Maria Linke Mittenrein ins Leben

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Inhaltsangabe zu „Mittenrein ins Leben“ von Maria Linke

Wenn man den Exmann zum Boss bekommt, ist man ganz schnell den Job los. Das muss Hildegard, Ende 40, am eigenen Leib erfahren. Die Sekretärin zieht kurzentschlossen aus der beschaulichen Eifel nach Köln und macht sich dort als Putzfrau selbständig. Dabei lernt sie nicht nur einige schräge, seltsame und nette Leute kennen, sondern auch Antonia. Die schwerkranke 39-Jährige ist an ihre Wohnung gefesselt, hat aber einen großen Wunsch: Sie will wieder mitten rein ins Leben. Hildegard, schon immer eine leidenschaftliche Köchin, hat eine Idee: Sie und Antonia gründen einen Supperklub - und holen so das Leben in Antonias Esszimmer ...

Eine tolle Story, aber am ehesten geeignet für die Leser-Generation Ü40 :-)

— VeraHoehne
VeraHoehne

Nette, leichte Geschichte für zwischendurch.

— selinasbuecherwelt
selinasbuecherwelt

Kommt leider nur sehr schwer in Gang...

— AenHen
AenHen

Schöne Geschichte

— leniks
leniks

Ein bezaubernder Roman ohne Kitsch, der viel Motivation hinterlässt.

— kassandra1010
kassandra1010

Das Lesen hat richtig Spaß gemacht und auf der letzten Seite hab ich noch ein Tränchen verdrückt! :) Tolle Geschichte, hat mir gefallen.

— angi_stumpf
angi_stumpf

Schöne, ein bisschen nostalgische Geschichte mit einem Hauch Melancholie und einer Portion Humor..

— roterrabe
roterrabe

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    Mittenrein ins Leben
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    19. August 2017 um 16:44

    Autorin:Maria Linke ist ein Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Übersetzerin und Redakteurin. Die stolze Mutter und Großmutter lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln. Weiterhin hat sie unter dem Pseudonym Charlotte Baumann ebenfalls schon mehrere Romane veröffentlicht. Im Januar 2018 erscheint der neue Roman von Maria Linke auch wieder im Ullstein-Verlag „Weiberwirtschaft“. Handlung:Hildegard, 49, hat trotz Abitur nie eine Ausbildung gemacht und seit etlichen Jahren als ungelernte Bürokraft in der Firma ihres Ex-Schwiegervaters gearbeitet. Als dieser stirbt und ihr Ex-Mann das Unternehmen übernimmt, ist sein 1. Schritt, Hilde vor die Türe zu setzen. Die schlechten beruflichen Voraussetzungen in der Eifel sorgen dafür, dass Hilde nach Köln zieht und sich als Reinigungskraft selbstständig macht. Hier lernt sie neben der ein oder anderen Person, für die sie doch nur Personal ist, auch ein paar ganz besondere Persönlichkeiten kennen mit ihren speziellen Sorgen und Nöten: Die 90jährige, alleinstehende Gertrud Schmitz und Antonia Lengsdorf, 39 J. alt, an MS erkrankt und dadurch meist wenig mobil. Antonia würde gern wieder am öffentlichen Leben teilhaben und bei Hilde, die sich schnell mit Antonia anfreundet, schlägt das Helfer-Syndrom mit einer großartigen Idee zu. Sie gründen einen Supper-Club und holen regelmäßig interessante Gäste in Antonias großes Haus. Und das Leben warte noch mit ganz anderen Überraschungen auf … Fazit:Das Cover mit dem rosafarbenen Fahrrad mit dem Korb voller Blumen und dem grünen Hintergrund sieht ansprechend aus, kein bisschen kitschig und stellt Bezug zur Story her.Die eigentliche Geschichte verteilt sich auf 317 Seiten mit 17 teilweise etwas zu langen Kapiteln mit einem eher klein gehaltenen Schriftbild.Am Ende des Buches befinden sich ein paar typische rheinische Rezepte, die auch in dem Buch erwähnt werden – sowas als Goodie zum Abschluss finde ich immer gut.Der Schreibstil der Autorin – von der ich bisher noch nichts gelesen hatte – ist toll, sprachlich auch überhaupt nicht gestelzt, sondern sehr lebensnah. Man kommt leicht in die Story hinein und sie vermag es, den Leser so zu fesseln, dass man ohne Pause weiterlesen kann. Ich habe das Buch für meine Begriffe ziemlich schnell ausgelesen.Die Mitwirkenden sind sehr realistisch gezeichnet und der Plot ist sehr authentisch und facettenreich. Hildegard habe ich mich sehr nahe gefühlt, weil ich ihr menschlich ähnlich bin und eher um die Probleme anderer als um meine eigenen besorgt bin. Der Roman befasst sich sehr eingehend mit den Problemen des Älterwerdens: Arbeitslosigkeit mit fast 50; alt sein in der anonymen Großstadt ohne Familienangehörige; der Wunsch auch trotz Krankheit nicht vom öffentlichen Leben abgeschnitten zu sein; alt werden auf dem Land ohne große Infrastruktur; aber auch mit dem Wunsch den Partner fürs Leben vor dem 50 Lebensjahr zu finden und die verzweifelte Suche danach im Internet; Stalking; ungünstige Familienstrukturen usw.Der Titel lautet zwar „Mitten rein ins Leben“, aber die Geschichte ist auch mitten aus dem Leben. Sie hat sowohl lustige als auch traurige, aber auch spannende Abschnitte und regt an manchen Stellen zum Nachdenken an.Mich hat das Buch sehr begeistert und ich habe es sehr gern gelesen – nicht zuletzt auch, weil es an meinem ehemaligen Wohnort in der Kölner Südstadt spielte und ich wirklich vieles wiedererkannt habe.Insgesamt eine wirklich tolle Story, für die ich gerne 5***** Sterne als Leseempfehlung gebe – ich muss allerdings sagen, dass das Buch eher für die Generation 40+ passt. In jedem Falle eine schöne Geschichte, die sich ein wenig abhebt vom Rest und Vorfreude macht, auf den neuen Roman von Maria Linke „Weiberwirtschaft“, der am 12.01.2018 erscheint.

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  • Ganz in Ordnung, mehr nicht

    Mittenrein ins Leben
    AenHen

    AenHen

    02. August 2016 um 13:55

    Hilde ist Ende Vierzig, verliert ihren Job als Sekretärin in der Eifel und entscheidet sich schließlich das Glück in der Großstadt zu suchen – als Putzfrau in Köln. Das ist natürlich alles nicht sooo toll wie sie sich das vorgestellt hat, nur weil man es gerne bei sich selbst hübsch sauber hat, macht es nicht Spaß bei jedem beliebigen Fremden zu putzen und auf den Rücken geht es auch. Nun lernt sie glücklicherweise überwiegend nette Menschen kennen und da sie über ein ausgeprägtes Kümmersyndrom verfügt, schart sie bald eine illustre Schar Menschen um sich, unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters, bereichert um ein paar alte und neue Bekannte aus der Eifel. Wichtig ist ihr vor allem ihre neue Freundin Antonia. Die 39-jährige erträgt ein bitteres Schicksal, sie ist an MS erkrankt. Da Antonia wie einige der anderen gerne und gut kocht, nicht mehr wirklich entspannt aus dem Haus gehen kann und Hilde ihr mehr Licht ins Leben tragen möchte, wird ein privater Dinnerclub gegründet. Und dann stirbt einer, alle Stalker und anderen Irren sind gefasst, Antonia zieht nach Mallorca und Hilde hat einen neuen Mann und ist zurück in der alten Heimat. Happy End.Tja. Was halten wir denn nun davon? Also zum Einen hat es für mich UNGLAUBLICH lange gedauert, bis das Buch endlich an dem Punkt angekommen war, der im Klappentext erwähnt und für mich auch die Schlussfolgerung nahe legte, das dies das Hauptthema des Buches sein würde: die Gründung des Supperclub. Nö, war nicht so. Der fand zweimal statt, irgendwie war er weder für die Geschichte unabdingbar noch hat er sie wenigstens spürbar bereichert. Ich hatte sehr auf schöne, skurrile, besondere Charaktere gehofft – die es zweifelsohne gibt, ich hatte die handelnden Personen stets gut vor Augen (besonders Elli ;-)…), aber halt irgendwie anders, ich weiß auch nicht. Schilderung lustiger Abende, haarsträubender Tischgespräche, irgendwie so was in der Art, wodurch diese Menschen zueinander finden. Haben sie ja auch, irgendwie, alle durch die Protagonistin zusammengeführt, aber schon längst im Vorfeld oder spätestens beim Kartoffeln schnippeln und Gläser polieren für den Dinnerabend, dessen Gäste nahezu uninteressant sind.War insgesamt nicht schlecht, liest sich flüssig an zwei Abenden, man ist auch irgendwie dann doch interessiert daran, wie es weiter geht.

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  • Mittenrein ins Leben

    Mittenrein ins Leben
    leniks

    leniks

    28. March 2016 um 15:33

    Das Cover passt gut zum Titel des Buches, ein Fahrrad mit rosa Blumen im Fahrradkorb, angelehnt an eine Hauswand. In dem Buch geht es um Hildegard. Sie wohnt in einem kleinen Ort in der Eifel, arbeitet in der Firma ihres Ex-Schwiegervaters. Der finanziert auch das Auslandsstudium ihres Sohnes Rouven in London. Doch dann stirbt dieser und ihr Ex übernimmt die Firma und schmeißt sie raus.Sie möchte eigentlich nicht weg aus ihrem Heimatort in der Eifel. Nach einigen Monaten jedoch überwindet sie sich und geht nach Köln. Arbeit hat sie zwar nicht gefunden, aber einige Leute bei denen sie putzen wird. Hierdurch lernt sie interessante Leute kennen. Durch Zufall trifft sie auf Antonia , sie ist schwerkrank und verlässt das Haus nur noch sehr selten. Es gibt viele Irrungen und Wirrrungen in diesem Buch. Traurige , aber auch lustige Begebenheiten. Ihre Freundin Doro macht ihr Mut nach Köln zu gehen, sie hat auch ein Auge auf Hildes Tante Röschen und Onkel Alfons. In Köln zieht sie zu Regina einer Freundin aus Schulzeiten. Hilde hilft allen möglichen Leuten und vergisst sich selbst und stößt den vermeintichen neuen Mann an ihrer Seite, dem Polizisten Günther vor den Kopf. Das Buch kann man schön durchlesen. Das was mir nicht gefallen hat: Der Supperclub kam erst im letzten Drittel des Buches vor, was ich sehr schade fand. Denn im Klappentext hat sich das anders gelesen. Aber auf alle Fälle lesenswert.

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  • Mitten im Leben

    Mittenrein ins Leben
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    16. February 2016 um 13:42

    Hilde, die fast 50 Jahre alt ist, arbeitet als Sekretärin für ihren Ex-Schwiegervater. Als der unerwartet stirbt und ihr Ex-Mann die Firma übernimmt, wird sie einfach entlassen. Sie merkt schnell, das sie ohne abgeschlossene Berufsausbildung und noch dazu in ihrem Alter nicht so schnell Arbeit findet. Nach reichlicher Überlegung und einer endlosen Bewerbungsodyssee zieht Hilde aus der Eifel nach Köln zu einer alten Freundin um dort in der Großstadt ihr Geld als Putzfrau zu verdienen. Anfangs ist sie noch Glücklich, aber sie merkt schnell das die Belastung einfach zu viel ist und sie sich einfach zu viel vorgenommen hat. Jede Nacht plagen sie Rückenschmerzen und auch ihre Hände machen ihr das Leben schwer. Dann lernt sie durch Zufall die 39-jährige Antonia kennen, die seit über 15 Jahren an MS erkrankt ist und erkennt das sie noch viel schlimmer als sie selbst dran ist. Die beiden schließen schnell Freundschaft und entdecken das Kochen als gemeinsame Leidenschaft. Schnell haben sie genügend Freunde die dieses Hobby mit ihnen teilen und sie gründen den Supperclub. Die ersten Seiten des Buches beginnen mit einer Beerdigung und man lernt einige Menschen kennen. Man kann sie aber noch nicht einordnen, es sind nur Namen ............................................doch dann beginnt Hilde ihre Geschichte zu erzählen und die Namen bekommen Gesichter. Maria Linke hat es geschafft, den vielen Menschen leben einzuhauchen und hat die Charaktere wirklich gut beschrieben. Das Buch hat mich von Anfang an in den Bann gezogen und ich hatte meine Freude daran zu verfolgen wie es weiter geht. Genau einordnen lässt sich das Buch nicht, es ist zwar teil witzig geschrieben und macht gute Laune, aber es gibt auch wirklich ernste Stellen die sehr traurig sind. Mir war es nur Stellenweise wirklich zu Kitschig und mir wurde zu viel einfach passend gemacht und hat eben teils mit dem echten Leben nicht so viel zu tun. Eine schöne Geschichte, die eben nicht immer logisch ist und man eben über die einzelnen Handlungen nicht so viel nachdenken sollte. Manches ging mir auch einfach zu schnell und zu holprig und wirkte dadurch etwas gekünstelt. Eine entspannende Geschichte, die wirklich unterhaltsam ist und die ich in zwei rutschen durchgelesen hatte.

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  • Eine Frau für alle Fälle

    Mittenrein ins Leben
    claudi-1963

    claudi-1963

    28. October 2015 um 12:58

    Hilde fast 50 lebt in der Eifel mit ihrem Mann als der Schwiegervater stirbt übernimmt ihr Mann die Firma. Dann muss sie jedoch erkennen das sie von ihrem Mann betrogen wird und danach verliert sie auch noch den Job in der jetzigen Firma ihres Mannes. Daraufhin verlässt sie die Eifel und zieht nach Köln um ein neues Leben zu beginnen. Er schlägt sie sich mit Putzjobs gerade so recht durch als sie Antonia kennenlernt, sie lebt sehr einsam und ist an MS erkrankt. Gemeinsam beginnen sie Pläne zu schmieden um einen Supperclub zu gründen. Währenddessen kommen immer neue Probleme und Sorgen von Freunden und Verwandten auf sie zu die gelöst werden müssen. Dabei hilft ihr Günther der Polizist in Sachen Stalking und auch in Liebesdingen. Meine Meinung: Ein netter Roman den man gut so zwischendurch lesen kann, er ist nicht sehr literarisch aber unterhaltsam. Es geht um Freundschaft, Krankheit, Stalking, verschiedene Generationen und natürlich Liebe. Ein Roman der sicher eher Frauen gefällt weil es auch im Inhalt überwiegend um Frauen geht. Er ist spannend, humorvoll und unterhaltsam geschrieben und bei mir kam keine Langeweile auf beim Lesen. Sehr liebevoll beschreibt sie die einzelnen Situationen,bei denen sie immer wieder zur Stelle ist und helfend eingreift das dann manchmal zu Problemen werden kann. Das Cover passt irgendwie ganz gut dazu da sie in Köln auch mit ihrem Fahrrad unterwegs ist. Am Ende des Buches wurden dann noch 4 Rezept miteingefügt die auch im Buch gekocht oder gebacken wurden. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen.

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  • Auf Neustart

    Mittenrein ins Leben
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    23. August 2015 um 22:09

    Es kommt knüppeldick für Hilde! Ihr Chef und gleichzeitig Ex-Schwiegervater stirbt. Der Mann, der ihr nach der schwierigen Scheidung die Stange gehalten hat, eher auf ihrer Seite, als auf der Seite seines Sohnes stand und ihr mit einem Sekretärinnenjob, eine auskömmliche Stelle und Unabhängigkeit ermöglicht hat, ist tot. Die Beerdigung ist noch nicht lange vorbei, da setzt ihr der Exmann den Stuhl vor die Tür, abgespeist mit ein 3 Monatsgehältern sitzt sie in der Eifel und weiß nicht, was die Zukunft bringen soll. Da ist Onkel Alfred und Tante Röschen, sie waren immer eine Stütze für sie, aber die beiden werden immer älter und trotzdem reden sie uneigennützig Hilde zu, in Köln einen Neuanfang zu wagen. Schließlich ist man mit 48 Jahren noch längst nicht abgeschrieben. Aber nach gefühlt 500 Bewerbungen und genauso vielen Absagen, erkennt Hilde, dass der Arbeitsmarkt nicht auf sie gewartet hat. Nichtstun ist auch keine Lösung, deshalb macht sie sich mit einer 1 Mann Putzagentur selbstständig. Aber bald hat die großherzige Hilde einen ganzen Stall von Schützlingen angesammelt, für alle hat sie ein offenes Ohr und hilft wo sie kann, weit über ihre bezahlte Putztätigkeit hinaus. Nur sie selbst bleibt dabei auf der Strecke. Als sie Antonia kennenlernt, eine junge, chronisch kranke Frau, nützen beide ihre Kochleidenschaft und gründen einen „Supperclub“. Letztendlich fügt sich alles zusammen, Hildes Schützlinge werden versorgt, versöhnt, verkuppelt oder begraben und endlich kann sie an sich selbst denken und ganz nebenbei auch an eine neue Liebe, die sich unerwartet entwickelt hat . Trotz aller Wendungen und Situationskomik, die die Autorin einsetzt, bleiben die Figuren letztendlich sehr eindimensional und blass. Warum Hilde, als herzensgut und liebevoll beschrieben, die Auswanderungspläne ihres Sohnes im Nebensatz abhandelt, bleibt unklar. Auch dass sie sich nach 20jähriger Berufstätigkeit als Sekretärin von ihrem Exmann einfach den Stuhl vor die Türe setzen lässt, ohne Abfindung oder ausreichende Sicherheit für den studierenden gemeinsamen Sohn, ist unlogisch. Aber es soll ja nur eine schöne Unterhaltung sein, deshalb sollte man diese Logiklöcher nicht allzu wichtig nehmen und sich einfach für einige Stunden ohne große Ansprüche unterhalten lassen. Dazu passt das sehr gut gestaltete, fröhliche Titelbild, das richtiges Sommergefühl vermittelt.

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  • Gemeinsam ist man weniger einsam!

    Mittenrein ins Leben
    kassandra1010

    kassandra1010

    26. July 2015 um 19:05

    Wenn der Ex der neue Boss wird, ist man wirklich schnell den Job los. Hildegard ist Ende 40 und ist am Ende ihrer Karriere angekommen. Gekündigt ist sie auf Jobsuche und landet ausgerechnet in der Großstadt Köln. Dort angekommen muss sie sich erst mal selbst zurechtfinden und arbeite von nun an als Putzfrau.   Doch Hilde hat ein großes Herz und ausgerechnet dem Landei gelingt es in der riesigen Stadt Freunde zu gewinnen und dank ihres bezaubernden Wesens für alle Menschen da zu sein, ob alt, krank oder einfach nur einsam. Mit Hilfe ihrer Freunde gründet sie einen Supperclub und allen geht das Herz auf!   Ein bezaubernder Roman ohne Kitsch, der viel Motivation hinterlässt.  

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  • Es gibt immer einen Weg...

    Mittenrein ins Leben
    vronika22

    vronika22

    07. July 2015 um 21:15

    Hildegard ist fast 50 und erfährt, dass ihr Ehemann Gregor eine Geliebte hat. Nachdem sie sich deswegen von ihm getrennt hat, stirbt ihr Chef, der zugleich der Vater von Gregor ist. Dieser übernimmt die Firma und entlässt sogleich Hildegard. Nach einiger Zeit der Arbeitslosigkeit und unendlich vielen Bewerbungen verlässt Hilde ihre ländliche Wohnung in der Eifel, um in Köln ihr Glück zu finden. Sie arbeitet als Putzfrau und lernt dabei einige sehr nette Leute kennen, allen voran die MS-kranke Antonia. Hilde ist durchaus eine Sympathieträgerin, aber teilweise war sie mir doch etwas sehr naiv vorgekommen. Dass sie sich nach so vielen Jahren in der Firma einfach vor die Tür setzen lässt, weil ihr Chef stirbt, konnte ich nicht so ganz nachvollziehen. Auch als ihr Sohn ihr mitteilt, dass er eine Freundin hat, und sie jetzt gemeinsam ein Kind erwarten und ins Ausland gehen, gab es meiner Meinung nach nicht so unbedingt die Reaktion, die man von einer Mutter erwartet. Insgesamt hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin bei den einzelnen Charakteren etwas mehr in die Tiefe geht. Gerade beispielsweise bei Antonia und ihrer Krankheit wäre dies sicher schön gewesen, etwas mehr über sie zu erfahren und wie es ihr geht und wie sie sich fühlt. Es wurde immer nur an der Oberfläche gekratzt, aber die Tiefe hat eindeutig gefehlt. Da hatte ich mir aufgrund des Klappentextes wirklich etwas mehr erwartet. Was schön ist, dass in dem Buch sehr viel ernste Themen zumindest angerissen werden, so z. B. die MS-Erkrankung, Arbeitslosigkeit und die Schwierigkeit einen Job zu finden, Einsamkeit usw. Auch die Tatsache dass unterschiedliche Generationen in diesem Buch zueinander gefunden haben, fand ich sehr schön. Der Roman ist aus Sicht von Hildegard geschrieben. Er liest sich wirklich sehr gut und flüssig. Er ist humorvoll geschrieben und zugleich stellenweise auch ein wenig spannend (so z.B. die Sache mit dem Stalker). Aufgrund des schönen Schreibstils langt es für mich trotz der fehlenden Tiefe noch für 4 Sterne. Es ist einfach eine lockere, nette Unterhaltung für ein paar schöne Lesestunden, wenn man keine zu hohen Erwartungen hat.

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  • Maria Linke – Mittenrein ins Leben

    Mittenrein ins Leben
    DianaE

    DianaE

    26. June 2015 um 19:46

    Maria Linke – Mittenrein ins Leben Hildegard Bendermacher arbeitet in der Firma ihres Schwiegervaters als Sekretärin, nachdem Gregor sie wegen einer jüngeren Frau verlassen hat. Mit ihren 48 Jahren kann sie sich vorstellen, dort bis zur Rente zu arbeiten. Aber eines Tages verstirbt ihr Schwiegervater und Gregor übernimmt sie. Noch am selben Tag kündigt er Hildegard und verweigert ihr eine Abfindung. Nach einiger Zeit und Überredungskünsten von Tante Röschen, Onkel Alfons und ihrer besten Freundin Doro entschließt sich Hilde in die Stadt zu ziehen. In Köln macht sie sich mit ihrer Putzfirma selbständig und lernt bei ihrer Arbeit, nette, unfreundliche, chaotische und kuriose Persönlichkeiten kennen. Auch die schwerkranke Antonia, die an Multiple Sklerose leidet und nicht mehr oft ausser Haus gehen kann. Doch schon bald ist sie unzufrieden mit ihrer Berufswahl und stellt mit ihren neu gewonnen Freundinnen einen Supperclub auf die Beine. Der Roman ist spannend, humorvoll und locker geschrieben. Eine kurzweilige Geschichte die mit vielen Höhen und Tiefen einfach wunderschön zu lesen ist. Die Charaktere sind sehr liebevoll und detailreich beschrieben und sympathisch. Hilde ist eine Frau mittleren Alters, die im Brennpunkt der Geschichte steht und die für alle ein offenes Ohr hat und sozusagen der Problemlöser für alle anderen ist. Teilweise vergisst sie sich dadurch selbst und ihr Privatleben gerät etwas aus den Fugen. Das Cover ist ansprechend und passt auf jeden Fall zum Buch. Ein weiterer Pluspunkt sind die Rezepte, die im Anhang des Buches stehen. Es ist eine tolle Idee, die ich so bisher in noch keinem anderen Roman gesehen habe. Deswegen bekommt das Buch auch verdiente 5 Sterne.

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  • Alles neu in Köln

    Mittenrein ins Leben
    Simi159

    Simi159

    21. May 2015 um 20:02

    Hildegard Benderbacher, genannt Hilde, verliert mit Ende 40 ihren Job als Sekretärin und fragt sich, wie sie in Zukunft ihren Lebensunterhalt verdienen soll. Denn so richtig gelernt hat sie den Beruf nicht. Und bisher hat für ihren Exschwiegervater in dessen Firma gearbeitet. Jetzt, nach dessen Tod, setzt ihr Exmann sie direkt vor die Tür und so muss Hilde ihr Leben neu ausrichten. Da sie nach längerem Suchen keine neu Anstellung findet, beschließt sie von der Eifel nach Köln umzuziehen und ihren Lebensunterhalt dort durch Putzen zu verdienen. In Köln wohnt sie bei ihrer Freundin Regina und lernt bei der Arbeit viele nette und eine Reihe nicht so nette Menschen kennen. Für viele ist Hilde gute Fee und Seelenklemptnerin zugleich. Durch einen Zufall lernt Hilde die todkranke Antonia kennen, die aufgrund der Krankheit an ihr Haus gebunden ist. Doch Antonias größter Wunsch ist es, unter Menschen zu sein. Sie und Hilde verstehen sich sehr gut und kochen gern zusammen. also was liegt da nicht näher, als einen Supperclub zu gründen. Und so starten beide mitten rein ins Leben. Fazit: "Mitten rein ins Leben" von Maria Linke ist eine rührende Geschichte, die Mut macht, auch im fortgeschrittenen Alter neues zu wagen und sich vom Schicksal nicht unterkriegen zu lassen. Hilde ist eine sympathische Hauptfigur, mit einem Riesengroßen Herz am rechten Fleck. Manch ihrer Reaktionen und auch Denkweisen waren mir ein Tick zuviel, doch sie erklärt sich selbst, sagt, dass sie überreagiert etc. Das hat ihren Charakter für mich wieder etwas realistischer und authentischer gemacht hat. Alle Freunde von ihr und auch Hildes Familie, vor allem Antonia wachsen einem ans Herz. Man freut sich mit Hilde, dass sie ihr Leben so gut in neue Bahnen lenken kann. Alles in Allem ein nettes, kleines Buch für Zwischendurch. Zum Lachen, weinen und hinterher glücklich sein.... Von mir gibt es 4 STERNE.

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  • Hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert

    Mittenrein ins Leben
    roterrabe

    roterrabe

    10. May 2015 um 14:36

    Alles fängt damit an, dass Hildegard Bendermacher mit Ende 40 ihren Job als Sekretärin verliert und sie sich fragen muss, wie sie zukünftig ihren Lebensunterhalt bestreiten soll. In ihrer Not beschließt sie ihr Leben auf den Kopf zu stellen und aus der beschaulichen Eifel in die Großstadt Köln zu ziehen, um dort putzen zu gehen. Die Menschen, deren Wohnungen und Häuser Hilde putzt, sind allesamt grundverschieden, manche nett, andere furchtbar egoistisch oder arrogant. Auch Gertrud Schmitz, von Hilde liebevoll „Oma Schmitz“ genannt und eine Frau namens Antonia, lernt sie dabei kennen. Hilde ist eine sympathische Hauptfigur, mit der man sich gut identifizieren kann. Manchmal fand ich ihre Reaktionen überzogen, aber offenbar ist das von der Autorin so gewollt, denn immer, wenn ich mir dachte „Mensch, die reagiert ja total über, das ist unglaubwürdig..“, hat Hilde kurz danach selbst eingeräumt, dass sie überreagiert. Es hat also alles irgendwie seinen Sinn. Hildes Freundin Doro findet, dass Hilde sich mehr um sich selbst und weniger um die Probleme anderer kümmern sollte, doch es dauert eine Zeit lang bis Hilde da auch dahinter kommt. In der Zwischenzeit wird der Leser mit einem kurzweiligen Schreibstil und interessanten Charakteren bestens unterhalten. Die Personen, wie bspw. Hilde, Tante Röschen, Onkel Alfons, Oma Schmitz, Antonia, Madeleine, Günther, um einige wichtige zu nennen, sind so gut dargestellt, dass ich sie beim Lesen stets vor Augen hatte. Günther ist der Polizist, dem Hilde den Diebstahl ihres Fahrrads meldet und der sich mit seinem Hund Elli zunächst nicht wirklich beliebt macht. Irgendwie gerät er immer wieder mit Hilde aneinander. Anfangs kam mir Günther noch ziemlich grün hinter den Ohren vor, was sich aber im Lauf der Geschichte geändert hat. Einige seiner Kommentare waren aber auch wirklich total unsinnig und meine Lachmuskeln wurden hin und wieder durch seine Bemerkungen reichlich erschüttert. Aber auch andere kleinere Szenen - ich sag nur "Drogenplantage" (!!!) ;-) - fand ich sehr amüsant. Zu Beginn habe ich mich gefragt, ob das ganze Buch hindurch nur von Hildes Putzjob erzählt wird, weil viele Seiten lang nur von den Menschen erzählt wurde, bei denen Hilde putzt. Aber hinterher stellt sich heraus, dass diese Erzählungen für den weiteren Verlauf der Handlung notwendig sind und ich kann versprechen, dass es dann doch noch um mehr geht. Da möchte ich nicht zuviel verraten, nur, dass es noch Handlung gibt, die im Klappentext nicht erwähnt wird. Mir hat „Mitten rein ins Leben“ gut gefallen und einige unterhaltsame Lesestunden beschert!

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  • Hildegard schafft es

    Mittenrein ins Leben
    hannelore_bayer

    hannelore_bayer

    03. May 2015 um 09:29

    Schon von außen kann das Buch gefallen, das Cover wirkt freundlich und einladend. Im Prolog wird die Beerdigung von Gertrud Schmitz erzählt und wir bekommen gleich die Hauptcharaktere vorgestellt. Hildegard, eine Endvierzigerin, wird von einem Tag auf den anderen aus der Bahn geworfen. Als ihr Schwiegervater stirbt, übernimmt ihr Exmann die Leitung der Firma, bei der Hilde angestellt war. Seine erste Tätigkeit, die Exfrau entlassen. Da steht sie nun, in der Firma hat sie es zur Sekretärin gebracht, nur leider kann sie keine Ausbildung vorwissen und wie das Zeugnis vom Ex aussehen wird, aknn sich jeder vorstellen. Zudem sind in dem kleinen Dorf in der Eifel die Sekretärinnenstellen nicht grade dicht gesäät. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, sie muß in die Stadt und dort Arbeit suchen. Zum Glück erinnert sie sich an ihr Putztalent und an eine Freundin, bei der sie vorläufig unterkommen kann. Mit den Putzstellen klappt es recht schnell und mehr oder weniger gut.Da sie ein Multitalent ist, gelingt es ihr auch Probleme ihrer Arbeitgeber zu lösen. So kommt sie irgendwann auch zu Antonia. Antonia hat MS, ist durch ihre Krankheit an die Wohnung gefesselt. Sie möchte wieder mehr Leben um sich haben, an Geld fehlt es nicht. Auch hier hat Hilde Ideen, die einschlagen. Eines Tages wird sie abends auf dem Heimweg von Elli verfolgt und lernt dadurch Günter kennen. Was genau sie alles anstellt um ihren neuen und alten Freunden zu helfen und wie sie selbst schließlich zu wichtigen Erkenntnissen kommt, wird nicht verraten. Tante Röschen und Onkel Alfons spielen auf jeden Fall auch mit. Die ganze Geschichte wird locker flockig erzählt. Mir erschien es manchmal fast ein bißchen einfach für Hilde. Kaum ist sie in der Stadt, sind auch schon die Putzstellen gefunden, zum Beispiel. Als schnelles Unterhaltungsbuch auf jeden Fall gut gelungen.

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  • Hildegard schafft es

    Mittenrein ins Leben
    hannelore_bayer

    hannelore_bayer

    03. May 2015 um 09:27


  • Für jedes Töpfchen ein Deckelchen ...

    Mittenrein ins Leben
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    02. May 2015 um 00:45

    Die Geschichte: Hilde ist fast 50, als ihr Ex-Schwiegervater stirbt, der gleichzeitig ihr Chef war. Ihr geschiedener Mann übernimmt die Firmengeschäfte und eine seiner ersten Amtshandlungen ist die Entlassung von Hilde! Nach einer langen, erfolglosen Bewerbungsodyssee zieht Hilde aus der Eifel nach Köln zu einer alten Freundin, um sich in der Großstadt als Putzkraft selbständig zu machen. Anfangs klappt das auch ganz gut, doch sie merkt bald, dass die Belastung doch größer ist als angenommen: Rückenschmerzen plagen sie. Doch dann lernt sie die 39-jährige Antonia kennen, die ungleich schlimmer dran ist: sie leidet an MS und verlässt nur selten ihr Haus. Beide entdecken das Kochen als gemeinsame Leidenschaft und sie beschließen, einen Supperclub zu gründen. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie dabei von vielen lieben Menschen aus Hildes Leben: eine großartige Truppe, die sich gegenseitig das Leben ein bisschen schöner machen. Meine Meinung: Das Buch beginnt eigentlich eher traurig mit einer Beerdigung. Eine Menge Menschen werden vorgestellt, doch noch kann man sie nicht einordnen, es sind nur Namen … Dann beginnt Hilde zu erzählen, wie es zu alledem gekommen ist – und schon bald hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen. Am liebsten würde ich dieses Buch als “liebevoll-kitschiges Gute-Laune-Urlaubsbuch” bezeichnen, doch das wird der Geschichte nicht wirklich gerecht. Es fügt sich zwar alles nur allzu schön ineinander, doch kitschig ist es trotzdem nicht. Es werden auch viele ernste Themen angesprochen, wie die MS-Erkrankung von Antonia, Drogensucht, Einsamkeit im Alter, die Probleme der Partnersuche im Internet, Arbeitslosigkeit und vieles mehr. Mit den Charakteren konnte ich mich ganz schnell anfreunden und es sind so viele Sympathieträger darunter, dass ich gar keinen Favoriten benennen könnte. Hilde ist oft etwas zu uneigennützig: ihr wollte ich schon an einigen Stellen ein bisschen in den Allerwertesten treten, damit sie sich auch mal um sich selbst kümmert und nicht nur um ihre Mitmenschen. Die Story ist sehr komplex aufgebaut und die vielen Charaktere, die so nach und nach auftauchen, spielen fast alle noch eine wichtige Rolle. Früher oder später ist ihr Auftritt gekommen und so fügt sich jedes Puzzleteilchen an seinen Platz. Natürlich kommt da vieles nicht sehr überraschend, aber darum geht es in dieser schön erdachten Geschichte ja auch nicht unbedingt. Für mich war es jedenfalls eine entspannende, unterhaltsame Lektüre, die ich sehr genossen habe. Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen und war – trotz des schönen Schlusses – ein bisschen traurig, als ich die letzte Seite erreicht hatte. Da konnten mich auch die am Ende des Buches abgedruckten Rezepte nicht darüber hinwegtrösten, zumal sie für mich als Vegetarier sowieso eher ungeeignet waren! Fazit: Ein Gute-Laune-Buch, bei dem fast “jedes Töpfchen sein Deckelchen findet”.

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  • Mittenrein ins Leben

    Mittenrein ins Leben
    oztrail

    oztrail

    01. May 2015 um 16:56

    Der Roman beginnt mit dem Prolog über die Beerdigung von Gertrud Schmitz, eigentlich recht traurig, aber hier ist auch der Anfang des Buches. Hildegard erzählt die Geschichte ihres alten und neuen Lebens. Der Seniorchef stirbt unerwartet ihr Ex-Mann kündigt ihr mit sofortiger Wirkung. Hildegard Bendermacher erfährt mit fast fünfzig, wie es ist den Job zu verlieren und ins Leben abkommandiert zu werden. Da sie in der Heimat, in der Eifel keine Job findet, macht sie Nägel mit Köpfen und verlässt die Heimat um in der Großstadt Köln wieder neu anzufangen. Sie steigt ins Reinigungsgewerbe ein. Eine Unterkunft hat sie auch, sie wohnt bei Regina, die es vor Jahre nach Köln gezogen hat. Es beginnt eine leicht verworrene Geschichte mit sehr vielen Akteuren. Es gibt viele einzelne Geschichten in der Geschichte. Trotzdem hat die Autorin es geschafft, alles unter einen Hut zu bringen. Aber was mir am besten gefallen hat, war die Idee einen Supperclub zugründen. Antonia die an MS erkrankt ist und Hildegard gründen diesen Club, um das Leben in Antonias Esszimmer zu bringen. Kochen aus Leidenschaft, alte und neue Rezepte zusammenzufügen, diese Idee hat sehr gut funktioniert. Das Ende des Buches ist auch der Anfang. Das Cover ist gelungen, zeigt es doch den fahrbereiten Untersatz mit dem Hildegard in Köln unterwegs ist. Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Kann es daher auch empfehlen, das es modern ist und doch auch Alltagsprobleme anspricht

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