Maria Laufenberg Im Schatten der goldenen Moschee

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Inhaltsangabe zu „Im Schatten der goldenen Moschee“ von Maria Laufenberg

Als die 18jährige Maria, Tochter aus gutem Hause, den irakischen Studenten Karim kennenlernt, ist sie sofort von ihm fasziniert. Schnell wird ihr klar, daß er die Liebe ihres Lebens ist, und gegen den Willen ihrer Eltern heiraten die beiden. Fünf Jahre später ziehen sie mit ihren Kindern in den Irak. Dich das Leben in Bagdad ist ganz anders, als Karim es ihr geschildert hat. Als dann der Golfkrieg ausbricht und Bomben auf Bagdad fallen, ist Marias Leben nicht mehr sicher.

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  • Rezension zu "Im Schatten der goldenen Moschee" von Maria Laufenberg

    Im Schatten der goldenen Moschee
    Dilbertine

    Dilbertine

    28. November 2009 um 22:11

    „Die Araber sagen: „Was auf meiner Stirn geschrieben steht, werden die Augen sehen.“ Meine Augen sahen nichts, als mein Wagnis am 12. September 1975 begann." ************************ 1970, Maria ist 18 Jahre alt, als sie den jungen Iraker Karim, der in Deutschland studiert, kennen und lieben lernt. Ein künftiges Leben im Euphrat-Tigris-Staat setzt sie mit dem Traum von Tausend und einer Nacht gleich. Nichts auf der Welt kann sie davon abhalten 5 Jahre später mit ihrer großen Liebe und ihren beiden Kindern in die fremde Welt zu ziehen. Dabei hätte sie es besser wissen müssen, denn ihre Eltern hatten etliche Jahre in Bagdad für eine deutsche Firma gearbeitet. Gezwungenermaßen richtet sie ihr Leben im konservativen Hause der Eltern ihres Mannes, in einer engen Gasse Bagdads, im Schatten einer goldenen Moschee, umgeben von hohen Mauern, einem trostlosen Garten und einer lauten, für sie unverständlichen Familie ein. Schnell begreift sie, dass die Märchen aus Tausend und einer Nacht ausschließlich den Männern dieser Gesellschaft vorbehalten sind. Sie lebt gefangen in diesem Haus, in einer patriarchischen Diktatur, die ihr jedwede Handlungsfreiheit nimmt. Bis hier gleicht der Verlauf der Geschichte vielen anderen, die bereits erzählt wurden. Maria gibt sich damit nicht zufrieden. Sie lernt die Sprache des Landes, arbeitet an ihrem Verständnis für die fremde Kultur und Religion, trotzt den Anfeindungen, Ausgrenzungen und Diskriminierungen versucht sie sich in das einem Europäer so fremde System der irakischen, islamischen Großfamilie, dass durch Tradition und Unterwerfung der Frau gekennzeichnet ist, zu integrieren ohne sich dabei brechen zu lassen. Im Verlauf der erzählten 20 Jahre, die von zahlreichen Schicksalsschlägen, zwei Kriegen, aber auch von glücklichen Zeiten geprägt sind, lernt Maria zu sehen und zu kämpfen. Es gelingt ihr Akzeptanz, Verständnis und kleine Rechte in ihrem Familienkosmos zu erkämpfen. Die Geschichte, die unter der Rubrik „Erfahrungen“ veröffentlicht wurde, ist spannend geschrieben, ihre Helden sind liebevoll charakterisiert. Allerdings konnte ich weder dem Klappentext noch dem Internet (keine Interviews, keine Fotos, keine Biografie) entnehmen, wer diese Maria Laufenberg tatsächlich ist und wie es ihr in den danachfolgenden Jahren im Irak ergangen ist. Einige Episoden, Wendungen und Sprachgebräuche kamen mir merkwürdig vor und ich neige dazu am Wahrheitsgehalt dieser „Erfahrung“ zu zweifeln. Zurück geblieben ist der bittere Geschmack eines ggf. ungewollt gelesenen Märchens aus Tausend und einer Nacht. P.S. Bin natürlich an weiterführenden Informationen interessiert, würde mich echt freuen, wenn ich mit meinen Mutmaßungen falsch liege.

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  • Rezension zu "Im Schatten der goldenen Moschee" von Maria Laufenberg

    Im Schatten der goldenen Moschee
    miramio

    miramio

    07. August 2009 um 22:58

    Ihre Sommerferien hatte Maria immer in Bagdad verbracht und sieht es als das Paradies ihrer Jugend an, als ihre Eltern wieder nach deutschland zurückkehren. Sie lernt einen jungen Iraker kennen, der in der Firma in der auch ihr Vater beschäftigt ist ein Praktikum ablegt. Die beiden jungen Menschen verlieben sich ineinander, hieraten und bekommen zwei Kinder, ehe sie fünf Jahre später wieder in den irak zurückkehren. Im Glauben daran in das Paradies ihrer Jungend zurückzukehren, muss Maria doch schnell einsehen, dass das Leben einer einfachen frau im Irak doch anders ist, als in der besseren Gesellschaft. Immer wieder wird sie von ihrer Familie mehr oder weniger schiakniert, aber die Liebe zu ihren Kindern und ihrem Mann lassen sie alle Hürden überwinden. Persönlich gesagt fand ich das Buch eher mittelmäßig, weil ich die Handlungen von Maria nicht umbedingt nachvollziehen konnte. Sie ließ sisch von edr Familie ihres Mannes viel zu oft in ihrer Freiheit einegen. Das Ende des Buches war mit den bericht uber den Irakkrieg in den 9oigern aber nocht sehr spannend.

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