Maria Ernestam Die Liebesnachricht

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Inhaltsangabe zu „Die Liebesnachricht“ von Maria Ernestam

Drei Schwestern, eine schwedische Kleinstadt und ein geheimnisvoller Mann … Mariana ist die älteste von drei Schwestern, die zusammen in einer schwedischen Kleinstadt leben. Der Vater, ein Schausteller, wurde vor Jahren tot auf seinem eigenen Karussell gefunden. Doch im Ort spricht niemand darüber. Bis der schöne und mysteriöse Amnon aus San Francisco auftaucht und plötzlich wieder Bewegung in die kleine Gemeinschaft kommt. Mariana wird zu Amnons Vertrauten, was einigen Leuten ganz und gar nicht zu gefallen scheint. Sie beginnt, das Geheimnis um ihre Familie aufzudecken, doch am Ende findet sie noch etwas viel Wichtigeres heraus: nämlich wie nah Liebe und Verzeihen beieinander liegen…

Mariana, Elena und Karolina leben in einem kleinen Dorf und das wird auf den Kopf gestellt als Amnon Goldstein auftaucht.

— Norskehex

Puh - das ich das Ende noch erlesen habe gleicht einem Wunder! Es war echt enttäuschend!

— dieFlo

Anfangs für mich etwas holpriger Einstieg der bis zum Ende eine Steigerung zu einem sehr guten Schmöker emporkletterte.Fazit: Schön !

— Katja_Zizibeh

Interessante,stellenweise auch langatmig erzählte Familiengeschichte, in der durch einen Fremden lang Unterdrücktes an die Oberfläche drängt

— Bellexr

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  • Buchverlosung zu "Die Liebesnachricht" von Maria Ernestam

    Die Liebesnachricht

    gst

    Diese Buchverlosung ist Teil des Weihnachtsmützen-Adventskalenders 2014. Den Hauptthread zum Kalender findet ihr hier. 17. Türchen der Weihnachtsmützen Weihnachten wird auch das Fest der Liebe genannt. Daher dachte ich, "Die Liebesnachricht",  erschienen beim btb-Verlag im Dezember 2013 passt wunderbar in diese Zeit. Das Buch wurde einmal gelesen und befindet sich in einem sehr guten Zustand. Klappentext: "Drei Schwestern, eine schwedische Kleinstadt und ein geheimnisvoller Mann. Mariana ist die älteste von drei Schwestern. Der Vater, ein Schausteller, wurde vor Jahren tot auf seinem eigenen Karusselll gefunden. Doch im Ort spricht niemand darüber. Bis der schöne und mysteriöse Amnon auftaucht und plötzlich wieder Bewegung in die kleine Gemeinschaft kommt." Was müsst ihr tun, um das Buch zu gewinnen? Verratet mir doch bitte, wie und wem Ihr an Weihnachten Eure Liebe zeigt. Alle, die am 17. Dezember 2014 bis 24:00 Uhr nachfolgend einen Beitrag geschrieben haben und mir oben stehende Frage beantwortet haben, hüpfen in den Lostopf. Diese Buchverlosung ist leider nur für Teilnehmer aus Deutschland zugelassen, da ich es als Büchersendung verschicke.

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  • Leider enttäuschend

    Die Liebesnachricht

    Selinavo

    09. October 2014 um 14:11

     "Mariana ist die älteste von drei Schwestern. Der Vater, ein Schausteller, wurde vor Jahren tot auf seinem eigenen Karussel gefunden. Doch im Ort spricht niemand darüber. Bis der schöne und mysteriöse Amnon auftaucht und plötzlich wieder Bewegung in die kleine Gemeinschaft kommt" (Klappentext). Leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugt hat. Ich kam irgendwie überhaupt nicht in die Geschichte rein, hatte keine Bindung zum Buch. Vieles habe ich deshalb auch nicht verstanden, glaube ich. Deshalb werde ich im Folgenden auch nicht viel über meine Meinung zum Inhalt sagen. Die Verbindung von Inhalt und Titel des Buches habe ich auch nicht herausgefunden. Um auch etwas positives sagen zu können: Das Cover gefällt mir sehr. Es hat etwas geheimnisvolles.

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  • Die Liebesnachricht

    Die Liebesnachricht

    Norskehex

    28. September 2014 um 16:55

    Und schon wieder ein Buch, das mir gefallen hat, wo ich aber den Zusammenhang zwischen Titel und Inhalt nicht herstellen kann... Der Originaltitel Marionetternas döttrar (Die Töchter der Marionetten) ist viel besser gewählt, was man sich beim deutschen Titel gedacht hat, weiß ich nicht... Mariana und ihre Schwestern Elena und Karolina leben in einem Dorf irgendwo in Schweden, wo die Welt (scheinbar) noch in Ordnung ist. Mariana hat das Spielwarengeschäft der Eltern übernommen und betreibt in den Sommermonaten auch das Karussell der Familie. Elena hat einen eigenen Bäckerladen und stellt sowohl Hochzeits-, als auch Scheidungstorten (der Renner im Dorf!) her. Karolina ist hauptberuflich Steuerprüferin und im Nebenberuf Sargbemalerin. Dies rührt daher, dass sie als kleines Mädchen den Sarg des Vaters bemalt hat. Mariana hat als Kind den Vater, einen Schausteller, aufgefunden - erschossen und auf eines der Karussellpferde gefesselt. Die Tat wird einer Bande zugeschoben, ein Täter nie ermittelt. Bis heute leiden die Schwestern darunter. Jeder im Dorf scheint etwas zu wissen und doch spricht niemand darüber.   Plötzlich taucht der gutaussehende und mysteriöse Amnon Goldstein aus San Francisco im Dorf auf, kauft die alte, verfallene Bäckerei und lässt sie renovieren. Er ist Journalist und will ein Buch schreiben. Dafür spricht er mit den Dorfbewohnern und schafft es jedem geheimes und verdrängtes Wissen zu entlocken. Mariana will irgendwann wissen, was er wirklich im Dorf will, denn er frägt sie und ihre Schwestern auch über die Tat am Vater aus. Schließlich wird klar, dass das Schicksal von Amnon und den Schwestern enger verbunden ist, als gedacht und dass sich die Väter der vier noch aus ihrer Jugend während des Zweiten Weltkriegs kennen. Und dann geschiehen plötzlich seltsame Dinge im Dorf. Mariana werden Kuhaugen "geschenkt", ein wertvoller Zuchthengst wird kastriert, ein Feuer bricht aus, das beinahe das kostbare Karussell zerstört, Mariana wird angefahren und schwer verletzt. Wer ist dafür verantwortlich und was steckt dahinter? Schließlich macht ein Marionettentheaterstück der Schwestern alle Risse im Dorf sichtbar. Was genau will Amnon im Dorf? Wirklich ein Buch schreiben? Wird die Beziehung zwischen Amnon und Karolina eine Zukunft haben? Und warum eifert der Reithofbesitzer und Lokalpolitiker Jan (der Besitzer des Hengstes) so gegen Amnon?  All das werdet ihr herausfinden, wenn ihr das Buch lest :-) Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Mariana erzählt, die sich von ihrem Mann getrennt und einen neuen Mann in München kennengelernt hat, mit dem sie per Email kommuniziert. Ich finde das Buch ist gut zu lesen und bleibt sehr lange geheimnisvoll. Was mich etwas genervt hat, war diese Mailerei zwischen Mariana und Ivo, in der sie immer wieder schreibt, dass sie ihn besuchen will. Da dachte ich mir ab und zu "dann fahr halt". Superwitzig fand ich die Ideen mit den Scheidungstorten und dem Sargbemalen, mit denen die beiden jüngeren Schwestern ihre Gemütszustände preisgeben. Lesenswert, weil es auch das Thema anschneidet wie im Schweden des Zweiten Weltkriegs mit Fremden umgegangen wurde.

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  • Die Liebesnachricht

    Die Liebesnachricht

    flieder

    Mariana lebt mit ihren 2 Schwestern in einer kleinen schwedischen Stadt. Sie betreibt einen Spielwarenladen und ihre Vorliebe gehört den Marionetten. Als plötzlich ein fremder Mann aus San Fransisco auftaucht und die alte Bäckerei kauft und renoviert, geschehen plötzlich in der Kleinstadt merkwürdige Ereignisse. Ihre Schaufensterscheibe wird eingeschlagen und in ihrem Briefkasten findet sie Kuhaugen. Aber auch andere Bewohner werden nicht verschont. Hat das alles mit ihrem ermordeten Vater zu tun, den sie als Kind erschossen auf einem Karusselpferd gefunden hat? Der Mord wurde nie aufgeklärt und in der Gemeinde wird hierrüber immer noch Stillschweigen bewahrt. Und wer ist der Mann, der sich als Journalist ausgibt? Die ersten paar Seiten hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, da man doch sehr viele Personen kennenlernt, aber mit jeder Seite wurde ich mehr in die Geschehnisse gezogen und zum Ende war ich regelrecht gefangen. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und wird aus der Sicht von Mariana erzählt. Der Bezug zum Titel konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da es außer einigen E-Mails zu Marianas Freund keinerlei erkennbare Nachrichten gab. Aber dies ist absolut verzeihlich. 

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    • 2

    dieFlo

    20. August 2014 um 10:39
  • Anders als erwartet - Die Liebesnachricht von Maria Ernestam

    Die Liebesnachricht

    nef

    03. April 2014 um 08:41

    Inhalt: Mariana ist die älteste von drei Geschwistern. Sie lebt zusammen mit ihren Schwestern und ihren Eltern an der Küste eines kleinen schwedischen Dorfes. Einst gehörten ihre Vorfahren zum fahrenden Volk, doch auf diesem Fleckchen Erde haben Marianas Eltern Wurzeln geschlagen. Ihre Leidenschaft ist jedoch geblieben. Jedes Frühjahr holt ihr Vater aus der Scheune ein altes Karussell und stellt es vor dem Eingang zum kleinen Laden auf. Und in jedem Jahr freuen sich sowohl Klein als auch Groß darauf, dass die Karussellzeit gekommen ist. Während Marianas Mutter im Laden allerlei altes Spielzeug und auch Bücher verkauft, kann sie den Kindern beim Spielen mit dem Karussell zusehen. Doch dann änderte sich alles. Eines Tages, es ist mitten im Sommer, als eine ältere Dame aus dem Dorf zu ihnen nach Hause kommt und von bösen Vorahnungen spricht. Mariana wird mulmig dabei, doch die Melodie des sich drehenden Karussells konnte sie bisher immer beruhigen. Um sich abzulenken geht sie hinaus, als sie die Melodie spielen hört. Sie hat Kinder auf dem Karussell erwartet, doch was sie vorfindet ändert ihr gesamtes Leben. Auf einem der Holzpferde saß ihr Vater, gefesselt an die Stange, erschossen und mit entstelltem Gesicht. Dieser Anblick verfolgt sie bis in ihre Träume. Der Mord an ihrem Vater konnte nie aufgeklärt werden und auch die Menschen im Dorf mieden das Thema. Nun jedoch scheint alles wieder ans Licht geholt zu werden. Ein Fremder ist ins Dorf gezogen, ein Amerikaner. Er behauptet sein Vater habe vor vielen Jahren in diesem Dorf gewohnt und nun möchte er selbst hier leben und ein Buch über dieses Dorf schreiben. Der Fremde, Amnon, stößt nicht gerade auf offene Arme, auch wenn die hiesige Damenwelt von ihm durchaus angetan ist. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen von Nachbarn und gerade ein Ausländer ist hier von einigen nicht gern sehen. Natürlich will Amnon auch die Geschichte von Marianas Familie erfahren. Sie weiß nicht so recht was sie ihm sagen soll, doch sie merkt, dass es auch gut tut, endlich mal mit jemanden darüber zu sprechen, der einen ganz anderen Blickwinkel auf die Ereignisse hat. Während sich Amnon fleißig an seine Nachforschungen macht, geschehen merkwürdige Dinge im Ort. Als Mariana allein in der Scheune steht um sich das Karussell anzusehen für den bevorstehenden Frühling, gehen plötzlich alle Lichter aus. Sie hört Schritte und einen dumpfen Aufprall. Als sie sich zum Lichtschalter vorgearbeitet hat entdeckt sie keine Menschenseele in der Scheune. Nur einen Beutel mit Tieraugen knapp neben der Stelle, an der sie eben noch gestanden hat. Und nicht nur sie bekommt derlei Tierreste zugestellt. Auch Jan, der Reitstallbesitzer findet ein unansehnliches Fleischstück in seinem Briefkasten. Doch damit hört es nicht auf. Und nun werden die fremdenfeindlichen Stimmen im Dorf lauter. Steckt wirklich Amnon hinter diesen Anschlägen? Und was will er damit bezwecken? Meinung: Gut, ich gestehe, ich habe mir eine ganz andere Geschichte unter dem Titel und auch dem Klapptext vorgestellt. Die ersten Seiten musste ich mich regelrecht durch die Schreibweise quälen, da Maria Ernestam einen etwas eigenen Schreibstil besitzt. Später stieß ich auf vielerlei Grübeleien die mir schon beinahe philosophisch anmuteten und ich wurde zusehends gelangweilter. Leider ist Philosophie so gar nicht mein Themengebiet. Ich kann nicht einmal sagen ab wann mich das Buch dann doch gepackt hat, aber es passierte. Plötzlich bin ich vollkommen eingetaucht in die Welt um die Ladenbesitzerin Mariana und ihr verzwicktes Leben. Nicht nur die Hauptperson lernt man samt ihrer Vergangenheit kennen, auch Amnon entwickelt endlich eine gewisse Zutraulichkeit. Leider lernt man kaum die zwei anderen Schwestern kennen und außer Marianas Charakter, bleiben die anderen Personen ziemlich farblos. Man hätte sie durch jede x-beliebige Person austauschen können und hätte schlussendlich die gleiche Geschichte. Das fand ich sehr schade. Dennoch überlegt man, wer von ihnen hinter den Anschlägen stecken könnte. Die Vorkommnisse sind allerdings rar gestreut und so überraschte es mich immer wieder, wenn ein Vorfall zur Sprache kam. Es kam mir dann jedes Mal schon so ewig her vor. Der Titel leitet den Leser ziemlich in die Irre, denn im ersten Augenblick denkt man an eine Liebesgeschichte. Das ist Die Liebesnachricht gar nicht. Es handelt sich eher um einen Roman um die Vergangenheit Marianas und ihrer Familie. Am Ende gibt es eine relativ schlüssige Aufklärung der Ereignisse und auch einen guten Abschluss für die Geschichte. Auch wenn ich einige Startschwierigkeiten hatte hat mir die Geschichte im Ganzen zugesagt.

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  • unterhalt und in Ordnung

    Die Liebesnachricht

    Fitzekfan

    12. March 2014 um 23:42

    Drei Schwestern, eine schwedische Kleinstadt und ein geheimnisvoller Mann … Mariana ist die älteste von drei Schwestern, die zusammen in einer schwedischen Kleinstadt leben. Der Vater, ein Schausteller, wurde vor Jahren tot auf seinem eigenen Karussell gefunden. Doch im Ort spricht niemand darüber. Bis der schöne und mysteriöse Amnon aus San Francisco auftaucht und plötzlich wieder Bewegung in die kleine Gemeinschaft kommt. Mariana wird zu Amnons Vertrauten, was einigen Leuten ganz und gar nicht zu gefallen scheint. Sie beginnt, das Geheimnis um ihre Familie aufzudecken, doch am Ende findet sie noch etwas viel Wichtigeres heraus: nämlich wie nah Liebe und Verzeihen beieinander liegen… Das Buch ist interessant und kann auch zwischendurch gelesen werden. Aber leider hat es mich nicht gefesselt. Es fehlte die Spannung und Wendungen in der Geschichte. Teilweise habe ich es langatmig gefunden. Ich habe eine schöne Liebesgeschichte erwartet. Demnach war es leider nicht so. Und der Titel ist unpassend zu der Geschichte. Es hat gar nicht mit einer Liebesnachricht zu tun. Ich hatte Erwartungen an das Buch, diese sind aber nicht erfüllt worden. Ich wurde demnach auch enttäuscht. Manche Sachen, die interessant sind, hätten erläutert werden können. Das fehlte. Viele Charaktere kommen in dem Buch vor. Da habe ich erwartet, dass die tiefer ausgearbeitet werden. Einige finde ich sympathisch eine aber auch nicht. So ganz warm bin ich mit keinem geworden. Fazit: Das Buch ist eine gute, unterhaltsame Lektüre für zwischendurch mit ausreichendem, interessantem Thema.

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  • "Die Liebesnachricht" von Maria Ernestam

    Die Liebesnachricht

    MintCandy

    Mariana war erst elf als sie ihren Vater tot auf seinem Karussel aufwand. Schnell musste sie erwachsen werden, um mit dieser schrecklichen Situation umzugehen. Leider konnte der Mord an dem dreifachen Familienvater nie aufgeklärt werden, weshalb Mariana und ihre beiden Schwestern ihre eigenen Methoden entwickeln mussten um dieser furchbare Ereignis zu überwinden. Die Jahre vergehen, Mariana führt einen kleinen Spielwarenladen in ihrem Heimatdorf, sie kennt die Bewohner der schwedischen Kleinstadt wie ihre Westentasche...denkt sie. Eines Tages erscheint ein fremder Mann, er will ein Buch über dieser Dorf und seine Bewohner schreiben, und beginnt Fragen zu stellen. Fragen auf die Mariana schon lange eine Antwort will. Dabei erfährt sie mehr über ihre Mitmenschen, als ihr vielleicht lieb ist. Fazit: "Die Liebesnachricht" ist ein teilweise etwas langatmiges Buch, aber denoch sehr unterhaltsam und, für mich, ein Lesegenuss. Ich hab das Buch innerhalb ein paar Tage verschlungen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, auch wenn es viele verschiedene Chraktere sind, die in dem Roman eine tragende Rolle besitzen. Es hat mich gut unterhalten und ich kann es jedem empfehlen, der gerne mysteriöse Familiengeschichten liest.

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    • 2
  • Leserunde zu "Die Liebesnachricht" von Maria Ernestam

    Die Liebesnachricht

    Eltragalibros

    Drei Schwestern, eine schwedische Kleinstadt und ein geheimnisvoller Mann … Ein erschütternder Tod in der Kindheit, das Schweigen darüber und ein Familiengeheimnis, das nach Jahren endlich gelüftet werden will sind Bestandteile des neuen Romans der schwedischen Bestsellerautorin Maria Ernestam. Mit "Die Liebesnachricht" hat sie ein tiefbewegendes Buch über Liebe, Familie und Vertrauen geschrieben, das zum Versinken in die Geschichte einlädt. Mehr über die Geschichte: Mariana ist die älteste von drei Schwestern, die zusammen in einer schwedischen Kleinstadt leben. Der Vater, ein Schausteller, wurde vor Jahren tot auf seinem eigenen Karussell gefunden. Doch im Ort spricht niemand darüber. Bis der schöne und mysteriöse Amnon aus San Francisco auftaucht und plötzlich wieder Bewegung in die kleine Gemeinschaft kommt. Mariana wird zu Amnons Vertrauten, was einigen Leuten ganz und gar nicht zu gefallen scheint. Sie beginnt, das Geheimnis um ihre Familie aufzudecken, doch am Ende findet sie noch etwas viel Wichtigeres heraus: nämlich wie nah Liebe und Verzeihen beieinander liegen … LESEPROBE Über die Autorin: Die schwedische Schriftstellerin Maria Ernestam, geboren 1959, begann ihr Schreiben als Journalistin und Auslandskorrespondentin für mehrere schwedische Zeitungen in Deutschland. Sie hat außerdem eine Ausbildung als Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin abgeschlossen. Ernestam hat bereits sieben Romane veröffentlicht, von denen "Das verborgene Haus" mehrere Wochen auf den Bestsellerlisten in Deutschland und Skandinavien stand. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Stockholm. Gemeinsam mit dem btb Verlag verlosen wir insgesamt 25 Exemplare von "Die Liebesnachricht". Bis einschließlich 17. November 2013 könnt ihr euch hier bewerben*. Erzählt uns dazu, warum ihr das Buch gerne lesen möchtet! * Bei einer Leserunde gehören aktive Teilnahme und am Ende eine Rezension zum Buch dazu!

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  • Langatmiger Roman über eine schwedische Kleinstadt

    Die Liebesnachricht

    Steffi1611

    Mariana und ihre zwei jüngeren Geschwister wohnen schon immer in ihrem Heimatort. Ihr Vater war ein Schausteller und während der Kindheit der Mädchen ermordet. Der Mord wurde nie aufgeklärt, aber das geliebe Karusell, wo der Tote gefunden wurde, blieb im Familienbesitz. Jetzt sind die Mädchen zu Frauen geworden und jede hat ihren Lebensmittelpunkt und ihre Aufgabe im Ort gefunden. Eines Tages taucht ein Fremder auf und kauft die Bäckerei. Amnon aus San Francisco heißt der Fremde und er stellt viele Fragen. Er möchte ein Buch schreiben über die Vergangenheit während des 2 Weltkrieges. Viele begegnen ihm mit Misstrauen und Ablehnung, aber zu Mariana und ihrer Familie entsteht eine freundschaftliche Bindung.  Aber warum passieren immer mehr Dinge in dem Dorf? Wer hat die Scheibe eingeworfen oder das Feuer gelegt. Alles begann als der Fremde in die Stadt zog, hat er etwas damit zu tun? Die Geschichte des Buches ist im Großen und Ganzen wirklich nicht schlecht und auch interessant. Aber die Erzählweise und Darstellung durch den Roman hat die Geschichte für mich kaputt gemacht. Aus der Sicht von Mariana wird dem Leser geschildert was passiert, aber sobald es interessant wird, gibt es einen Sprung. Diese Sprünge sind nicht schlimm, wenn später wieder darauf eingegangen wird. Leider passiert dies hier nicht. Viel zu oft wurde ich beim Lesen im Dunkeln gelassen. Erst zum Ende des Buches hin wurde es interessant und die Geschichte entwickelte sich. Die Charaktere waren mir aber alle zu oberflächlich, so dass ich bei keinem mitleiden bzw. fiebern konnte. Auch zum Ende hin blieb noch vieles offen, was ich gerne erfahren hätte.  Der Titel des Buches passt überhaupt nicht zur Geschichte. Es gibt keine Liebesnachricht und es gibt auch keine Liebesgeschichte. Ich habe vor dem Lesen doch mit etwas anderem gerechnet. 

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    • 2
  • Die liebesnachricht

    Die Liebesnachricht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. January 2014 um 19:37

    Eine ruhige einfühlsame, aber auch ein bischen langweilige Geschichte. Ich habe es genossen diese Story zu lesen, einfach weil es was ruhiges war, aber es gibt ein paar Sachen die ich gern mehr erläutert hätte gehabt, aber man kann dieses Buch nebenbei lesen und es macht auch Spass, man ist auch nach ein paar Tagen nicht lesen sofort wieder im Buch geschehen, Es gab Abwechslung und ein paar nette Situationen die mir gefallen haben, wie gesagt ein Buch was man lesen kann, auch in aller Ruhe.

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  • Poetisch aber zu langatmig

    Die Liebesnachricht

    LeseMaus

    18. January 2014 um 10:22

    Der erste Satz: „Mein Vater starb auf dem Pferderücken.“ Das Innere: Mariana und ihre beiden Schwestern stammen aus einer Schaustellerfamilie, die in einer schwedischen Kleinstadt sesshaft geworden ist. Doch ein Schicksalsschlag begleitet die drei Schwestern seit der Kindheit: der Vater ist auf seinem Karussell ermordet worden. Lange Jahre rührt niemand mehr an den unaufgeklärten Fall, bis die ehemalige Bäckerei auf einmal einen neuen Bewohner bekommt: Amnon, der aus Amerika kommt und über die kleine Stadt ein Buch schreiben will. Seine Recherchen fördern jedoch nicht nur gute Erinnerungen zutage… Das Wesentliche: Eine schwedische Kleinstadt wird von einem Fremden aufgemischt und zerbricht fast an den ans Licht der Öffentlichkeit gezerrten Geheimnisse – so ähnlich habe ich mir die Geschichte vorgestellt. Und genau so ist auch die Handlung, allerdings ohne die von mir erhofften spannungsreichen Elemente. Stattdessen findet sich in Maria Ernestams Roman ein sich langsam entwickelnder Handlungsstrang, der viel Zeit lässt für die Interaktion der Protagonisten. Seltsamerweise bin ich im Laufe des Buches mit niemandem außer Mariana, der Hauptfigur, richtig warm geworden. Bis etwa zur Mitte des Buches konnte ich die verschiedenen Bewohner der schwedischen Kleinstadt noch nicht einmal richtig auseinanderhalten, so blass erschienen mir die Charakterzüge. Selbst Marianas Schwestern Elena und Karolina waren für mich austauschbare Figuren, denen ich mich nicht nahe fühlen konnte. Lange habe ich überlegt, woran das gelegen hat. In meinen Augen ist es einfach so, dass die Protagonisten so dermaßen mit sich selbst und ihrer jeweiligen Situation beschäftigt sind, dass sie dem Leser keine Chance bieten, ihnen nahe zu kommen. Ich denke, dass die Autorin damit die Ortschaft und ihre Bewohner allerdings durchaus authentisch geschildert hat. Mariana ist jedenfalls eine enorm sympathische Person, die ein offenes Ohr für jeden hat. Ihr Spielzeuggeschäft ist eine zentrale Anlaufstelle in der Stadt, in der jeder jeden kennt. Mariana hat eine besondere Bürde zu tragen, denn sie selbst hat den Vater tot aufgefunden, als sie noch ein junges Mädchen war. Sie und ihre Schwestern haben dem Unglück zum Trotz ihren Platz in der Stadt gefunden, obwohl die damaligen Ereignisse unaufgeklärt blieben. Die drei Schwestern haben ein besonderes Talent: sie sind Puppenspielerinnen. Und wie sie die Fäden ihrer Marionetten in den Händen halten, scheinen auch ihre Nachbarn und Mitbewohner der Stadt von fremden Händen gelenkt zu werden. Damit hat die Autorin ein schönes Sinnbild für die Unausweichlichkeit der Situation geschaffen, in der sich die einzelnen Personen befinden und aus der sie sich nicht mit eigener Kraft befreien können. Erst Amnon, der geheimnisvolle Fremde, schafft es nach und nach, die alten Strukturen aufzubrechen und die Fäden sozusagen zu entwirren. Sehr schön fand ich übrigens den Schriftwechsel zwischen Mariana und Yvo, einem befreundeten Puppenspieler. In ihren langen E-Mails tauschen sie sich über ihre Gefühle und über aktuelle Ereignisse auf so elegante Art aus, dass ich nur neidisch werden konnte – so würde ich auch gerne Briefe schreiben können. Am Ende des Buches werden verschiedene offene Punkte auf eine realistische und nachvollziehbare Art und Weise beantwortet, allerdings auf die gleiche unaufgeregte Art und Weise, in der diese zu Beginn geschildert werden. So ist der Roman zum Teil auch ein Kriminalstück, bei dem einzelne Puzzleteile nach und nach zum großen Ganzen zusammengesetzt werden. Das Fazit: So ganz konnte ich nicht warm werden mit diesem Roman und seinen Protagonisten. Allzu ruhig floss die Handlung dahin, und die lethargische Haltung einiger Bewohner der kleinen Stadt hat mich beim Lesen leider angesteckt, weswegen ich unverhältnismäßig lange gebraucht habe, das Buch durchzulesen. Dennoch hat mir der Handlungsaufbau gefallen, und die bildhafte Sprache ist oft sehr poetisch. Für Freunde ruhigerer Handlungsabläufe deswegen dennoch eine Leseempfehlung. Die Bewertung: Drei von fünf Sternen

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  • Rezension: Maria Ernestam - Die Liebesnachricht

    Die Liebesnachricht

    Blise

    17. January 2014 um 16:01

    Maria Ernestam – Die Liebesnachricht Inhalt: Drei Schwestern, eine schwedische Kleinstadt und ein geheimnisvoller Mann … Mariana ist die älteste von drei Schwestern, die zusammen in einer schwedischen Kleinstadt leben. Der Vater, ein Schausteller, wurde vor Jahren tot auf seinem eigenen Karussell gefunden. Doch im Ort spricht niemand darüber. Bis der schöne und mysteriöse Amnon aus San Francisco auftaucht und plötzlich wieder Bewegung in die kleine Gemeinschaft kommt. Mariana wird zu Amnons Vertrauten, was einigen Leuten ganz und gar nicht zu gefallen scheint. Sie beginnt, das Geheimnis um ihre Familie aufzudecken, doch am Ende findet sie noch etwas viel Wichtigeres heraus: nämlich wie nah Liebe und Verzeihen beieinander liegen… Zum Buch: Mariana fand mit 11 Jahren ihren Vater tot auf seinem Karussell. Dieser tragische Vorfall überschattet ihr ganzes Leben und prägt sie. Sie ist die älteste von drei Schwestern, Elena und Karolina die beiden jüngeren. Die drei haben Berufe, in denen sie sich verwirklichen konnten. Als dann der geheimnisvolle Amnon aus Amerika in die kleine Stadt kommt, überschlagen sich die Ereignisse. Mariana muss sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, obwohl sie das niemals wollte. Nie wurde der Mord von Marianas Vater wirklich besprochen, das ganze Dorf und auch ihre Familie verliert über diesen Vorfall kein Wort. Meine Meinung zum Buch: Maria Ernestam schreibt „Die Liebesnachricht“ in der Ich-Perspektive. Die Geschichte der drei Schwestern werden durch Mariana aufgezeigt und ihre Emotionen und Eindrücke. Aber das ist für mich auch ein Kritikpunkt. Ich konnte mich schlecht in Mariana hineinversetzen. Ich weiß nicht, woran es lag, aber ich hatte meine Probleme damit. Vor allem der Anfang hat mir Schwierigkeiten bereitet. Ich hatte Probleme, mit der Geschichte „warm zu werden“. Ich hatte auch, und da stehe ich, glaube ich, relativ allein da, Schwierigkeiten, die anderen Figuren der Geschichte zu verstehen und auch deren Charakterisierungen gut zu finden. Klar, jeder hat seine Rolle übernommen, sei es die verträumte Karolina oder der verkorkste Jan. Aber mir genügte es irgendwie nicht beim lesen. Ich konnte mich sehr wenig mit den Personen identifizieren. Außerdem waren es auch sehr viele Personen, die in der Geschichte erwähnt wurden. Was natürlich oftmals zu einer Verwirrung führen kann. So auch bei mir, ich wusste dann nicht mehr genau, wer die und die Person ist, bzw. konnte ich sie nicht einordnen. Worauf ich bei dieser Rezension genauer eingehen wollte, war die Beschreibung des Klappentextes. Dieser sagt nämlich nicht wirklich das aus, worum es in dem Roman geht. Ich hatte mich für ein Exemplar der „Liebesnachricht“ beworben, da ich mehr über Schweden erfahren wollte, dennoch wirkt der Titel in Verbindung mit dem Cover und dem Klappentext eher wie eine „Schnulze“. Und eben das hatte ich erwartet. Es hat sich allerdings nicht bewahrheitet, was mir ganz lieb war. Dennoch hatte ich natürlich irgendwelche romantischen Vorstellungen bei Titel, Cover und Klappentext – und das hat mich die ganze Zeit beim Lesen nicht losgelassen. Ich dachte, es würde noch etwas kommen, aber dem war nicht so. Man sollte sich also nicht täuschen lassen. Mariana ist geschieden und schreibt ihrem Exmann, bzw. versucht die Probleme mit ihm in den Griff zu bekommen. Zusätzlich ist da noch Ivo, der Mann, in den sie sich schon etwas verliebt hat, so macht es zumindest den Anschein. Aber diese ganze Konstellation habe ich nicht verstanden. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wieso er der Mann ihrer, überspitzt gesagt, Träume ist. Außer ihrer geteilten Leidenschaft, den Marionetten, gibt es für mich keine Verbindung, die wirklich zeigt, dass sie für einander geschaffen sind. Was für mich noch eine Schwierigkeit war, war der Wechsel von direkter zu indirekter Rede. Das war für mich immer so willkürlich und einfach nicht nachvollziehbar. Maria Ernestam benutzt den Wechsel an Stellen, wo ich gerne noch mehr erfahren hätte, aber es wurde dann eben ein Dialog abgebrochen und der Rest dieses Dialoges in die indirekte Rede gepackt. So kam es aber auch zu einer Distanz meinerseits zu den Figuren des Romans. Ich weiß nicht, ob dies beabsichtigt war, aber es fiel mir immer wieder auf und ich konnte es nicht nachvollziehen. Was ich gut fand an dem Roman war, dass es nicht nur eine Familiengeschichte ist, sondern auch Elemente hat, die an einen Krimi erinnern. Man weiß lange nicht, wer hinter den Geschehnissen, die passieren, steckt und was es alles auf sich hat. Und man rätselt auch sehr lange, wieso der fremde Amnon sich im Dorf niedergelassen hat. Denn seine Erklärung, er würde Stoff für seinen Roman suchen, klingt nicht sehr glaubwürdig. Auf jeden Fall fand ich diese Art der Geschichte richtig gut, es hat aber leider an vielen Stellen gehapert (zumindest für mich). Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Es ist relativ eingängig und einfach geschrieben, man hat das Buch also schnell durchgelesen. Deshalb 3 von 5 Sternchen!

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  • Vergangenheitsbewältigung

    Die Liebesnachricht

    passionelibro

    09. January 2014 um 12:13

    Die Liebesnachricht von Maria Ernestan erzählt die Geschichte von Mariana. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihren Schwestern Elena und Karolina in einem schwedischen Dorf. Ihre Familie war eine Schaustellerfamilie, die dann im Dorf sesshaft wurde und dort ein Karussell sowie ein Spielwarengeschäft betrieb. Ihr Vater wurde vor vielen Jahren ermordet und auf ein Pferd des Karussells gebunden, aber der Mord wurde niemals aufgeklärt. Mittlerweile hat Mariana das Spielwarengeschäft und das Karussell übernommen, ihr Mann und ihre Tochter sind für ein paar Monate nach Amerika gezogen, als ein Fremder in das Dorf kommt. Das ist der Auslöser für eine gewaltige und erschütternde Vergangenheitsbewältigung, die das gesamte Dorf betrifft und manch eine Überraschung birgt. Das Buch erzählt in einer schönen Sprache von ganz normalen Menschen, die ihre Fehler, Träume und ihre Vergangenheit haben und erhält somit Tiefgang. Etwas verwirrend ist der Titel „Die Liebesnachricht“, wobei sich dieser wahrscheinlich auf den Mail- und Telefonkontakt von Mariana mit Ivo, einem Puppenspieler aus Deutschland bezieht.

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  • Ein langatmiger Familienroman, dessen Titel in die Irre führt

    Die Liebesnachricht

    Lola1008

    08. January 2014 um 21:55

    Ein langatmiger Familienroman, dessen Titel in die Irre führt Die 11-jährige Mariana findet ihren Vater eines Tages tot auf dem Karussell, das der Familie seit vielen Jahren gehört - ermordert durch einen Gewehrschuss. Dieses Ereignis hat sie bis heute nicht verkraftet und immer noch denkt sie oft an ihren Vater. In dem Dorf, in dem sie mit ihren beiden jüngeren Schwestern Elena und Karolina lebt, wird über den Mord nicht gesprochen. Bis Amnon Goldstein auftaucht, ein mysteriöser Fremder, der ein Buch über den Ort schreiben will, in dem Mariana lebt. Und plötzlich kommt wieder Bewegung in die kleine Gemeinschaft. Meine Meinung: Vorab muss ich einmal sagen, dass der Titel sehr irreführend ist. Im Original lautet er "Marionetternas döttrar", was so viel wie "Die Töchter der Marionetten" bedeutet. Deswegen habe ich auch den ganzen Roman hindurch nach der im Titel erwähnten "Liebesnachricht" gesucht, konnte diese jedoch nicht entdecken. Der Titel des Originals passt jedenfalls viel besser zum Inhalt, denn es dreht sich um die Welt des Schauspiels, des Puppentheaters und der Fantasie. Weiteres kann ich hierzu jedoch nicht schreiben, da mir immer noch keine genaue Formulierung für das Hauptthema des Romans einfällt, da immer wieder neue Handlungsstränge angesprochen werden, die mit dem eigentlichen Geschehen überhaupt nichts zu tun haben. Auch der Schreibstil hat mir nicht sehr zugesagt. Immer wieder wurde ich aus dem Lesefluss gerissen, da Mariana (die in der Ich-Perspektive von den Ereignissen berichtet) zwischenzeitlich immer zwischen mehreren Situationen hin und her schwenkte, was besonders anfangs sehr verwirrend auf den Leser wirkt. Auch passten zeitgleich viele Formulierungen nicht zum sonstigen Schreibstil der Autorin, was mich sehr störte. Obwohl Mariana mit vielen Personen im Dorf interagiert, bleiben diese nur oberflächlich und ohne wirklichen Charakter, den man gern haben oder hassen kann. Auch Mariana wirkt auf den Leser sehr distanziert und es fiel mir persönlich sehr schwer, mich in ihre Gefühlslage hineinzuversetzen. Diese Distanziertheit hat zugleich die Folge, dass die Schicksale, die einige Menschen im Dorf erleiden, den Leser nicht berühren und er somit nicht mitfühlen kann. Somit bleiben die Charaktere nur auf dem Papier bestehen, die man sich nicht ins echte Leben denken kann. Einen positiven Punkt habe ich aber dennoch und dieser ist im Besonderen das Ende des Romans. Dies liegt aber nicht daran, dass es einfach das Ende ist, sondern hier wird zum ersten Mal Spannung aufgebaut, da sich hier herausstellt wer Marianas Vater wirklich umgebracht hat. Dadurch, dass Mariana erst gegen Ende langsam auf die Spuren vom Mörder ihres Vaters kommt, erscheint die vorherige Handlung sehr langatmig und unnötig. Auch den Epilog hätte ich mir vielleicht ein wenig anders gewünscht, da er sehr offen bleibt und trotz allem immer noch einige Fragen hinterlässt, die im Roman nicht geklärt werden. Fazit: Alles in allem hat mir das Buch nicht sonderlich zugesagt, da ich mir vom Titel her etwas ganz anderes versprochen hatte und ich immer noch nicht genau sagen kann, wovon der Roman jetzt genau handelt. Die Charaktere bleiben lieblos und distanziert zum Leser; selbst mit der Protagonistin kann man sich nicht wirklich anfreunden. Die Sprache ist teils sehr verwirrend, teils auch sehr poetisch gestaltet, was überhaupt nicht zu Mariana passt. Nur aufgrund des Endes kann der Roman von mir 2 von 5 Sternen erhalten.

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  • Rezension zu "Die Liebesnachricht" von Maria Ernestam

    Die Liebesnachricht

    tigerbea

    22. December 2013 um 22:00

    Mariana lebt mit ihrer Mutter und ihren Schwestern in einem schwedischen Dorf. Sie führt dort den Spielwarenladen und das Karussel ihrer Eltern. Vor vielen Jahren wurde Marianas Vater ermordet. Dieser Mord wurde nie aufgeklärt. Von diesem Trauma hat sich Mariana nie erholt. Als plötzlich ein Fremder aus Amerika in das Dorf zieht, gibt es Unruhe. Alte Geschichten kommen wieder hoch und es passieren unheimliche Dinge. Bald wird allen klar,  daß Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind, die kommenden Generationen prägen können. In Maria Ernestams Romanen ist wenig Platz für strahlende Helden. Ihre Figuren sind ganz normale Menschen mit Fehlern, Ängsten und Träumen. Vielleicht mutet die Geschichte auch deshalb etwas schwer an, aber genau aus diesem Grund bekommt sie auch ihren Tiefgang. Wer leichte Unterhaltung sucht, wird hier gefordert. Die Mühe lohnt sich aber auf jeden Fall!

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