Maria Hertting

 4 Sterne bei 1 Bewertungen

Lebenslauf von Maria Hertting

Ich bin Mutter zweier erwachsener Kinder und habe im Jahre 2004 nach dem Tode meines Mannes ein weiteres Kind adoptiert. Mein Jüngster wird im April 10 Jahre alt. Kindern gehörte von jeher meine Liebe. Aus diesem Grunde habe ich wohl den Beruf der Lehrerin gewählt. Viele Jahre lehrte ich an einer Gesamtschule Biologie und Chemie und begleitete Schüler bis zum Abitur. Obwohl ich meine Liebe zum Schreiben schon in meiner Kindheit entdeckte, blieb mir wenig Zeit dafür (Volltagsjob, Haus- und Garten, Erziehung zweier Kinder, die im Alter 7 Jahre auseinander liegen, ehrenamtliche Tätigkeit in einer Kirchengemeinde, Mitglied im Gemeindekirchenrat und in der Kreissynode). Seit zwei Jahren hält mich nichts mehr vom Schreiben ab. Mein Sohn ist inzwischen so groß, dass ich mir das erlauben kann. Am 6. November 2013 wurde mein Debütroman „F6103“ veröffentlicht. Gedichte und Kurzgeschichten in diversen Anthologien folgten. Eine Biographie über die Beweggründe einer späten Mutter ist gerade fertig gestellt und wird von zwei Testlesern gelesen. Ein weiterer Roman über einen jungen Mann, der in die Fänge einer Sekte gerät, ist in Arbeit. Schreiben übte schon immer eine Faszination auf mich aus, der ich mich nicht entziehen konnte und kann. Ich liebe es, Gedanken in Worte zu fassen. Das Programm, das in meinem Kopf abläuft, kann auf diese Weise andere Menschen erreichen und zu einer virtuellen Realität werden. Das hoffe ich jedenfalls. Es stimmt schon: Liest man ein Buch, dann spielt sich so etwas wie Kino im Kopf ab. Ich hoffe, dass die Begeisterung, die ich selbst beim Schreiben empfinde, auch auf meine Leser übergeht.

Alle Bücher von Maria Hertting

Cover des Buches F6103 (ISBN:9783710307768)

F6103

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Erschienen am 07.11.2013
Cover des Buches Arianes Faden (ISBN:9783863320379)

Arianes Faden

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Erschienen am 30.06.2015
Cover des Buches Dein Typ ist hier nicht gefragt (ISBN:9783863320324)

Dein Typ ist hier nicht gefragt

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Erschienen am 03.11.2014
Cover des Buches Bis zum Anfang der Zeit (ISBN:9783961113873)

Bis zum Anfang der Zeit

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Erschienen am 10.07.2017
Cover des Buches Mein Freund vom Stern Iso´Oktarus (ISBN:9783863320263)

Mein Freund vom Stern Iso´Oktarus

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Erschienen am 12.05.2014
Cover des Buches Märchenglobus (ISBN:9783940830654)

Märchenglobus

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Erschienen am 16.08.2016
Cover des Buches HERAs Kinder (ISBN:9783961119264)

HERAs Kinder

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Erschienen am 19.05.2017

Neue Rezensionen zu Maria Hertting

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Rezension zu "F6103" von Maria Hertting

Mischung aus Sci-Fi und Dystopie
monerlvor 6 Jahren

Kurzbeschreibung Amazon:
Was wäre, wenn es einen Staat gäbe, der die Macht hätte, jeden deiner Schritte zu überwachen, der über dein Leben bestimmt, dessen Eigentum du bist? Was dann? F6103 wächst in einem solchen Staat auf. Sie hat keinen Namen, nur eine Identifikationsnummer und ist das Produkt einer Kombination von Samen- und Eizelle, die ein Computer ausgewählt hat. Schon als kleines Kind erfährt sie, wie Menschen manipuliert werden, um ins System zu passen. Hier gibt es keinen Platz für Emotionen oder sogar Liebe. Wie verteidigt sie ihre Individualität? Gelingt es ihr, dieses korrupte System zu stürzen? Hat sie die Kraft, um eine unbekannte Welt zu entdecken?

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Ich bin zufällig über dieses Buch gestolpert. Das Cover hat mich einerseits angesprochen, andererseits hat es mir überhaupt nicht gefallen. 
Der untere Teil mit dem Meer, weckte eine Sehnsucht in mir. Es ist sehr gut gelungen. Doch das gezeichnete Mädchen darüber passt m.M.n. gar nicht dazu; stilistisch nicht und auch zeichnerisch nicht so gelungen.
Diese Mischung der Gegensätze hatte mich jedoch neugierig gemacht. Die Beschreibung hörte sich für mich sehr interessant an. 


Wenn ich es richtig deute, ist dieses Buch das Debüt der Autorin. Es handelt von F6103, einer Frau, dessen Leben der Leser von ihrer Geburt an bis zu ihrem Tode verfolgt. F6103 wird in einer Zeit geboren, mehr als 300 Jahre nach der heutigen. Es gibt nur noch einen Staat, der über alle Städte der Welt regiert. Alles darin gehört ihm, vorallem die Menschen. Sie sind zu Robotern degradiert worden. Sie haben keine Namen mehr. Ihre Identität besteht aus einer fortlaufenden Nummer und ihrem Geburtstag. Es gibt keine Familien und Verwandtschaftsbeziehungen, keine Geschwister und fast keine Kinder mehr. Menschen werden in vitro gezeugt. Der Staat bestimmt den Zeitpunkt, die "Eltern", die Erziehung, die Ausbildung, den Arbeitsplatz, den Wohnort - einfach alles. Menschen führen nur aus, was der Staat möchte und benötigt. Die Kontrolle über die Gesamtbevölkerung obliegt auch dem Staat, denn es leben nur noch 1 Milliarde Menschen auf der Welt. Eine schwere Katastrophe führte dazu, dass die Bevölkerung um 7 Milliarden dezimiert wurde. Und diese Milliarde wird jetzt schon seit ca. 300 Jahren durch den Staat geschützt, der eine Energiebarriere geschaffen hat, damit den Menschen nichts mehr passieren kann. Durch die Fürsorge des Staates ist es sogar gelungen, dass die Menschen nun die dreifache Lebensdauer haben, als vor dieser Katastrophe. Bis zu 180 Jahre alt können sie werden. Was für eine Errungenschaft für die Bevölkerung! Doch was ist der Preis dafür?


Die Geschichte ist interessant und auch spannend geschrieben. Diese neue Welt und Gesellschaft, alt werdend und hoch technisch entwickelt, durch Computer geführt, ist logisch sehr gut aufgebaut. Fragen, die sich auftun, werden im Laufe des Buches beantwortet. Es bleibt am Ende kein Gefühl der Unzufriedenheit, nicht ganz aufgeklärt worden zu sein. Das finde ich sehr positiv!


Es werden einige Personen eingeführt und ihre Geschichten schön miteinander verwoben. Die Hauptperson F6103 ist gut charakterisiert worden. Doch die eine oder andere Figur bleibt etwas mehr oberflächlich. Vorallem hätte ich mir bei Nico und David mehr Tiefe gewünscht. 


Die Beschreibungen von dieser Welt, der Gesellschaft und den Städten dagegen sind sehr gelungen. Ich konnte mir alles richtig bildlich vorstellen. 


Am Anfang gibt es ein paar Längen, die sich im Laufe der Geschichte aber nicht wiederholen. Da dieses Buch fast 700 Seiten hat, braucht es eben eine etwas längere Einführung, um das System und die Geschichte verständlich zu machen.


Das Ende hat mich zum Teil positiv überrascht. Es wirkt nicht gekünstelt und ich konnte mich gut damit abfinden. 
Liebe kommt natürlich auch vor. Was wäre eine Gesellschaft und die Menschen, vorallem ein ganzes Menschenleben ohne die Liebe, aber sie ist gut in die Geschichte eingearbeitet und ist somit weder kitschig noch schnulzig. 


Ein paar Minuspunkte habe ich auch, da ich einen Stern abgezogen habe. Wie bereits erwähnt, gefällt mir das Cover nur halb. Es erscheint mir unausgereift und trifft meinen persönlichen Geschmack überhaupt nicht. Den oberen Teil mit dem gezeichneten Mädchen würde ich überarbeiten.


Wie auf dem Cover schon abgebildet, geht es auch im Buch, im übertragenen Sinne, zu einem Großteil ums Wasser. Jedes Kapitel ist mit einem "Aspekt" des Wasser benannt. Und als Einführung gibt es dazu immer eine naturwissenschaftliche Erklärung. Dies hat mich im Lesefluss zunehmend gestört. Zu allererst dachte ich, ich habe das falsche Buch heruntergeladen. Es klang sehr nach Chemie-, Physik- und Biologieunterricht. Die Einführung in den Kapiteln "Wasser", "Der Kristall" und "Die Quelle" haben mich fast dazu gebracht, das Buch zur Seite zu legen. Im Laufe der Geschichte werden diese Einführungen knapper gehalten, dennoch wären sie für mich entbehrlich. Am Ende von jedem Kapitel gibt es nämlich wieder eine Art wissenschaftliche Zusammenfassung wie bereits am Anfang. Ich traute mich nicht diese zu überlesen, da ich dachte, dass sie am Ende für das Verständnis des Buches wichtig wären. Sind sie aber nicht. Man kann sie, wenn man möchte, getrost überspringen. Dass sie der Allgemeinbildung dienen kann man nicht absprechen. ;-) Ohne diese Einführungen und Zusammenfassungen über die Aggregatzustände des Wassers, wäre der Roman in sich runder geworden. Es sollte damit wohl der Vergleich mit dem Leben eines Menschen dargestellt werden. Dies erscheint mir aber für die Geschichte nicht wichtig. 


Im ersten Viertel haben mich einige metaphorische Beschreibungen ziemlich gestört. Sie sind übertrieben angewandt worden. Dies legt sich danach wieder und wenn sie doch gebraucht werden, dann in einem angemessenen Rahmen. 


Als Fazit bleibt mir zusammenfassend zu sagen, dass ich dieses Buch sehr gern gelesen habe. Die Idee ist toll und im Buch super umgesetzt. Einiges hat mich erschüttert und ich bin sehr froh, nicht in dieser Welt zu leben und ich hoffe, dass wir es nie so weit kommen lassen werden. Wer gerne Dystopien (Sci-Fi) liest und sich nicht von ca. 700 Seiten erschrecken lässt, könnte ebenso Spass an diesem Buch haben. Und entscheidet selbst, ob ihr mehr über das Element Wasser lernen wollt oder nicht.

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