Maria Llovet Eros / Psyche

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Inhaltsangabe zu „Eros / Psyche“ von Maria Llovet

Silje und Sara gehen auf eine Mädchenschule und lernen sich und ihre Umwelt besser kennen. Sie konzentrieren sich auf ihren Geheimbund, sprechen Flüche und Zaubersprüche aus und befassen sich mit der griechischen Mythologie. Eine stille Liebe zwischen den beiden entsteht, die zart ist und schnell zu zerbrechen droht …

Eigenwilliger Zeichenstil, aber interessante Story

— Kaisu
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  • Ein spanischer Manga, der neugierig macht

    Eros / Psyche
    Kaisu

    Kaisu

    08. September 2014 um 12:36

    Inhalt: Das Mädchen Sara hat die Chance bekommen auf der Mädchenschule "Die Rose" das kommende Schuljahr zu verbringen. Diese Schule verfolgt etwas andere Lehrmethoden als gewöhnlich und umso gespannter ist Sara. Kaum dort angekommen, macht sie Bekanntschaft mit Silje. Sie ist schon etwas länger dort und zeigt dem Neuankömmling alle wichtigen Ecken und klärt sie über die herrschenden Regeln auf. Dabei fällt Sara auf, dass es viele Geheimnisse gibt. Nicht alles wird laut ausgesprochen. Doch anstatt darüber zu sinnieren, gibt sie sich lieber ihren zarten Gefühlen hin, die langsam für ihre Freundin Silje aufkeimen.  Irgendwann kommen die beiden allerdings an einen Punkt, wo man sich nicht mehr verheimlichen kann und Sara erfährt die ganze Wahrheit über die Schule... Wie man schon am Inhalt merkt, kommt das Mystische hier nicht kurz. Es beginnt schon bei dem Buchtitel: Eros/Psyche. Er erinnert an die mythologische Geschichte um die schöne Psyche, die ungewollt in einen göttlichen Wettstreit mit Amor (Eros) gerät, aus der sich eine unglückliche Liebe entwickelt.  Eine Verbindung die von der Autorin sicher nicht ungewollt ist. Denn auch im Manga entwickelt sich nicht alles wie erwartet zwischen den Liebenden. Weiter geht es mit den vagen Andeutungen und Hinweisen, die Sara immer wieder begegnen. Was hat es damit auf sich? Was sind das für seltsame Bastelstunden, die sie teilweise haben? Welchen Hintergrund hat diese Aufnahmeprüfung? Und was soll das Gerede um die Schlüsselschülerin? Die ein oder andere Frage wird im Laufe der Geschichte geklärt, aber am Ende bleibt vieles offen. Ein Kritikpunkt an dem ich mich sehr gestört habe. So regt dies zwar zum nachdenken an und man liest den Manga erneut durch, um Hinweise zu entdecken, die man beim ersten Mal vielleicht übersehen hat, aber dem ist nicht so und man fühlt sich etwas allein gelassen. Zeichenstil: Der Zeichenstil ist sehr eigen. So findet man hier nicht den Chibi-Faktor, wie man ihn bei zahlreichen japanischen und koreanischen Mangaka hat. Dennoch ist er schlicht und kommt ohne große Schnörkel aus.  Oft sprechen hier eher die Bilder als die Sprechblasen und somit nimmt die Story selbst auch nur gemächlich Fahrt auf. Der Manga lebt von seiner Ruhe und den winzigen Details. Der Stil erinnert am ehesten an den der japanischen Künstlerin Kiriko Nananan. Doch im Vergleich zu ihr verzichtet die spanische Zeichnerin Maria Llovet komplett auf die beliebten Rasterfolien. Des Weiteren wirken ihre Figuren recht erwachsen und nicht kindlich. Die feinen Striche und Schraffuren sorgen außerdem für eine gewisse Unruhe. Die Klarheit von glatten, klar definierten Linien sucht man hier vergebens. Etwas, was dem Yuri-Manga eine gewisse Einzigartigkeit und einen Widererkennungswert verleit. Dt. Cover & Preis: Das deutsche Cover sticht durch seinen leuchtend rosa Hintergrund stark aus der Masse hervor. Dennoch gefällt mit persönlich das spanische Original der Erstausgabe besser. Natürlich passt die knallige Farbe zur Stimmung, dennoch hätte sie mich im Laden abgeschreckt, wenn ich nicht schon die Inhaltsangabe vorab gelesen hätte.  Der Preis von €12,00 ist für einen so zarten dünnen Manga etwas hoch. So kostet er in Spanien "nur" €9,95. Dieser Preis ist schon ein wenig realistischer für so ein künstlerisches Werk. Fazit: Es lohnt sich definitiv den Manga zu lesen. Es ist keine Yuri-Geschichte, die einem überall begegnet. Dennoch stören die offenen Fragen und hinterlassen einen bitteren Beigeschmack. Der Zeichnstil trifft sicherlich nicht jedermanns Geschmack, dafür ist er einfach zu individuell. Aber genau das war es, was mich unter anderen gereizt hat "Eros/Psyche" zu lesen.

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