Maria Martin Quer durch mich

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Inhaltsangabe zu „Quer durch mich“ von Maria Martin

Maria Martin hat auf der Suche nach Antworten - um ihr Leben zu verstehen - mit Ihrem Buch „Quer durch mich“ einen Aufruf an die Öffentlichkeit gestartet. Der Leser erhält dadurch Einblicke in ihre Seele und eine große Hilfestellung, heilsame Wege zu finden um eigene negative Lebenserfahrungen zu verarbeiten. Den erfahrenen sexuellen Missbrauch zu verarbeiten und diesen nicht mehr mit falscher Scham, wie er in der Gesellschaft weit verbreitet ist, tot zu schweigen. Das Leid vieler Menschen wird durch Schweigen verunglimpflicht, ja sogar verschärft, was Menschen zerstört und im Extremfall immer wieder auch zu Suiziden führt. Zudem schafft das Totschweigen einen großen Spielraum für die Täter, um weiterhin großen Schaden an sehr vielen Menschen anzurichten. Prophylaxe gegen jeglichen Missbrauch ist nur auf diesem Weg möglich. Ihr Buch dient als große Unterstützung für viele betroffene Menschen die sexuell missbraucht wurden. Auch für Menschen, die anderweitig in ihrer Kindheit oder auch als Erwachsene, von Menschen oder sonstigen Umwelteinflüssen geschädigt oder missbraucht wurden, ist das Buch eine Hilfe mit sich selbst von der Vergangenheit Abschied zu nehmen und in eine positive Zukunft zu starten. Extreme Prügelstrafe, psychische Gewalt wie Mobbing, Unfälle oder andere Schicksalsschläge, führen bei vielen Menschen zu Depressionen und schweren Leiden. Die Autorin hat mit Ihrem Buch endlich den Anfang gemacht, der den Missbrauch an Kindern und von anderer Gewalt betroffenen Menschen, zumindest eindämmen wird. Ein Werk für die Hilfe zur Selbsthilfe.

Ein Buch, das betroffen macht und Mut gibt

— Brigitte_Kraechan

Missbrauch und seine - auch mittelbaren! - Folgen: ein Opfer beschreibt in Tagebuchform, wer außer ihr unter der Tat leidet.

— RebekkaT

Mut hat sie!!!!

— SchwarzeRose

Sehr mutig!!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Wichtiges Thema!!

— Almeri

Eine wahre Geschichte über einen Missbrauch, erzählt die Autorin ihren Weg des Verarbeitens des Erlebten. Ein hoffnungsvolles Buch!

— Katis-Buecherwelt

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  • Ohne Worte

    Quer durch mich

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. November 2015 um 14:00

    Dieses Buch hat mich zutiefst bewegt. Ich hoffe ich finde auch nur annähernd die richtigen Worte für diese Rezi. Maria Martin erzählt ihre Geschichte. Sexuell missbraucht durch den Opa versucht sie ihr Leben zu leben. Doch kann dieser Missbrauch nie ganz vergessen werden. Sie findet den Mut und kämpft für sich , für ihr Kind für ihre künftigen Beziehungen und vieles mehr. Sie beginnt eine Therapie , diese ist sehr schwer aber Maria ist stark und hält sie durch. Eine große Stütze ist ihr das Tagebuch schreiben. Das Ergebnis ist dieses Buch hier Schonungslos und ehrlich ist dieses Buch, und nichts für zarte Gemüter. Liebe Maria ich bewundere dich für deinen Mut und deine Stärke Lass dich nicht unterkriegen... Danke für dieses Buch

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  • Tatsachenbericht der unter die Haut geht

    Quer durch mich

    Maritahenriette

    Die Autorin berichtet in Tagebuchform von ihren Therapien,  Krankenhausaufenthalt und ihren Problem in ihrem bisherigen Leben.  Als junges Mädchen wurde sie von ihrem Opa sexuell Missbraucht und erpresst es niemandem zu sagen.  Ihre seelischen Problem wie z.B Depressionen reichen weit ins erwachsenen Leben hinein.  MEINE MEINUNG : Zuerst einmal ist die Autorin sehr mutig über diese Thematik ein so offen und ehrliches Buch zu schreiben.  Auch wenn es ihre eigene Geschichte ist, öffnet sie mit ihrem Buch ihre Leserschaft die Augen: Mißbrauchsopfer haben lebenslänglich "(Seite 18 Zeile 9) Sie beschreibt ihren schwierigen Kampf auf Heilung der seelischen Wunden,  Rückschläge und wie es auch Jahrzehnte später ihr Leben und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen prägt und belastet.  Dieses Buch kann Betroffenen Mut machen sich ebenfalls nach außen zu öffnen,  sich Hilfe zu holen und vor allen Dingen Täter zu benennen. Die Dunkelziffer ist so hoch. Wir dürfen nicht wegschauen.  Maria Martin 's Buch macht betroffen,  traurig und wütend und hat mich durch eine emotionale Achterbahn geführt. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen und meine Taschentücher lagen neben mir parat.  Das Buch wirbt um Verständnis für alle Betroffenen und macht sensibel für dieses Thema. Zum rezensieren habe ich das Gelesene einige Zeit sacken lassen müssen und habe mich damit sehr schwer getan.  Ich möchte hier bewußt nicht auf Schreibstil etc. eingehen. Das ist hier nebensächlich. Der Text spricht für sich und ist sehr aussagekräftig.  FAZIT : "Quer durch mich "von Maria Martin ist ein Tatsachenbericht. Dieses Buch gibt Betroffen Mut und wirbt für alle anderen um Verständnis. Jeder sollte es lesen, damit es allen die Augen öffnet. Machen wir endlich die Augen auf und sehen hin und schützen unsere Kinder und helfen den betroffenen Erwachsenen.  Ich kann Euch dieses Buch nur empfehlen. 

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    • 2

    BeeLu

    28. October 2015 um 17:58
  • kein schönes, aber ein informatives Buch

    Quer durch mich

    Brigitte_Kraechan

    24. August 2015 um 10:17

    Ein Buch für Menschen, die sexuellen Missbrauch erlebt haben oder Opfer von Kindesmissbrauch besser verstehen wollen. Ich möchte das Buch allen empfehlen, die Ähnliches erlebt haben und daran zweifeln, ob sie ihre Erlebnisse, Gefühle, ihre Verzweiflung, ihre Selbstzweifel, Depression und Wut jemandem anvertrauen sollen. Dieses Buch wird ihnen Mut machen, weil es zeigt, dass es hilft, sich der Vergangenheit zu stellen, erneut durch die Angst des Geschehenen zu gehen, und weil es ehrlich ist, weil es auch von den Zweifeln und Rückschlägen erzählt. Und es macht nicht zuletzt auch deshalb Mut, weil man in dem Geschriebenen die Persönlichkeit der Autorin erkennt, ihren Optimismus und ihre Zuversicht und den Willen, gegen die Geister der Vergangenheit zu kämpfen. Und vielleicht kommt einem ja dann der Gedanke: "vielleicht schaffe ich es auch." Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

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  • Quer durch Maria

    Quer durch mich

    RebekkaT

    03. August 2015 um 18:28

    Das vor mir liegende Buch von Maria Martin handelt vom Missbrauch durch ihren Opa. In Tagebucheinträgen versucht Maria, die Depressionen, die Flashbacks und Out-of-body-Erfahrungen zu erklären, zu ergründen, zu verstehen - um Heilung zu empfangen. Tief bewegt lese ich von einer mir fremden, mutigen Frau, die sich alles von der Seele schreibt, um sich Heilung und Frieden zu verschaffen, um zu verarbeiten und zu verstehen. Cover: Ich mag das grau, die Bedeutung von grau ... nicht schwarz, nicht weiß. Das auffällige, alte Schloss und die zerbrochene Schrift in der Überschrift runden das Cover ab. Schreibstil: Ich mag die Comic-Schriftart nicht, aber das ist Geschmackssache. Anklagend, ohne zu verurteilen - das, was Maria erleiden musste, wird nicht beschrieben. Ich begleite sie durch die schwere Zeit ohne ihren Sohn Elias, mit ihrem Partner Michael, den sie das erste Mal lieben kann, als sie sich auf dem Weg in die Klinik befindet. Missbrauch betrifft am meisten natürlich das Opfer - aber auch andere Menschen leiden mit: Ehepartner, Kinder, Eltern, Geschwister, Arbeitgeber und und und. Ich wünsche Maria von Herzen Gottes Segen, weiter Kraft und Mut zum Kämpfen - auch wenn heute die Ablehnung der Opferentschädigung kam und es jetzt kurz wieder dunkler um Dich ist: das Licht ist stärker!

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  • Die Emotionen gehen mit einem durch

    Quer durch mich

    TigerBaaby

    26. February 2015 um 16:37

    Ich hab dieses Buch vor über einem Jahr gelesen. Darauf aufmerksam geworden bin ich, als in einem Webradio eine Buchvorstellung über 'Quer durch mich' gesendet wurde. Natürlich hat mich diese schon mitgerissen, sodass ich das Buch aufjeden Fall haben musste, um es für mich selbst zu lesen. Bei Quer durch mich handelt es sich um ein biografisches Tagebuch von der Autorin. Ich persönlich finde es sehr mutig solch eine Vergangenheit an die Öffentlichkeit zu bringen. *Hut ab* Als ich dieses Buch gelesen habe gingen die Emotionen mit mir durch. Man fühlt wahrhaftig in diesem Tagebuch mit der Autorin und hat somit einen Einblick in die Gedankenzüge. Gleichzeitig aber fand/finde ich es immer wieder traurig, dass sowas meist in der Kindheit widerfährt. Ich fragte mich warum viele Menschen in solch einer Situation weg schauen können? Ich konnte es nicht. Und würde es auch nicht können. Dieses Buch ist es Wert gelesen zu werden um Menschen mit solch einer Situation verstehen zu können auch, wenn man es selber nicht erlebt hat und bis dato unvorstellbar nachzuempfinden ist.

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  • Mut sich den Dingen zustellen

    Quer durch mich

    SchwarzeRose

    18. November 2014 um 12:22

    Maria Martin erzählt "Quer durch mich" wie sie den Missbrauch als Kind erlebt hat. Mich persönlich hat es sehr bewegt, oft musste ich beim lesen schlucken. Da ich es nicht begreifen kann, wie jemand so sein kann. Vor allem der eigene Opa. ich dachte immer, dass die Familie der größte Rückhalt in der Kindheit sein sollte, aber so täuscht man sich.

  • Sehr mutig!!!

    Quer durch mich

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. October 2014 um 17:18

    Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen und ich werde es nochmals lesen. Es berührt mich sehr und ich kann alles, was Maria schreibt total nachvollziehen, da ich auch missbraucht worden bin. Ich finde es große klasse, wenn man den Mut findet, so wie Maria hier, seine Gefühle, Ängste, Traumen und schlimme Erinnerungen zu Papier zu bringen und sich der Welt mitzuteilen.Das ist ein sehr wichtiges Thema und es muss und sollte noch viel mehr an die Öffentlichkeit. Es ist einfach noch zu verschwiegen, deswegen gebührt Maria mit ihrem Werk den größten Dank. Und ich hoffe sehr, dass es noch viele weitere Leser geben wird. Das einzige, was bissle schade ist, finde ich, ist das Cover. Für diesen Mut und diesen Inhalt und dieses Thema hätte es noch ein viel besseren Ausdruck haben können, dass man schon, wenn man es in den Händen hält denkt: Wow.

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  • Das Tagebuch - eine Lebenserfahrung mehr - wertvoll

    Quer durch mich

    Almeri

    16. August 2014 um 21:28

    Hatte für das Tagebuch wirklich fast eine Woche gebraucht, aber es beinhaltete Stellen, wo ich Luft zum Nachdenken und Innehalten brauchte. Die Autorin hatte ihre Geschichte vom Missbrauch gut aufs Blatt gebracht. Ich bin sehr beeindruckt, wie ein Mensch, also sie, über so ein heikles Thema schreiben kann, konnte..Man kann nämlich nicht in eine missbrauchte Seele sehen, man weiß nämlich nicht wirklich, wie sich es anfühlt. Ich bin aber nun ein Schrittchen weiter, dank Maria's Tagebuch. Ich hoffe, das ich von Maria Martin, in andere Themen, nochmal was zu Lesen bekomme, denn ihre Schreibweise ist brilliant. Und ich freue mich noch auf einen regen Austausch, über SIe und ihr Leben mehr zu erfahren. DANKE!!

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  • Bewegendes Werk

    Quer durch mich

    Aria_Buecher

    14. September 2013 um 20:03

    Quer durch mich: Ein biographisches Tagebuch Cover: Das Cover ist sehr schlicht gehalten, doch meiner Meinung nach ist das kleine Bild mit dem Schloss genau richtig, da es einfach zu dem Inhalt des Buches passt. Ein wunderschönes und schlichtgehaltenes Cover. Inhalt: In diesem sehr schmalen Buch geht es um das Thema ~Missbrauch~. Die Autorin schildert von ihren Gefühlen und beschreibt ihre Emotionen in der Zeit der Verarbeitung in Form von Tagebucheinträgen. Kritik: Ich war sehr mitgerissen von dieser Biographie. Ich könnte mich zwar niemals in diese schlimme Situation hineinversetzen, doch ich habe auf jeden Fall sehr viel neue Eindrücke vom Leben erhalten. Beim Lesen bekommt man ein Gefühl des Bedauerns und einem selbst schwirren lauter Fragen im Kopf: Wieso hat ihr Großvater das getan? Wie geht die Familie (und ihr Sohn) mit ihr um? Warum fühlt sie sich in Gesellschaft allein? Ich bewundere ihren Mut und ihre Stärke, ein Buch über ihre schlimme Vergangenheit zu schreiben. Eine kleine Sache, was mir beim lesen aufgefallen ist: Das Personalpronomen ~Ich~ wird meistens weggelassen und die Sätze sind meistens sehr kurz gehalten. Am Anfang fand ich es schon leicht störend, doch als ich mich reingelesen hatte, passte das zu dem ganzen Aufbau und Stil des Buches einfach dazu. Es ist kein schönes Thema, aber es ist einfach nur mutig über so eine schlimme Vergangenheit zu schreiben. Mich persönlich hat es motiviert, weiterhin Tagebuch zu schreiben und weiterhin alle Menschen ohne Vorurteile zu "begrüßen" Ein bewegendes Werk.

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  • Auf dem Weg zur Heilung

    Quer durch mich

    claudia_mech

    22. August 2013 um 22:02

    Meine Rezension zu diesem Buch:   Ich habe gerade das Buch „Quer durch mich“ von Maria Martin an einem Stück durchgelesen. Es aus der Hand zu legen war mir nicht möglich. Einen Moment habe ich überlegt, ob ich dieses mitreißende Tagebuch noch etwas sacken lassen soll. Es hat mich stark aufgewühlt. Aber vielleicht ist das auch genau der richtige Zeitpunkt, eine Rezension zu schreiben. Noch mittendrin im Geschehen, hin- und hergerissen von all den Emotionen und Eindrücken. Obwohl ich selber betroffen bin, ist dies meine erste (fremde) Kindesmissbrauchslektüre. Ich wusste nicht, was mich erwartet. Und das, was mich erwartete, hatte ich nicht erwartet. Hier geht es keineswegs um den Missbrauch an sich. Niemand erfährt, was sich genau zugetragen hat.  Aber das ist auch gar nicht nötig. Vielmehr beschreibt Maria Martin die Stationen ihrer Heilung. Ein ewiges Auf und Ab mit für mich befremdlichem Ausmaß. Ich habe beim Lesen mit ihr gelitten. Ich kann kaum fassen, wie zerbrechlich eine Seele sein kann. Bei mir persönlich hat das einen eher merkwürdigen Nebeneffekt. Ich schäme mich dafür, dass es mir nicht einmal ansatzweise ähnlich erging. Depressionen, Flashbacks, Out-of-body…. Das sind alles Dinge, die mir völlig fremd erscheinen. Jetzt muss ich lernen. Lernen, dass jeder Mensch Dinge anders verarbeitet, verkraftet oder auch nicht verkraftet. Ich glaube, die kommende Nacht werde ich nicht gut schlafen können. Maria Martin jedenfalls hat es geschafft mit ihrem Schicksal abzuschließen. Es war ein beschwerlicher, steiniger Weg, aber auch, wenn sie gestrauchelt ist, hat sie sich immer wieder aufgerafft. Das Ziel fest vor Augen hat sie niemals aufgegeben. Das zeugt von wahrer Stärke! Maria, ich verneige mich vor deinem Mut, dein Innerstes derart offen darzulegen und wünsche dir von Herzen alles Gute für die Zukunft! Ich denke, diese persönlichen Aufzeichnungen werden vielen Betroffenen den Rücken stärken und ermutigen, niemals aufzugeben! 5 Sterne für dieses Buch – absolut empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Quer durch mich - Ein biografisches Tagebuch" von Maria Martin

    Quer durch mich

    Katis-Buecherwelt

    22. June 2013 um 17:01

    Klappentext: Maria Martin ist auf der Suche nach Antworten, um sich selbst und ihr Leben zu verstehen. Sie fühlt sich nach einer gescheiterten Ehe unfähig, Beziehungen aufrecht zu erhalten und kann ihre Fluchtversuche und ihre zwanghaften Handlungen nicht länger verstecken. Einblicke in ihr Tagebuch zeigen die wahren Gründe ihrer wunden Seele - sie wurde als Baby von ihrem eigenen Großvater sexuell missbraucht! Der Beginn einer schweren, aber auch von heilsamen Erfahrungen geprägten Zeit, machen dieses Tagebuch zu einem besonderen Wegweiser für alle, die Missbrauch erlebt haben oder sich damit auseinandersetzen müssen. (Textquelle: amazon.de) Zum Buch: Dieses Cover ist sehr unscheinbar gestaltet. Es ist in einem hellen Grau gehalten und zeigt lediglich ein Bild eines Schlosses. Doch auch wenn es nicht auffällig und aufwendig gestaltet ist, zeigt es von einer besonderen Tiefe. Nach dem Lesen des Buches, wird einem die Darstellung des Schlosses verständlich. Erster Satz: „Ich glaube, ich habe mein Leben lang immer nur gekämpft.“ Meine Meinung: Die Autorin Maria Martin erzählt in diesem Buch ihre eigene Geschichte, in Form einen Tagebuches vom März bis Dezember 2012. In der Zeit schildert sie ihren Weg den sie durchlebt hat, während einer Therapie, um den Missbrauch in ihrer Kindheit zu verarbeiten. Sie erzählt von den Therapiegesprächen, ihrer Familie und über ihre Gefühlswelten. Es wird nicht tiefgründig auf den Missbrauch eingegangen, wie z.b. Einzelheiten zu dem Vergehen, sondern um die Aufarbeitung des erlebten. Es ist schwer eine solche Geschichte zu bewerten, denn es geht hier um ein ernstes Thema „dem Missbrauch“ an sich und den Folgen darauf. Ich finde es sehr mutig von Maria Martin, dass sie sich der Öffentlichkeit stellt, ihre Geschichte erzählt und somit auch anderen betroffenen Menschen zeigt, sich nicht verstecken zu müssen, sondern es sich lohnt ums Leben und Glück zu kämpfen. Das man sich Hilfe holen sollte, und auch wenn der Weg hart und steinig ist, gehen sollte, um mit dem Erlebten fertig zu werden und ein schönes Leben führen kann. Dieses Buch richtet sich nicht nur an Menschen, die selber einem Missbrauch erlebt haben, sondern auch an die Angehörigen oder Freude, aber auch Unbeteiligten, denn durch Maria Martin können diese es einfacher verstehen, warum Missbrauchsopfer schweigen oder es so wichtig ist das erlebte zu verarbeiten. Denn auch als ein Angehöriger ist es nicht einfach mit solch einem Erlebnis umzugehen. Und in diesem Fall hat die Autorin einen ganz tollen Partner an ihrer Seite, der ihr immer zur Seite steht und ihr den Halt gibt, denn sie brauch. Ich möchte mich hier auch noch bei der Autorin Maria Martin bedanken, dass sie mir einige meiner Fragen beantwortet hat, die mich nach dem Lesen beschäftigt haben. Fazit: Eine wahre Geschichte über einen Missbrauch, erzählt die Autorin ihren Weg des Verarbeitens des Erlebten und gibt somit Missbrauchsopfern, aber auch Angehörigen Mut um das Leben lieben zu lernen. Meine Wertung: 5 von 5 Vögeln

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