von Rakel im Jahre 1959 erzählt, doch sie spielt eigentlich noch viel früher. Rakel lebte mit ihren Brüdern und ihren sehr gläubigen Eltern auf einem Hof. Dort hatte der Vater einen Saal gebaut, der als Andachtsraum und Sonntagsschule genutzt wurde. Mit 13 Jahren lernt sie dort Anton kennen und fühlte sich auf Anhieb zu ihm hingezogen. Nach dem ersten Kuss jedoch verschwindet Anton ganz plötzlich. Als Rakel 17 Jahre alt ist stirbt ihr Vater. Um den beiden Brüder die Möglichkeit zu lassen in Uppsala zu studieren nimmt Rakel eine Stelle als Hausjungfer bei der Familie Otto in Göteborg an. Im Zug lernt sie Jakob kennen. In Göteborg angekommen trifft sie auf Lea. Auch sie arbeitet im Hause der Ottos. Die beiden sehen sich verblüffend ähnlich und werden zu Freundinnen, ja beinahe zu Schwester. Lea hat ein Auge auf den Sohn der Familie, Ruben Otto, geworfen. Ruben bringt eines Tages einen jungen Mann zum Dinner mit heim. Es ist Jakob. Jener Jakob, den Rakel seit sie ein junges Mädchen war nicht mehr gesehen hatte. Und immer noch fühlt sie sich zu ihm hingezogen… Die Gegenwart spielt im Jahr 2007. Zwei Jahre zuvor war Ingas Mann Marten plötzlich verstorben. Sie macht sich auf den Weg nach Marstrand, dem Haus ihrer verstorbenen Großeltern, um dort eine Weile zu wohnen. Niklas, ihr Jugendfreund ist für sie da und steht ihr zur Seite. Beim aufräumen und entrümpeln des alten Hauses findet sie einen Karton mit alten Zeitungsausschnitten und Briefen. Sie findet heraus, dass es sich um Briefe von Lea, der Freundin ihrer Großmutter, handelt und macht sich auf die Suche nach der Geschichte und dem Geheimnis ihrer Familie… Meine Meinung Die Autorin hat diese beiden Geschichten zu einem wundervollen Roman verwoben. Der Schreibstil ist einfühlsam und angenehm flüssig. Durch die zeitliche Trennung wird man allerdings immer wieder aus der einen Geschichte heraus geholt, um in die andere einzutauchen, findet sich aber beim nächsten Wechsel recht schnell wieder zurecht. Mich persönlich hat die Geschichte der Vergangenheit noch mehr gefesselt als die, der Gegenwart. Ohne die andere würde der Roman aber so nicht funktionieren und ihm würde ein Großteil an Spannung fehlen. Spannung in Kombination mit Liebe, Leid und Geheimnissen macht diesen Roman aus. In Schweden war "Der geheime Brief" ein Bestseller und auch in Deutschland war er wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Eine Bewertung fällt mir diesmal recht schwer. Für die "Vergangenheit" würde ich 4 Sterne geben, die "Gegenwart" bekommt von mir 3 Sterne

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